[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

dass "normale" MA gekündigt wurden, habe ich in 12 Jahren nicht 1x erlebt.
Das hatte ich. Der betroffene MA hatte sich in seinem Mitarbeitergespräch "beschwert", dass ich ihm die ganze Arbeit wegarbeite (ich hab halt das Backlog einfach runtergerattert, während er mit 1 Task 2 Wochen beschäftigt ist und ihm parallel bei seinem Teil auch noch geholfen)). Nachdem ich das erfahren habe, hab ich gesagt "ok, kein Problem, ich lass ihm mehr Freiheiten und helf halt doch im Backend mit" (gab noch mehr Pluspunkte, da der Kollege den Teil bis dato alleine gemacht hat und froh war ein zweiter macht da mal mit :d). Da es bei ihm dann so gut wie garnicht mehr vorwärts ging (trotz punktueller Hilfe meinerseits) gab es für ihn dann einen Aufhebungsvertrag (ich war nur der Tropfen, dass der Mitarbeiter nicht liefert hatte der Externe den ich ersetzt habe bereits während der Probezeit den entsprechenden Leuten mitgeteilt ... und alle drumherum waren heilfroh als ich da kam und eben auch etwas hinbekomme)

Die Liste mit den AG könnte ich jetzt auch posten, aber sind nur 3 und jetzt gehts zum 1 von denen wieder zurück. Sind dass dann noch 3 oder 4? (weil zwischenzeitlich ist der AG von <100 auf bisschen >300 gewachsen)
 
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Naja liest sich etwas einseitig.

Dann muss es sich ja um eine völlige Fehlbesetzung gehandelt haben, bei dem der Kollege absolut fachfremd war und für zugewiesene Arbeit keine fachlichen Qualifikation hat. Auch wenn jemand etwas langsamer ist und sogar noch etwas Unterstützung erhält, kann doch der Output gar nicht nahe 0 liegen. Das muss doch andere Gründe haben.
 
93 bei mir lol, so ein Schwachsinn. Mit schätzungsweise Mitte 60 war es das für mich.
Auch mal gemacht. Da ist doch ein Fehler drin. Die sagen, man lebt länger, wenn man Kinder hat. Ist es nicht eher andersrum, das die Langlebigkeit stark leidet mit Kindern aufgrund mehr Stress? Ich kam am Ende auch auf 86 Jahren oder sowas, das halte ich für völlig Aussichtslos. Wenn ich die 70 pack, bin ich schon gut.
 
 
Auch mal gemacht. Da ist doch ein Fehler drin. Die sagen, man lebt länger, wenn man Kinder hat. Ist es nicht eher andersrum, das die Langlebigkeit stark leidet mit Kindern aufgrund mehr Stress? Ich kam am Ende auch auf 86 Jahren oder sowas, das halte ich für völlig Aussichtslos. Wenn ich die 70 pack, bin ich schon gut.
Das ganze Ding ist doch ein Datensammler. Was hat z.B. dein Jahresgehalt mit deiner Lebenserwartung zu tun? Ich hab mir den Blödsinn auch mal angetan. Bei der Fragen nach dem Jahresgehalt hab ich dann mal den Schieber ganz nach rechts gezogen (Luxx Krankheit, Schieber müssen immer rechts am Anschlag sein für Maximum Detail).
 
Mach doch vielleicht mal das kurz durch:

Vielleicht verschiebt es ja etwas Deine Sicht auf gesundes Altern und Du machst sogar freiwillig noch 30 Jahre Nachtschicht, um nicht 120 werden zu müssen. 😅
Dieser "Test" kommt vom "Deutschen Insitut für Altersvorsorge GmbH". Gegründet von der Deutschen Bank ( :lol: ) und betreibt harte Lobbyarbeit. Zusammen mit anderen Instituten der Finanzwirtschaft beitreiben diese "Think-Tanks" (ich verabscheue diesen Ausdruck) ordentlich "Forschung" im Sinne der Finanzwelt, v.a. im Hinblick auf private Altersvorsorge.

