[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Es stimmt aber zumindest, dass dann mit der Zeit die Sprünge in der Lebensqualität nicht mehr so gewaltig sind. Der 500€-Sprung von 1500€ auf 2000€ Netto ist sicher deutlich spürbarer als der von 5000€ auf 5500€ Netto. Mit der Zeit sind die Grundbedürfnisse einfach gestillt und alles darüber ist nur noch nice-to-have. Man findet immer Wege, das Geld wieder auszugeben, aber einen großen Unterschied in der Lebensqualität macht es dann nicht mehr.
Sobald man ein Zuhause hat, egal ob Eigenheim oder gemietete Wohnung, in dem man sich wohl fühlt, man sich keine Gedanken um Nahrung machen muss und Leute in der Umgebung hat, bei denen man sich gut aufgehoben fühlt, sind die wichtigsten Bedürfnisse schon einmal abgedeckt und das muss nicht teuer sein. Die Maslowsche Bedürfnishierarchie ist zwar schon ein paar Jahre alt, im Grund gelten die Stufen aber noch immer.
 
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Nach der Diskussion hier habe ich mal für mich reflektiert, was meine Motivationsfaktoren im Job aktuell sind:
  • Persönliche Weiterentwicklung: Ich bin direkt unter unserem Director, dementsprechend kann ich von einer sehr erfahrenen Person aus dem Senior Management echt viel lernen.
  • Freiheit: Mir redet niemand groß rein. Es gibt natürlich strategische Ziele die verfolgt werden müssen, aber in meinem Bereich kann ich mich austoben. Mein Chef macht kein Micromanagement von oben sondern stellt höchstens mal ein paar Rückfragen und wenn ich die vernünftig Begründe dann kann ich auch so weitermachen. Wenn bei der Diskussion rauskommt, dass ich bullshit mache dann ändere ich umgekehrt aber auch meine Pläne.
  • Flexibilität: Seit Corona 99% Home Office und wird wohl auch in Zukunft bei 80%+ liegen. Perfekt für mich, vor allem mit Kleinkind wenn man mal wg. Kita später anfangen oder früher Schluss machen muss. Auch haben wir Vertrauensarbeitszeit, d.h. Überstunden oder Fehlstunden werden nicht getrackt. Ich weiß, das ist kontrovers aber ich bin damit total zufrieden. Würde behaupten, dass ich da auch echt auf mehr oder minder 0 in der Summe rauskomme. Ich arbeite manchmal viel, und manchmal wenn alles erledigt ist gönne ich mir auch mal ein paar Stunden frühen Feierabend.
  • Verantwortung: Wie beim Punkt "Freiheit" schon erwähnt, habe ich einen eigenen Verantwortungsbereich wo ich dafür verantwortlich bin, dass die Ergebnisse geliefert werden. Werde jetzt zum Jahresanfang befördert, damit bin ich dann offiziell im Management (unterste Stufe, aber irgendwo muss man ja mal anfangen 😅) d.h. für mich dass ich eine Senior Stelle bekomme die ich besetzen kann. Werde dann mehr Aufgaben die ich aktuell noch mache an diese Person abgeben und etwas mehr strategisch arbeiten. Mal schauen wie mir das gefällt, aber bis jetzt bin ich motiviert :fresse2:
  • Gehalt: Geld motiviert mich definitiv sehr. Allerdings hält diese Motivation nicht so lange an, nach ein paar Monaten ist es halt schon wieder "normal". Ich hatte die letzten Jahre immer ganz gute Sprünge (der schlechteste in den letzten 5 Jahren war 7%) und es hat mir jedesmal einen Motivationsschub gegeben, schließlich ist das auch eine Form der Anerkennung. Ich bin da ganz bei @P4LL3R , die Lebensqualität steigt irgendwann einfach nicht mehr. Ich lebe fast den selben Lebensstandard wie vor 10 Jahren, nur dass ich mit 40% von meinem Gehalt alle Fixkosten + Konsum + Tagesgeldrücklage abbilden kann und somit ne Sparquote von 60% habe. Jede Gehaltserhöhung erhöht bei mir also effektiv nur die Sparquote. Ich fahre z.B. einen 8 Jahre alten Opel anstatt nen M5 zu leasen :fresse:
Uff ist jetzt doch eine ganz schöne wall of text geworden, aber dachte das Thema Motivationsfaktoren verdient mal etwas mehr Aspekte als immer nur das Geld (auch wen das definitiv dazugehört).
 
