Für Glasfaser-Anschlüsse: FRITZ!Box 4630 startet für 169 Euro

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Hm...

also mal das Positive vorweg: eine wirklich preiswerte Einsteigerbox mit den wichtigsten Fritz-Funktionen (Telefonie, Smart-Home-Geräte der Fritz-Familie)!
Sehr positiv sind die zwei 2,5GBit-Anschlüsse für WAN und LAN. Damit ist echt schnelles Internet jenseits der 1GBit möglich.

ABER: "Für Glasfaseranschlüsse" ist eine geradezu böswillige Irreführung, da die Box ohne jegliches Modem daherkommt! Dafür gibt es, gerade bei Glasfaser, auch gute Gründe, da immer noch nicht klar ist, welche Anschlüsse jeweils lokal verbaut werden, und die Fritzzen mit integriertem Glasfaser-Modem entweder für GPON oder für XPON gerüstet sind, aber nie für beide Netz-Arten. Aber diese Box ist damit eben keine Glasfaser-Box, sondern bei Lichte betrachtet eine Art Fritz-Basis-Box für alle Anschlußarten, je nach verwendetem Modem. Also DSL, Kabel und Glasfaser.

Das könnte man doch auch so adressieren, oder? Dafür ist sie sehr preiswert, so daß der Kaufpreis eines passenden Modems auch noch im Budget drin ist. So das nicht gleich vom ISP gestellt würde.
 
@Rudi Ratlos

Fritz richtet sich mit diesem Produkt primär an Nutzer eines Glasfaseranschlusses. Dort ist die Verwendung eines eigenständigen Modems üblich.
Es steht auch relativ am Anfang: „Die Fritz!Box 4630 ist als Router für externe Glasfasermodem-ONTs ausgelegt…“
Jemand der ahnungslos ist, kauft/mietet die vorkonfigurierte Peripherie des Glasfaseranbieters.
 
Das ist halt Marketing-Speech. Man muß dem Kind ja eine Namen geben.
Es ist schade, daß das heute nötig zu sein scheint. Grundsätzlich ist das aber eben "nur" eine Modem-lose Fritzze. Und damit für jede Anschlußart geeignet.
Nicht wenige bevorzugen ja auch ein separates VDSL-Modem am DSL-anschluß, und Kabel-ISPs bieten häufig ein Kabel-Modem kostenlos, während sie für eine Kabel-Fritzze Zusatzgebühren nehmen. Da wäre das also auch ein sehr preiswerter Einstieg, halt für Kabel.

Ein auf den ersten Blick gutes, sinnvolles Produkt! Sicher werden viele jetzt gleich wieder einwenden, daß 6GHz fehlt, aber gerade wenn man zwischen Anbietern und Anschlußarten wechseln will, wäre das Teil sogar perfekt! Einfach das Modem tauschen, und weiter geht es. Ohne Migration, Umkonfigurierung und so weiter.
 
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Dafür gibt es, gerade bei Glasfaser, auch gute Gründe, da immer noch nicht klar ist, welche Anschlüsse jeweils lokal verbaut werden, und die Fritzzen mit integriertem Glasfaser-Modem entweder für GPON oder für XPON gerüstet sind, aber nie für beide Netz-Arten.
Doch, gibt es.
Die 5530 und 5590 haben einen Glasfaser SFP-Anschluß und ein Modul für AON und GPON ist im Lieferumfang enthalten und eins für XGS-PON gibts als Zubehör.
Mit dem XGS-PON unterstützen die beiden Boxen Glasfaseranschlüsse bis zu 10 GBit.
Die 5530 hat auch einen 2,5 GBit LAN Anschluss und ist nur 9,- € UVP teurer als die. 4630.
 
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Preislich OK wenn man bedenkt das ich für die fritzbox mit (Vodafone)-Kabel Anschluss vor 5-6 Jahren 280€ bezahlt habe
 
AVM hat für mich seinen Glanz verloren.
Wenn früher jemand fragte, was man empfehlen würden, kam bei mir wie aus der Pistole geschossen: AVM.

Aber das Preis-Leistungsverhältnis ist mittlerweile jenseits von gut uns böse. Aber der Markt ist auch viel individueller geworden, die Leute haben immer mehr Ansprüche und die anderen großen Marktplayer haben dafür auch entsprechende Geräte im Portfolio. Ubiquiti, TP-Link, D-Link, Netgear, Grandstream etc.

Alleine wenn man sich mal diesen Router von TP-Link anschaut:
Regelmäßig für 99€ im Angebot. Der WAN Port hat 2.5 Gbit/s, SFP Glasfaserport/Modem integriert, VDSL Modem integriert, zwei Buchsen für Festnetztelefone, DECT Basis integriert, WiFi 6 etc.

Und dann kommt AVM mit ihrem Einsteigermodell für 169€ um die Ecke. Das einzige was noch dafür sprechen könnte, sind sechs Jahre Garantie und der Bekanntheitsgrad bei den nicht Technik-Affinen, um das Teil eingerichtet zu bekommen.

Sehr viele Nachteile gibt's eben auch.
MESH nur mit den (schweineteuren) Repeatern von AVM selbst, dazu fliegen diese auch regelmäßig aus dem Mesh raus. Und erst letztens durfte ich wieder in die letzten Ecken kriechen, da man die nur per Knopfdruck einbinden konnte - ein Unding (evtl. bei neueren Generationen nicht mehr?).
Keine Möglichkeit für VLAN oder zumindest getrennte IP Bereiche, um bspw. Smart-Home vom regulären Netzwerk zu trennen. Kein drittes Separates Netzwerk als Gäste WLAN. Firewallregeln sind aufs minimalste beschränkt (gut für die nicht Technik-Freunde, schlecht für die, die gerne herumspielen).
 
Doch, gibt es.
Die 5530 und 5590 haben einen Glasfaser SFP-Anschluß und ein Modul für AON und GPON ist im Lieferumfang enthalten und eins für XGS-PON gibts als Zubehör.
Ohne die konkrete Box jetzt zu kennen, aber da gab es meines Wissens Probleme wegen des verwendeten Chipsatzes der Fritzze, der Xpon-Modems nicht unterstützt. Deshalb gibt es zwei Versionen der gleichen Fritzze mit verschiedenen Chipsätzen. Wenn du die falsche hat, kannst du nicht umrüsten. Oder die AON/GPON-kompatible kann nicht mit XPON-Modems betrieben werden, die XPON-taugliche aber mit GPON. Irgendwas war da.

Wenn sich da was geändert hat, bitte ich um Korrektur, aber das ist mein aktueller Wissensstand.
 
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