Natürlich haben die dann wahrscheinlich ein Interesse daran, dass der Test möglichst gute Werte, sprich lange Lebenszeit, für jeden ausspuckt, damit man noch eher anlegt. Prinzipiell ja nicht schlecht, wenn man es kann. Aber von diesen Insitutionen brauche ich das nicht gesagt zu bekommen. Wahrscheinlich dann noch auf Produkte zugeschnitten von der Deutschen Bank:
"Kaufen Sie diesen Fond.... nur drölftausend Prozent Ausgabeaufschlag, aber Sie werden ja 94. Ab 95 lohnt es sich dann für sie, da kommt die Rendite. Versprochen!" :haha:

P.S.:
@FR4GGL3
Unabhängig von diesem "Test".
Es gibt prinzipiell schon eine Korrelation zwischen Einkommen und Lebenszeit. Die reicheren Bürger können sich besseres Essen und medizinische Versorgung leisten.
 
@Nelen
Na ja, Deine Skepsis in Ehren - bin bei sowas grundsätzlich auch immer erst mal skeptisch. Abèr letztlich sind die einzelnen Punkte mit Studien hinterlegt, die durchaus wissenschaftlich Relevanz haben.

Dazu kommt: das Teil ist dafür gedacht (change your life), im Idealfall das Überdenken aktueller Lebensumstände auszulösen. Kannst ja mal den "Ratgeber" überfliegen: Da will Dir keiner ne sinnfreie LV verkaufen.
Wobei natürlich nicht ausgeschlossen werden kann, dass es gemacht wird. Das hat nicht zwingend mit der Testqualität zu tun. 🤷‍♂️
 
Das ganze Ding ist doch ein Datensammler. Was hat z.B. dein Jahresgehalt mit deiner Lebenserwartung zu tun? Ich hab mir den Blödsinn auch mal angetan. Bei der Fragen nach dem Jahresgehalt hab ich dann mal den Schieber ganz nach rechts gezogen (Luxx Krankheit, Schieber müssen immer rechts am Anschlag sein für Maximum Detail).
Arme Menschen leben ernsthaft kürzer. Sie ernähren sich ungesünder, sind häufig unmotivierter mit weniger Sport, sind sehr viel öfter Raucher, können sich Gesundheitsregeneration seltener Leisten, ihre Arbeiten sind häufig körperlich schwerer/ungesünder stehen ggf. mehr unter Druck, auch Krank zur Arbeit zu gehen usw... Die Faktoren für arme Menschen stehen auf jeden Fall nicht sonderlich gut. Der Verdienst ist vielleicht sogar der stärkste indirekte Faktor, wie alt man wird. Am Ende hat er natürlich direkt keinen Einfluss, indirekt allerdings schon.

Geld bedeutet ja nicht nur Geld direkt sondern auch andere Dinge wie zb weniger Stress durch die Arbeit. Wie hieß es in einen Film mal so schön


Mit Geld kannst du diese Einstellung sehr gut fahren und wirst ganz sicher länger leben als Elfride, die mit 55Jahren jeden Tag 2 Schachteln rauchend und Gesundheitlich angeschlagen im Altersheim den 120kg Opa hochheben muss und ständig angst hat, vom Boss gekündigt zu werden, weil sie nicht mehr liefert.

Der Witz ist ja, das unsere Gesellschaft uns in diese Abhängigkeit und damit diesen Stress treibt. Ein hoher Kredit ist immer eine massive Abhängigkeit, das man auch morgen wieder den Bückling machen MUSS. Wer genügend Geld auf der Seite hat, um auch 1-2 Jahre ohne Einnahmen überleben zu können, lebt ganz sicher deutlich entspannter. Und Stress ist sicher einer der Gründe für frühzeitiges Ableben.
 
