[Sammelthread] Automobile

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Ich halte aber nen Dienstwagen, wenn ich nicht wirklich viel zum Kunden fahren muss, oder ähnliche Dienstfahren habe, für sehr entbehrlich. Liegt vielleicht auch daran, dass ich durch Arbeitsweg plus 1% eben auch nicht gerade nen für mich erstrebenswerten Geldwerten-Vorteil hätte.
Aber das hat vielleicht auch für jeden andere Gründe.

Was viele nicht wissen ist, dass sie im Jahr nicht mehr versteuern müssen, als der Karren überhaupt an Kosten verursacht.
Beispiel aus meiner Firma:
BMW X1 BLP 37.000€
1-facher Arbeitsweg: 35km
Zu versteuern 37.000€ x (1% + 0,03%*35) = ~760€/Monat = 9120€ p.A.
Auf Grund günstiger Leasingrate inkl. Service und Flottenversicherung hat das Auto gerade einmal 5600€ an Kosten verursacht.
Die 3520€ Differenz kann man sich dann über die Einkommensteuererklärung wiederholen. Einfach vom zu versteuernden Einkommen abziehen und einen beglaubigten BWA Auszug mit den Realkosten vom Arbeitgeber mitschicken.
 
Mir wäre das sowas von zu hoch .
Ich hab n Auto, das Alter und den Kaufpreis geb ich in der Steuererklärung an, das zählt zum Vermögen. Da hab ich nicht genug dass ich was zahlen müste.
Und vom Strassenverkehrsamt des Kantons kommt einmal im Jahr ne Rechnung mit Steuern dafür.

Wenn ich diese Rechnerei da sehe, würd ich mir wohl nie was mit Firmenwagen antun :D

Oder vielleicht ist das in der Schweiz auch anders.
 
Was viele nicht wissen ist, dass sie im Jahr nicht mehr versteuern müssen, als der Karren überhaupt an Kosten verursacht.
Beispiel aus meiner Firma:
BMW X1 BLP 37.000€
1-facher Arbeitsweg: 35km
Zu versteuern 37.000€ x (1% + 0,03%*35) = ~760€/Monat = 9120€ p.A.
Auf Grund günstiger Leasingrate inkl. Service und Flottenversicherung hat das Auto gerade einmal 5600€ an Kosten verursacht.
Die 3520€ Differenz kann man sich dann über die Einkommensteuererklärung wiederholen. Einfach vom zu versteuernden Einkommen abziehen und einen beglaubigten BWA Auszug mit den Realkosten vom Arbeitgeber mitschicken.
Da ich keinen festen ersten Arbeitsplatz habe fallen bei mir auch keine 0.03% an.
Dafür eben der Eigenanteil. Der sich beim astra k auf 45€ beläuft.
Somit hab ich momentan:
Blp: 34k, = 340€ monatlich abzgl 45€.
So muss ich 295€ versteuern und 45€ netto monatlich.
Macht in Summe ziemlich genau 190€ netto, die mir fehlen (dafür private km unbegrenzt, inkl Sprit - und was ja echt nicht günstig ist. Momentan stehen Langzeitverbrauch von 9.2l/100km)
 
Eigentlich ist das in DE auch recht einfach gelöst. Meine Rechnung lohnt sich i.d.R. auch nur bei Firmenwagen welche hauptsächlich privat gefahren werden und mit längerem Arbeitsweg.

Ich fahre u.a. auch noch ein elektronisches Fahrtenbuch und muss dann nur die auf die Privatkilometer entfallenden Kosten versteuern. Das wiederum lohnt nur wenn der Karren hauptsächlich dienstlich verwendet wird.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Da ich keinen festen ersten Arbeitsplatz habe fallen bei mir auch keine 0.03% an.
Dafür eben der Eigenanteil. Der sich beim astra k auf 45€ beläuft.
Somit hab ich momentan:
Blp: 34k, = 340€ monatlich abzgl 45€.
So muss ich 295€ versteuern und 45€ netto monatlich.
Macht in Summe ziemlich genau 190€ netto, die mir fehlen (dafür private km unbegrenzt, inkl Sprit - und was ja echt nicht günstig ist. Momentan stehen Langzeitverbrauch von 9.2l/100km)

Dafür kann man wirklich kein Auto selbst unterhalten.
 
