Mich hat das heute etwas verfolgt; Was zumindest mich angeht. Seit ich meine 700D vor zwei Jahren gekauft hab ist die Anzahl an Fotos damit quasi explodiert, gerade in den letzten anderthalb Jahren.
Effektiv gibt es bei mir mittlerweile so drei "Kategorien" von Fotos: Die aus Langeweile entstehen, die um den Moment oder eine Feier festzuhalten und die die ich möglichst perfekt hinbekommen will. Verschwimmende Grenzen inclusive.
Erstere wandern zu 95% in den Papierkorb, die zweiten haben mittlerweile ne extrem gute Ausbeute (~80%, Duplikate nicht mitgezählt), der Betrachterkreis beschränkt sich dann aber auf Freunde/Familie, wer halt dabei war. Das sind Erinnerungsstücke.
Und die dritte Kategorie...das ist die zum lernen, besser werden, Flickr oder ähnliches. Da wird mir dann bewusst, dass Erfahrung nur durch mehr Erfahrung zu ersetzen ist und ich halt einfach blutiger Anfänger bin. Das ist Ansporn, Motivation und Demotivation gleichzeitig. Was da hoch kommt ist sehr unterschiedlich, die Messlatte und der Anspruch an mich selbst ist oder die Fotos halt viel höher.
Vom letzten Urlaub, der aus meiner Sicht auch stark auf Fotografieren aus war, sind von 5400 Fotos gut 1100 im Papierkorb verschwunden, entweder "Duplikate", Unscharf, nichtssagend etc. Von den übrigen werden es vielleicht noch 10-20 Stück schaffen. Das Ziel von jedem Tag 2-3 tolle Fotos zu haben hab ich nicht erreicht, schlicht weil ein Tag fast ohne Bilder geblieben ist.