Das hat mein letzter Chef auch ständig vorgebetet. ;)
Jup, mein Exchef war da genauso - mit nem 5-stelligen Betrag im Monat nach Hause gehn und nen Firmenwagen Q5 mit allen Extras fahren, aber den Mitarbeitern der Abteilung erklären, Geld ist ja nicht alles und zum fahren reicht ja auch ein Polo....

Merkste selber wa? - Wers hat, redet sich leicht, das es ja nicht alles wäre... wers nicht hat, hätts aber gern.
 
  • Gehalt: Geld motiviert mich definitiv sehr. Allerdings hält diese Motivation nicht so lange an, nach ein paar Monaten ist es halt schon wieder "normal". Ich hatte die letzten Jahre immer ganz gute Sprünge (der schlechteste in den letzten 5 Jahren war 7%) und es hat mir jedesmal einen Motivationsschub gegeben, schließlich ist das auch eine Form der Anerkennung. Ich bin da ganz bei @P4LL3R , die Lebensqualität steigt irgendwann einfach nicht mehr. Ich lebe fast den selben Lebensstandard wie vor 10 Jahren, nur dass ich mit 40% von meinem Gehalt alle Fixkosten + Konsum + Tagesgeldrücklage abbilden kann und somit ne Sparquote von 60% habe. Jede Gehaltserhöhung erhöht bei mir also effektiv nur die Sparquote. Ich fahre z.B. einen 8 Jahre alten Opel anstatt nen M5 zu leasen :fresse:
irgendwann kommt halt die frage, was man mit dem ganzen geld eigentlich macht. immer heißt es für die rente. ja und dann? yacht und nutten oder was? das man als rentner nicht als hartzler enden will ist völlig klar. aber was wollt ihr zur rente mit ner million und mehr, wenn ihr heute unter euren möglichkeiten lebt. keiner sagt, das man die 100k karre fahren soll oder im nobelviertel leben. mal eben das halbe gehalt sparen ist natürlich sehr nett, aber was willst mit dem geld später machen? am ende haste nur fürs arbeiten gelebt. manchmal ist es schneller vorbei als man glaubt. man lebt heute, nicht in 30-40jahren zur rente. wer weis, wie es einen mit 65 jahren geht?
der traum vom motorrad zur rente und durchs land cruisen? tja mit 63 leider krebs mit reha bla bla und nie wieder richtig fit. ohh so ein pech...
sparen ja klar, aber auch heute leben und was gönnen. solange man realistisch bleibt und seinen prinzipchen treu bleibt ist doch alles ok. man muss kein M5 leasen. man könnte aber schöne reisen machen oder was auch immer...
 
Allerdings hält diese Motivation nicht so lange an, nach ein paar Monaten ist es halt schon wieder "normal".
Das trifft aber auf nahezu jede Motivation zu. Ich musste jetzt nach mehreren Monaten quasi nur Homeoffice mal wieder mehrere Wochen ins Büro und erst dann wird einem wieder das alles bewusst, was du unter dem Punkt Flexibilität genannt hast. Vorher wurde es bereits "normal"..
 
