[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Klar, kann ich gut nachvollziehen, wir haben direkt vorm/beim 1. Lockdown damals das Büro renoviert, ich arbeite Vollzeit aus dem Büro, meine bessere Hälfte hat sich damit arrangiert, auch wenn sie öfter mal "leise" sein muss oder ich auch mal etwas ungehalten bin, wenn sie mit dem Hund wiedermal das Büro stürmt. Wir haben uns dennoch gut arrangiert und in dem einen Jahr uns sicher auch weiter entwickelt. Für uns war und ist das ganze Thema mit der Situation eine Phase des Lernens und ja, auch die Motivation lässt manchmal im HO zu wünschen übrig, das würde sie dann vermutlich aber im Büro auch.

Ich bin echt happy mit der Situation. Aber wenn jemand seinen Freiraum liebt und auch mal Abstand gut findet, ist es sicher nicht so einfach, wenn der Partner quasi "immer" zuhause ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich haab zwar auch 1 x die Woche Homeoffice, aber finde die sozialen Kontakte im Büro doch sehr angenehm. Nur Homeoffice ist für mich nichts.
Das ist sicher auch nicht für jeden etwas. Mir reicht es das wir morgens 30 Minuten Teammeeting haben und ich danach fokussiert an meinen Themen arbeiten kann.
Schlechte Tage sind auch dabei, aber deutlich weniger als im Büro.
 
Ich finde auch, dass man so fair sein sollte und als Arbeitgeber vorab das eingeplante Budget bekanntgeben sollte. Ist sonst einfach Zeitverschwendung für beide Seiten.
Meine Suche hatte ich eigentlich eingestellt und vor, dass ich doch beim aktuellen Arbeitgeber bleibe, da es ja doch nicht so schlecht passt und nach ein bisschen umschauen hab ich eingesehen, dass auch sonst keine Firma in der Umgebung wirklich mehr zahlt. Heute ist mir in meiner Inbox aber einmal ein Interessantes Angebot von einem Recruiter aufgefallen und das werde ich mir auf alle Fälle auch noch anhören. War von einer großen Obstfirma, die wohl auch viele Technikgeräte wie Smartphones, Laptops usw. verkauft.
also freiwillig zur angebissenen Birne wechseln is ja dann auch, wie die Seele an den Teufel zu verkaufen... - da kann das Angebot garnicht so gut sein ^^
 
Das ist sicher auch nicht für jeden etwas. Mir reicht es das wir morgens 30 Minuten Teammeeting haben und ich danach fokussiert an meinen Themen arbeiten kann.
Schlechte Tage sind auch dabei, aber deutlich weniger als im Büro.

Homeoffice ist super wenn man Aufgaben zu erledigen hat, bei denen man sich (mehr) konzentrieren muss. Ich habe lange Zeit in einem "nicht optimierten" Großraumbüro mit über 50 Leuten gesessen. Wenn viel los ist und die Hälfte noch am Telefon hängt - herzlichen Glückwunsch. Im Homeoffice fehlt dann aber andererseits wieder der Austausch bzw. der soziale Kontakt mit den Kollegen. Hat beides seine Vor- und Nachteile. Ein oder zwei Tage im Homeoffice finde ich ganz gut, auf Dauer wollte ich das aber nicht.
 
Homeoffice ist super wenn man Aufgaben zu erledigen hat, bei denen man sich (mehr) konzentrieren muss. Ich habe lange Zeit in einem "nicht optimierten" Großraumbüro mit über 50 Leuten gesessen. Wenn viel los ist und die Hälfte noch am Telefon hängt - herzlichen Glückwunsch. Im Homeoffice fehlt dann aber andererseits wieder der Austausch bzw. der soziale Kontakt mit den Kollegen. Hat beides seine Vor- und Nachteile. Ein oder zwei Tage im Homeoffice finde ich ganz gut, auf Dauer wollte ich das aber nicht.
alleine täglich 1std weniger fahrzeit ist einfach gold wert. dafür das ich an meinen freien tagen auch mal ans telefon gehe, gönn ich mir an meinen arbeitstagen auch mal ein ausgiebiges frühstück während der arbeitszeit. wichtig ist, das die arbeit am ende des tages gemacht ist. gerade als bürohocker mit weniger fleiß sondern mehr gehirnschmalz wird bestätigen können, das mehr stunden nicht auch gleich mehr erledigte arbeit ist. irgendwann ist der hirn für den tag durch und es kommt nichts mehr da raus. meine these ist da immer, das nach 6std etwa die luft raus ist. im büro dieser "austausch" kostet je nachdem auch schnell mal 1-2std am tag. wenn ich das zu hause nicht habe, habe ich meine arbeit ggf. auch schneller und besser erledigt. mein chef sagt auch, das die stunden völlig latte sind. es gibt für ein projekt geplante stunden und wenn man innerhalb dieser zeit bleibt, gibt es eh keine probleme. sieht natürlich jeder chef anders. der eine will noch die letzten 50€ rausdrücken aus nen mio projekt, dem anderen chef ist es wichtiger, das die arbeit erledigt ist, das projekt das geld einbringt was geplant wurde UND das der mitarbeiter zufrieden ist.
 
