[Sammelthread] Bambu Lab Sammel-, Bilder- und Diskussionsthread

Wenn ich dann aber im Netz lese, das jeder das Zeug erstmal 8Std trocknet frage ich mich wozu?
Es gibt Hersteller die Filament trocknen und in Aluminium beschichteten Tüten einpacken.
Es gibt Hersteller die dir klatsch nasses Filament liefern.
Es gibt noch das ganze Spektrum zwischen nass und trocken.

Seh ich dass das Filament nass ist? ja
Stört mich das? Nö. Druckqualität ist weiterhin gut genug. AMS hat auch keinerlei Silcagel mehr da das hoffnungslos ist (viel zu schnell verbraucht/nass).


Einfachster Test umzusehen wie feucht das Filament ist zu schauen wie stark es aus der Düse ausläuft. Desto geringer diese Distanz ist, desto trockener ist das Filament.
 
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Stört mich das? Nö. Druckqualität ist weiterhin gut genug. AMS hat auch keinerlei Silcagel mehr da das hoffnungslos ist (viel zu schnell verbraucht/nass).
Ich mache das alle viertel Jahr einmal und seit jede Rolle in der Mitte seinen eigenen Tank hat, reicht das gar viel Länger.

Ich lagere die Rollen in den bekannten Müslidosen. Bei der Menge an Silicat müsste die Rolle locker ein Jahr durchhalten da drin, ohne dass es Ärger geben könnte. Ist sicherlich völlig übertrieben, aber besser so als ärger.
 

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Das sind ganz normale ESD Tüten für empfindliche elektronische Bauelemente.
Also für Filament eigentlich totaler Quatsch.
Normaleplastik Tüten erlauben weiterhin Wasser Diffussion. Nicht viel jedoch genug das es über Monate zu einem Problem wird.
Folien die mit Metall bedampft sind haben einen sehr merklich gehemmten Wassereintritt.

Gibt paar Hersteller die ihr Material in solchen Beuteln versenden.
 
ich habe hier benutztes Filament in einer Plastikdose von Action seit mehreren Jahren gelagert, da liegt ein kleines Beutelchen Silikat drin in der Größe welche man das man immer beim Sunlu Filament findet. Ist PLA und PETG von DASFilament und bis dato habe ich nicht ein Problem beim Drucken bekommen. Abgesehen das es mit den Jahren es was brüchiger wird was ich aber im Backofen wunderbar kompensiert habe tun die alle ihren Job und meine Drucke sind Perfekt, Wände/Flächen/Brücken, alles Super.

Aktuell sind von diesen besagten Rollen 4 Stück im AMS vom H2C drin und ich bekomme eine Feuchtigkeit von 21% angezeigt.
Im P2S habe ich 4 nagelneue Rollen Sunlu gelagert und hier bekomme ich eine Feuchtigkeit von 28% angezeigt.
Beide Drucker verrichten mit diesen Filamenten absolute Makellose Ergebnisse.

Kann es sein das um die Feuchtigkeit einfach zu viel wirbel gemacht wird ?
Ich meine, wenn ich das Zeugs in ner Feuchten Umgebung lagere mag das ja zu nem Problem werden aber im Normalfall ?
Das soll jetzt wirklich keine Trollerei sein, Ich versuche wirklich nur zu Verstehen warum jede menge Leute ihr Filament so abgeschottet und aufwendig lagern wenn es offensichtlich doch auch viel einfacher geht ?

Wirklich, ich verstehe es nicht !
 
Das ist halt alles abhängig davon wie es gelagert wird und wo, wie die Umstände in dem Raum sind ect, welche Luftfeuchtigkeit dort herrscht.
PLA ist sowieso komplett unkomliziert, sofern es nicht ewig im feuchten Keller liegt, PETG ist etwas "schlimmer" aber immer noch nicht dramatisch.
Ich hab durchsichtiges PETG, das ist nach 4 Wochen in der Schublade komplett brüchig und muss wieder getrocknet werden, bei den restlichen Rollen PETG habe ich keine Probleme.
Meine Rollen lagern komplett offen in einer Schublade, dort sind nur die kleinen Silica päckchen drin, die bei der Rolle dabei sind, im Raum herrschen 40-50% Luftfeuchtigkeit, also normaler Wohnraum.
Teils ist das Filament was dort liegt schon 1 Jahr alt, und ich habe keine Probleme.
TPU ist da schon wieder ne andere Sache, das trockne ich vor dem drucken grundsätzlich, um ein wirklich gutes Ergebniss zu bekommen.

Es hat sich ja alles Weiterentwickelt, und die Filamenthersteller passen sich auch immer mehr an, ob das jetzt Bambu/Sunlu/Creality/Nobufil ect ist, ich habe mit allen Filamenten sehr gute Ergebnisse.