irgendwann kommt halt die frage, was man mit dem ganzen geld eigentlich macht. immer heißt es für die rente. ja und dann? yacht und nutten oder was? das man als rentner nicht als hartzler enden will ist völlig klar. aber was wollt ihr zur rente mit ner million und mehr, wenn ihr heute unter euren möglichkeiten lebt. keiner sagt, das man die 100k karre fahren soll oder im nobelviertel leben. mal eben das halbe gehalt sparen ist natürlich sehr nett, aber was willst mit dem geld später machen? am ende haste nur fürs arbeiten gelebt. manchmal ist es schneller vorbei als man glaubt. man lebt heute, nicht in 30-40jahren zur rente. wer weis, wie es einen mit 65 jahren geht?
der traum vom motorrad zur rente und durchs land cruisen? tja mit 63 leider krebs mit reha bla bla und nie wieder richtig fit. ohh so ein pech...
sparen ja klar, aber auch heute leben und was gönnen. solange man realistisch bleibt und seinen prinzipchen treu bleibt ist doch alles ok. man muss kein M5 leasen. man könnte aber schöne reisen machen oder was auch immer...
Wenn man spart verschiebt sich eben die Rentengrenze. Wer will schon bis 65 arbeiten?

Ziel nach aktuellen Stand ist:
- Rente in Paraguay mit 40
oder
- Rente in Deutschland mit 50

Netto Einkommen im Monat als Paar: 4.500€
Sparrate: 2.000€
 
wenn man als paar planen kann, ist das natürlich von vorteil. aber wie sicher ist das?
 
irgendwann kommt halt die frage, was man mit dem ganzen geld eigentlich macht.
Dass ich einen großen Teil spare bzw. investiere heißt ja nicht, dass ich mir nichts gönne oder keinen Plan für das Geld habe. Ich wohne in Berlin und habe das Glück noch eine sehr gut gelegene Wohnung (Prenzlauer Berg) mit 3 Zimmer und 80qm für ca. 700€ Warmmiete zu haben. Würde ich jetzt was kaufen, müsste ich 700k aufwärts hinlegen, da sehe ich den nutzen einfach nicht und mieten für meinen aktuelle Warmmiete schlägt einfach jeden Immobilienkauf finanziell gesehen um längen. Zumal meine Frau und ich uns noch nicht einig sind ob wir dauerhaft in der Stadt ne Wohnung haben wollen oder doch eher ein Haus. Ich bin mir sicher, dass mir die Bank problemlos nen Kredit für ne teure Immobilie geben würde, aber ich will mir einfach keine 2.500€ Kreditrate ans Bein binden. Anders würde das aussehen wenn ich jetzt herziehen würde und nichts mehr unter 1800€ kalt finden würde, dann wäre das eine ganz andere Ausgangslage für eine Kaufentscheidung.
zur rente mit ner million und mehr, wenn ihr heute unter euren möglichkeiten lebt.
Also doch M5 leasing nur weil ich's kann, oder was ist die Schlussfolgerung daraus? Und ja, ich hätte sehr gerne als Rentner ne Million oder mehr rumliegen, weil obwohl ich den Höchstbetrag in die Rente einzahle, wird das wohl kaum für ein schönes Leben in der Rente mit Reisen usw. reichen. Und wenn ich früh sterbe, dann erbt es halt mein Kind. Erbluxus ist z.B. etwas das ich nicht habe.
man könnte aber schöne reisen machen oder was auch immer...
Ich habe (vor der Pandemie) eigentlich immer 1-2 große Reisen im Jahr gemacht und habe das auch in Zukunft wieder vor. Ich spare mir nicht den Luxus von Reisen weg, nur den unnötigen Luxus. Wie oben erwähnt, sind in meinem 40% Fixkosten schon Spaßrücklagen mit drin, ich hab genug dafür auf der Seite und trotzdem noch 60% Sparrate.
 
Zuletzt bearbeitet:
wenn man als paar planen kann, ist das natürlich von vorteil. aber wie sicher ist das?
Was ist schon sicher?
Kommt morgen ein Finanzcrash kann ich arbeiten bis 67.
Kommt eine große Rentenreform muss ich vielleicht nie wieder sparen.
Gesundheitliche Themen sind hier noch gar nicht beachtet.
Vielleicht kann man bald auch nicht mehr mit viel Vermögen auswandern.

