[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Ich hab mich hier in München auf eine Stelle beworben. Das Gespräch findet aber in Leipzig statt.

Ich würde gefragt, ob es mir möglich ist für das Gespräch nach Leipzig zu kommen. Von Fahrtkosten Übernahme war jetzt keine Rede.

Wie spricht man so etwas an? Ohne, dass es unsympathisch rüber kommt...

Mit dem Auto sind es ca 4h einfache Fahrt. Ist das zumutbar am gleichen Tag hin und zurück?

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Meines Erachtens ist das eine unverfängliche Frage, nach Fahrtkostenübernahme zu fragen. Sinnvollerweise natürlich vorher telefonisch und nicht beim Gespräch. Bzw. ist ja eigentlich sogar so, dass die explizit ausgeschlossen werden muss, wenn es nicht gemacht wird. Das war bei mir dann schon klar vor dem Gespräch so kommuniziert.
Inwiefern sollen 4h Fahrt nicht zumutbar sein am gleichen Tag?
 
Ich hab mich hier in München auf eine Stelle beworben. Das Gespräch findet aber in Leipzig statt.

Ich würde gefragt, ob es mir möglich ist für das Gespräch nach Leipzig zu kommen. Von Fahrtkosten Übernahme war jetzt keine Rede.

Wie spricht man so etwas an? Ohne, dass es unsympathisch rüber kommt...

Mit dem Auto sind es ca 4h einfache Fahrt. Ist das zumutbar am gleichen Tag hin und zurück?

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Öhmm einfach ansprechen und die Situation schildern.
Die werden dir dann schon sagen was Sie übernehmen und was nicht.

Und wenn Übernachtung nicht drinnen ist.....finde ich sind 4 Stunden hin und zurück zumutbar.

Mal ein bisschen dran denken, dass du nicht nur was von denen willst.
Die wollen auch was von dir!


Als ich mich damals von Darmstadt aus in Hamburg beworben habe, haben mir alle angehenden Arbeitgeber bei denen ich mich vorgestellt habe die Fahrtkosten getragen.
Bei einem musste ich das Thema ansprechen, war dann aber kein Problem.
 
Verpflichtet sind Sie dazu ja definitiv. Hatte vor ein paar Jahren ein Gespräch bei einem großen Konzern,glaube die hatten mir damals direkt ein Formular für die Fahrtkosten Erstattung mitgesendet...

Mal überlegen wie ich das am besten formuliere.

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Verpflichtet sind Sie dazu ja definitiv. Hatte vor ein paar Jahren ein Gespräch bei einem großen Konzern,glaube die hatten mir damals direkt ein Formular für die Fahrtkosten Erstattung mitgesendet...

Mal überlegen wie ich das am besten formuliere.

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Wenn Sie nix schreiben, dann sind Sie verpflichtet ja.
Es kommt trotzdem blöd wenn du dann nach dem Termin sagst, "so ich hätte gerne jetzt meine Fahrtkosten die mir zustehen".

Einfach vorab ansprechen, dann ist alles gut.

Sie dürfen es allerdings auch ausschließen, muss aber vorher geschehen!
 
Na dann viel Erfolg bei Beyerdynamic :d


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:dJa das ist noch am anrollen. Hab heute meine aktuellen Unterlagen angegeben und mal sehen was zurückkommt.

Sollte das klappen wird das nochmal Riesen Stress. Hab ein gar kein Bock mehr auf umziehen. Schon so viel Kohle verballert aber gut, ich denke da muss ich durch sofern mich hier aktuell nichts hält.





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Zuletzt bearbeitet:
Ich hab mich hier in München auf eine Stelle beworben. Das Gespräch findet aber in Leipzig statt.

Ich würde gefragt, ob es mir möglich ist für das Gespräch nach Leipzig zu kommen. Von Fahrtkosten Übernahme war jetzt keine Rede.

Wie spricht man so etwas an? Ohne, dass es unsympathisch rüber kommt...

Mit dem Auto sind es ca 4h einfache Fahrt. Ist das zumutbar am gleichen Tag hin und zurück?

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lol, ich hab mich mal in münchen beworben und nach Ingolstadt zum vorstellungsgespräch. dann wurde mir gesagt, dass es gar keine niederlassung in münchen gibt.
 
“Hallo, ich habe eine Frage zum Bewerbungsgespräch: Welche Reisekosten übernehmen Sie?“
 
Ich war bisher echt froh dass ich jeden Monat 1/4 meines Nettolohns also ca 500€ zur Seite legen kann, abseits von Versicherungen und Sparraten. Das heißt diese 500€ sind komplett frei.