Ja, da gibt es solche und solche. Ich habe auch immer gesagt es ist mir egal wann ihr anfangt und geht, solange die Arbeit gemacht bzw. die Kunden bedient sind. Ich hatte eine Kollegin, die meist um 6h angefangen ist aber auch eine die erst um 9h ins Büro kam. Ich habe es außerdem immer etwas von meinen Kunden abhängig gemacht.

Bei meinem Abteilungsleiter war das dann wieder was anderes. Man konnte kommen wann man wollte, aber wenn man vor 17h ging hatte man ja zu wenig zu tun. Die, die dann erst um 9h oder später kamen, waren immer die Helden.
 
Bei meinem Abteilungsleiter war das dann wieder was anderes. Man konnte kommen wann man wollte, aber wenn man vor 17h ging hatte man ja zu wenig zu tun. Die, die dann erst um 9h oder später kamen, waren immer die Helden.

das kenne ich zu gut... aber war mir auch egal. Wenn man sein Soll erfüllt. Bin viel lieber früh auf der Arbeit und dann früh zu Hause.
 
Homeoffice ist super wenn man Aufgaben zu erledigen hat, bei denen man sich (mehr) konzentrieren muss. Ich habe lange Zeit in einem "nicht optimierten" Großraumbüro mit über 50 Leuten gesessen. Wenn viel los ist und die Hälfte noch am Telefon hängt - herzlichen Glückwunsch. Im Homeoffice fehlt dann aber andererseits wieder der Austausch bzw. der soziale Kontakt mit den Kollegen. Hat beides seine Vor- und Nachteile. Ein oder zwei Tage im Homeoffice finde ich ganz gut, auf Dauer wollte ich das aber nicht.
Hängt vielleicht auch von der Arbeit ab. Als Consultant hänge ich oft auch viel am Telefon bzw. Teams. Danach ist man immer froh wenn Ruhe ist. :fresse:
Ich bin da aber scheinbar auch sehr stumpf und für mich reicht als sozialer Kontakt der digitale Austausch. Das nicht jeder das gut findet kann ich aber nachvollziehen. Viele nehmen ja die Treffen an der Kaffeemaschine als Beispiel die halt nicht stattfinden. Mir war das immer total egal, liegt aber auch daran das ich Kaffee überhaupt nicht trinke. :fresse:
 
Ich gehöre auch nicht zu den Kaffee(klatsch)-Leuten, aber als Vorgesetzter ist/war der persönliche Kontakt mir immer lieber als per Mail bzw. irgendwann via Teams zu "führen". Mit Austausch meinte ich aber auch wirklich den fachlichen Austausch zum Auftrag, da wir immer in Zweierteams zusammengearbeitet haben. Da fragt man während des Telefonierens mal kurz rüber wenn der Kunde noch was wissen wollte. Klar kann man sich irgendwie arrangieren, mussten wir dann ja auch als Corona richtig losging.
 
Natürlich, dass digitale führen ist auch schwieriger als das per persönlichen Kontakt zu erledigen. Das wird noch eine Herausforderung für die Zukunft und wird auch nicht jeder Führungskraft dauerhaft liegen. Man wird sich trotzdem drauf einstellen müssen, da ich sicher nicht die Ausnahme bin die lieber dauerhaft von zu Hause aus arbeitet und dem „Büroleben“ eher den Rücken kehrt.

Der Austausch direkt über den Schreibtisch leidet da sicher drunter, weil die Hemmschwelle jemanden per Teams anzuschreiben/anzurufen höher ist, wobei das für mich persönlich auch nur eine Sache der Gewöhnung und Routine ist, sofern man sich darauf einlassen kann.