Dann muss es sich ja um eine völlige Fehlbesetzung gehandelt haben, bei dem der Kollege absolut fachfremd war und für zugewiesene Arbeit keine fachlichen Qualifikation hat.
Klar liest es sich einseitig. Ich hab selber aber nie gesagt "Schmeißt den raus", ich wurde in meiner Probezeit gefragt und meinte nur "ist schon ok, er lernt halt noch". Dass er zu dem Zeitpunkt schon fast 2 Jahre da war wusste ich nicht. Fachfremd trifft es vmtl. schon etwas: Wordpress/Typo3 hat er gelernt und konnte ein klein wenig Webentwicklung, das Projekt war aber Typescript/Angular/NodeJS/Websockets/Jenkins/e2e-Tests/etc. Man brauchte also schon einen Informatik-/Softwareentwicklerhintergrund und nicht nur den "ich administriere eine Webseite"-Hintergrund.
 
Mit Geld kannst du diese Einstellung sehr gut fahren und wirst ganz sicher länger leben als Elfride, die mit 55Jahren jeden Tag 2 Schachteln rauchend und Gesundheitlich angeschlagen im Altersheim den 120kg Opa hochheben muss und ständig angst hat, vom Boss gekündigt zu werden, weil sie nicht mehr liefert.

Der Witz ist ja, das unsere Gesellschaft uns in diese Abhängigkeit und damit diesen Stress treibt. Ein hoher Kredit ist immer eine massive Abhängigkeit, das man auch morgen wieder den Bückling machen MUSS. Wer genügend Geld auf der Seite hat, um auch 1-2 Jahre ohne Einnahmen überleben zu können, lebt ganz sicher deutlich entspannter. Und Stress ist sicher einer der Gründe für frühzeitiges Ableben.

Könnte schon sein. Auf meinem Haus lastet ja auch noch ein Kredit, so dass allein davon die Bude beim Sturm nicht abheben kann. Aber ich bin da relativ entspannt, weil nach Plan die Schulden zum Laufzeitende beglichen sind. Und selbst wenn nicht gehe ich aus einem Notverkauf sicher nicht mit leeren Händen raus. Was ich sagen will: vielleicht hilft es auch mit weniger Geld nur Dinge zu starten, an denen man im Ernstfall nicht völlig zerbricht.

Aber hast schon recht. So hatte ich das nocht nicht betrachtet. Muss ich auch nicht. In meiner Familie sind üble Sachen wie Krebs unterwegs. Ich rechne also nicht mit einem hohen Alter und versuche alles in jungen Jahren schon so zu machen wie es mir passt. Das ist auch der Grund warum ich eine Führungslaufbahn schlichtweg abgelehnt habe. Zuviel Stress. Allein schon das Anbiedern nach oben, das bei uns so unausgesprochen erwartet wird, hätte mich belastet.

Ich bin nicht soweit, dass ich nur noch mache was mir gefällt. Aber ich kann mit meiner "Belastung" relativ gut leben und sie zum Großteil nicht als Belastung empfinden.
 
Naja liest sich etwas einseitig.

Dann muss es sich ja um eine völlige Fehlbesetzung gehandelt haben, bei dem der Kollege absolut fachfremd war und für zugewiesene Arbeit keine fachlichen Qualifikation hat. Auch wenn jemand etwas langsamer ist und sogar noch etwas Unterstützung erhält, kann doch der Output gar nicht nahe 0 liegen. Das muss doch andere Gründe haben.
Gibt es. Ich hab einen Mitarbeiter der genau 0 output hat. Ist leider schwierig im ÖD solche Flachzangen loszuwerden wenn die niemand anders haben will.
 
@Pommbaer80s Ich frage mich immer, was machen solche Menschen dann? Also sitzen die nur aufm Stuhl und machen gar nichts? Und wie kann sowas besser sein als wenigstens ein bisschen Mehrwert zu stiften, ich glaube ich würde mich so scheiße fühlen wenn ich von Woche zu Woche nichts für mein Geld beitrage und keiner irgendwas von mir braucht weil ich so nutzlos bin.
 
