Die Wetterapp wurde lange vor dem Beginn der Speicherkrise programmiert.
Viel wichtiger, es wurde vor der AI-Zeit programmiert.
Wenn ein Programm zu fett wird, dann geht man nicht etwa dran, das Programm bzgl. Speicherbedarf etc. zu optimieren, sondern setzt einfach die Mindest-Systemanforderungen hoch.
Ja, einerseits nützlich für den Corporate-Circle-Jerk (um neuen Kram zu verkaufen und so, quasi ne andere Art der geplanten Obszoleszenz).
Andererseits ist das den Strukturen geschuldet.
In so nem compliencegetriebenen Corporate läuft das anders als daheim oder beim 1-Mann-Entwickler.
Jeder Mitarbeiter muss jederzeit (!) ersetzbar sein. Man hat einen riesengroßen Management- und Dokumentations Overhead.
Jeder Mitarbeiter muss billig sein und zudem der Complience entsprechen, also exotische Herkunft, exotische sexuelle Ausrichtung und sonstiges.
Die Entwicklung muss in einer gewissen Struktur, einem gewissen Rahmen stattfinden, den sich irgendjemand mal überlegt hat.
Bei der Entwicklung ist darauf zu achten, der Complience zu 100% nachzukommen, ein gutes/leistungsfähiges/schlankes Programm ist nicht das Ziel (der Programmierer).
Konzerne halt. Dort arbeitet kein Mensch.
Seht euch mal den Umsatz und die Mitarbeiterzahl von M$ an und vergleich das mit deren Produkten.
Seht mal die Mitarbeiterzahl von Proxmox, Softmaker oder sonst wem an. Klar, die machen alle nur Teilbereiche, M$ macht freilich viel mehr in alle Richtungen und somit kann man es sehr schwer vergleichen.
Aber wenn man mal die Mitarbeiterzahl und den Umsatz von M$ (und damit auch die Arbeitsleistung kummuliert über die letzten 30 Jahre) mit dem Hauptprodukt (!) in Relation bringt, ist atemberaubend, wie wenig Produkt einer immensen Geldsumme und einer immensen Summe an Mitarbeiter-Arbeitsstunden gegenübersteht.