[Sammelthread] RAM-Kühlung: Heatspreader-Tausch/Umbau, Luft- & Wasserkühlung

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Der Lochabstand der Iceman Kühler ist auch 110mm ?
In etwa ja.
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Blu-tack

Arctic P12 Pro Setup 1.jpg


Wire cable tie

Arctic P12 Pro Setup 2.jpg


Ryzen 8000 series + ASUS ROG Crosshair X870E APEX + Kingbank Dark 2x24GB 6800C32 =

 
Bei Amazon verkaufte Bewinner RAM kühler: https://www.amazon.de/dp/B0CKZDRFRS?
Achtung ist ein kühler pro Paket, der besteht halt aus zwei teilen :fresse2: .

Sind Freezemod MEO-PMOAB-G
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Von der Verarbeitung her die bisher schlechtesten die ich habe. (habe ALC und welche von Byski).
Aber auch die machen ihren Job, es sind 3x gerade so ausreichend breite 0,5mm dicke Pads in der Tüte.
Reicht für Dual Rank und PMIC Forderseite und Rückseite locker aus.
Lochabstand für WaKü ist bei den gängigen 110 mm.

Pluspunkt gibts dafür das die obere kante genau mit den DDR5 riegeln abschließt, also zentrieren ist hier kein Problem.

Hab sie schon eingebaut (Klevv Fit V 32GB 6000 Cl30), wenn ich sie wechsle, kann ich noch ein Foto nachreichen.

Das ist genau was man gelifert bekommt:

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Inwiefern "schlechte Verarbeitung"?
 
Ich hatte die für den Preis beim Ali gekauft, ikl. VK und für echte 2 Stück :ROFLMAO:
 
Also (in meinen Augen) nichts dramatisches.
Hab meine noch nicht in Verwendung/ ausgepackt. Lieferzeit war ~2 Wochen von China nach Österreich, ~18€ (ohne Rabatte) das Paar.
 
Einen kleinen Fortschritt gibt es auch bei mir zu berichten. Qualität 1A
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habt ihr eine Empfehlung für RAM-Wärmeleitpads, welche klebend sind, damit sie den Heatspreader wieder zusammenhalten?
will diese bei meinem bastlistix erneuern, da sich die werkseitigen mit der Zeit leicht gelöst haben. ist mir zufällig aufgefallen.

danke im Voraus 👋
 
habt ihr eine Empfehlung für RAM-Wärmeleitpads, welche klebend sind, damit sie den Heatspreader wieder zusammenhalten?
Was bei mir gut funktioniert hat, ist bisschen Schaumstoff-Klebeband an den Stellen (gelb), wo nichts gekühlt wird. Putty an sich klebt auch relativ gut, aber Pads weiß ich nicht, ob auf Dauer (warm-kalt-cycle) hält. Mit dem verlinkten Klebeband ist das kein Thema. Je nach Abstand kannst du es auch gut stapeln.

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Sowas hab ich auch schon genommen um alte Heatspreader einfach an die Rückseite von Modulen zu machen die nur einseitig bestückt waren, komplett der Optik wegen, aber du musst da wirklich wenig nehmen, sonst bekommst du die nie wieder auseinander.

Gibts mit Sicherheit für 3€ oder so im Baumarkt.

Ich hatte die zB nur auf der Rückseite der Module, und selbst das bisschen was ich da dran gemacht hab, war genug das ich die Heatspreader nur noch mit runterhebeln abbekommen hab.

Im Zweifel mit sehr wenig anfangen, und dann lieber etwas mehr hinmachen, und nicht wundern am Anfang, da kleben die vllt nicht so krass, aber wenn die mal paar Tage geklebt haben wirds sehr fest.

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Würdest du da in die Mitte unten noch was dranmachen, in der Menge wie es auf Induktors Bild zu sehen ist, kannst nicht mal mehr hebeln, und und mit einem Messer oder ähnlichem willst du da nur ungern drangehen, einmal abgerutscht und die Leiterbahn kann kaputt sein.
 
vllt habe ich mich da unzureichend ausgedrückt bzw. frage ich mich, wie die Leute das machen, die häufiger Ihre Heatspreader abmontieren und dann wieder verschließen möchten.

mein Ballistix ist beidseitig mit Chips besetzt. ich habe zwar Wärmepads (eigentlich gedacht für Grafikkarten; dort regelt das der Anspressdruck bzw. die Verschraubung von Block und PCB), aber wenn ich diese vorhandenen Pads benutze, fallen die heatspreader direkt wieder ab, weil sie nicht kleben bzw. kein wirklicher Anpressdruck vorhanden ist. Die sind auch nicht geklipst oder ähnliches, einfach 2 dünne Blechteile.

