Claudes Wasserzeichen: Anthropic erklärt technische Grundlage, erste Nutzer kündigen ihre Abos

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Anthropic versieht seine Claude-Modelle neuerdings mit einem unsichtbaren Wasserzeichen. Dieses soll KI-generierte, bzw. von Claude bearbeitete Texte maschinell erkennbar machen. Die seit dem 2. August 2026 eingesetzte Technik ist Teil der Umsetzung der Transparenzvorgaben des europäischen AI Act, wird seitens des Unternehmens aber weltweit verwendet. Mittlerweile hat Anthropic auch eine Erklärung nachgereicht, wie die Kennzeichnung technisch funktioniert. Gleichzeitig sorgt die Einführung unter zahlenden Claude-Nutzern auch für Kritik und erste Kündigungen.
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Das Wasserzeichen ist/wäre versteckte Schleichwerbung. Das heißt ein Künstler der von Hand eine Szene erzeugt die 3 Minuten lang wäre und davon ein paar Frames von AI hinzufügt würde automatisch seine Arbeit in Zweifel führen, weil ja dort ein Cloud Wasserzeichen enthalten ist. Ich finde es fragwürdig, Kennzeichnungspflicht durchaus ja. Aber nicht so.
 
Wenn ich das richtig verstehe, funktioniert das Wasserzeichen so, das in einem Text bestimmte Formulierungen (ansich und deren Reihenfolgen) das Wasserzeichen sind.

An dem Text der News veranschaulicht, lautet der Originaltext:
Anthropic versieht seine Claude-Modelle neuerdings mit einem unsichtbaren Wasserzeichen. Dieses soll KI-generierte, bzw. von Claude bearbeitete Texte maschinell erkennbar machen.
Um das Wasserzeichen unterzubringen, würde die KI bestimmte (subtile) Formulierungen wählen/bevorzugen und statt diesem Text z.B. das ausgeben:
Anthropic versieht seine Claude-Modelle neuerdings mit einem unsichtbaren Wasserzeichen, durch welche KI-generierte, bzw. von Claude bearbeitete Texte maschinell erkennbar sein sollen.
Das wäre dann ein Teil des Wasserzeichnes.

Das heisst aber auch, wenn ich einen Text nur überarbeiten lasse, dann müsste Claude da doch massiv Formulierungen ändern, statt nur Rechtschreibfehler oder echte Satzbaufehler zu korrigieren um überhaupt ein Wasserzeichen unterbringen zu können?
Wenn ich aber einen Text zusammenfassen lasse, dann kann in der Zusammenfassung natürlich ein Wasserzeichen untergebracht werden, denn der Text ist jasozusagen komplett neu formuliert.
 
Some users, who shared confirmation of their cancellations with us, said they disliked the prospect of a persistent marker in their work and were worried about their AI use showing up in client work, such as coding.

Business Insider lol... Recht so, denn eine Wasserzeichen war schon längst fällig
 
Fazit: Text von einer KI erstellen lassen und dann lustig durch andere Übersetzer jagen. Gerne lokal durch eine andere KI.
Bei Coding verstehe ich das System aber nicht. Das ist komplett faktenbasiert.

PS: Die KI Antworten von Google sind laut SynthID Detector sauber. Na ein Glück...
 
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Business Insider lol... Recht so, denn eine Wasserzeichen war schon längst fällig
Ich möchte auch nicht für etwas Bezahlen und ein Microsoft Logo in meinem Brief drin haben. "Wurde mit MS Word 2024 erstellt".
Oder du heuerst einen Dienstleister einen Zwischenschritt für dein Endprodukt zu tun, möchtest du nicht sein Logo auf deinem Endprodukt sehen.
Es ist halt nicht ganz so einfach.
 
Tja, die Katze ist aus dem Sack.

Panik macht sich breit.

Gewisse Institutionen, die bisher die "Hoheit über die Papierkriegsführung" hatten, verlieren diese durch KI.
So leistungsbefreite Gelddruckmodelle (wie der Brief vom Anwalt) beginnen zu wackeln.
Der kleine Mann kann sich auf einmal gegen den Staat wehren, indem er selbst 5000 Seiten Altpapier verarbeitet und 50 Seiten Altpapier zurück schickt, in dem er selbst 50.000 Seiten Juristen-Spam alter Urteile etc. durchscannt und sich damit erfolgreich zur Wehr setzen kann.
Der kleine Mann kann die Großen mit DSGVO Auskünften usw. quälen.