Meine Kollegen/innen die eine Stufe hintendran waren haben berichtet, dass sie zum 1.2 rückwirkend eine Entgeltgruppe hochgestuft wurden. Damit hat mein Team endlich die gleiche Entgeltgruppe für alle.

Etappensieg gegen meinen Chef-Chef.

Hat auch "nur" ca. 7 Monate Diskussion und Dampf machen gebraucht.

Technische Zeichner mit 20+ Jahren im Job, bzw. Ein motivierter "Jungingenieur" ohne Hochschulabschluss, aber mit Wissen.

Jetzt sind alle auf Metall Elektro Hessen E8, das sind ca. 61000€ brutto.
 
Arme Menschen leben ernsthaft kürzer. Sie ernähren sich ungesünder, sind häufig unmotivierter mit weniger Sport, sind sehr viel öfter Raucher, können sich Gesundheitsregeneration seltener Leisten, ihre Arbeiten sind häufig körperlich schwerer/ungesünder stehen ggf. mehr unter Druck, auch Krank zur Arbeit zu gehen usw... Die Faktoren für arme Menschen stehen auf jeden Fall nicht sonderlich gut. Der Verdienst ist vielleicht sogar der stärkste indirekte Faktor, wie alt man wird. Am Ende hat er natürlich direkt keinen Einfluss, indirekt allerdings schon.

Geld bedeutet ja nicht nur Geld direkt sondern auch andere Dinge wie zb weniger Stress durch die Arbeit. Wie hieß es in einen Film mal so schön
Was du schreibst stimmt in etwa. Ich musste im Psychologiestudium (ich meine es war im Fach Gesundheitspsychologie) diese Zusammenhänge (Korrelationen etc.) lernen. Die stärksten Prädiktoren für den beruflichen Erfolg (und damit auch in etwa für die Höhe des Einkommens) waren u.a. die Intelligenz, Persönlichkeitseigenschaften und Motivation.

Ein sehr berühmtes Beispiel für eine großangelegte Studie die den Zusammenhang zwischen Einkommen und Gesundheit gezeigt hat war der sogenannte Black Report aus England:
Die Studie hatte auch Auswirkungen auf andere Staaten in Europa bzw. stoß auf größeres Echo.
 
Ich bin im Thema nicht sonderlich bewandert, die Argumente sind allerdings schlüssig und wenn man "seine wöchentliche Portion Hartz4 TV" anguckt, sieht man dort ständig Menschen, die sehr früh wegsterben. Rauchen ist z.B. unter diesen ganzen armen Menschen sehr verbreitet, während ich kaum Leute kenne, die 3k Netto verdienen und dabei rauchen. Dann kommt noch aus frust/langeweile was weiß ich noch Alkohol mit dazu, dazu dann 0 Motivation für wenigstens 1-2x Fitness man landet irgendwann in den 50er im Rohlstuhl oder ähnliches und ist dann mit 60-65 irgendwann dann weg vom Fenster.

Am Ende sind es immer nur Statistiken mit einer gewissen Tendenz. Ein armer Mensch kann uralt werden, wenn er regelmäßig Sport treibt, nicht raucht und wenig Alkohol trinkt, ein reicher Mensch kann früh sterben, wenn ihn eine quasi unheilbare Krankheit dahin rafft (z.B. Steve Jobs). Das Beste ist ja, das man auch als armer Mensch quasi selber fast alles in seiner eigenen Hand hat, um ein langes gesundes Leben zu führen. Ja, es gibt Ereignisse, da hat man dann halt verschissen. Unfälle, blöde Krankheiten usw... Es geht aber immer nur um Wahrscheinlichkeiten. Am Ende ist JEDER Faktor nur eine Wahrscheinlichkeit, man kann auch rauchend saufend 100 Jahre alt werden oder mit 32 Jahre als Supersportler sterben wie Bruce Lee.
 
Habe nun auch meine endgültigen Zahlen fürs letzte Jahr bekommen. Geschäft lief gut und (äußerst) positives persönlichen Feedback ergeben zusammen 160% vom Zielbonus und eine kleine außerordentliche Gehaltsanpassung von ca. 2% (Inflationsausgleich) welche ca. 150.-/Monat Netto entsprechen sollte. Stufenwechsel mit größerer Anpassung steht für dieses Geschäftsjahr auf dem Plan.

