[Sammelthread] Server / NAS: Hardwareguide, Bauvorschläge, Diskussion 2025

@flxmmr
Auch wenn du nicht preissensitiv bist, muss man sich dennoch frage, macht sowas Sinn?
so preissensitiv, dass ich für -100€ (+X Steuern...) ein Gehäuse bei AliExpress brauche, bin ich nicht. Ein QNAP/Synology erscheint mir aber etwas schlecht vom P/L
Deine Erweiterung von QNAP kostet mehr als das CS381 (kann man erstmal halten von was man will).
ja, der Preis ist auch recht fantasievoll bei dem QNAP, wenn es in so ein kleines Rack geschraubt werden soll, ist das aber vmtl. kosteneffektiver als das Terramaster, das ich verlinkt hatte.
2. ist das auch wieder proprietär, sprich NT-kaputt, dann wars das erstmal mit den Daten auf dem Ding. (ich weiß nicht, wie das bei der Fam ankommt, ja, also eure Daten sind erstmal für 4 Wochen offline, upsi... -> 1*)
Bei einem Standardaufbau kann man sich irgendwoher nen Standard ATX oder SFX NT besorgen und gut ist.
ja?
Du hast für das Vorhaben leider die schlechtesten Voraussetzungen gewählt, die man so haben kann.
Ein Netzwerk(wand)schrank ist kein Serverschrank, war er nie und wird er nie sein.
deswegen hatte ich die Frage gestellt, auch weil ich der Meinung bin, dass hier mehr Leute mit ihren Netzwerkwandschränken unterwegs sein sollten, als mit 1,2m tiefen Racks...
Nur weil 19" irgendwie total nice und so Enterprise klingt, bedeutet das nicht, dass man das zwingend machen muss.
Wie gesagt, ich habe über 30HE 19"-Technik im 44HE Rack stehen und weiß daher, wie vorteilhaft sowas sein kann. Auf der anderen Seite haben ich aber auch passive ITX-Cases (1x auch im 19" Format) und NAS inkl. Erweiterungen im Rack stehen, eben auf genau solchen Ablagen. und was soll ich sage, das funktioniert, glaubt man nicht.
Und nein, das bekommt kein Google CEO zu sehen, juckt also niemanden.
Und auch so nen guter alter Yeong Yang YY-0420 hat seine Vorteile.

Mal weitere Denkansätze:
Chenbro SR30169+ (habe ich mehrfach, ist super)
Jonsbo N4
Fractal Node 804
Sowas kann man ggf. auch irgendwo außerhalb vom 19" Schrank stellen.
hab' ich je was anderes gesagt? Im 19"-Schrank festgeschraubt ist es halt aufgeräumt - und ja, Alternativen zum hinstellen gibt es genug.
Dann hat man gleich das Thermikproblem vom Schrank auch gelöst. (das sollte man nicht unterschätzen, ich spreche da aus Erfahrung)
u.A. deswegen auch die Frage, ob das jemand so macht. Wir hatten in der Arbeit auch mal 10kW+ im Technikraum unseres Bürogebäudes. Irgendwann kamen dann die Leute von daneben zu uns und haben gefragt, warum der Raum so laut ist...
Muss aber jeder für sich selber wissen. Es gibt da, zum Glück, viele Optionen.
ja - die 19-Zoll-Option für den typischen EFH-Netzwerkschrank gibt es wohl nicht wirklich, außer man will es dringend.

Danke an alle!
 
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Ist halt so ein deutsches Nerd-Problem, alles auf Zwang in 19" schieben zu wollen.
War auch angefixt davon und habs bisher sein lassen, aus Gründen, die hier aufgedröselt werden. Hab alles in einem uralten Coolermaster Midi mit voller 5,25er Front, perfekt für sowas. Hotswap hab ich mir dann geschenkt, nachdem die billigen alle unzuverlässig sind und ich ohnehin nicht vor habe HDDs zu tauschen... falls doch kann ich mit der Downtime und dem Gefummel leben. Bin ja nicht Backblaze, dass mir täglich HDDs verrecken.