Mir ist klar, worauf es hinauslaufen soll:
Eine 2-Klassen-KI.
1) Kennzeichnungslose AI, quasi die "gute" KI, die Zeritifizierte, Seriöse KI. Bekommt der Staat und große Konzerne.
2) Wasserzeichen AI, die KI für die Konsumenten, welche sie nur für trivialen Kram verwenden dürfen, da diese ja nicht "sicher" und nicht "zertifiziert" ist.
So würde das Machtgefüge erhalten bleiben, im Sinne der Corpos und des Staates.


Es wird spannend... quasi Staffelfinale im Real-Life. Alle Handlungsstränge konvergieren nun, die Verschwörungen lösen sich in diversen Plot-Twists auf...
 
Ich möchte auch nicht für etwas Bezahlen und ein Microsoft Logo in meinem Brief drin haben. "Wurde mit MS Word 2024 erstellt".
Oder du heuerst einen Dienstleister einen Zwischenschritt für dein Endprodukt zu tun, möchtest du nicht sein Logo auf deinem Endprodukt sehen.
Es ist halt nicht ganz so einfach.

Es stellt schon einen erheblichen Unterschied dar, ob schlicht auf fremde Inhalte zurückgegriffen wird oder nur ein simples Programm genutzt wird. Im Übrigen ist sehr wohl sichtbar, wenn ein Brief mit einem Textverarbeitungsprogramm erstellt wurde. So wie es bspw. früher gang und gäbe war, eine Webseite, welche von einem Dienstleister erstellt wurde, entsprechend zu kennzeichnen.
 
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Ob die Politiker jetzt wieder externe Experten für ihre Reden anheuern müssen?
 
Es stellt schon einen erheblichen Unterschied dar, ob schlicht auf fremde Inhalte zurückgegriffen wird oder nur ein simples Programm genutzt wird. Im Übrigen ist sehr wohl sichtbar, wenn ein Brief mit einem Textverarbeitungsprogramm erstellt wurde. So wie es bspw. früher gang und gäbe war, eine Webseite, welche von einem Dienstleister erstellt wurde, entsprechend zu kennzeichnen.
Ja aber Media Beratung Müller XY wird nicht reinschreiben das er es von "Samudra Enterprises" oder "TianLong Tech Co., Ltd" haben machen lassen.
Die werden schon reinschreiben erstellt von Müller im Auftrag von Meier... da wird kein Subunternehmer erwähnt.
Die KI ist wie ein Subunternehmen/Dienstleister, der haftende ist ja der Auftraggeber.
Man muss es schon erwähnen in seinem Arbeitsbericht, aber sie explizit zu Kennzeichnen ist ein wenig wildfremd.

Kommt drauf an ob wir von einer Bachelors, Master oder DR. Arbeit sprechen oder einfach nur Firma macht Dienstleistung für Firma. (letzteres total Banane so lange keine Kinder zu Schaden gekommen ist und alles nach gesetzlichen Pflichten erfolgte)
 
@n3cron

Wir müssen nicht bis zum Erbrechen erörtern, wer was ohne Erlaubnis als sein Eigenes vermarkten darf. Du bist der Ansicht, sich mit fremden Federn zu schmücken dürfen. Bitte schön, es steht dir frei, dies auch zukünftig so zu handhaben. So wie ich es begrüße, wenn sichtbar ist, wenn abgekupfert wurde.
 
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@n3cron

Wir müssen nicht bis zum Erbrechen erörtern, wer was ohne Erlaubnis als sein Eigenes vermarkten darf. Du bist der Ansicht, sich mit fremden Federn zu schmücken dürfen. Bitte schön, es steht dir frei, dies auch zukünftig so zu handhaben. So wie ich es begrüße, wenn sichtbar ist, wenn abgekupfert wurde.
Wenn du Angestellter einer Firma bist, darf sich deine Firma immer mit deinen Federn schmücken. Wenn du einen Freelancer engagierst, für ein Software Projekt... bleibt der Name XY trotzdem bestehen. ;-)
Es ist ziemlich üblich sich mit fremden Federn zu schmücken.
Wenn ich Code oder Formeln aus einem Buch 1:1 abschreibe und nicht reinschreibe das ich es daraus habe, wo ist der Unterschied?
Die KI hat es aus der Literatur und jemand anderes hat es von Redit oder Github auch abgekupfert?
Ob es Cloud kopiert oder der Programmierer selbst. Wo ist der Unterschied? Das Wasserzeichen bewirkt genau das Gegenteilige, wenn du der Urheber der Codezeile bist die Cloud verwendet hat und jemand anderes hat es in seinem Projekt - aber mit Cloud Wasserzeichen.... wer ist der Urheber? Wem wird man eher glauben?
Genau das ist ja das Problem.
Nur weil Cloud in einem Video Blitze hinzufügt wird plötzlich Cloud zum Urheber, weil sein Wasserzeichen die Kunst überschattet.
 