Bei der Variante mit dem zusätzlichen Klebeband bezweifele ich, dass die Geschichte wirklich hält und gleichzeitig die Wärmeleitpads genug Kontakt zu den Chips hätten. Als ich die originalen Heatspreader abgemacht habe, waren die Wärmeleitpads auf beiden Seiten klebrig. Ich musste die Klebereste beidseitig abkratzen. Ich dachte also, dass es einfach klebrige Wärmeleitpads gibt. hmmmm 😐
 
frage ich mich, wie die Leute das machen, die häufiger Ihre Heatspreader abmontieren und dann wieder verschließen möchten.
Hab das mit Klebeband so mehrfach bei meinen Sticks gemacht. Siehe Beitrag #86 Umbau auf OCZ (mehrmals wegen Test mit Pads vs Putty) und Beitrag #96 Umbau auf Custom-Heatsink.

Bei der Variante mit dem zusätzlichen Klebeband bezweifele ich, dass die Geschichte wirklich hält und gleichzeitig die Wärmeleitpads genug Kontakt zu den Chips hätten.
Ich dachte auch, dass das nicht so pralle halten wird und deswegen am Anfang viel zu viel genommen:

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Ich kann nur absolut davon abraten so viel zu nehmen. Ein Gefummel bis zum geht nicht mehr das wieder loszubekommen. Im zweiten Umbau habe ich dann deutlich weniger genommen und selbst das war eigentlich zu viel.

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Wenn du keine Verschraubung hast, verklebst du sie wie oben auf dem Bild, beschwerst sie mit Gewicht und lässt sie paar Stunden stehen.

Aktuell, also seit dem Umbau vom 07.12.2024, nutze ich nur noch das Putty (ohne jegliche Klebeverbindung) und das wohlgemerkt zusätzlich mit dem 104g schweren Heatsink obendrauf. Da bewegt sich seit mittlerweile fast einem Jahr keinen mm was.
 
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ah ok, super danke für die Rückmeldung. ja, vllt versuche ich es mal mit diesem Klebeband. Danke dafür.
was genau ist mit putty gemeint? Edit: habs gefunden, danke
und dieser putty klebt quasi schon von allein?
 
Hat schon jemand nen kingston fury beast entkleidet? Gibt es etwas spezielles zu beachten?
 
Mahlzeit!

Jetzt hab ich gerade G.Skill RipJaws V DDR4-3600 CL14 im Zulauf als finales Rettungsupgrade für meinen AM4 Rechner um die Speicherpreise auszusitzen. Sowohl hier als auch bei reddit findet man ja genu Fotos/Infos von den RipJaws und deren Deko Heatspreader. Kommen in ein luftgekühltes Lancool 216 (siehe Signatur). Lohnt sich eurer Meinung nach das tauschen gegen die MEO-PMOAB-G ? Dann würd ich die auf Ali einfach schon mal ordern.
 
Würde erstmal kucken was die Temperaturen machen. bei 4 Riegeln wird es aber gerne mal kuschlig.
Ich habe die von dir genannten Freezemod Kühler auf meinem Fury Beast 64GB DDR5 Kit (2 Riegel) mit Wasserkühler oben drauf. Idel 28°, Load 36°
Vorher hatte ich die "billigeren" von Freezemod auf den 32GB Kit von G.SKill. Trident z neo irgendwas.
Kann nicht sagen wie das bei den DDR4 Ripjaws ist, aber die DDR5 Trident Z hatten leider kein Wärmeleitpad, sondern eher Doppelseitiges Klebeband.
Dank quasi null Luftzug übers Mainboard bei mir wurde das schon recht warm dann.
 
Danke. Dann schau ich mal wenn die da sind. Ich verbau auch nur 2, die ander Hälfte geht an einen Kollegen. 32GB reichen mir tatsächlich aus, wollte nur den höheren Takt und die niedrigeren Timings mitnehmen.
 
Danke. Dann schau ich mal wenn die da sind. Ich verbau auch nur 2, die ander Hälfte geht an einen Kollegen. 32GB reichen mir tatsächlich aus, wollte nur den höheren Takt und die niedrigeren Timings mitnehmen.
Um so besser für die Temperaturen. Zur Not kann man ja vll. einen Lüfter dranbauen.
 
