[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Ich hab mir mein Urteil schon gebildet und werde dankend ablehnen... ;)
 
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Was im Vertrag steht und wie es gelebt wird sind zwei unterschiedliche Dinge.

Dein Chef ist dein Chef und kann dich auch raus schmeissen wenn er keine Leistungsbereitschaft sieht(Gründe findet er immer).
Oder du kündigst selber wenn es dir nicht passt.

Aber das Arbeitsverhältnis sollte wenn möglich doch immer gut sein. Dann findet man immer eine Lösung mit der beide leben können.

PS: Nur ein motivierter Mitarbeiter ist ein guter Mitarbeiter
 
Zuletzt bearbeitet:
Dein Chef ist dein Chef und kann dich auch raus schmeissen wenn er keine Leistungsbereitschaft sieht(Gründe findet er immer).
In der Probezeit ja, danach wird es sehr schwierig.
Und nur weil der Chef keine ausreichende Leistungsbereitschaft sieht, kann er einen noch lange nicht kündigen.
Arbeitsgerichte sehen das ganz ganz anders.
 
Wie sieht es eigentlich aus wenn man zb. sich bewirbt in ein Beamtenverhältnis und vorher in der freien Wirtschaft war/ist. Hat da einer Durchblick zwecks Einstufung?
Würde mich interessieren, hab da ne Stelle gefunden die mich interessieren würde und wollte vorher schauen was die Verdienstmöglichkeit ist bzw. die Einbußen.

Gruß kami1205
 
Die Stelle ist doch mit einer Stufe angegeben? Oder steht das nicht mit dabei?

PS: Grad 5€ ins Schwein getan ;-)
 
Du kannst bei allen Stellen mit ner höheren Stufe einsteigen wenn du relevante Berufserfahrung hast ;) Ohne Berufserfahrung = Stufe 1
 
Da könnte das Ratespiel auch umdrehen und Fragen, welche Stufe an der Stelle beworben sein müsste um z.B. aus dem IGM orientierten Handwerk in den ÖD zu wechseln und trotzdem noch gleichwertige 4300 brutto zu bekommen ;) sofern es solch eine Stelle ohne Studium überhaupt geben könnte.
 
Gibt es irgendwas, dass ihr Berufseinsteigern, die in die Beratung gehen wollen, empfehlen würdet? Bin Psychologe, aber auch wirtschaftlich sehr interessiert...
 
Da könnte das Ratespiel auch umdrehen und Fragen, welche Stufe an der Stelle beworben sein müsste um z.B. aus dem IGM orientierten Handwerk in den ÖD zu wechseln und trotzdem noch gleichwertige 4300 brutto zu bekommen ;) sofern es solch eine Stelle ohne Studium überhaupt geben könnte.

Im ÖD könnte ich meine E9 nach IG Metall NRW auch vergessen. Da müsste man mir Minimum E11 geben, um gleichzuziehen... :hmm:

Ohne Studium oder zwei Leben Berufserfahrung, allen Zertifikaten und einem Ehrendoktor vermutlich unmöglich, auf E10 zu kommen :fresse:


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Danke für diese klare Aussage. Damit bleibt also doch nur die Wahl mit starken Finanzabstrichen in den ÖD oder in der freien Wirtschaft auf das große Glück hoffen oder nach dem halben Arbeitsleben doch wieder die Schulbank drücken...
 
Die Aussagen und Meinungen hier im Forum sind hoffentlich nicht ausschlaggebend für deinen weiteren:coffee2::fresse2: beruflichen Werdegang.
 
Ich habe diese Woche zum ersten Mal gekündigt...Eine neue und interessante Erfahrung. Ich bin aber froh diesen Schritt gemacht zu haben um einfach mal über den Tellerrand hinauszublicken :)
 
@s!x glückwunsch zu dem Schritt! Hast du schon was neues am start?
 
Und nur weil der Chef keine ausreichende Leistungsbereitschaft sieht, kann er einen noch lange nicht kündigen.
Arbeitsgerichte sehen das ganz ganz anders.
Wenn wir mal von größeren Unternehmen mit Betriebsrat usw absehen, ist es für einen Arbeitgeber überhaupt kein wirkliches Problem, einen Mitarbeiter rauszuschmeißen, wenn dies sein Ziel ist. Es ist schlicht nur eine Frage des Geldes; auch und gerade beim Arbeitsgericht. Letztlich trifft man sich dort ggf. mehrfach, um zu diesem Ziel zu gelangen. Einzig die Frage, ob dem AG die abschließende Summe das wert ist, muss er zuletzt selbst entscheiden.
 
Man sollte aber auch Berücksichtigen das man im ÖD einiges an Vergünstigungen hat.
Versicherungen, Autokauf etc.

Meine Frau Arbeitet auch im ÖD,und wir haben einiges an Versicherungen auf sie umgestellt.
Beim Neuwagenkauf gab es auch 30% Rabatt weil sie im ÖD Angestellt ist.
 
Wenn ein Unternehmen einen Mitarbeiter loswerden will, wird das früher oder später gelingen. Entweder man einigt sich auf ne Abfindung, oder der Mitarbeiter kündigt irgendwann von selber. Ich meine als Unternehmen ist es ein einfaches dem Mitarbeiter einfach keine vernünftigen Aufgaben mehr zu geben. Klar, hört sich dann nach Eierschauckeln auf der Arbeit an, aber spätestens nach nen paar Monaten macht das jeden mürbe.
 