Es ist ziemlich üblich sich mit fremden Federn zu schmücken.

Je nach moralischen Kompass.

Wenn ich Code oder Formeln aus einem Buch 1:1 abschreibe und nicht reinschreibe das ich es daraus habe, wo ist der Unterschied?

Im Kindergarten wird ähnlich argumentiert.

Ob es Cloud kopiert oder der Programmierer selbst. Wo ist der Unterschied? Das Wasserzeichen bewirkt genau das Gegenteilige, wenn du der Urheber der Codezeile bist die Cloud verwendet hat und jemand anderes hat es in seinem Projekt - aber mit Cloud Wasserzeichen.... wer ist der Urheber? Wem wird man eher glauben?

Wenn der Entwickler Codeschnipsel verwendet, die nicht auf seinem Mist gewachsen sind, ist es völlig legitim, das entsprechend zu kennzeichnen.

Nur weil Cloud in einem Video Blitze hinzufügt wird plötzlich Cloud zum Urheber, weil sein Wasserzeichen die Kunst überschattet.

Selbst ist der Mann. Schließlich wird abkupfern nicht ohne Grund schon in der Ausbildung unter Strafe gestellt. Ergo ist es nur recht u. billig, wenn eine entsprechende Kennzeichnung erfolgt.
 
Wenn der Einsatz von KI angeblich so unproblematisch ist sollten die Nutzer auch kein Problem damit haben die Verwendung selbiger in "ihren" "Werken" offenzulegen.

Some users, who shared confirmation of their cancellations with us, said they disliked the prospect of a persistent marker in their work and were worried about their AI use showing up in client work, such as coding.

Damit ist eigentlich schon alles gesagt. Wenn das Geschäftsmodell darin besteht die eigene Kundschaft zu täuschen zeigt dass für mich dass Transparenzvorgaben hier dringend nötig sind.
 
Wenn das Geschäftsmodell darin besteht die eigene Kundschaft zu täuschen
Sehe ich absolut nicht so. Was hat es mit täuschen zu tun, wenn man ein Tool nutzt? Nicht mehr ist ne KI bei Code-Erstellung. Habe in den Nuller Jahren auch nie kommuniziert, ob ich ne Website mit Dreamweaver (hat auch Code ergänzt/gebaut - selbst das völlig dämliche Frontpage auch schon davor) oder "zu Fuß" aufgebaut habe. Da wurde niemand getäuscht, da für den Kunden völlig irrelevant. Da zählt ausschließlich nur das vereinbarte Ergebnis, nicht der Weg dorthin.

Wenn die KI meine Ideen (Design/Funktionen/Sicherheit/Usability etc.) umsetzt und ich sie regelmäßig überprüfen und vor allem davon abhalten muss, Fehler einzubauen, ist es meine Entwicklung und nicht die einer KI. Daher gehört für mich da kein Wasserzeichen rein. Zumindest nicht bei Code ... bei Text/Bildern sehe ich es anders.
 
Da wurde niemand getäuscht, da für den Kunden völlig irrelevant.
Und wenn der Kunde befürchtet, das er getäuscht wird, weil der Dienstleister ja KI benutzt und deswegen keine Arbeitsleistung erbringt, weil ja "alles die KI macht", dann steht es ihm ja auch frei seine Webseite/Programm/Code selber mit KI zu erstellen.
Er wird dann nur feststellen, das es doch nicht damit getan ist der KI zu sagen "Mach mal eine Webseite" und in weniger als 5 Minuten alles fertig ist, sondern das man immernoch eine Idee braucht, nachkorrigieren muss und das vorallem auch immer noch eine Zeitaufwand bedeutet.

