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Wann könnte Zen 6 kommen?

Wer einen 9950X3D hat muss sich wahrscheinlich bis Zen 8 oder Zen 9 nicht nach was neuem umschauen.
von müssen kann da gar keine Rede sein, aber manche WOLLEN halt immer das neueste und beste haben. Unser @Holzmann gehört z. B. dazu. Der wird ganz sicher keine Generation auslassen. ;)

Zu den vermeindlichen Tests: das ist alles mit sehr großer Vorsicht zu genießen. Das gros aller Leaks vorab sind eh Fakes, mit denen sich die angeblichen Leaker interessant machen wollen. Genaues wissen wir eh erst, wenn seriöse, unabhängige Tests draußen sind. 11% mehr IPC bei gleichzeitig so massiv mehr Takt wäre schon krass, aber ich bezweifel, dass wir so einen enormen Sprung sehen werden.
Viel spannender finde ich ohnehin, wie AMD das mit den Zen6 und den Zen6c Kernen umsetzen wird. Das vermeindliche ES hat ja in dem Test angeblich 4 x Zen6 und 6 x Zen6c Kerne... Wäre also wohl eher ein Ryzen 5 vermute ich.
 
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Die Gerüchteküche spricht von einem Refresh vom Refresh:


Angeblich wohl mit vollem CUDIMM Support, wobei dies aber eine künstliche Beschränkungen wäre, denn der Chipsatz hat mit dem RAM ja nichts zu tun, seit die RAM Controller von der Northbridge direkt in die CPU gewandert sind. CUDIMM ist außerdem pinkompatibel mit normalen Riegeln, nur der RAM Controller muss es eben unterstützen, aber für das Mainboard selbst macht es keinerlei Unterschied ob CUDIMM oder nicht.
 
Ich fand schon den 870er-Chipsatz eine Zumutung. Viel zu viel Line-sharing zumindest auf dem Brett welches ich da hatte.
 
Vergleichen mit einem Z890 ist das einzig positive was man über AM5 bzgl. der PCIe Lanes sagen kann, dass alle PCIe Lanes von der CPU PCIe 5.0 sind, während Intel da nur 20 PCIe 5.0 und dazu 4 PCIe 4.0 Lanes von der CPU bietet. Beim Z890 bekommt man aber mehr Lanes vom Chipsatz und alle sind PCIe 4.0., auf meinem Z890 gibt es daher kein Lane Sharing, dabei hat es 4 M.2 Slot mit je 4 PCIe Lanes und 2 PCIe 4.0 x4 angebundene PCIe Slots, es können also mit zwei einfachen Adaptern problemlos 6 M.2 SSDs betrieben werden, ohne eine der 16 PCIe 5.0 Lanes zu benutzen.

Selbst das extrem teure ASUS ROG Crosshair X870E Edition 20 kann zwar 9 M.2 SSDs aufnehmen, aber der M.2_2 teilt sich die Lanes mit dem USB 4 Controller, DIMM.2_2 hat nur eine PCIe 4.0 x2 Anbindung und Hyper M.2_1 und Hyper M.2_2 gibt es nur mit einer ROG Hyper M.2 card, die dann 8 der 16 PCIe 5.0 Lanes der CPU belegt, die die meisten für die Graka nutzen wollen. Das geht auch nur, weil sie zwei ASM58012 PCIe Lanes Switches verwenden und dadurch 8 zusätzliche PCIe 4.0 Lanes gewinnen.

Bei den Chipsätzen müsste AMD mal aufholen, vielleicht kommt dies ja dann bei den Chipsätzen für AM6. Vielleicht kommen aber auch für Zen 6 schon richtig gute, neuen Chipsätze. Für AM4 hat AMD das damals auch gemacht, nachdem sie erst die 300er noch einmal als 400er umgelabelet hatten, haben sie dann mit den 500ern richtig neue Chipsätze gebracht, die gleich mit PCIe 4.0 versehen waren, als PCIe 4.0 bei Intels Mainstream Chipsätzen noch gar nicht vorhanden war. Dagegen waren die Nachfolger sogar ein Rückschritt, denn beim X570 konnte man zwischen SATA Ports und PCIe 4.0 Lanes wählen, jetzt bekommt man beim Verzicht auf SATA Ports nur PCIe 3.0 Lanes.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei AMD würde es schon erst mal reichen, die USB4 Schnittstellen in die CPU zu packen. Dadurch wäre den X Plattformen schon geholfen.
 