So einen Kollegen haben wir hier seit mehr als 15 Jahren sitzen, der wird nicht mürbe. Abfindung will er eine Million, dann würde er gehen, kein Spaß.
Wenn er keine Aufgaben kriegt, die seiner Qualifikation entsprechen, kam wer vom Gericht, der das überprüft hat.
Wenn das nicht passte, gabs Strafzahlungen vom Unternehmen. Konnte ich auch alles nicht glauben, ist aber kein Spaß.
 
Naja wenn ich bei uns den Boden reinigen müsste würde mich das schon stören. Aber Gericht ect ist schon hart.

Abfindung ist sowieso ein Fremdwort :)

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Wenn du nicht als Putzkraft oder jemand, in dessen Aufgabenbereich das fällt, angestellt bist (oder das schon mal gemacht hast), ist auch das nicht durchsetzbar.
Aber bore out ist ein reales Problem.
 
So einen Kollegen haben wir hier seit mehr als 15 Jahren sitzen, der wird nicht mürbe. Abfindung will er eine Million, dann würde er gehen, kein Spaß.
Wenn er ein Jahresgehalt über 66k hat, wäre es trotzdem günstiger gewesen, ihm vor 15 Jahren schon die Abfindung zu bezahlen. ;)
 
Das hat er definitiv locker und damals wäre das mit Sicherheit schlauer gewesen.
Denn allein die schlechte Moral und Stimmung (da er mit dickem Gehalt dort sitzt und NICHTS tut), die auf andere Kollegen übergreift wäre es Wert gewesen.
Der Mehraufwand den der Kollege zusätzlich noch auslöst mal gar nicht mit berechnet.
 
Viel Erfolg! Bleibst du in OWL?
Jep. Also umziehen war (noch) keine Option ;)

@s!x glückwunsch zu dem Schritt! Hast du schon was neues am start?

Ja, lief, wie so meistens, über einen Headhunter ;) Ich bin gespannt, wie andere Unternehmen so ticken. Das war einfach der Hauptgrund. Dazu noch weniger Reisetätigkeit und finanziell merkt man so einen Wechsel natürlich auch..
 
Das hat er definitiv locker und damals wäre das mit Sicherheit schlauer gewesen.
Denn allein die schlechte Moral und Stimmung (da er mit dickem Gehalt dort sitzt und NICHTS tut), die auf andere Kollegen übergreift wäre es Wert gewesen.
Der Mehraufwand den der Kollege zusätzlich noch auslöst mal gar nicht mit berechnet.
Schon bitter für den Arbeitgeber so "erpressbar" zu sein.
 
Schon bitter für den Arbeitgeber so "erpressbar" zu sein.
Um das beurteilen zu können, müsste man die genaueren Umstände kennen. Was ist sein Aufgabengebiet, warum wollte ihn der AG einst loswerden, etc...
Es kann natürlich auch der AN ein A...loch sein und seinen AG ggf. wirklich erpressen. Es kann aber auch sein, das er sich einfach nur dagegen wehrte, rausgeekelt zu werden.
 
Also ich will zu dem Fall nicht mehr Details auspacken, aber den Arbeitgeber (auch wenn er nicht perfekt ist) trifft in diesem Fall keine Schuld.
 
gibt seit einiger zeit eine sogenannte krebsversicherung. da bei uns in der familie quasi jeder krebs hatte, stehen die chancen für mich gut. abgefragt wird vorher nur, ob bei mir bereits was bekannt ist und das ist "nö". für rund 10€ gibts dort im krebsfall (nur bösartige tumore...) 25.000€ direkt ausgezahlt. man kann auch einfach fast verdoppeln und doppelt ausgezahlt bekommen oder andere werte.

wenn ich mir das ausrechne für 20jahre "bis quasi zur rente" (ist natürlich nicht so), sind das 240x 10€ = 2400€, um im falle des falls 25.000€ zu bekommen. für mich sieht das im prinzip nach einen recht "guten" geschäft aus, zumal ein schadensfall zumindestens etwas finanziell abgesichert wäre.
tests bewertungen oder ähnliches habe ich keine gefunden. und wenn, dann sind sie müll. "die versicherung suggeriert, das man sich vor krebs schützen kann". was für ein kack suggeriert sie? wie doof muss man sein, das man das glaubt? es ist schlichtweg eine wette, die im schadensfall fehlende euronen gegenüber den krankengeld ausgleicht. mit 25.000€ kann ich problemlos 5 jahre ausgleichen, wenn es nebenbei noch die üblichen krankenleistungen gibt. das sollte reichen zum gesundwerden oder zum abkacken.
wo liegen hier also die fallstricke? ^^
 
wenn ich mir das ausrechne für 20jahre "bis quasi zur rente" (ist natürlich nicht so), sind das 240x 10€ = 2400€, um im falle des falls 25.000€ zu bekommen. für mich sieht das im prinzip nach einen recht "guten" geschäft aus,
Bei solchen Geschäften muss man auch immer bedenken, wenn die Leute 2400€ zahlen und dann IM FALL 25000€ kriegen, dürfen maximal 10% der Versicherungsnehmer wirklich einen Krebsfall haben, sonst würde die Versicherung ja draufzahlen, und das tun die langfristig sicher nicht. Also auf 20 Jahre gerechnet hast du dann am Ende evtl. 2400€ bezahlt und kriegst gar nix, weil die Versicherung bis dahin schon längst Pleite ist.
Angebote die zu gut klingen um wahr zu sein, sind es meist auch nicht. ;)
 
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