... bei Text/Bildern sehe ich es anders.
Wie in der News schon erwähnt, sehe ich das trotzdem kritisch. Vorallem weil das Wasserzeichen im Endeffekt nur bestätigt, das eine KI irgendwas dran gemacht hat.
Klar, wenn man sich eine komplette Doktorarbeit von einer KI erstellen lässt, dann wäre es wohl sinnvoll, wenn da ein Wasserzeichen drin wäre.
Wenn ich einer KI allerdings meine wirklich selbstgeschriebene Doktorarbeit gebe, damit die KI die auf sprachliche Korrektheit prüft, dann kriege ich wahrscheinlich ein riesen Problem, wenn nur deswegen später ein KI-Wasserzeichen in der Doktorarbeit gefunden wird.
 
Sehe ich absolut nicht so. Was hat es mit täuschen zu tun, wenn man ein Tool nutzt? Nicht mehr ist ne KI bei Code-Erstellung. Habe in den Nuller Jahren auch nie kommuniziert, ob ich ne Website mit Dreamweaver (hat auch Code ergänzt/gebaut - selbst das völlig dämliche Frontpage auch schon davor) oder "zu Fuß" aufgebaut habe. Da wurde niemand getäuscht, da für den Kunden völlig irrelevant. Da zählt ausschließlich nur das vereinbarte Ergebnis, nicht der Weg dorthin.

Wie gesagt:

Wenn der Einsatz von KI angeblich so unproblematisch ist sollten die Nutzer auch kein Problem damit haben die Verwendung selbiger in "ihren" "Werken" offenzulegen.

Wenn jemand ein Produkt Vibe-Coded ohne dass er tatsächlich versteht was er tut würde ich das als Kunde schon gerne wissen. Und wenn man Claude mit einem kompletten IDE gleichsetzt zeigt das ggf. auf wo wir gerade falsch abbiegen. Wenn ich Code, Templates oder der gleichen von anderer Stelle übernehme habe ich kein Problem damit das entsprechend zu attrributieren, insbesondere wenn selbige ggf. mit eigenen Lizenzen verbunden sind.

Wenn die KI meine Ideen (Design/Funktionen/Sicherheit/Usability etc.) umsetzt und ich sie regelmäßig überprüfen und vor allem davon abhalten muss, Fehler einzubauen, ist es meine Entwicklung und nicht die einer KI. Daher gehört für mich da kein Wasserzeichen rein. Zumindest nicht bei Code ... bei Text/Bildern sehe ich es anders.
Wenn ich Code aus einem fremden git verwende muss ich mich trotzdem an die damit verbunden Lizenzen halten, auch wenn ich den Code modifiziere. Und wenn ich Anthropic darum bitten muss mir Ideen umzusetzen ist das resultierende Werk nicht ausschließlich mein eigenes.

Ich sehe da keinen validen Grund warum die Verwendung nicht transparent kommuniziert werden sollte.
 
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Selbst ist der Mann. Schließlich wird abkupfern nicht ohne Grund schon in der Ausbildung unter Strafe gestellt. Ergo ist es nur recht u. billig, wenn eine entsprechende Kennzeichnung erfolgt.
Ist den lernen nicht schon abkupfern? Hast du die Algebra erfunden oder hast nur gelernt sie zu nutzen "replizieren"?
 
Ich sehe da keinen validen Grund warum die Verwendung nicht transparent kommuniziert werden sollte.
... und ich sehe keinen Grund, warum es kommuniziert werden sollte. Irgendwelche Lizenzthemen natürlich immer aussen vor. 🤷

Ab wo fängt denn bei Deiner Argumentation eine entsprechende Schöpfungshöhe an, die eine Website/Software als Deine Eigenentwicklung definiert? Theoretisch wäre bei Deinem Gedankengang schon die Nutzung einer nicht selbst entwickelten Schriftart das aus dafür.

Aber OK - da haben wir offensichtlich sehr konträre Meinungen und offensichtlich unterschiedliche praktische Kunden-Erfahrungen. Mir ging es darum, dass ich in, nicht kommunizierter, KI Nutzung definitiv keine Täuschung sehe.

Wenn jemand ein Produkt Vibe-Coded ohne dass er tatsächlich versteht was er tut würde ich das als Kunde schon gerne wissen.
Ist wie gesagt meinen Kunden absolut egal, womit ich definierte Ziele gemäß Auftrag realisiere oder realisieren lasse. Falls ich denen Mist verkaufe, bin alleine ich dafür deren Ansprechpartner und vor allem haftbar, nicht irgendeine beliebige KI oder ein anderes dafür genutztes Tool, oder der beauftrage Freelancer etc..