Jetzt komm ich mir echt arm vor wenn ich den Thread so lese
 
Zuletzt bearbeitet:
arm im sinne von?
ich habe auch "nur" 2k netto.
aber ich lebe ganz gut von.
gibt leute die müssen mit weit weniger auskommen und am ende noch mehrere personen damit durchbringen.
besser geht immer, aber es kann auch in die andere richtung gehen.
 
Arm im sinne von dem, was hier so gepostet wird ;)

Noch etwas mehr als 2 Wochen und dann gibts nach etwas über 6 Jahren Studium wieder das erste Mal Gehalt :fresse2:
 
El Junior hat es ganz gut auf den Punkt gebracht.

Ich bin auch zufrieden und kann davon auch gut leben.

Kann mir meine eigene kleine Wohnung leisten, kann ein Auto und ein Motorrad unterhalten und beides ist zwar nicht neu aber dafür bezahlt.

Könnte auch locker einen großen Urlaub pro Jahr machen.

Muss ich aber nicht. Eine Woche Italien reicht auch wenn man einfach mal was anderes sehen will.

Dass wir nicht alle mit 5k netto nach Hause gehen können ist mir klar.

Mit Blick auf die Zukunft wäre es natürlich besser wenn man mehr verdienen würde gerade wegen Rente und so.

Könnte auch mehr verdienen wenn ich wollte aber dann könnte bzw würde ich nicht mehr das machen was mir Spaß macht.

Das stimmt mich manchmal traurig dass ich mich entscheiden muss ob ich das mache was mir Spaß macht oder das bei dem ich genug fürs Alter verdiene.
 
Zuletzt bearbeitet:
es gibt halt noch andere legale geldquellen als für 40 std. die woche arbeiten gehen
 
Reich heiraten, im Lotto gewinnen, Erben, Hochrisikospekulation, Betteln, "Fund me" - Crowdfunding, Stipendien, Bafög, Hartz-IV....

Gesendet von unterwegs.
 
Da wirst du wohl nie fündig werden, ohne Risiko geht nun mal nicht, schon gar nicht bei der derzeitigen Weltlage...
 
Ich such ja immernoch nach einer Möglichkeit wo ich ohne Risiko 2-3% Rendite bekomme

So eine Aussage zu treffen, ist der schnellste Weg sich als finanzieller Anfänger zu outen... also Vorsicht. Warum? Weil das einfach nicht geht. Es gibt keine Rendite ohne Risiko.

Aber um auch noch eine konstruktive Antwort zu liefern: Anleihen europäischer Großkonzerne mit gutem Rating kommen deinem Wunsch wohl am nächsten.
 
Da er keine Summe genannt hat: Genossenschaftsanteile der nächsten Volksbank. Geben zuverlässige 4-6%. Allerdings in der Höhe begrenzt.
 
Da er keine Summe genannt hat: Genossenschaftsanteile der nächsten Volksbank. Geben zuverlässige 4-6%. Allerdings in der Höhe begrenzt.

Auch guter Vorschlag, allerdings extrem illiquide. Ich habe meine im Oktober gekündigt und muss noch bis Juli 2020 auf die Auszahlung warten.

Übrigens gibt es die Mitgliedschaft in der Genossenschaft und daher auch die Anteile nur in Verbindung mit weiteren Geschäftsbeziehungen, also z.B. Girokonto. Und das kostet... richtig, eine Gebühr, die den Ertrag vollständig auffrisst. So war es zumindest bei meiner VR.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schinski, ich hab kein Problem damit zuzugeben dass ich von Geldanlage quasi keine Ahnung habe. Hab da bisher immer meinem Sparkassen Berater vertraut und das ging bisher ganz gut bis auf eine Lebensversicherung die sich absolut negativ entwickelt hat. Hab ich mit Verlust gekündigt.
 
@Schinski

Wer eh ein Konto dort hat, für den schadet es nicht. Habe auch Anteile meiner voba.

Es gibt sogar Niederlassungen, da ist ein Anteil Pflicht, wenn man mehr will (Baukredit zb). Andersherum gibt's auch manchmal Vorteile als Mitglied bei gewissen Gebühren.
 
Schinski, ich hab kein Problem damit zuzugeben dass ich von Geldanlage quasi keine Ahnung habe. Hab da bisher immer meinem Sparkassen Berater vertraut und das ging bisher ganz gut bis auf eine Lebensversicherung die sich absolut negativ entwickelt hat. Hab ich mit Verlust gekündigt.