Ich tät einen älteren guten Midi-Tower nehmen, der noch genug HDD Slots hat (oder 5.25 Front, Cages gibts zu kaufen oder zu drucken) und Luftfilter.
Dort bekommst bequem ATX Hardware rein (mehr Platz am Board, volle PCIe Höhe, großer leiser CPU Kühler, kein Gefummel), leises günstiges ATX NT (z.B. Pure Power 13M), hat Airflow usw... und musst nicht mit teurer Compakt-Hardware rumfrickeln (bessere ITX sind immer teuer, SFX/TFX/Flex Netzteile sind auch teuer).

Am Ende ist das auch ziemlich Kompakt, außer Strom und 1-2x LAN (für BMC) brauchst ja nicht viel, NanoKVM gibts intern als PCIe (muss man in keinen Slot stecken, geht da nur um die Halterung), Extern hast da recht wenig Verbindungen (HDMI musst halt hinten zurückschleifen, das ist der einzige Schönheitsfehler). Wenn du IPMI hast ist das eh kein Thema.

Zum Servicieren isses in der Realität auch einfacher, machst das Seitenteil auf und gut.
In 19" wirds doch erst nice, wenn man die "gute Ware" hat, sprich ein geräumiges 19" Gehäuse auf Auszugsschienen im entsprechend großen Rack. Im Netzwerkschrank wird das eher PITA. Genau so die HotSwap HDDs, wie oft tauscht man privat sowas? Die Chancen, dass man sich über ein schlechtes Hot-Swap System ärgert stehen privat wsl. mindestens im Verhältnis 10:1 zu der Chance, dass man von dessen Vorhandensein wirklich profitiert.
Wie Underclocker schon sagt, 19" Ware die "Spaß macht" ist groß und teuer.

Aber... vielleicht sowas?
 
Ein QNAP/Synology erscheint mir aber etwas schlecht vom P/L
Genau das Gegenteil ist der Fall.
Das passt eigentlisch schon, man bezahlt eben für die Software. (wobei ich Syno eher schlechter sehe)
Das Problem ist also nicht, dass das P/L nicht stimmen würde, sondern dass man von einem Gesamtpaket nur nen Teil will (nämlich die Hardware).
Wenn man sich nen Auto kauft, nur um dann die Reifen und die Wischerblätter abzuschrauben, dann ist nicht das P/L das Problem, sondern, dass man das falsche gekauft hat.

Ich habe schon etliche Posts zu FertigNAS verfasst.
Es gibt Situationen, da macht das Sinn (ja, auch wegen P/L) und eben welche, wo das nicht so Sinn macht.
ja, der Preis ist auch recht fantasievoll bei dem QNAP, wenn es in so ein kleines Rack geschraubt werden soll, ist das aber vmtl. kosteneffektiver als das Terramaster, das ich verlinkt hatte.
Das eine ist nen leeres Gehäuse mit Einschüben und das andere ist nen komplettes NAS inkl. Rechentechnik und Software.
Wieso vergleicht man sowas?
Die Feststellung, dass nen Rohkarosse vom 3er BMW günstiger ist, als nen kompletter Golf von VW, soll genau was bewirken?
Du vergleichst da Äpfel mit Birnen.

deswegen hatte ich die Frage gestellt, auch weil ich der Meinung bin, dass hier mehr Leute mit ihren Netzwerkwandschränken unterwegs sein sollten, als mit 1,2m tiefen Racks...
Naja, die Leute nehmen dann gerne open frame Racks aus Trompetenblech.
Ist kein Rittalschrank, aber so ein bisschen Technikraum @home durchaus zu gebrauchen und da bekommt man dann auch was tieferes rein, weil eben offen und ja, Thermik ist da auch kein Problem.

hab' ich je was anderes gesagt? Im 19"-Schrank festgeschraubt ist es halt aufgeräumt - und ja, Alternativen zum hinstellen gibt es genug.
Sieht das unaufgeräumt aus?