Mein Depot umfasst aktuell 170.000€ - was bei einer Trennung auch bei mir bleibt.
Aktuell rechne ich mit 3x in 10 Jahren.

Gründsätzlich wird es aber immer schwerer Vermögen anzuhäufen und ist auch gar nicht gewollt seitens Regierung.
Zuckersteuer und Angleichung Benzin/Diesel sind dabei nur die neuesten Auswüchse des Systems.
 
Also selbst nach weit über 10 Jahre haben ich und meine Frau getrennte Konten.

Einzig ein Depot für die Kids wo beide Zugriff haben ist quasi was gemeinsames.
Da geht aber eh das KK und Geschenke der Verwandschaft drauf von daher recht neutral.

Man wird oft blöd angekuckt weil wir als Ehepaar kein Gemeinschaftskonto haben.
 
Ich bin da ganz bei @P4LL3R , die Lebensqualität steigt irgendwann einfach nicht mehr. Ich lebe fast den selben Lebensstandard wie vor 10 Jahren, nur dass ich mit 40% von meinem Gehalt alle Fixkosten + Konsum + Tagesgeldrücklage abbilden kann und somit ne Sparquote von 60% habe. Jede Gehaltserhöhung erhöht bei mir also effektiv nur die Sparquote. Ich fahre z.B. einen 8 Jahre alten Opel anstatt nen M5 zu leasen
Ist bei mir genau das gleiche. Im öD muss ich natürlich nicht um Besoldungserhöhungen kämpfen. Das machen andere für mich.
Etliche Sachen ändern sich nicht mit mehr Kohle. Ich würde nach wie vor niemals mehr als 15 k für ein Auto verschwenden. Ich kann etwa 20% zurücklegen, weil ich durch Familie und Haus + Altersvorsorge hohe Kosten habe. Allerdings sind 20% bei mir im vierstelligen Bereich.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Man wird oft blöd angekuckt weil wir als Ehepaar kein Gemeinschaftskonto haben.
Habe ich auch nicht gemacht. Ich hasse es, wenn jeder vom anderen ausgeben kann, was er will ohne Kontrolle. Niemals!
 
#me2

Ich habe ebenfalls keine Lust bis 65 zu arbeiten, mein Plan ist es ebenfalls mit um die 45 aufzuhören zu arbeiten. Mit meinem aktuellen Lebensstandard bin ich zufrieden, fahre ein 25Jahre alten Opel im Winter und die ( 36 Jahre und 39 Jahre) Opel Oldtimer im Sommer, kann mir meine 6 Wochen Urlaub in Kenia leisten... was möchte ich mehr :D Sparrate liegt auch bei 2000€ im Monat, wobei es dieses Jahr durch diverse Boni (die rechne ich idR nicht als festes Geld) über 3000€ im Monat waren.

Bzgl. Motivation:
Ich denke (ernstgemeinter) Lob ist ein unterschätzter Motivator, klar Geld ist immer nett aber motiviert wie P4ll3r schon sagt nur bis zu einem gewissen Betrag. Flexibilität ist wichtig, bei uns wird quasi Flächendeckend HO eingeführt. Gäbe es die Möglichkeit zu 100% aus dem Ausland arbeiten zu können...würde ich ewige Treue schwören :fresse:
 
Bzgl. Motivation:
Ich denke (ernstgemeinter) Lob ist ein unterschätzter Motivator, klar Geld ist immer nett aber motiviert wie P4ll3r schon sagt nur bis zu einem gewissen Betrag. Flexibilität ist wichtig, bei uns wird quasi Flächendeckend HO eingeführt. Gäbe es die Möglichkeit zu 100% aus dem Ausland arbeiten zu können...würde ich ewige Treue schwören :fresse:
Keine Möglichkeit bei der DGQ oder ähnlichen Anbietern als Trainer oder so zu arbeiten?
Das geht meist Tagesweise je nach Schulung.
 
Immer wieder erstaunlich das im Luxx anscheinend nur die oberen 10% der Verdiener zugegen sind :fresse:
Die meisten sind doch offensichtlich im Bereich 50-70 k Brutto und zählen damit zum oberen Mittelfeld. Nur auf den letzten Seiten war es extrem. 2000-3000€ pro Monat zurücklegen, könnte ich nie schaffen.
 
Immer wieder erstaunlich das im Luxx anscheinend nur die oberen 10% der Verdiener zugegen sind :fresse:
da männer einen hang zum vergleichen haben, werden sie natürlich nur dann etwas erzählen, wenn sie überdurchschnittlich liegen. es posen etwa 10000000x soviele männer über ihr überdurchschnittlich langes glied als männer mit einen sehr kurzen glied. und genauso ist es mit dem geld...
 
Also selbst nach weit über 10 Jahre haben ich und meine Frau getrennte Konten.
Wir haben ein Gemeinschaftskonto wo die Miete + Essen von bezahlt wird. Da überweisen wir halt am Monatsanfang beide einen Anteil drauf und wenn die Kohle wegen irgendwelchen Sonderausgaben weg ist, dann müssen wir beide wieder nachschießen. Sehe nicht wo es da groß das Risiko gibt.

D.h. aber auch, dass wir beide weiterhin unsere eigenen Konten haben wo unser Geld draufgeht, nur ein Gemeinschaftskonto wo alles draufgeht würde uns beide nicht in Frage kommen. Dann rennt man genau in die Situation die man hier im Forum ständig sieht, wo man erstmal den Partner fragen muss ob man jetzt für irgend ne Hardwareanschaffung das Geld ausgeben darf :fresse:

Ich finde aber auch die Entscheidung ok überhaupt kein Gemeinsames Konto zu haben, nur wie macht ihr es dann? Man geht abwechselnd einkaufen und dividiert am Monatsende auseinander? Wäre mir viel zu stressig.
 
Sage ich. Wüsste auch nicht warum das hier diskutiert werden sollte.
Nicht diskutiert. Aber rüttelt an der gesamten Glaubwürdigkeit.
Das sind eben Details die nicht zu verachten sind, wenn dir faktisch nur die Hälfte davon gehört. Auch mit 170.000 ist man noch Meilen davon entfernt mehr als eine Hand voll Jahre früher in Rente zu gehen.
 
Auch mit 170.000 ist man noch Meilen davon entfernt mehr als eine Hand voll Jahre früher in Rente zu gehen.
Mancher hat sein Geld halt in ein Haus investiert. Die reine Kohle auf dem Konto sagt doch wenig aus, wenn ich noch 1000€ Miete zahlen muss.
 
Wie macht ihr dass dann mit den getrennten Konten wenn Kinder im Spiel sind? Beispiel, der Mann verdient Vollzeit 3500€ die Frau in Teilzeit zwecks Kindern nur 1000€. Wie macht ihr es mit Autos, etc.?

Provokativ gefragt, sind eure Frauen dann wirklich so doof und finden es geil dass Ihr ein eigenes Depot aufbaut, euch kaufen könnt was ihr wollt und sie quasi im Falle einer Trennung/Scheidung dann blanko da steht?
 
Keine Möglichkeit bei der DGQ oder ähnlichen Anbietern als Trainer oder so zu arbeiten?
Das geht meist Tagesweise je nach Schulung.
Ich bin ITler und eher Fachidiot in einer Nische (IBM Mainframe / COBOL mit etwas Wissen im SWIFT Bereich und in der Buchhaltung/Abrechnung von Wertpapieren). Ich brauche einen Keller :fresse:
 
Wie macht ihr dass dann mit den getrennten Konten wenn Kinder im Spiel sind? Beispiel, der Mann verdient Vollzeit 3500€ die Frau in Teilzeit zwecks Kindern nur 1000€. Wie macht ihr es mit Autos, etc.?