Zurückblickend auf das volle Jahr im neuen Job habe ich damit ca. mein vorheriges (deutsches) Jahresnetto als Sparrate gehabt (ohne Bonus). Der Bonus sieht durch die gute Performance natürlich extra schön aus, gepaart mit dem Steuermodell entspricht dieser dann dieses Jahr Netto dem was ich in DE ca. als Bruttobonus hatte bei ca. gleichem Zielbonus. Apropo Steuern, laut Steuererklärung komme ich auf eine Steuerlast von ca. 17.500.- (+ca. 9.100.- Sozialabgaben ohne KV) bei einem Brutto von ca. 143.000.- . Da geht einen (mir zumindest :love: ) das Herz auf wenn man sonst immer Tränen verdrücken musste bei den Lohnabrechnungen in DE.

Einfach um mal noch ein paar zahlen/Eckpunkte dazulassen
 
Geil, hab fast das Doppelte an Steuern bezahlt bei weniger Brutto 🤡 Aber ehrlicherweise bin ich mir auch nicht sicher ob es sich lohnt in die Schweiz zu ziehen, gerade mit Kind sind die Betreuungskosten ja brutal.
 
Jap, ich denk mir auch immer dieses "In der Schweiz ist dafür alles so viel teurer" stimmt auch nur in Teilen und hängt wie in DE auch halt davon ab wo man lebt.
Aber als Familie ist man in Deutschland zumindest auf den ersten Blick besser dran. Besserer Mutterschutz, freundlichere Regelungen für Betreuung(aus)zeiten und günstigere Betreuungskosten.
Wie es mit der Qualität von Betreuung und Bildung aussieht, wie das Gesundheitssystem für Kinder läuft usw. weiß ich aber nicht.
 
Falls du einen Betreuungsplatz bekommst….
Dass ist in D je nach Region Goldstaub oder Glücksspiel oder beides.
Selbst mit Geld bekommst teils keinen.
 
Geil, hab fast das Doppelte an Steuern bezahlt bei weniger Brutto 🤡 Aber ehrlicherweise bin ich mir auch nicht sicher ob es sich lohnt in die Schweiz zu ziehen, gerade mit Kind sind die Betreuungskosten ja brutal.

Krippe 2500 CHF ist schon ein Brett würd ich mal sagen. Bei mehreren Kindern kann eine Person wahrscheinlich besser Daheim bleiben wenn man nicht gerade gutbezahlter Akademiker ist.

Wenn ich unsere Gehälter x1,5 Rechne hätten wir pi mal Daumen 11000CHF netto, wenn man dann aber 4000CHF Miete für ne Familienwohnung und 2500CHF für nen Krippenplatz abzieht stehen wir auch nicht viel besser da als aktuell in DE (5550€ Haushaltsnetto)
 
Zuletzt bearbeitet:
*weint in kinderloser Steuerklasse 1

Bei mir im Raum Stuttgart ist es recht einfach einen KiTa Platz zu ergattern:
Einfach als Ingenieur bei PorscheBoschDaimler arbeiten, die haben überall reichlich Plätze reserviert.
Die dann für andere u.U. fehlen.
 
Geil, hab fast das Doppelte an Steuern bezahlt bei weniger Brutto 🤡 Aber ehrlicherweise bin ich mir auch nicht sicher ob es sich lohnt in die Schweiz zu ziehen, gerade mit Kind sind die Betreuungskosten ja brutal.
Aber als Familie ist man in Deutschland zumindest auf den ersten Blick besser dran.

Es ist einfach ein anderer Ansatz und gerade für Familien im Zweifel eine Vollkostenrechnung. Die teure Betreuung ist Tatsache aber die Frage ist halt, wie auch bei den anderen "Benefits" in DE ob du 40 Jahre bzw. dein Leben lang diese möglichen Benefits über die Steuer für alle mittragen möchtest oder eben einfach keine/minimale Unterstützung bekommst aber dafür eben auch eine geringe(re) individuelle Last hast.

