Mögliche AM5-CPU-Defekte vermeiden: Welche Spannungen wichtig sind

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Aufgrund der Möglichkeit von defekten AM5-CPUs herrscht bei manchen AM5-Nutzern Verunsicherung, ob ihr System mit den optimalen Spannungen arbeitet oder ob das Mainboard nicht selbst zu hohe Spannungen für den 24/7-Betrieb anstrebt. Neben mehreren Fällen auf ASRock-Mainboards gab es in der letzten Zeit auch Fälle mit ASUS-Platinen, jeweils vorrangig in Verbindung mit dem Ryzen 7 9800X3D (Test). Doch auch andere CPU-Modelle sind von Defekten nicht auszuschließen und es gab leider auch beim Ryzen 5 9600X entsprechende Fälle. In diesem Bericht möchten wir den AM5-Nutzern ein wenig die Angst nehmen und die wichtigsten Spannungen als Empfehlungen darbieten.
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Nur um 100% sicher zu sein: Die CPU SoC ist die VSOC (SMU) in ZenTimings, korrekt?
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Zum Testen sollten ja y-cruncher und Karhu o.Ä. gut geeignet sein (neben Alltagsanwendungen/Spielen).
 
Ja, das ist die SoC-Spannung.
 
ich denke mal default bei 6000 ist bei den meisten oder fast allen 1,25v eingestellt.
 
Mir reichen für 6000 CL26 (32GB) rund 1.080v Vsoc (1.060v läuft stabil durch + bisschen Puffer). Gängig laut AMD DDR5 Thread sind meist so 1.100v bis 1.150v Vsoc, wohlgemerkt bei 32GB @ 6000.

Mehr RAM (48, 64 etc) und höherer Takt in der 1:1 Konfig bedeutet auch mehr Stress für den SOC und benötigt entsprechend mehr Vsoc.
 
Ich liege mit 2x 32 GB bei 1,15 Volt an SoC-Spannung. Weniger reicht in meinem Fall nicht aus. Läuft schon seit vielen Monaten stabil.
 
Bei mir 1,13v für 2x24GB wenn ich SOC im Bios auf Auto stelle geht er direkt auf 1,24v rauf es lohnt sich also da Hand anzulegen im Sinne der Haltbarkeit.
 
Ich gehe jetzt erstmal von Auto 1,25v auf manuell 1,2v runter und teste.
Danke für den Artikel und an die Community!
 
Ich lass es auf Auto 1,25v bei 2x32GB 6000. Wenn man sich mal überlegt wie viele weltweit so laufen mach ich mir da keinen Kopf.
 
Einen sehr guten Artikel habt ihr hier geschrieben (y)

Ich hatte ein Jahr den 9800X3D mit 1,30vSOC laufen lassen für 64GB DDR5-6400. Stock ist bei meinem MSI Board 1,25v für DDR5-6000 und 1,30v für alles darüber - deshalb hatte ich mir keine Sorgen bei 1,30v SOC gemacht. Durch die Berichte, dass nun auch Asus Boards betroffen sind, läuft seit zwei Wochen DDR5-6200 bei nur 1,15vSOC. Da DDR5-6400 immer stabil gelaufen ist, habe ich mir nie Gedanken gemacht, das nach unten hin auszuloten und 5w mehr oder weniger Stromverbrauch spielen bei einem GamingPC keine Rolle.
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Der IMC meines 9800X3D läuft also sehr gut bis einschließlich 64GB DDR5-6200, darüber ist die Luft raus und ich brauche MASSIV mehr Spannung. In CPU-Benchmarks habe ich jetzt tatsächlich mehr Leistung, weil der IMC zwischen 5-10w weniger Leistungsaufnahme hat, womit der Boost Algorhytmus mehr Spielraum für die CPU Cores selbst hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich halte mich lieber an die vordefinierten Profile im BIOS und schraube ungern an den einzelnen Parameter herum, um das letzte Quäntchen herauszukitzeln. Vieles ist auf Auto, wegen der Stabilität und Hardwarepflege für die Langlebigkeit.
 
@FM4E
Woher kommen denn diese Empfehlungen hier aus dem Artikel, ist das persönlich Einschätzung + Erfahrung?
 
Auto ist halt von vielen Herstellern zu hoch angesetzt, sei es Intel (VCCSA/VCCIO) oder AMD wie im Artikel.
 
Ich halte mich lieber an die vordefinierten Profile im BIOS und schraube ungern an den einzelnen Parameter herum, um das letzte Quäntchen herauszukitzeln. Vieles ist auf Auto, wegen der Stabilität und Hardwarepflege für die Langlebigkeit.
Mache ich mittlerweile auch so. Mit dem Alter ist mir ein wenig die Lust am stundenlangen Rumtesten vergangen :d Deshalb bin ich auch nicht mehr so drin im Thema wie zu früheren Zeiten. Aber wenn es Temperatur oder Langlebigkeit zu Gute kommt und keinen großen Aufwand mit sich bringt, fasse ich das eine oder andere manchmal doch an. Jeder wie er mag.
 
Der IMC meines 9800X3D läuft also sehr gut bis einschließlich 64GB DDR5-6200, darüber ist die Luft raus und ich brauche MASSIV mehr Spannung
Bei mir genau das gleiche. 6000 und 6200 brauchen vergleichsweise moderate Werte beim Vsoc. 6400 benötigt schon richtig Spannung:

6000 - vSOC 1,080v = 11,8w

6200 - vSOC 1,130v = 13,2w

6400 - vSOC 1,290v = 20,3w

8000 und 8200 benötigt durch 1:2 Mode dann wieder relativ wenig VSOC.
 
