Ist nicht meine Baustelle und damit wahrscheinlich die falsche Meinung davon, aber ich dachte bisher, daß Nahfelder dafür gemacht sind, nah am Hörer zu stehen und damit auch so spielen, daß Raumeinflüsse sich viel weniger bemerkbar machen als bei normalen Lautsprechern.
Oder gibt es auch nicht-nahfeld Monitore? KH120 sind jetzt nicht grad wie die dickeren Strauss (?)
Monitore ausm sagen wir mal "Profi" Bereich, sind vor allem eins, Werkzeuge.
Sagen wir ein Monitor hat einen Sauberen Frequenz Gang, Gute Bühne und Tiefenstaffelung. Jetzt hat dein Raum aber immer gewissen Moden usw.
Dann kann dieser in gewissen HZ Bereichen dadurch immer zu "laut" oder "leise" sein. (Bitte nicht steinigen, ich weiss das dass die falschen Begriffe sind)
In meinem aktuellen Wohnzimmer stehen meine Eris 66 auch völlig falsch weil es nicht anders geht, der eine steht sehr in der Ecke der andere fast mittig. Dadurch ist in der Ecke der Bass in den tiefen dort leicht am "dröhnen" usw.
Aus der Theorie müssten die Monitore immer mittig zentriert stehen, im Idealfall mal mindestens 50cm Abstand zur Wand, auch wenn der Port nach vorne geöffnet ist wie bei meinen.
Dann kommen Sachen wie Nachhall dazu usw.
Vor der Flut hab ich fast 2 Wochen am Keller Studie gebastelt mit vermessen usw. Bis man auf ordentliche Werte kam und fast 20 Pakete Rockwoll verbaut.
Und dann ist der Sound schon gut, aber man merkt dann halt trotzdem den unterschied vom im Raum hören und dann sich in die Perfekte Position setzen vor die Monitore, da kann man dann erst "Hören" was da abspielt.
Aber solange Leute sich, dicke Monitore kaufen, die an Onboard Sound, irgendwelche focusrite solo und Konsorten hängen, brauch man auch den Raum nicht Optimieren.
Jedes 20Jahre alte RME interface ist vom Klang sauberer als die ganzen Dinger die in Masse verkauft werden.