Sollte es einem Kunden wichtig sein, kann/muss er das natürlich bei Beauftragung kommunizieren.
Ich würde allerdings jetzt schon wetten wollen, dass es sofort wieder egal wäre, wenn dann der doppelte/dreifache Preis und Zeit-Aufwand/Umsetzungsdauer für "Handmade und KI-free" aufgerufen würde. :d
 
... und ich sehe keinen Grund, warum es kommuniziert werden sollte. Irgendwelche Lizenzthemen natürlich immer aussen vor. 🤷
Ich sehe das AI Thema eher kritisch bei Kunst, Musik etc. Wobei, wenn man in die Popkultur schaut ein Künstler vom anderen "abkupfert", auch wenn es nur teil Passagen sind in Takt, Rhythmik etc.
Ursus sogenannte "Coverversionen". Trotzdem wird damit Geld verdient mit fremden Federn. klar die müssen an die original Künstler was abdrücken, dürfen aber trotzdem mit dem Coversong Geld verdienen.
 
Hat sich nicht jeder schon mal bei dem Gedanken erwischt, wie geil es wäre, der einzige mit der KI zu sein? Also quasi sein lokales Modell einfach mal 10 Jahre mit in die Vergangenheit nehmen am USB Stick.


Genau da sind wir.
Diverse Lobbys hegen eben diesen Gedanken und probieren, ob sie es mit ihrem Einfluss schaffen, das zumindest partiell durchzudrücken.
 
... und ich sehe keinen Grund, warum es kommuniziert werden sollte. Irgendwelche Lizenzthemen natürlich immer aussen vor. 🤷
Woher weiß der Kunde (resp. der Nutzer welcher seine Arbeit an Anthropic auslagert) denn dass der von der KI generierte Code welchen du verwendest lizenzfrei ist und nicht Werke Dritter plagiiert oder herbeihalluziniert? Einfach mal als Einstiegspunkt.

Ab wo fängt denn bei Deiner Argumentation eine entsprechende Schöpfungshöhe an, die eine Website/Software als Deine Eigenentwicklung definiert? Theoretisch wäre bei Deinem Gedankengang schon die Nutzung einer nicht selbst entwickelten Schriftart das aus dafür.
So du Werke Dritter verwendest - welche ggf. mit entsprechenden Lizenzen verbunden sind - ist selbiges selbstverständlich offenzulegen. Das gilt natürlich auch für Schirftarten, siehe bspw. die Open Font License von SIL:

[...]
2) Original or Modified Versions of the Font Software may be bundled, redistributed and/or sold with any software, provided that each copy contains the above copyright notice and this license. These can be included either as stand-alone text files, human-readable headers or in the appropriate machine-readable metadata fields within text or binary files as long as those fields can be easily viewed by the user.
[...]

Die Schriftart - und somit ein Bestandteil deines Programms/deiner Software - ist damit nicht dein Werk, sondern unterliegt den Rechten von Dritten. Ergo ist selbiger Bestandteil keine Eigenentwicklung. Gleiches gilt meiner Auffassung nach wenn ich mir Teile meines Programms von einer externen Firma schreiben lasse. Den Code generiert ja nicht "die KI" im luftleeren Raum, sondern (hier) ein Produkt der Firma Anthropic, basierend auf den Werken anderer.
 
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Woher weiß der Kunde (resp. der Nutzer welcher seine Arbeit an Anthropic auslagert) denn dass der von der KI generierte Code welchen du verwendest lizenzfrei ist und nicht Werke Dritter plagiiert oder herbeihalluziniert? Einfach mal als Einstiegspunkt.


So du Werke Dritter verwendest - welche ggf. mit entsprechenden Lizenzen verbunden sind - ist selbiges selbstverständlich offenzulegen. Das gilt natürlich auch für Schirftarten, siehe bspw. die Open Font License von SIL:
.....
Woher weist du das Mitarbeiter XY nicht eine Idee einbringt in die Firma die er bei der Firma gesehen vor 20 Jahren als er dort mal Angestellt war?