Wollte dich auch nicht angreifen oder so. Ich habe selbst große Fehler in Finanzen gemacht, aber vielleicht können andere was daraus lernen!
was ich lernte:
-es gibt keine Berater, nur Verkäufer
-VR-Banken und Sparkassen sind generell zu meiden, aufgrund der hohen Gebühren, die sie bei all ihren Finanzprodukten haben. Kontoführung, Bargeldabhebung, Kreditkarte... all das sollte eine gute Bank kostenlos gewähren. Ordergebühren im Vergleich mit Direktbanken oder gar DIscount-Brokern auch extrem hoch. Auch die Fonds von Deka und Union haben höhere Gebühren als andere. Du zahlst halt bei allem was du tust ein bisschen drauf, und Kleinvieh macht auch Mist. Als Gegenwert der Gebühren wird ja oft die Beratung vor Ort angepriesen. Diese ist jedoch minderwertig bzw. stark verkaufstaktisch geprägt. Das geht schon fast in Richtung Gehirnwäsche. Der Kunde soll gar kein eigenständiges Finanzdenken entwickeln, sondern die Produkte nehmen, die der Verkäufer empfiehlt. Und noch nicht mal einen Kaffee bekam ich angeboten!
 
Wollte dich auch nicht angreifen oder so. Ich habe selbst große Fehler in Finanzen gemacht, aber vielleicht können andere was daraus lernen!
was ich lernte:
-es gibt keine Berater, nur Verkäufer
-VR-Banken und Sparkassen sind generell zu meiden, aufgrund der hohen Gebühren, die sie bei all ihren Finanzprodukten haben. Kontoführung, Bargeldabhebung, Kreditkarte... all das sollte eine gute Bank kostenlos gewähren. Ordergebühren im Vergleich mit Direktbanken oder gar DIscount-Brokern auch extrem hoch. Auch die Fonds von Deka und Union haben höhere Gebühren als andere. Du zahlst halt bei allem was du tust ein bisschen drauf, und Kleinvieh macht auch Mist. Als Gegenwert der Gebühren wird ja oft die Beratung vor Ort angepriesen. Diese ist jedoch minderwertig bzw. stark verkaufstaktisch geprägt. Das geht schon fast in Richtung Gehirnwäsche. Der Kunde soll gar kein eigenständiges Finanzdenken entwickeln, sondern die Produkte nehmen, die der Verkäufer empfiehlt. Und noch nicht mal einen Kaffee bekam ich angeboten!

Mal zu den gebühren: Ich habe nichts dagegen etwas für die Dienstleistung zu bezahlen, die Server fürs Onlinebanking und die IT dahinter sind auch nicht kostenlos.
Nur muss es halt einen Rahmen haben und andere Dinge sollten kostenlos sein.

Ich wäre aber auch zb dafür, dass ich den Verkäufer /Berater bezahle für seine Beratung und es kein Proivisionsmodell mehr gibt.
 
Könnte auch mehr verdienen wenn ich wollte aber dann könnte bzw würde ich nicht mehr das machen was mir Spaß macht.

Das stimmt mich manchmal traurig dass ich mich entscheiden muss ob ich das mache was mir Spaß macht oder das bei dem ich genug fürs Alter verdiene.

Eine solide Zukunftsabsicherung von Grundrente ist zweifelsfrei sinnvoll und richtig, um sich z.B. Ziele zu setzen. Aber ob man unbedingt Großverdiener werden sollte, sei dahingestellt.

Ich kenne durch meinen Job einige ü60 / ü70 Menschen, die ihre Millionen gebunkert haben und in ihren teuren Villen hausen.
Glaub mir - Geld macht nicht glücklicher und ich habe für mich schon lange entschieden, bloß nicht einen solchen Reichtum anzustreben. Alles ist nur Fassade. Letztlich haben alle meine genannten Bekanntschaften eins gemeinsam: Unmengen materialistisches Zeug um sich herum, was sie weder zu schätzen wissen, noch benötigen, noch benutzen, aber dafür Mangel an Familie und wirklichen Freunden, die nicht gekauft sind. :angel:

Je höher der Reichtum, um so merkwürdiger werden die Charaktere.
Ein Teil meines Familienkreises lebt auf Grundversorgung, teils arbeitslos, krank usw. Mini-Wohnung, low-level Ausstattung usw. Aber genau die Menschen sind es, die mir bei jedem Besuch ein Stück Kuchen hinstellen und die unsern Kindern zu jeder Feier Geld zustecken. :rolleyes:
 
+1
klasse dein Beitrag @Dracolein, kann dir nur zustimmen.

Grüße Kazuja
 
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