So, sind da und verbaut, Temperaturen dümpeln bei ~40 beim zocken rum. Alles Stock auf XMP.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mahlzeit.

Hab hier im zweiten Build fürs Wohnzimmer ein Kit Corsair Vengeance RGB PRO. War relativ "günstig" (in Anbetracht der aktuellen Lage) und läuft gut soweit. Temperaturen zwar nicht so der Knaller mit ~50°C beim zocken in einem kleinen Lian Li A3, aber stabil.

Nervend ist eher dass durch die Höhe natürlich der Lüfter vom CPU Kühler nicht perfekt passt. Schon mal jemand die Spreader von so einem RGB Modul entfernt? Die werden doch sicher irgendwie mit dem DIMM verbunden sein und das ganze damit zum Scheitern verurteilen, oder?
 
Meinst du die LEDs selber?
Die sind auf das PCB aufgelötet und haben nichts mit dem Kühler selber zutun.

Ich kann jetzt zu dem RAM selber nichts sagen. Aber ein Bad in Isopropanol ist meist die beste Methode zum entfernen der Heatspreader/Kühler.
 
Ja, genau. Hatte gehofft, etwas Höhe zu gewinnen. Aber so blind auf Verdacht öffnen mag ich die irgendwie gerade nicht bei den RAM Preisen 🤣 Hätte ja sein können, dass das schon mal jemand gemacht hat.

Wenn ich mir aber so ein paar teardowns im Netz anschaue riskier ichs vielleicht doch mal.


https://i.redd.it/ne6aj891z4r81.jpg (schlechtes Beispiel für Demontage :LOL: )

Wenn ich da dann die Freezemods drauf pappe spar ich den ganzen RGB Aufbau obendrauf.
 
Moin,

Es ist hier in diesem Thread etwas ruhig geworden, was ich gut nachvollziehen kann. Ich habe den Umbau meines Kingston DDR5-RAM FURY Renegade 6400 MHz 2x 48 GB KF564C32RSK2-96 Kits lange aufgeschoben, denn die Situation rund um DIMM-Modifikationen lässt sich mittlerweile fast mit dem Motto «No Risk, No Gain» beschreiben. Aber ich habe es nun trotzdem getan :)

Für mich war es eine neue Erfahrung, die RAMs in Isopropanol Bad einzulegen. Da die originalen Heatspreader von Kingston nicht besonders leistungsstark sind und explizit mit schlanken Kühlkörpern beworben werden, tragen sie wenig zur Kühlleistung bei, welche für optimierte Timings und Taktraten notwendig wäre. Deshalb habe ich mich für das Bykski DDR5 Memory Copper Air Cooling Armor entschieden, welcher problemlos auf den Kingston FURY Renegade DIMM passt.

Ich habe die Methode angewendet, bei der die Riegel nach einem einstündigen Bad in 99.9%igem Isopropanol eine Stunde lang bei 55°C im Umluftbackofen getrocknet werden, und das Ganze etwas dokumentiert.

Zur Vorbereitung des Bades wurden Isopropanol von Höfer Chemie, ein Glasbehälter mit Deckel sowie Handschuhe verwendet. Die Iso-Flüssigkeit (2-Propanol) und die Rückstände habe ich später in einer kleinen PET-Flaschen im Hausmüll entsorgt. Um das Fehler Risiko und die Computer Downtime zu minimieren, habe ich die DIMMs einzeln behandelt. Für den Single-Channel-Betrieb mussten die DIMMs auf meinem Asus-Board nicht umgesteckt werden, was sehr praktisch war. Ein kleiner Fun-Fact am Rande: Im Single-Channel-Betrieb verringert sich die Leistungsaufnahme im Idle um 9 W, im Desktop-Modus ist der Unterschied gegenüber dem Dual-Channel-Betrieb hingegen kaum Messbar.

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Die Klebepads von Kingston sind recht hartnäckig, aber ein etwa einstündiges Bad in Isopropanol hat sich bewährt. Um die Originalen Pads von den ICs abzulösen, sollte man den Heatspreader vorsichtig mit einem kleinen Schraubendreher an der Seite des DIMMs aufspreizen und die Riegel mehrmals zurück ins Isopropanol-Bad legen. Dabei muss man darauf achten, dass der Kleber zwischen dem IC und dem Heatspreader nicht reissst, da es sonst sehr mühsam wird, die Klebereste von den ICs zu entfernen. Dies ist mir auf einer Seite des Dual Rank DIMMs passiert, woraufhin ich die Rückstände mit viel Vorsicht mittels eines Sackmessers entfernt habe. Es gibt anscheinend auch eine Methode, bei der man das Klebeband im Gefrierfach abzieht. Ebenfalls ist ein Holz-Zahnstocher nützlich, um Klebereste von den IC-Lötpunkten zu entfernen.