Neuwagen sicherlich nicht, n gebrauchten vielleicht schon, aber natürlich auch nur für wenig Fahrer.

Andererseits, bei mir wäre der private Gebrauch schon schwierig wegen Hunden, dazu eben die fehlende Notwendigkeit eines Dienstwagen,...

Nichtsdestotrotz, man muss natürlich gucken was man am Ende möchte, zahlt, usw.

Ein Dienstwagen kann durchaus eine finanziell sehr lohnende Sache sein, speziell ohne festen Arbeitsort.
Das hat nur eben nicht jeder als gegebene Randbedingung.
 
Für 190€ im Monat mit tanken, Versicherung und allen weiteren Kosten bekommst Du nicht mal einen gebrauchten. Außer Du hast das Ding wirklich nur rum stehen.
Aber bei mir muss man natürlich das fehlende km Geld dagegen rechnen. Ich bekomme 0.3€ pro km, also nicht nur einfach sondern hin und zurück. Fahre im Jahr ca 15k km dienstlich. Sind also 4500€ in etwa plus 12*190€. Und schon ist das Dienstwagenangebot nicht mehr so lohnenswert
 
Für 190€ im Monat mit tanken, Versicherung und allen weiteren Kosten bekommst Du nicht mal einen gebrauchten. Außer Du hast das Ding wirklich nur rum stehen.
Aber bei mir muss man natürlich das fehlende km Geld dagegen rechnen. Ich bekomme 0.3€ pro km, also nicht nur einfach sondern hin und zurück. Fahre im Jahr ca 15k km dienstlich. Sind also 4500€ in etwa plus 12*190€. Und schon ist das Dienstwagenangebot nicht mehr so lohnenswert

Der ADAC veröffentlicht jährlich eine Liste mit den Realkosten von Autos. Bei halbwegs aktuellen Wagen (z.B. Golf VII / Golf VIII) liegen die Kilometerkosten bei 15.000 km p.A. bei 40-45ct.
Darin ist dann aber wirklich alles eingerechnet (Wertverlust, Steuer, Reparatur/Wartung, Versicherung, Sprit).
Bei einem halbwegs aktuellen Auto sind die 30ct/km also ein ordentliches Minusgeschäft.

Da wären mir die 190€ "All in"deutlich lieber. Für mich ein no-brainer. Damit lässt sich halt viel besser planen.
Wenn du einen gebrauchten kaufst um dem Wertverlust zu entgehen, steigt die Chance, dass teure Reparaturen anfallen. Garantie hast du dann i.d.R. auch keine.
 
Bei Neufahrzeugen? Was ist ab 80-100.000km wenn die verrußten Ansaugbrücken, Drosselklappen und Ventile gestrahlt werden müss(t)en, kaputte Injektoren vorkommen, wenn die Steuerkette nicht mehr auf Garantie geht usw.?
 
Bei Neufahrzeugen? Was ist ab 80-100.000km wenn die verrußten Ansaugbrücken, Drosselklappen und Ventile gestrahlt werden müss(t)en, kaputte Injektoren vorkommen, wenn die Steuerkette nicht mehr auf Garantie geht usw.?
Ab in Osten - AdBlue, AGR, DPF und co. abstellen/entfernen und noch 800.000+km freuen bei geringerem Verbrauch als mit :)
 
Der ADAC veröffentlicht jährlich eine Liste mit den Realkosten von Autos. Bei halbwegs aktuellen Wagen (z.B. Golf VII / Golf VIII) liegen die Kilometerkosten bei 15.000 km p.A. bei 40-45ct.
Darin ist dann aber wirklich alles eingerechnet (Wertverlust, Steuer, Reparatur/Wartung, Versicherung, Sprit).
Bei einem halbwegs aktuellen Auto sind die 30ct/km also ein ordentliches Minusgeschäft.

