Speicherfresser: Windows 11 kämpft mit dem RAM-Verbrauch seiner eigenen Wetter-App

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Die vorinstallierte Wetter-App von Windows 11 fällt derzeit durch einen ungewöhnlich hohen Speicherbedarf auf. Wie ein Bericht von Windows Latest zeigt, kann die Anwendung während der Nutzung sogar bis zu 1,6 GB Arbeitsspeicher belegen – ziemlich viel für eine derart simple App. Besonders auf Rechnern mit nur 8 GB RAM kann das zum Problem werden, da eine einzelne Anwendung damit bereits einen beträchtlichen Teil des verfügbaren Speichers beansprucht.
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Hier sieht man sehr schön das Microsoft den Sinn für Realität verloren hat, wir stecken mitten in einer beispiellosen Speicherkrise, aber Microsoft nimmt das nicht etwa als Anlass um zu sehen wo man den Kunden/Nutzern dahingehend helfen kann, neeeeiiiiinnnnn, natürlich nicht, lieber Kopf in den Sand stecken und ignorieren... genauso verliert man Nutzer auf Dauer.

Als Ursache gilt derzeit der technische Aufbau der Wetter-App. Microsoft setzt nicht auf eine vollständig native Windows-Anwendung, sondern verwendet stattdessen WebView2. Dabei werden Webinhalte über eine auf Chromium basierende Laufzeitumgebung innerhalb einer Desktop-Anwendung dargestellt. Entsprechend besteht die Wetter-App aus mehreren Prozessen, die gemeinsam einen vergleichsweise hohen Speicherbedarf verursachen.
Ob Microsoft die Wetter-App künftig auf eine ressourcenschonendere technische Grundlage umstellen wird, ist bislang offen.
Grund dürfte wohl die Werbung und die Daten der Kunden sein, womit sich der Müll finanziert.
 
lieber Kopf in den Sand stecken und ignorieren... genauso verliert man Nutzer auf Dauer.

Problem an der Sache: Der Prozentsatz an Menschen die das bemerken, oder überhaupt davon wissen, ist wenn überhaupt eine Nachkommastelle.

Damit verliert man eher weniger Nutzer. Dafür haben Sie genug andere offene Baustellen
 
Speicher sparen ist seit mindestens 20 Jahren kein Entwicklungsziel mehr.
Das sieht man an vielen vielen Stellen immer wieder.
Wenn ein Programm zu fett wird, dann geht man nicht etwa dran, das Programm bzgl. Speicherbedarf etc. zu optimieren, sondern setzt einfach die Mindest-Systemanforderungen hoch.
 
Speicher sparen ist seit mindestens 20 Jahren kein Entwicklungsziel mehr.
Also können wir der Speicherkrise doch noch was Positives abgewinnen, wenn die Speicheroptimierung nun wieder oben im Lastenheft steht, oder?
Dass sich darauf die Marketingabteilungen nicht schon längst gestürzt haben, um den einfältigen Michel abzuholen...
 
Die Wetterapp wurde lange vor dem Beginn der Speicherkrise programmiert.
Viel wichtiger, es wurde vor der AI-Zeit programmiert.
Wenn ein Programm zu fett wird, dann geht man nicht etwa dran, das Programm bzgl. Speicherbedarf etc. zu optimieren, sondern setzt einfach die Mindest-Systemanforderungen hoch.
Ja, einerseits nützlich für den Corporate-Circle-Jerk (um neuen Kram zu verkaufen und so, quasi ne andere Art der geplanten Obszoleszenz).

Andererseits ist das den Strukturen geschuldet.
In so nem compliencegetriebenen Corporate läuft das anders als daheim oder beim 1-Mann-Entwickler.

Jeder Mitarbeiter muss jederzeit (!) ersetzbar sein. Man hat einen riesengroßen Management- und Dokumentations Overhead.
Jeder Mitarbeiter muss billig sein und zudem der Complience entsprechen, also exotische Herkunft, exotische sexuelle Ausrichtung und sonstiges.
Die Entwicklung muss in einer gewissen Struktur, einem gewissen Rahmen stattfinden, den sich irgendjemand mal überlegt hat.
Bei der Entwicklung ist darauf zu achten, der Complience zu 100% nachzukommen, ein gutes/leistungsfähiges/schlankes Programm ist nicht das Ziel (der Programmierer).



Konzerne halt. Dort arbeitet kein Mensch.
Seht euch mal den Umsatz und die Mitarbeiterzahl von M$ an und vergleich das mit deren Produkten.
Seht mal die Mitarbeiterzahl von Proxmox, Softmaker oder sonst wem an. Klar, die machen alle nur Teilbereiche, M$ macht freilich viel mehr in alle Richtungen und somit kann man es sehr schwer vergleichen.
Aber wenn man mal die Mitarbeiterzahl und den Umsatz von M$ (und damit auch die Arbeitsleistung kummuliert über die letzten 30 Jahre) mit dem Hauptprodukt (!) in Relation bringt, ist atemberaubend, wie wenig Produkt einer immensen Geldsumme und einer immensen Summe an Mitarbeiter-Arbeitsstunden gegenübersteht.
 
So ist es.
In Großkonzernen kann man z.B. immer, ohne das es negative Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb hat, mindestens 1 Managementebene komplett ersatzlos streichen.
Im Gegenteil: Durch die Streichung werden Entscheidungswege kürzer und damit schneller.
Ich habe ein paar Bekannte in diversen Großkonzernen.
Die verbringen mindestens 70% ihre Wochenarbeitszeit damit, in Meetings zu sitzen.
Alle sagen, das die Meetings ihnen für ihre Arbeit, für die sie eigentlich eingestellt wurden, nur selten irgendetwas bringt.
 
Alles kein Problem mit X Lite 11, weil da gibts alles nicht^^
Das beste Win seit langem :LOL:
 
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