Dadurch lohnt es sich natürlich als Single/Kinderloser besonders als Deutscher nach CH zu gehen, gerade in höheren Gehaltsgruppe/Jobs. Als Familie muss man genauer rechnen. Die Tatsache, dass ich mein komplettes vorheriges Jahresnetto sparen konnte zeigt aber mMn recht deutlich wie sehr es sich lohnen kann und ich hab auch davor schon sehr gut verdient in DE.
 
Psyche? Sorry aber hellno.
Grundsätzlich hat jeder erstmal selber die Chance, ein gesundes Leben zu führen, auch als armer Mensch. Niemand zwingt einen zu Rauchen oder Alkohol zu trinken. Die Fittybude kann sich auch der Hartz4 Empfänger locker leisten (oder eine andere Sportart/Bewegung aussuchen- gibt genügend günstige Methoden und sei es täglich ne Std sparzieren gehen), gesunde Zähne sind zum groß Teil nur eine Frage der Pflege dieser und die ärztliche Versorgung ist für alle gesetzlich Versicherten erstmal gleich.
Am Ende muss jeder nur selbst den Arsch hochbekommen und an sich arbeiten. Das Wissen dazu steht überall im Internet für Kostenlos.

Aber als Familie ist man in Deutschland zumindest auf den ersten Blick besser dran. Besserer Mutterschutz, freundlichere Regelungen für Betreuung(aus)zeiten und günstigere Betreuungskosten.
Wie es mit der Qualität von Betreuung und Bildung aussieht, wie das Gesundheitssystem für Kinder läuft usw. weiß ich aber nicht.
Der ist in diesem Land so gut, das fast nur noch HArtz4 Empfänger Kinder bekommen. Mal Ernsthaft, das ist wirklich ein Glücksspiel, ob du einen Kindergartenplatz bekommst. Das Problem liegt hier eindeutig darin, das es Kommunaltechnisch verwaltet wird. Jedes noch so kleine Kackdorf muss seinen eigenen Kindergarten bereitstellen und niemand ist bereit, für die Nachbargemeinde irgendwie so auszuhelfen. Am Ende ist der Kindergarten auch der teuerste Posten von vielen Gemeinden. Ich habe in einer 1500 Einwohner Gemeinde gewohnt. Dort hat der Kindergarten 70% der gesamten Kosten der Gemeinde ausgemacht, welche man auf die Grundsteuer anrechnen konnte.
Es fehlen hier massive Anpassungen und Optimierungen. Es gibt keine Erzieher, weil die Erzieher keinen Kindergartenplatz für ihr Kind finden, weil es keine Erzieher gibt. Man kann aber nicht das Kind mit der Erzieherin aufnehmen, weil andere in der Liste weiter oben stehen und/oder die Erzieherin in einer anderen Gemeinde wohnt. Am Ende bekommt dann keiner seinen Platz von der Liste, weil niemand den Job macht... Meine Exfrau ist Heilpädagogin, sie kann mit ihren Kind aber nicht mit Kindern arbeiten und fördern, weil ihr Kind kein Kindergartenplatz hat.
Das ist so lächerlich, das könnte man schon zu Extra 3 bringen, wahrscheinlich haben die das schon durch...
Die Lösung wäre ja eigentlich ziemlich simpel, Erzieherin und Kind aufnehmen, Kind in andere Gruppe geben und man hat eine ganze Stange mehr an Betreuungsplätzen. Aber man will hier keine Lösung oder aber die wissen schon, das sie den Ärger bei Krankheit des Kindes nicht mehr nach außen geben können. ("Holen Sie Ihr Kind ab" - "ok alles klar, bin dann Kindkrank weg. tschüssi" - "Ohnein, wer betreut dann Ihre Gruppe?") Wahrscheinlich ist das sogar der Grund...
 
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