Wäre wünschenswert, wenn man die (oftmals) viel zu hohen auto-OC Spannungen offener kritisieren würde.

Ich forciere, schon seit Features wie das ASU´S Multi Core Enhancement existieren, seit Coffee Lake und Co. umso mehr, raus mit dem werkseitigen Overvolting - der Brechstange schlechthin. Deshalb ist es meine Devise: Sämtliche Turbo-/ Boost-Functions zu deaktivieren.
 
Einen sehr guten Artikel habt ihr hier geschrieben (y)

Ich hatte ein Jahr den 9800X3D mit 1,30vSOC laufen lassen für 64GB DDR5-6400. Stock ist bei meinem MSI Board 1,25v für DDR5-6000 und 1,30v für alles darüber - deshalb hatte ich mir keine Sorgen bei 1,30v SOC gemacht. Durch die Berichte, dass nun auch Asus Boards betroffen sind, läuft seit zwei Wochen DDR5-6200 bei nur 1,15vSOC. Da DDR5-6400 immer stabil gelaufen ist, habe ich mir nie Gedanken gemacht, das nach unten hin auszuloten und 5w mehr oder weniger Stromverbrauch spielen bei einem GamingPC keine Rolle.

Der IMC meines 9800X3D läuft also sehr gut bis einschließlich 64GB DDR5-6200, darüber ist die Luft raus und ich brauche MASSIV mehr Spannung. In CPU-Benchmarks habe ich jetzt tatsächlich mehr Leistung, weil der IMC zwischen 5-10w weniger Leistungsaufnahme hat, womit der Boost Algorhytmus mehr Spielraum für die CPU Cores selbst hat.
Vielleicht lief er ja vor dem einen Jahr mit 1,30V SoC besser als nach diesem einen Jahr? :fresse:

Ich halte mich lieber an die vordefinierten Profile im BIOS und schraube ungern an den einzelnen Parameter herum, um das letzte Quäntchen herauszukitzeln. Vieles ist auf Auto, wegen der Stabilität und Hardwarepflege für die Langlebigkeit.
Also EXPO aus? EXPO ist Overclocking und "auto" in dem Falle halt nicht "default", sondern Meilen weit davon entfernt, mit oftmals unnötig hohen bis schädlichen Spannungen.
Anders formuliert: Es sagt über Stabilität nichts aus, ist aber für die Langlebigkeit zu 100% schlechter, als es richtig zu machen und nur so viel Spannung zu geben, wie wirklich benötigt wird.

Außerhalb der Spezifikationen bewegst du dich so oder so.
 
Wenn die CPU kaputtgeht dann nur, weil AMD "jeden Müll" mit in den Verkauf gibt und/oder die Mainboardhersteller ihre Spezifikation zur Spannungs-/Stromversorgung nicht einhalten. Wegen Soc auf 1.2 oder 1.3V wird zu 99% nichts passieren.
 
Ist denn bekannt, ob ein negativer Curve Optimizer bereits Einfluss auf die Spannungen von VDDIO/SoC hat?
 
Wenn die CPU kaputtgeht dann nur, weil AMD "jeden Müll" mit in den Verkauf gibt und/oder die Mainboardhersteller ihre Spezifikation zur Spannungs-/Stromversorgung nicht einhalten.

Die Kritik für den Brechstangen-Konkurrenzkampf müssen die Chip-Hersteller sich selbst ankreiden.
 
Ist denn bekannt, ob ein negativer Curve Optimizer bereits Einfluss auf die Spannungen von VDDIO/SoC hat?
warum sollte er co passt nur die kernspannung an. vddio und soc sind auf dem imc die angesiedelt
andersherum wird ein schuh draus weil eine geringere soc spannung das thermische budget entlasten kann
 
Cooler Artikel, hatte mich vor kurzem auch mit dem RAM OC auf AM5 auseinandergesetzt und bin bei 6200 1:1 mit VSOC 1.13V (wie einige andere hier anscheinend) gelandet. Nachdem auch mit XMP 1.25V VSOC vom Mainboard (ASRock X870 Pro-A WiFi) angelegt wurden. Für 6400 wird dann allerdings wieder 1.22V VSOC (und deutlich höherer VDIMM) benötigt, sodass sich das für mich nicht mehr gelohnt hat.
ZenTimings_Screenshot.png
 
Ich würde die genannten Spannungen generell im BIOS fixieren.
 
2 x 32GB 6000 30-36-36-76 = 1.15V läuft seit 4 Stunden in diversen Tests - lass ich so - evtl. geht noch mehr, aber 1.15V sind sowas von ungefährlich, da mag ich nicht weiter rummachen...:-)
 
Was wären denn die empfohlenen Maximalspannungen für einen 9950x?
Zudem frage ich mich, was nun ausschlaggebend ist SOC Voltage oder SOC local Voltage reading?

Bei mir sieht es auf auto plus expo bei 2x16GB 6000cl30 folgend aus:
PXL_20260206_221921771.jpg
 
Cpu soc voltage kannste 1.15 machen, das sollte reichen.
Cpu vdd io/mc ist viel zu hoch, 1.1 sollte reichen.
 
...zuerst auch von mir ein Danke für diesen Artikel.

Aber Achtung, es kann durchaus Konfigurationen geben wobei Zentimings nicht die richtige VSOC anzeigt , ebenso wenig VDDIO - wie bei mir. Auch VDD misc wird falsch ausgelesen.
Besser mal noch mit HWINFO64/Aida64/Bios checken.
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