Da wären mir die 190€ "All in"deutlich lieber. Für mich ein no-brainer. Damit lässt sich halt viel besser planen.
Wenn du einen gebrauchten kaufst um dem Wertverlust zu entgehen, steigt die Chance, dass teure Reparaturen anfallen. Garantie hast du dann i.d.R. auch keine.
Bin ich voll bei dir. Aber seit der wltp Umstellung wäre ich bei einem schwächeren Auto ca 100€ teurer. Also da kann man schon gegen rechnen. Diese 190€ gibt es beim nächsten definitiv nicht mehr
 
Okay. Bist in einem größeren Unternehmen? Kenne das vom Kollegen der bei ForFarmers ist. Die haben dann ein Co2 Kontigent, je nach Position. Einfache Außendienstler dürfen dann bis 120g/km, Teamleiter 130g/km usw. 🤣

Was bin ich froh, dass unsere Geschäftsführung das lockerer sieht. Mein orangener 3Pfirsich i von der Streckenfotos ist nen Firmenwagen.
 
140g haben wir. Da ist sowieso Schluss.
Und der nächste Punkt ist ja dass der Eigenanteil, wie gesagt, vom Auto anhängt. Mondeo günstiger als Fiesta, Kombi immer deutlich günstiger als die Limousine usw.
Auch Benziner immer günstiger als Diesel. Warum auch immer...
 
Ich weiß halt, dass mein i30 seit Kauf kbapp unter 0,23€/km lief, klar, ist mittlerweile 9 Jahre alt, hat wirklich nicht viel gelaufen (90k km) und bis auf Verschleißteile nix gehabt)
Wenn ixh mit so einem Wagen rechne, und sowas tuts mir auch alle male, dann komme ich da günstiger weg.
Natürlich ist das schwer, das zu wiederholen ogne wieder so nen Griff zu machen, zumal der Wagen mit seinen wahnsinns 90Ps natürlich einabsoluter "no petrolhead" Wagen ist. Der war eine reine Vernunftanschaffung in 2012 als Tageszulassung und mit BJ09/11.

Es geht aber.
 
Es kommt immer drauf an, was einem wichtig ist. Ich habe nie gerechnet, was ich pro Kilometer zahlen musste. War mir aber auch in Zahlen relativ egal. Ich habe immer einen Kompromiss aus vertretbarer Leistung, Wartbarkeit und Komfort gekauft (in Relation zu meinen Ansprüchen und in meinen Augen vertretbaren Unterhaltskosten). Und dann einfach fahren. Ist etwas kaputt, habe ich es repariert. War der Wagen leer, habe ich getankt. Ich sehe das pragmatisch. Muss man für die Mobilität jeden Cent umdrehen, mag es anders sein.

Mein Weg, möge jeder seinen Eigenen gehen.
 
Der weg ist ja völlig richtig, so genau war dad vorher auch nicht kalkuliert, das habe ich nur mal, weil es hier schon vor etwa einem Jahr Thema war, aus Spaß mal berechnet.
Kann auch sein, dass der Klimaservicevdemnachst das wieder an hebt :asthanos:


Ist halt auch einfach n verdammt gutwr preis gewesen, weit über 30% unter Liste, damals.
 
Ich war neulich beim Autohaus, neue Pellen für den Ceed meiner Frau.

Hab mir dann den aktuellen ceed angeschaut... hätte ich nicht tun dürfen, jetzt möchte ich so einen. Der Gt hat es mir angetan... mal sehen was sich da bis März so entwickelt, aber der geht mir seit dem nicht aus dem Kopf.


Gibt bestimmt besseres fürs Geld, aber wir sind so zufrieden mit dem jetzigen, da liegt das nahe
 
Das im Artikel beschriebene fehlt schon wieder, dafür aber:
1600121887806.png


Verdient die Häme zu recht meiner Meinung nach...
 
Click-bait Titel inc:

Tesla revolutioniert den Autobau mit Holzleisten :fresse2:
Ein Kühlaggregat wurde mittels Spannriemen und Holzleisten (zum Schutz der Kanten) eingebaut:

;)

Edit:
Gerade gesehen, im Tesla Model Y News Thread war schon jemand schneller... vor ein paar Tagen ... :D
 
Im 1er den ich da Jage sitzt der Chef. Auch mit Firmenwagen :banana:

Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit bewerbe ich mich um eine Stelle als was auch immer Sie gerade brauchen in Ihrem Unternehmen.
 
Jo 340i als Firmenwagen nehm ich auch, wo muss ich Montag hinkommen?
 
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