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Die Thermal Pads von 0.5 mm Dicke von Bykski sind gemäss meinen Tests in Ordnung, jedoch sehr fragil, was einmal dazu führte, dass mir ein Thermal Pad beim Ablösen der Schutzfolie riss. Ich habe mir daraufhin die Arctic TP-3 (1 mm) besorgt, die zum damaligen Zeitpunkt im Online-Shop ab Lager verfügbar waren. Diese sind jedoch etwas zu dick, besonders wenn ein Dual-Rank-DIMM mit der Bykski-Memory-Air-Cooling-Lösung bestückt wird. Die Arctic TP-4 (0.5 mm) wurden später nachgereicht, woraufhin ich den DIMM-Channel A auf diese Pads umgerüstet habe, was jedoch kaum eine Temp-Verbesserung brachte.

Da ich meinen Computer gerne leise mag, ist mein Fractal Design North XL nur mit einem Frontlüfter oben und einem Rear-Back-Lüfter ausgestattet. Dies erzeugt einen horizontalen Push-und-Pull-Airflow durch das Gehäuse. Dadurch liegt der DIMM-Channel A naturgemäss im Windschatten des DIMM-Channel B, was das Bykski Memory Copper Air Cooling Armor Kit offenbar auch nicht wesentlich verbessern kann.



Für das initiale Temperatur-Benchmark mit der Baseline Kingstone Heat-Sink in Zeile 1 habe ich die Lüfter während des OCCT-Heat-Stresstests auf eine statische Drehzahl eingestellt, die einem gängigen Gaming-Setup entsprechen. Im OCCT-Memory-Heat Preset wird das RAM nicht zu stark belastet, was zu moderaten Temperaturen führt.

Kingstone Heat-Sink und Bykski DDR5 Memory Copper Air Cooling Armor Heat-Sink ohne Ram-Fan​

Test (Typ, Dauer, Threads)RAM-Konfiguration (MT/s / UCLK / MemVDD)Kühlung RPM (CPU / Back / Front)Thermal Pads (ChA / ChB)Max. Temperatur (ChA / ChB)
OCCT Ram Heat (30min, 8T)6400MT/s / UCLK=1:2 / 1.4vArctic 36 CO 1200 / Noctua 14 G2 680 / Arctic P14 Pro 640Factory / Factory62.75°C / 58.75°C
OCCT Ram Heat (30min, 8T)6400MT/s / UCLK=1:2 / 1.4vArctic 36 CO 1200 / Noctua 14 G2 680 / Arctic P14 Pro 640Bykski 0.5mm / Bykski 0.5mm (gerissen)58.75°C / 60.00°C
OCCT Ram Heat (30min, 8T)6400MT/s / UCLK=1:2 / 1.4vArctic 36 CO 1200 / Noctua 14 G2 680 / Arctic P14 Pro 640Bykski 0.5mm / Arctic TP-3 1mm56.75°C / 52.00°C
OCCT Ram Heat (30min, 8T)6400MT/s / UCLK=1:2 / 1.4vArctic 36 CO 1200 / Noctua 14 G2 680 / Arctic P14 Pro 640Arctic TP-4 0.5mm / Arctic TP-3 1mm56.5°C / 52.00°C
OCCT Ram Heat (30min, 8T)6400MT/s / UCLK=1:2 / 1.4vArctic 36 CO 1200 / Noctua 14 G2 680 / Arctic P14 Pro 640Arctic TP-4 0.5mm / Arctic TP-3 1mm56.75°C / 52.00°C
Y-Cruncher FFTv4 (20min, 16T)6000MT/s / UCLK=1:1 / 1.45vArctic 36 CO 550-700 / Noctua 14 G2 560-620 / Arctic P14 Pro 520-560Arctic TP-4 0.5mm / Arctic TP-3 1mm67.00°C / 63.25°C
Ram Test Pro 1.5 (20min, 8T)6000MT/s / UCLK=1:1 / 1.45vArctic 36 CO 550-900 / Noctua 14 G2 560-620 / Arctic P14 Pro 520-560Arctic TP-4 0.5mm / Arctic TP-3 1mm66.00°C / 61.50°C
OCCT CPU-Ram (20min, 8T)6000MT/s / UCLK=1:1 / 1.45vArctic 36 CO 500-900 / Noctua 14 G2 570-630 / Arctic P14 Pro 580-660Arctic TP-4 0.5mm / Arctic TP-3 1mm68.55°C / 61.25°C


