Ok, mit dem Erhöhen solltest Du ein wenig vorsichtig sein wegen Übersteuern. Du hast ja auch gar keine graphische Anzeige und leichtes Übersteuern kann man kaum hören oder lässt sich das einsehen? Am Besten wäre ja den technischen Frequenzgang vor und nach der Bearbeitung mit im Auge zu behalten. Finde das sehr schwierig aber wenn es Dir zusagt passt es
Hab insgesamt die Lautstärke im EQ-Preamp um -9,8dB gesenkt, um das auszugleichen.
Aber da es digital ist, würde es erst zu problemen(clipping) führen, wenn man wiederum digital die lautstärke zu weit erhöht(bin grad mal bei ~50%/-10dB[rechtsklick auf den volume slider in den wiedergabegerät-eigenschaften] in windows, und 12Uhr beim verstärker@2,5x gain, hab also noch sehr viel Spielraum).
Es ist nicht die ideale methode(diese wäre eher nach der "equal loudness curve" zu EQ'en:
How to equalize your headphones: advanced tutorial (in progress) wenn es denn sinnvoll wäre, was ich aber absolut nicht bestätigen kann aus meinen versuchen), und würde jemandes "OCD" wohl nicht befriedigen

, aber es ist immerhin näher an der "wahrheit"(die kompliziert bei kopfhörern ist, weil man das unnatürliche stereofeld berücksichten muss, wonach das gehirn entscheidet was sich natürlich anhört), aber das "OCD" hätte sich bei dem "unbehandelten" Kopfhörer sowieso melden müssen, wenn man sich nur den frequenzverlauf anguckt / einen "sine-sweep" durchlaufen lässt.
Wenn man dann den Bass nicht massiv anhebt, sollte es doch ziemlich unproblematisch sein(+9dB auf 9Khz z.B., sollte den Kopfhörer nicht allzusehr fordern).
Ich habe jetzt jedenfalls viel mehr "tiefe" im sound, und kein verlangen mehr nach crossfeed (vllt. noch bei manchen 60er-Jahre aufnahmen

) .
Es ist alles viel geschlossener und stimmiger, und umhüllt einen mit "Sound".