Dazu kommt noch das jeder Drucke anders Einstuft, für den einen ist das ein sehr gutes Ergebnis, für den anderen nur meh, weil die Stützen sich zu schlecht ablösen oder ein Überhang mal nicht 100% sauber ist, kommt halt drauf an was für ein "Perfektionist" man ist, und welches Material man vorwiegend benutzt.

Ich würde sagen, für PLA/PETG braucht man keinen trockner, wen man mit TPU/ABS ect anfängt, dann fängt es erst an wichtig zu werden, das Filament zu trocknen und zu kalibrieren.
 
Das meiste meiner PETGs fängt an üble Spinnenweben zu ziehen, wenn es nicht zumindest mal für 4 Stunden im Trockner war alle paar Wochen (offen gelagert). TPU ist ohne Trocknen so gut wie nutzlos, das dampft und blubbert wie ein Hexenkessel wenn es feucht ist und sieht dann natürlich auch so aus im Druck.
Matt und Silk PLA ziehen auch gerne mal Fäden oder fangen an zu schmieren, wenn sie Feuchtigkeit gezogen haben.
 
Ne Rolle TPU habe ich hier seit Weihnachten offen am CR10 hängen und letztens gerade Teile für mein Wohnmobilprojekt gedruckt, ohne Probleme und sauberem Druck.
Es scheint das wir mit unserer Luftfeutchtigkeit im Haus (eigenheim) gute Werte haben.

Es wundert mich einfach nur das hier soviel Augenmerk auf die Luftfeuchtigkeit geworfen wird, ich lese das ja nicht nur hier.
Ich selbst habe nun seit mehr als 10 Jahren bis Dato nicht wirklich Probleme damit oder sie gehabt und nicht erkannt...darum ging es mir und deswegen auch meine Frage.
 
Ich selbst habe nun seit mehr als 10 Jahren bis Dato nicht wirklich Probleme damit oder sie gehabt und nicht erkannt...darum ging es mir und deswegen auch meine Frage.
Geht mir genauso.
Mache keine Faxen mit irgendwelchen Trocknungen, Lagere Filament im Karton in nicht versiegelten Tüten und die Druckergebnisse sind trotzdem gut.
Vielleicht, weil ich mit sehr moderaten Druckgeschwindigkeiten arbeiten.
 
Ich meine, wenn ich das Zeugs in ner Feuchten Umgebung lagere mag das ja zu nem Problem werden aber im Normalfall ?
Transparentes ABS ist ausgezeichnet um das zu visualisieren:
Rolle sehr gut trocknen und einen mehrstündigen Druck anstellen.

In dem sieht man dann sehr schön wie die Transparenz immer weiter abnimmt je länger der Druck dauert. Da reichen bereits so ca. 4 Stunden um wirklich sichtbar zu sehen, dass Feuchtigkeit ein Problem sein kann.
 
Nein, auch bei Transparentem PETG ist das kein Problem, und das ist schon empfindlicher als PLA.
Habe schon diverse große Lampenschirme gedruckt die mehrere Stunden gedauert haben, da verändert sich nichts beim drucken.
Nur muss man da aufpassen, das Transparente zieht schnell Feuchtigkeit (Für PETG Verhätnisse) und wird brüchig, aber das sind beim PETG schon Wochen bis das der Fall ist.

Transparentes PLA wollte ich immer mal ausprobieren, aber entweder ist mir das zu teuer, oder es ist ausverkauft^^
 
Es wundert mich einfach nur das hier soviel Augenmerk auf die Luftfeuchtigkeit geworfen wird, ich lese das ja nicht nur hier.
Hängt halt vom Material und Lagerdauer ab. Im AMS abgekapselt ist die Luftfeuchtigkeit fix reguliert und es passiert nichts mehr. PETG nach 1-2 Monaten einfach so rumfliegen haben wird sicherlich nicht mehr das gleiche bei rumkommen wie gut getrocknet. Und Silk oder auch Matte PLA sind da auch schon anfälliger. Am Ende einfach das Material. Und wie viel Ärger man bereit ist mit zumachen. Ich habe keinen Bock auf Ärger, also lieber auf Nummer sicher gehen. Am Ende ja egal, einmal angeschafft hält es auf immer. Ist ja nun nicht so, als ob das ein dauerhaftes Thema ist. Stattdessen habe ich das Material schön in Kisten, habe diese mit einen Materialteil versehen. Hobbys dürfen auch Geld kosten.
Ich drucke zb sehr gerne Silk Filament. Das macht im Dekobereich echt was her. Könnte man Problemlos verkaufen den Kram.
 
Ich bin jetzt in den Genuss gekommen ein Stück Filament in der beschissensten Stelle des H2D zu haben. Kurz vor dem Filamentbuffer. Mal schön links die Verkleidung abbauen ohne was kaputt zu machen.
 
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