Bei den wirklich harten RAM-Stresstests wie Y-Cruncher FFTv4, RAM Test PRO 1.5 oder OCCT CPU-RAM stieg die Temperatur mit den originalen Heat-Sink von Kingston nach bereits 25 Minuten auf 70 °C, was kurze Zeit später zum Absturz des Computers führte. Mit dem Bykski-Cooler verbesserte sich die Situation merklich, was jedoch für lange RAM-Tests mit UCLK=1:1 und MemVDD=1.4v+ auch nicht ausreichte. Deshalb habe ich mir noch einen Noctua NF-A9 (92 mm) zugelegt, der haargenau zwischen GPU und CPU passt und so Luft an die Byksk's bläst. Mit einer kleinen Aussparung, die ich mittels Feile am spröden Noctua-Lüftergehäuse angebracht habe, konnte der Lüfter passgenau unterhalb der RAM-Riegel montiert werden. Ein kleiner Fun-Fact dazu: Man sollte das Noctua-Gehäuse besser nicht mit dem Seitenschneider bearbeiten, da das Material extrem spröde und brüchig ist. Der Noctua NF-A9 ist bis ca. 1000 RPM in der Geräuschkulisse recht angenehm, darüber hinaus jedoch zu laut für meinen Geschmack.

Bykski DDR5 Memory Copper Air Cooling Armor Heat-Sink mit Ram-Fan​


Test (Typ, Dauer, Threads)RAM-Konfiguration (MT/s / UCLK / MemVDD)Kühlung RPM (CPU / Back / Front / Ram-Fan)Thermal Pads (ChA / ChB)Max. Temperatur (ChA / ChB)
Ram Test Pro 1.5 (∞ min, 8T)6000MT/s / UCLK=1:1 / 1.45vArctic 36 CO 550-900 / Noctua 14 G2 560-620 / Arctic P14 Pro 520-560 / Noctua A9 2000Arctic TP-4 0.5mm / Arctic TP-3 1mm46.00°C / 45.25°C
Y-Cruncher FFTv4 (∞ min, 16T)6000MT/s / UCLK=1:1 / 1.45vArctic 36 CO 550-700 / Noctua 14 G2 560-620 / Arctic P14 Pro 530-590 / Noctua A9 1900Arctic TP-4 0.5mm / Arctic TP-3 1mm50.00°C / 50.00°C
Y-Cruncher FFTv4 (30min, 16T)6000MT/s / UCLK=1:1 / 1.45vArctic 36 CO 550-900 / Noctua 14 G2 560-630 / Arctic P14 Pro 520-600 / Noctua A9 1000Arctic TP-4 0.5mm / Arctic TP-3 1mm59.75°C / 57.75°C
Ram Test Pro 1.5 (30min, 8T)6000MT/s / UCLK=1:1 / 1.45vArctic 36 CO 550-900 / Noctua 14 G2 560-630 / Arctic P14 Pro 520-600 / Noctua A9 1000Arctic TP-4 0.5mm / Arctic TP-3 1mm56.25°C / 55.00°C
Ram Test Pro 1.5 (3h15min, 8T)6000MT/s / UCLK=1:1 / 1.45vArctic 36 CO 550-900 / Noctua 14 G2 560-630 / Arctic P14 Pro 520-600 / Noctua A9 1000Arctic TP-4 0.5mm / Arctic TP-3 1mm52.75°C / 51.25°C
OCCT CPU-Ram (30min, 8T)6000MT/s / UCLK=1:1 / 1.45vArctic 36 CO 550-900 / Noctua 14 G2 570-630 / Arctic P14 Pro 580-660 / Noctua A9 1000Arctic TP-4 0.5mm / Arctic TP-3 1mm57.75°C / 55.25°C


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Das Bykski Memory Copper Air Cooling Armor Kit lohnt sich in der Anschaffung und sieht optisch ansprechend aus, auch wenn dies für mich kein entscheidender Kaufgrund war. Wer es günstig und unaufwendig mag, ist mit einem einfachen RAM-Lüfter auch gut bedient.

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Danke für deinen Bericht. Hab ihn mit in den Startbeitrag aufgenommen :)
 
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