Aber man kann auch sowas
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machen
Mit etwas Kreativität ist vieles machbar.

ja - die 19-Zoll-Option für den typischen EFH-Netzwerkschrank gibt es wohl nicht wirklich, außer man will es dringend.
Gehen tut immer irgendwas. Es ist immer ein Kompromiss.
Es gibt da aber noch andere Späße, wie z.B. "Ich hatte mal beim Vermieter nach der Bodentaglast gefragt." ;)
 
Ist halt so ein deutsches Nerd-Problem, alles auf Zwang in 19" schieben zu wollen.
Da ich mich auch in internationalen Foren herumtreibe, weiß ich nicht, ob es wirklich ein deutsches Phänomen ist, aber egal: das "Kernproblem" geht deutlich über 19" hinaus: Es muss HotSwap unterstützen, ECC haben, Redundanzen in jeglicher Form haben (egal ob PSU oder Datenträger) und und und... und dann muss es maximal Energieeffizient sein :fresse:

Aber ich will da gar nicht mit dem Finger auf andere zeigen - schon mit Hinblick auf meinen eigenen 19"-Netzwerkschrank und dem Inter-Tech-Gehäuse darin :D
 
Man sagt den "Deutschen" halt ihre Liebe zur "Ordnung" in jeder Form nach. :fresse:
Dass das jetzt auch etwas stereotypischer Bullshit ist, geb ich gern zu. Ist auch alles nicht so 100% ernst gemeint, wenn ich sowas sage, ich hoffe, dass das irgendwie durchklingt. :d

ECC ist aber tatsächlich sinnvoll, genau so eine gewisse Grundredundanz, zumindest wenns um Datenträger geht.
Aber ich will da gar nicht mit dem Finger auf andere zeigen - schon mit Hinblick auf meinen eigenen 19"-Netzwerkschrank und dem Inter-Tech-Gehäuse darin :D
Ist ja auch voll okay, jeder braucht ein Hobby und darf sich bauen, was ihm Freude macht. Man sollte sogar machen, was einem Freude macht, egal wie komisch das für Außenstehende wirken mag.
Der eine baut sein überschaubar kleines NAS ins fette 19" Rack und übertreibt es mit Patch-Panelen etc, wo es ein popeliger 16er Switch getan hätte, der andere züchtet Ungebänderte-Garten-Bänder-Schecken, der nächste baut Legos für 4-stellig. Alles irgendwie unnötig und gaga aus wirtschaftlich-praktischer Betrachtung, aber Dinge zu tun, die einem Spaß machen, ist am Ende vielleicht doch der Sinn dieses Lebens.

Für mich machts halt keinen Sinn das Privat im lkeinen Rahmen(!) zu wollen. Das ist auch ein riesen Budgetfresser. Der ganze 19" Kram ist richtig teuer (speziell wenn man die ganzen Folgekosten betrachtet), wenn mans "ordentlich" machen möchte.
Mit Folgekosten meine ich, dass man eben sehr spezielle Hardware braucht, wenn mans z.B. in einen Netzwerkschrank stopfen mag oder ein gutes Hot-Swap will, also z.B. ein Supermicro Gehäuse (wofür man dann wieder irgendwelche SFF Kabel braucht fürs Backplane usw. usw.). Wenn man dann noch ITX und Netzteile im kleinen Format braucht wirds nicht billiger.


Imho werden Leute, die eigentlich eine kleine Budget-Lösung wollen hier "unnötig angefixt" mit dem 19" Kram.

Für die Vollnerds hier mit 3 Servern, >100TB Speicherplatz und 100Gbit LAN gilt das freilich nicht, da stecken aber auch schnell 5-stellig im Hobby (wenn ich mal rechne ist mein Homelab aus 2 Servern deutlich teurer als der Gamer... und der hat ne 509i0...). Ne Umsiedelung meiner kleinen Server in 19" würde mich minimum 1500€ kosten, grob überschlagen. Weniger Platz würde das nicht brauchen und viel Servicefreundlicher wärs auch nicht.


Jeder wie es ihm freut und wie es im Zweckmäßig erscheint, aber das eierlegende-Wollmilchsau-NAS um 100€ im 19" Netzwerkschrank ist eine Fiktion.
 
Wenn man das über die Zeit betrachtet, relativiert sich das m.E. etwas. Meine „echten“ 19“ Gehäuse habe ich alle noch und sind auch alle bestückt, egal ob von Supermicro oder Intertech. Die kleineren - egal ob auch 19“ tauglich oder nicht - egal ob Silverstone, Chenbro oder was auch immer werden über kurz oder lang eigentlich immer leergezogen. Nett für mal irgendwas zwischendurch, aber am Ende landet selbst das mITX-Brett gerne in einem großen 19“ mit 3 oder 4 Höheneinheiten, einfach weil Platz für Datenträger, Steckkarten, Lüfter und vor allem die Airflow-Anordnung (einheitlich von vorne nach hinten) nicht zu schlagen sind. Und meine 19“ Dinger liegen halt in nem Regal neben dem Netzwerkschrank. Immer noch besser als ein Mini-/Midi-/Big-Tower und im Keller ist die Optik mir völlig egal.
 
Nö. Ich hab keine 100TB Speicher.

*grübel*

Na gut, wenn man alle Datenträger zusammenrechnet vielleicht schon. Aber wenn dann nur knapp. Und ich habe definitiv keine 100TB „unique“ Daten, sondern eher das Gleiche aus Paranoia nur 78x unterschiedlich abgelegt.

Und das 100Gbit Netz ist auch nie aktiv. Also der Switch. Bzw. die Switches. Also wenn überhaupt dann nur einer mal alle Jubeljahre. Eigentlich sind in den 100Gbit NICs immer nur die 10GB/SFP+ Transceiver im Betrieb.

ABER, was ich sagen will: aktuell besteht mein einziger Dauerlauf-/Hauptserver aus einem billo 5950X in nem M12LE0 mit bisserl RAM (zu wenig), ner extra NIC, ner OS SSD und 2 4TB SATA SSDs für Daten im Raid1. Und das alles steckt trotzdem brav in einem 19“ Server-Case vom Intertech glaub aus 2016 oder 2020. Meine 19“ Cases waren einfach meine wohl langlebigsten Hardware-Anschaffungen. Davon habe ich mittlerweile 3 - wie gesagt, alle mit irgendwas drin, was definitiv da nicht von Anfang an drin war. Normale PC-Gehäuse stehen hier etliche leer rum und da kommt im Zweifel auch nie mehr was rein.

Noch mehr Gehäuse-Spaß hab ich nur noch mit meinem DK-05. Aber nur, wenn die Hardware fertig verbaut ist. An/mit Hardware darin basteln ist die absolute Pest und der Abf**** des Todes…
 
Moin.

Ich plane gerade einen ersten Homeserver für mich. Dauerhafte Dienste wären wahrscheinlich Unraid mit Jellyfin, Immich, Home Assistant, Nextcloud (o.ä.), eventuell noch Teamspeak oder Matrix. Gelegentlich soll er auch als Dedicated Server für Games laufen (CS2, Satisfactory).

Wichtig wäre natürlich, dass er im Idle wenig Strom verbraucht.

Gemini hat mir dafür ein i5, 12. oder 13. Gen empfohlen und als Board das Gigabyte B760M DS3H oder das MSI PRO B760M-A DDR4, weil beide wohl sehr gut in die tiefen C-States (C8, C10) kommen. Das Gigabyte finde ich mit 6 VRMs etwas schwach, wenn vom i5 Leistung gefordert wird. Bin da eher beim MSI PRO.

Gibts noch andere, empfehlenswerte Boards?
 
Das Gigabyte finde ich mit 6 VRMs etwas schwach, wenn vom i5 Leistung gefordert wird.
In welchen Szenarien wäre denn der Prozessor voll ausgelastet? Die Anforderung an Game-Server kenne ich nicht, aber die anderen genannten Dienste tun es nicht, die Kiste wird fast ausschliesslich im idle sein.
Wichtig wäre zu wissen, ob du überwiegend VMs betreiben willst oder die Dienste in Containern auf dem Host ausführst, bei letzterem kommst Du mit etwas weniger RAM aus. Wie sind die Anforderungen an Storage? Wenn Du es schaffst, die VMs in wenigen SSDs (evtl. in einer PCIe-Adapterkarte) und als Storage mit 1-2 Helium-Festplatten auszukommen, kannst Du dir einen HBA sparen, der ja auch Strom zieht.

Unabhängig davon: Mach dir von Anfang an Gedanken, mit welcher Software du was wohin backupst.
 
Wichtig wäre natürlich, dass er im Idle wenig Strom verbraucht.

Gemini hat mir dafür ein i5, 12. oder 13. Gen empfohlen und als Board das Gigabyte B760M DS3H oder das MSI PRO B760M-A DDR4, weil beide wohl sehr gut in die tiefen C-States (C8, C10) kommen
Irrelevant.
Wenn alle diese Services laufen kommst du eh nie in die tiefen C states
 
Verkehrt ist die Empfehlung aber trotzdem nicht so ganz.
DDR5 ist halt teuer momentan, insofern könnte DDR4 ganz interessant sein... und ob nun Cezanne oder 1700... da ist der 1700 je nach CPU etwas besser bzw. auch das Mainboard evtl. besser ausgestattet (mitunter bekommt man auch Z Boards ganz preiswert... Richtung PCIe Gen 4 und M.2 ist das schon besser als olle AMD B550...).
ECC dürfte ja nciht so das Thema sein.
 
In welchen Szenarien wäre denn der Prozessor voll ausgelastet? Die Anforderung an Game-Server kenne ich nicht, aber die anderen genannten Dienste tun es nicht, die Kiste wird fast ausschliesslich im idle sein.
Wichtig wäre zu wissen, ob du überwiegend VMs betreiben willst oder die Dienste in Containern auf dem Host ausführst, bei letzterem kommst Du mit etwas weniger RAM aus. Wie sind die Anforderungen an Storage? Wenn Du es schaffst, die VMs in wenigen SSDs (evtl. in einer PCIe-Adapterkarte) und als Storage mit 1-2 Helium-Festplatten auszukommen, kannst Du dir einen HBA sparen, der ja auch Strom zieht.

Unabhängig davon: Mach dir von Anfang an Gedanken, mit welcher Software du was wohin backupst.

Game-Server, je nach Art und Anzahl, können schon zu hoher Last führen. Ich will auf Container mit Docker setzen, sehe kein Vorteil in VMs.

Geplant sind für Cloud 2x Daten-HDD+ 1x Parität-HDD. Zusätzlich 1x große HDD für Medien für Jellyfin etc. und evtl. eine SSD als Cache-Platte. Unraid läuft ja vom Stick.

Bin bis jetzt von Unraid überzeugt.

Verkehrt ist die Empfehlung aber trotzdem nicht so ganz.
DDR5 ist halt teuer momentan, insofern könnte DDR4 ganz interessant sein... und ob nun Cezanne oder 1700... da ist der 1700 je nach CPU etwas besser bzw. auch das Mainboard evtl. besser ausgestattet (mitunter bekommt man auch Z Boards ganz preiswert... Richtung PCIe Gen 4 und M.2 ist das schon besser als olle AMD B550...).
ECC dürfte ja nciht so das Thema sein.

Will bei DDR4 bleiben, sehe bei DDR5 keinen Vorteil, dafür aber deutlich teurer. Hatte bis jetzt immer im Kopf, dass Intel stromsparender ist, daher wollte ich auf 1700 setzen.

Für Ideen oder Hinweise bin ich offen. Denke auch n i5-12400 würde erstmal reichen. Hab bisschen die Hoffnung, gebraucht günstig an den Kram zu kommen.
 
Game-Server, je nach Art und Anzahl, können schon zu hoher Last führen. Ich will auf Container mit Docker setzen, sehe kein Vorteil in VMs.
VMs lassen sich im Netzwerk einfacher und sicherer isolieren als direkt auf dem Host laufende Container. Falls deine Gameserver aus dem Internet erreichbar sein sollen und Du auf der selben Kiste auch persönliche Daten hast, wäre das durchaus eine Überlegung wert...
 
Verkehrt ist die Empfehlung aber trotzdem nicht so ganz.
Die Empfehlung ist okay. Aber er sollte sie halt aus den richtigen Gründen treffen. Mit den Diensten, die so geplant sind, landet man halt am Ende nicht bei C8-C10, sondern irgendwo darüber und der Vorteil ist dahin.

