Ne selbst-gefixte-Bremse mit OEM Teilen bekommen die nicht einmal mit. Daran wirds definitiv nicht gelegen haben.
Unterschätz das mal nicht. Nicht alle MA in den Werkstätten sind dämlich. Wenn das Auto mit 80 tkm eine neu aussehende Bremse hat, merken die das und kapitalisieren es wenn möglich.
Jeder Autohersteller, egal ob japanisch oder nicht versucht, seine Kosten zu senken. Schönes Beispiel: Porsche hat doch die hochgehypte Approved-Garantie, die tatsächlich auch richtig Geld kostet. Bis 14 Jahre oder 200 tkm kann man die verlängern. Auch für die Approved muss das Auto immer bei Porsche sein. Dabei geht es sogar soweit, dass Du auf Deinen originalen Porsche-Felgen keine Reifen ohne N-Kennung fahren kannst, da sonst die Approved bei Schäden nicht greift. Fremdfelgen, ATE-Bremsen, Aftermarket-Auspuff oder dergleichen ->keine Approved mehr, wenn die Teile auf dem Auto sind und er bei Porsche aufschlägt.
BMW ist in der Garantiezeit bei den VTG übrigens ähnlich unangenehm, wenn die Reifen keinen Stern haben und/oder zu ungleich abgefahren sind.
Bei Ford haben wir die Leute damals reihenweise weggeschickt wegen Roststellen/Durchrostungen (gilt 10 Jahre), weil niemand, wenn die Dinger älter als drei oder vier Jahre sind mehr zum Vertragshändler kommt und kaum eine freie Werkstatt die Karosseriekontrollprotokolle ausgefüllt hat. Nicht dass die dafür einen Unterschied gemacht hätten, den Rost sieht man erst, wenns zu spät ist, aber da die Nachweise gefehlt haben
->Pech gehabt, können wir reparieren, aber auf Kosten des Kunden.
Insofern würde ich mir bei einem rationalen A-nach-B-Auto einfach überlegen, was ich mehr bezahle, wenn ich immer beim Vertragshändler bin und ob das über die Lebensdauer nicht sinnvoller ist, in der freien Werkstatt aufzuschlagen und eine möglicherweise nötige große Reparatur dann selbst zu zahlen oder diese als Anlass für ein neues Auto zu nutzen.