Wichtig wird für die Arbeitgeber letzten Endes werden, jedem gerecht zu werden. Sprich dir der eher nur 2x die Woche von zu Hause aus arbeiten will oder wie mir der dauerhaft zu Hause arbeitet. Leicht ist das nicht, machbar aber auf jeden Fall.
 
Ja, da wird sich noch einiges tun müssen. In meiner alten Firma war Homeoffice auch ein absolutes Tabuthema und ausschließlich Außendienstlern vorbehalten. Erst mit Corona mussten sie etwas unternehmen und haben sich dafür - sehr widerwillig - geöffnet.
 
Bei meinem Abteilungsleiter war das dann wieder was anderes. Man konnte kommen wann man wollte, aber wenn man vor 17h ging hatte man ja zu wenig zu tun. Die, die dann erst um 9h oder später kamen, waren immer die Helden.
der klassiker, es juckt keine sau wann man morgens geht, aber wer abends vor anderen geht, ist das faule schwein. dagegen hilft ungemein, morgens die späterkommer gleich freundlich zu begrüßen, jeden tag, an den sie vorher abends auch was sagten. natürlich mit den gleichen sprüchen "wieso erst jetzt hier? hast du nichts zu tun oder was?" am ende. auf dauer macht das fertig, wenn man von anderen leuten wegen so ein mist angemacht wird. wozu gibts in jeder größeren firma eine stechuhr. jeder muss sich nur um seine eigenen stunden kümmern...
 
Kollege von mir arbeitet seine Projekte auch nach Feierabend zu Hause und am Wochenende aus. Glaub mal nicht, dass der sich dafür die Zeit aufschreibt.

Ich freu mich immer, wenn dann das Gespräch kommt, dass der ja soviel produktiver ist und sich alle davon mal ne Scheibe abschneiden können.
 
Also derzeit bin ich jeden zweiten Tag im Homeoffice - die Leitung des Teams vor Ort teile ich mir mit meinem Vertreter. Dabei ist das Team in zwei Hälften aufgeteilt die auch jeden zweiten Tag im HO sind, so dass sich einige Kollegen nicht sehen. Kommt es zum Quarantänefall, ist das halbe Team wenigstens noch vor Ort.

Mit der Regelung kommen wenige gar nicht klar, aber für die meisten geht das. Ich arbeite im Homeoffice völlig anders als im Büro, schaffe aber mindestens genauso viel. Finde es allerdings deutlich entspannender zuhause zu arbeiten, alleine der Luxus, einfach mit Jogginghose in die Küche, Kaffee holen, und dann einfach ins Arbeitszimmer setzen.
 
Das Traurige ist ja, dass jetzt schon absehbar ist, dass HomeOffice nach der Krise wieder auf minimal zurück gefahren wird.. Das Misstrauen und der Neid lassen einfach nichts anderes zu..
 
Richtig. Bei uns wird einfach die Argumentation der Contra-Seite fehlen. Über ein Jahr Home Office inkl. SAP Rollouts in verschiedenen Ländern ohne Präsenzworkshops, etc. Und es hat funktioniert, so what.
 
Ich sitze seit über einem Jahr permanent im HO. Bei uns braucht keiner wirklich, bis auf einige Ausnahmen (IT-Support) vor Ort zu sein.
Bei uns klappt das super. Die erste Zeit habe ich noch in „Arbeitsklamotten“ vor dem PC gesessen. Nach ner Zeit habe ich und auch viele Kollegen dann zu Captain Sweatpants entwickelt. Der Luxus von sehr gutem Kaffee und keinem Arbeitsweg ist einfach toll.
Mittags 15 Min Schläfchen auf der Couch oder in der Sonne - traumhaft.

ich denke, dass bei uns das HO weiter ausgeweitet wird von max. einem Tag zu mehreren Tagen.
 
Ich mache zwei Tage HO (Montag und Mittwoch) in der Woche, aber ich bin auch froh, wenn ich an den anderen Tagen raus komme.

Nur HO... Nein, wäre für mich nix.
 
Das Traurige ist ja, dass jetzt schon absehbar ist, dass HomeOffice nach der Krise wieder auf minimal zurück gefahren wird.. Das Misstrauen und der Neid lassen einfach nichts anderes zu..
Ich kann dauerhaft ins HO gehen, wann ich will. Momentan bin ich viel im Betrieb, da ich da voran kommen will, was noch offene Punkte angeht. Brauche ich etwas mehr Ruhe, gehe ich ins HO. Beste Lösung.
 