Provokativ gefragt, sind eure Frauen dann wirklich so doof und finden es geil dass Ihr ein eigenes Depot aufbaut, euch kaufen könnt was ihr wollt und sie quasi im Falle einer Trennung/Scheidung dann blanko da steht?
Ich bin Alleinverdiener und versorge 4 Personen. Dementsprechend zahle ich auch die Altersvorsorge meiner Frau, der Kinder und die Krankenversicherung für alle.
Das Haus läuft im Grundbuch nur auf mich.
 
Nicht diskutiert. Aber rüttelt an der gesamten Glaubwürdigkeit.
Das sind eben Details die nicht zu verachten sind, wenn dir faktisch nur die Hälfte davon gehört. Auch mit 170.000 ist man noch Meilen davon entfernt mehr als eine Hand voll Jahre früher in Rente zu gehen.
Willst meinen Ehevertrag und Kontoauszüge haben zur Verifizierung?
Dann kannst genau nachvollziehen von wem das Geld kommt und wie es rechtlich geregelt ist :D

3x in 10 Jahren sehe ich mit ETF's und Krypto sehr realistisch. Zudem in 10 Jahren noch knapp weitere 240.000€ durch Sparraten dazukommen.
500.000 reichen für Paraguay dicke.
 
Wir haben ein Gemeinschaftskonto wo die Miete + Essen von bezahlt wird. Da überweisen wir halt am Monatsanfang beide einen Anteil drauf und wenn die Kohle wegen irgendwelchen Sonderausgaben weg ist, dann müssen wir beide wieder nachschießen. Sehe nicht wo es da groß das Risiko gibt.

D.h. aber auch, dass wir beide weiterhin unsere eigenen Konten haben wo unser Geld draufgeht, nur ein Gemeinschaftskonto wo alles draufgeht würde uns beide nicht in Frage kommen. Dann rennt man genau in die Situation die man hier im Forum ständig sieht, wo man erstmal den Partner fragen muss ob man jetzt für irgend ne Hardwareanschaffung das Geld ausgeben darf :fresse:

Ich finde aber auch die Entscheidung ok überhaupt kein Gemeinsames Konto zu haben, nur wie macht ihr es dann? Man geht abwechselnd einkaufen und dividiert am Monatsende auseinander? Wäre mir viel zu stressig.
In der Wohnung, vor der Hochzeit hatten wir auch jeder sein Konto und ein Gemeinschaftskonto für Miete und Laufende sonstige Kosten.
Nach der Hochzeit und mit dem Hausbau und den Kids in Planung haben wir auf 1 Konto geschwenkt - gerade in Zeiten von Kontoführungsgebühren muss man da ja nicht auch noch Geld irgendwo zum Fenster raus werfen - Ehrlich gesagt bin ich auch ganz froh, das ich mich null um die Finanziellen Belange kümmern muss - wenn ich was brauche gibts eben das ok, oder nicht, wobei die Nachfrage schon ganz gut ist.
Früher hab ich mir schon öfter einfach des habenwollens wegen sinnlosen Kack gekauft, der dann rum liegt oder gar nie benutzt wurde...

Aber dafür sind Menschen ja Gottseidank verschieden... ;)
 
Mancher hat sein Geld halt in ein Haus investiert. Die reine Kohle auf dem Konto sagt doch wenig aus, wenn ich noch 1000€ Miete zahlen muss.
Ein Haus wenn selbst bewohnt ist kein Invest. Da habe ich lieber 170.000 und kriege regelmäßig Zinsen/Dividenden und zahle Miete.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Wie macht ihr dass dann mit den getrennten Konten wenn Kinder im Spiel sind? Beispiel, der Mann verdient Vollzeit 3500€ die Frau in Teilzeit zwecks Kindern nur 1000€. Wie macht ihr es mit Autos, etc.?

Provokativ gefragt, sind eure Frauen dann wirklich so doof und finden es geil dass Ihr ein eigenes Depot aufbaut, euch kaufen könnt was ihr wollt und sie quasi im Falle einer Trennung/Scheidung dann blanko da steht?
Keine Kinder. Demnach bekommt meine Frau was ihr zusteht - nämlich was sie selbst erwirtschaftet.
 
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