Das geht aber nur mit einem neuen Sockel, da AM5 die nötigen Pins fehlen um die USB4 Signale auszuführen oder man müsste die USB Ports direkt von der CPU von USB 3.2 Gen 2 auf USB4 anheben. Auf alten Boards würde aber dann der PHY verhindern, dass diese auch als USB4 laufen und dazu müssten die iGPU mehr Ausgänge bekommen, da USB4 ja auch einen DisplayPort enthält. Sonst würden mit CPUs mit USB4 auf älteren Boards nur 3 der 4 Videoausgänge funktionieren, weil einer an den USB4 Port geht, dort aber wegen des PHY nicht genutzt werden kann und vielleicht wird der USB Port als Type-A ausgeführt oder da hängt ein USB Hub Chip dran. Nutzen könnte man USB4 dann nur auf neuen Boards.
 
Bei Intel ruckelt seit Alder Lake nichts mehr
 
Im Zentrum steht eine Funktion namens CPPC (Collaborative Processor Performance Control) Performance Priority, die es Betriebssystem und CPU-Firmware ermöglichen soll, die Leistung einzelner Kerne separat zu steuern, indem sie erkennt, welche Kerne mehr Leistung benötigen und welche weniger.
Und wie soll das erkannt werden? Man könnte den Takt eines Kernes erhöhen, wenn dieser als einzige 100% ausgelastet ist und andere vielleicht nur 80 oder 90%, aber mehr geht auch nicht und dann hat man den Effekt, dass die langsamer laufenden Kerne ggf. ebenfalls auf 100% Auslastung kommen, weil der andere ja nun schneller läuft und ihnen mehr Arbeit zuteilen kann.
mit Fokus auf konstante Frameraten statt stetig maximaler Auslastung jedes Kerns.
Wie viele Games sind denn auf die maximale Auslastung aller Kerne optimiert? Außerdem sollte dies ja kein Selbstzweck sein, die Auslastung sollte ja dazu führen, dass mehr fps erreicht werden.
Erreicht der Prozessor ein Leistungs- oder Temperaturlimit, könnten wichtige Gaming-Kerne weiterhin mit höheren Taktraten laufen, während Kerne für Hintergrundaufgaben gedrosselt werden.
Auch hier gilt, wie man dies wissen will, außer anhand der Auslastung und dann auch, welche Folgen dies dann hat. Die Hintergrundaufgaben sollten ja auch zum Spiel beitragen und kann der nächste Frame auch raus, wenn eine der Hintergrundaufgaben noch nicht fertig ist?
Zen 6 soll zudem eine neue CPPC-Schnittstelle namens "HighestFreq" bieten, die dem Betriebssystem präzisere Informationen darüber liefert, welche Kerne am schnellsten sind und wie hoch der jeweilige Boost-Takt ausfallen kann. Dadurch können leistungsintensive Prozesse an die schnellsten Kerne ausgelagert werden.
Gibt es dies nicht schon seit den RYZEN 3000? So behauptet es jedenfalls phoronix in einem Artikel vom Juli 2019:
Da haben ja auch schon nicht alle Kerne den maximalen Boosttakt geschafft, sondern es mussten nur 2 Kerne können und bei Intel CPUs gibt es dies auch schon lange, nennt sich Turbo Boost Max Technology 3.0 Technology und wurde vor mehr als 10 Jahren mit den Broadwell-E (z,B, Core i7-6950X) und nennt sich da Favored Cores.
Per-Core-EPP-Boost soll in genau diesen Situationen gezielt nur den aktiven Kern in den Performance-Modus schalten, ohne den gesamten Prozessor dauerhaft auf maximale Leistung zu stellen.
Das klingt sehr nach der Beschreibung der C-States.
 
Sind diese "Ruckler" jetzt einfach ein verkaufsförderndes Argument? Ich dachte die X3D sind bereits speziell für Gaming ausgelegt?
 
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