Aber, ich sag's ganz ehrlich: Aktuell würde ich eh schauen, was man preislich nicht komplett überteuert bekommt und das nehmen. Die Stromersparnis kannst du gar nicht so schnell reinholen, wie man sie gerade bei Hardware erlebt ...
 
DDR4/DDR5 ist eh kaum eine bewusste Wahl (ausser bei 1700, aber da auch nur ohne ECC, mit gibts nämlich fast nur DDR5 Boards, das eine dubiose Gigabyte mal außen vor).
Will man moderne Hardware, ist man bei DDR5, fertig.

Verbrauch ist viel Gerücht dabei bzw. muss man die AM4 Chiplet-CPUs und die Monolith-Chips mit iGPU unterscheiden. Nachdem man im Consumer-Homelab idR. eine iGPU braucht ohne IPMI/BMC, landet man da ohnehin bei den iGPU AM4s (5600G, 5650G..), die alle äußerst sparsam ist.
AM5 dürfte auch okay sein, Trambahner ist wohl mit dem 9700X auf ähnliche Zahlen gekommen wie ich mitm 1851er 225 Ultra, wenn ich mich recht erinnere.

Ich bin mir relativ sicher, dass die E-Cores im Server "wertvoller" sind als im "Durchschnittsdesktop".
Ist halt komplett gaga, was so ein 14500/14600k (6P+8E) kostet (ca. 250€ mit iGPU), verglichen mit aktuellen CPUs.
Aktuell würde ich eh schauen, was man preislich nicht komplett überteuert bekommt und das nehmen.
This.
 
Ich bin mir relativ sicher, dass die E-Cores im Server "wertvoller" sind als im "Durchschnittsdesktop".
Wie ist denn das mittlerweile: kommen die typischen NAS- und Server-Distros damit mittlerweile besser zurecht als anfangs?
Scheduler hatten sich ja lange mit gemischten CPUs schwer getan und ich entdecke auch heute bei richtigen Server-CPUs nur "reine" Modelle, die entweder nur "E-Codes/c-Modelle" oder "richtige" Kerne haben. Kommt Unraid mit diesen Misch-Modellen klar?
 
Gute Frage, ist Hörensagen und Logik, selbst hab ich nur Zen 3 hier laufen.
Die Last im Homelab ist allgemein ziemlich gering (wenn man nicht gerade CPU Transcodiert), wüsste nicht, wo das Problem sein sollte, wenn statt nem P-Core ne E-Core "erwischt" wird.
Du kannst VMs ja auch CPUs zuweisen. Insofern kannst den kritischen Sachen (Gameserver?) die P-Cores geben und das restliche Containergesocks wild auf den E-Cores laufen lassen... wüsste nicht, was dran großartig verkehrt sein sollte.
Soweit ich verstehe ist "best practice" wohl wichtige VMs auf die P-Cores zu pinnen und Host und Containergesocks primär auf den E-Cores laufen zu lassen.

Ich frag mich allerdings, was passiert, wenn man beim CPU-Type in der VM "Host" einstellt, wenn der Host 2 verschiedene Typen hat. Ich hoff mal, P/E sind vom Instruciton Set her doch so gleich, dass es egal ist? :fresse:

Nachdem es die E-Cores aber "gratis dazu" (bzw. "gezwungen dazu", je nach Sichtweise) gibt, stellt sich die Frage nach dem Nutzen eh nur bedingt. Einfach probieren?
bei richtigen Server-CPUs nur "reine" Modelle, die entweder nur "E-Codes/c-Modelle" oder "richtige" Kerne haben
Weil das halt Spielerei ist in einem gewissen Maß. Wenn du mal >50 Cores hast, weisst du ungefähr was du tun willst, und ob E/P oder ARM Architektur besser für dich ist, schätz ich mal...
Imho ist das eher so ne Sache die ausm Mobile-Bereich aufn Desktop übergeschwappt ist.
 
Ich hätte noch ein i5-10600K auf einem Z490-Board. Wäre das brauchbar als Homeserver in Hinsicht auf Stromverbrauch und reicht der 10600K für Jellyfin?
 
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