Gar nicht. Die chance ist ziemlich groß, wenn Mitarbeiter Firmen wechseln das sie das Know-how teilweise mitnehmen.
Die Wahrscheinlichkeit ist ziemlich groß das dort Ideen "geklaut" werden.
Gerade Firmeninterne Geschichten kannst du nicht prüfen ob da was geklaut wurde. So lange das Endprodukt keine Kopie ist.


... Ich bin mir ziemlich sicher das die Produktion Straße von Tesla viel geklautes Wissen von Mitarbeitern enthält die bei VW, General Motors etc. angestellt waren.
 
Woher weist du das Mitarbeiter XY nicht eine Idee einbringt in die Firma die er bei der Firma gesehen vor 20 Jahren als er dort mal Angestellt war?
Mit der Argumentation kann man das gesamte Uhrheberrecht aushebeln, weil ja rein hypotetisch alles irgendwie auf Werken und Erzeugnissen anderer basiert.

Bezogen auf dein Beispiel geht es hier aber nicht darum was Mitarbeiter XY vor 20 Jahren irgendwo anders gesehen hat, sondern darum das Mitarbeiter XY Teile seiner Aufgaben an Firma Z übertragen hat ohne selbiges seinem Arbeitgeber offenzulegen. Und das kann ggf. ziemlich nach hinten losgehen.
 
Mit der Argumentation kann man das gesamte Uhrheberrecht aushebeln, weil ja rein hypotetisch alles irgendwie auf Werken und Erzeugnissen anderer basiert.

Bezogen auf dein Beispiel geht es hier aber nicht darum was Mitarbeiter XY vor 20 Jahren irgendwo anders gesehen hat, sondern darum das Mitarbeiter XY Teile seiner Aufgaben an Firma Z übertragen hat ohne selbiges seinem Arbeitgeber offenzulegen. Und das kann ggf. ziemlich nach hinten losgehen.
Okay, anders gefragt:

Woher wissen Leute ob in der Snowdrop Engine von EA/DICE keine Codeschnippsel drin/enthalten sind die von einem Mitarbeiter der bei Epic an der Entwicklung von Unreal beteiligt war enthalten sind?
Keiner, weil die Engine "closed source" ist.
 
Ist den lernen nicht schon abkupfern? Hast du die Algebra erfunden oder hast nur gelernt sie zu nutzen "replizieren"?

Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob ich Grundlagen im Sinne einer freien zugänglichen Programmiersprache vermittelt bekomme oder fremde Codeschnipsel nutze und den als meinen eigenen ausgebe. So wie deine Argumentation im Allg. - sofern denn überhaupt so zu nennen - schon tief blicken lässt. Aber so oder so kommen wir nicht auf einen gemeinsamen Nenner, siehe:

@n3cron

Wir müssen nicht bis zum Erbrechen erörtern, wer was ohne Erlaubnis als sein Eigenes vermarkten darf. Du bist der Ansicht, sich mit fremden Federn zu schmücken dürfen. Bitte schön, es steht dir frei, dies auch zukünftig so zu handhaben. So wie ich es begrüße, wenn sichtbar ist, wenn abgekupfert wurde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob ich Grundlagen im Sinne einer freien zugänglichen Programmiersprache vermittelt bekomme oder fremde Codeschnipsel nutze und den als meinen eigenen ausgebe. So wie deine Argumentation im Allg. - sofern denn überhaupt so zu nennen - schon tief blicken lässt. Aber so oder so kommen wir nicht auf einen gemeinsamen Nenner, siehe:
Ich kaufe von HP einen 3D-Drucker und biete Auftragsfertigungen an.
Ist HP der Hersteller oder meine Firma/Ich?

Muss ich dem Kunden sagen das ich mit einem HP Drucker seine Teile fertige?
 
Zuletzt bearbeitet:
Eieiei, du willst es schlicht nicht verstehen, bzw. scheint dein moralischer Kompass derart verpolt, dass es vergebliche Mühe ist, denn wieder zu richten. Aber um auf deine Frage zurückzukommen, auch wenn ich bezüglich 3D Drucker gänzlich unbewandert bin - wenn du fremde Baupläne nutzt, läuft das schlicht unter abkupfern. Schon schlimm genug, dass du dir solche Frage nicht selbst beantworten kannst, bzw. derart scheinheilig aufwartest.

Zudem bin ich der falsche Ansprechpartner, um sich bezüglich solcher Kennzeichnung - hier in Form eines Wasserzeichens - zu beschweren. Auch wenn das Vorgehen von mir def. :bigok: verdient.
 
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