Und uns ist es freigestellt. Ich kann selbst entscheiden. Da ich momentan auch Bauaufsicht für einige IT Projekte habe, kann ich das natürlich schlecht aus dem HO machen. Wenn ich nur Mails und Telefonate habe, bleibe ich zu Hause. Das klappt ziemlich gut.
 
der klassiker, es juckt keine sau wann man morgens geht, aber wer abends vor anderen geht, ist das faule schwein. dagegen hilft ungemein, morgens die späterkommer gleich freundlich zu begrüßen, jeden tag, an den sie vorher abends auch was sagten. natürlich mit den gleichen sprüchen "wieso erst jetzt hier? hast du nichts zu tun oder was?" am ende. auf dauer macht das fertig, wenn man von anderen leuten wegen so ein mist angemacht wird. wozu gibts in jeder größeren firma eine stechuhr. jeder muss sich nur um seine eigenen stunden kümmern...

Eigentlich müsste man das machen, ja - war mir aber einfach zu blöd. Ich hatte vor einigen Jahren mal die "Diskussion" mit einem Kollegen als ich gegen 16:30h meine Tasche gepackt habe:

Kollege: "Na, machst schon Feierabend?"
Ich: "Wieso schon?"
Kollege: "Naja, ist doch erst halb fünf.."
Ich: "Also ich bin seit kurz vor Sieben hier und du?"
Kollege: "Bin seit neun da."
Ich: "Aha. Na dann kommst eher und kannst auch eher gehen?"
Kollege: "Das geht nicht wegen der Kinder."
Ich: "Nicht mein Problem, schönen Feierabend."

Besagter Kollege war auch immer sehr großzügig mit seiner Mittagspause (60min+), dann muss man halt länger machen. Stechuhren gab es bei uns nur für die Assistenzen, alle anderen hatten die tolle Vertrauensarbeitszeit.
 
Solche Diskussionen hatte ich auch schon.
Kratzt mich aber nicht, wenn am Ende das Projekt pünktlich fertig ist.

Das sind dann aber auch die Kollegen die jeden Brückentag haben und Freitags schonmal um 15 Uhr abhauen.

Bei solchen Fragen spricht der Neid früh Schluss machen zu können und Freizeit zu haben.
 
Jo ich fange zum Beispiel um 6 - 6:30 an die anderen Kollegen kommen erst 8-9 und ich hau ab 1500 die Hacken in den Teer, will ja noch was vom Tag haben.

Und dann kommt natürlich die Frage wie ich auf meine Stunden komme... klar wenn ich knapp 8-9 Stunden voll mache, komme ich sicher nicht auf meine Stunden, wo kommen wir denn da hin...
 
Mich hat das nur am Anfang gejuckt, irgendwann war es mir egal. Chef meinte auch mal in einer Besprechung, dass ich ja immer so früh bzw. zu früh gehe. Da habe ich ihm einfach meine Stunden mal auf den Tisch geknallt - hatte ich ja immer schön in Excel dokumentiert. Im Schnitt bin ich immer gegen 7h angefangen, 30 Minuten Mittagspause und 16h oder 16:30h nach Hause. Also 8,5 oder 9 Stunden am Tag. Normaler Arbeitstag, wenn Kunden da waren natürlich deutlich länger.

Überstundenausgleich? Fehlanzeige. Ebenso keinen Euro mehr dadurch. Blöde Sprüche wenn man dann mal "eher" geht: gratis.
 
Nachteil der Vertrauensarbeitszeit.

Bei uns ist es dadurch aber so, dass es kaum jemanden juckt, wenn man wirklich mal einen Tag früher Schluss macht, weil man einen privaten Termin hat.

Arzt-Termine morgens oder Mittags sind halt dann auch kein Problem. Kurz abmelden und ab die Post.
 
Ich bin noch nie (außer im Spaß von direkten Kollegen) auf frühes gehen angesprochen worden. War früher auch regelmäßig vor 7 auf Arbeit und entsprechend zeitig wieder weg. Spricht für mich ja nicht gerade für ein gutes Betriebsklima und eine gute Führungskultur, wenn solche Kommentare kommen.
 
Ist so, ja. Anwesenheit war immer mehr wert, als das was man geleistet oder an Kundenaufträgen abgewickelt hat. Ich habe mir so oft angehört "Ja, aber XYZ ist um 18h noch da" - naja, wenn man erst zwischen neun und halb zehn kommt, dann noch über eine Stunde Mittagspause macht. Irgendwie logisch.
 
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh