Darknet

Schweigand

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Willkommen im Nostalgiedeluxx "Darknet"!

Um offensichtliche Systemlücken zu schließen und Raum für Diskussionen zu schaffen, die in anderen Threads unerwünscht sind oder gegen geltende Regeln verstoßen, eröffne ich hiermit diesen Chatraum.
Hier dürfen Meinungsverschiedenheiten ausgetragen werden, die woanders keinen Platz haben. Hier darf gestichelt, provoziert und polarisiert werden, um andere Threads frei davon zu halten.

Moderatoren sind sowohl angehalten als auch herzlich dazu eingeladen, ihre Zügel hierin etwas lockerer zu halten, bevor woanders wegen jeder Kleinigkeit "durchgewischt" werden muss.

Der Titel des Threads ist bewusst so prägnant und kurz gewählt, damit es künftig einfach ist zu sagen: "Lasst uns das im Darknet weiter besprechen", oder "Bitte ins Darknet verschieben".

Von daher bin ich gespannt ob das hier Anklang findet und auch von der Administration soweit toleriert wird!

Also würde ich sagen, die Spielrunde in Counter-Strike beginnt: Go-Go-Go! :d
 
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Ich bin gerade ernsthaft am Überlegen, mir diese CPU zuzulegen.


1.500 € wirken auf den ersten Blick fast schon verdächtig günstig für ein derart ikonisches Stück Siliziumgeschichte.

Ich frage mich, ob der Markt hier eventuell noch nicht erkannt hat, was für ein Prestige-Objekt das eigentlich ist. Die Pentium 4 Extreme Edition war schließlich nicht einfach nur eine CPU – das war ein Statement.

Würdet ihr sagen, der Preis ist aktuell fair oder ist das eher so ein klassischer Fall von „zu billig angeboten, um wahr zu sein“? 🤔
 
Um gleich selbst das Eis zu brechen und an nicht mehr zitierbare Beiträge anzuschließen:

@Martin K. kann doch mit seinem Zeug machen was er will? Ich versteh die Aussagen nicht, die ihm hier das alles madig machen wenn er was von seinem Zeug verkauft. Klar sind das knackige Preise, aber hat er die Komponenten selbst geschenkt bekommen? Ich glaube nicht! Und ganz ehrlich, draufzahlen will ja nun wirklich keiner ;)

Und um es gleich mal deutlich zu machen: nein, ich steh nicht auf seiner Seite, ich bin hier ziemlich unparteiisch. Im Gegenteil: nichtmal ein Hirnschlag könnte mich dazu bringen, Sachen die ich monate- und jahrelang aufwändig gesammelt habe wieder einfach so zu verkaufen. Das ist ziemlich kurzfristig gedacht, und auch irgendwie lieblos. Ich war ziemlich enttäuscht dass er es macht, und denke mir seitdem von mir selbst: er war im Nachhinein nicht wirklich zu 100% an die Sache gefesselt sondern hat es ein Stück weit auch nur ausgenutzt.

Getreu dem Sprichwort: sein Licht hat zwar hell gebrannt, dafür aber nicht lange.

So, das musste ich mal los werden!
 
Um gleich selbst das Eis zu brechen und an nicht mehr zitierbare Beiträge anzuschließen:

@Martin K. kann doch mit seinem Zeug machen was er will? Ich versteh die Aussagen nicht, die ihm hier das alles madig machen wenn er was von seinem Zeug verkauft. Klar sind das knackige Preise, aber hat er die Komponenten selbst geschenkt bekommen? Ich glaube nicht! Und ganz ehrlich, draufzahlen will ja nun wirklich keiner ;)

Und um es gleich mal deutlich zu machen: nein, ich steh nicht auf seiner Seite, ich bin hier ziemlich unparteiisch. Im Gegenteil: nichtmal ein Hirnschlag könnte mich dazu bringen, Sachen die ich monate- und jahrelang aufwändig gesammelt habe wieder einfach so zu verkaufen. Das ist ziemlich kurzfristig gedacht, und auch irgendwie lieblos. Ich war ziemlich enttäuscht dass er es macht, und denke mir seitdem von mir selbst: er war im Nachhinein nicht wirklich zu 100% an die Sache gefesselt sondern hat es ein Stück weit auch nur ausgenutzt.

Getreu dem Sprichwort: sein Licht hat zwar hell gebrannt, dafür aber nicht lange.

So, das musste ich mal los werden!

Ich kenne Martin K. tatsächlich vom Namen her, und das, was man so hört, spricht erst einmal nicht gegen ihn. Im Gegenteil: Es heißt, er stellt sehr gepflegte, stimmige und mit Liebe zusammengestellte Systeme zusammen – keine hingeworfenen Kisten, sondern durchdachte Builds. Offenbar hat er ja auch bereits zwei Systeme erfolgreich für jeweils um die 1.000 € verkauft, was zumindest zeigt, dass es dafür durchaus einen Markt gibt.

In dem Zusammenhang bin ich nun auch über dieses Inserat gestolpert:

Über den Preis kann man sicherlich diskutieren – oder auch nicht, denn sagenhaft trifft es vermutlich ganz gut. Aber offenbar funktioniert genau dieses Segment für ihn.

Was mich fast mehr fasziniert: Ich habe gehört, dass sogar noch ein weiteres System im Raum steht, jenseits der 5.000 €-Marke. Da stellt sich mir fast schon die Frage, ob solche Angebote gestaffelt freigeschaltet werden – ein bisschen wie bei limitierten Luxusartikeln.

Ganz banal gefragt:
Wenn ich jetzt eines der aktuell angebotenen Systeme bei eBay kaufe – ist das dann so etwas wie ein Ticket für das nächste Level?
Ähnlich wie bei meiner letzten Burklin-Tasche, bei der man erst nach dem Kauf überhaupt erfährt, was einem danach angeboten wird. 😉

Unabhängig davon: Ob man die Preise nun persönlich für gerechtfertigt hält oder nicht – offensichtlich gibt es Käufer, die genau das suchen. Und am Ende entscheidet nicht das Forum, sondern der Markt.
 
Vielleicht noch ein ergänzender Gedanke für all jene, die aus ganz unterschiedlichen Gründen weder ein solches System noch eine entsprechende CPU ihr Eigen nennen möchten – und die gedanklich noch immer an einer Marktsituation festhalten, in der man paketweise Konvolute mit heutigen Sammlerstücken für fünf Euro abgegeben hat, in dem Gefühl: „Hobby ist ja gut bezahlt.“

Für genau diese Gruppe gibt es ja durchaus Alternativen.
Wer sich dem Thema lieber über ein Spar-Modell nähern möchte, kann sich zum Beispiel hier umsehen:

Auch so lässt sich eine Extreme Edition besitzen – und am Ende vielleicht ebenso glücklich werden.

Man sollte dabei allerdings nicht vergessen, dass es längst kein isoliertes Phänomen mehr ist. Unterschiedlichste Marken und Branchen haben erkannt, dass der Retro-Markt ein Milliarden-Geschäft geworden ist.
Ob Nike mit Neuauflagen von Sneakern im Stil der frühen 90er, Mini-Konsolen aus den späten 80ern oder frühen 90ern – überall dasselbe Prinzip.

Das Interessante daran:
Eine Firma muss heute oft gar nicht mehr aktiv Emotionen erzeugen. Das erledigt der Käufer selbst.
Er kauft nicht primär ein Produkt, sondern einen Zugang zu Erinnerungen – an eine vermeintlich einfachere, schönere oder zumindest klarere Zeit. Und genau dieses Gefühl entsteht ganz automatisch.

Vor diesem Hintergrund wirken Preise weniger wie reine Zahlen, sondern eher wie Eintrittskarten in ein sehr persönliches Stück Vergangenheit.
Ob man diesen Preis zahlen möchte, ist dann keine Marktfrage mehr – sondern eine individuelle Entscheidung.
 
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