[Sammelthread] Kaffee

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Ich schäume erst die Milch und lass den Kaffee dann direkt reinlaufen. 😁
 
Wobei ich das Design der T2 eher auf typische Caffee-Theken oder die offene Kücheninsel abgestimmt seh…
Von hinter sehr hübsch, der Arbeitsbereich mit diesem angeschraubtem Balkon als „Fremdkörper“ und dem Grabbelkisten An/Aus-Schalter unterm Balkon ist jetzt eher keine Schokoseite. Gerade bei dem Preis…

Und aufpassen: Die T2 hat für den Dampf glaub auch nen Boiler. Da reichen 2 Minuten auch nicht. Zwei Dickfilmheizer würden im Zweifel parallel zu viel Strom ziehen.
Dazu Lieferung März 2028 :haha:
 
Finde aber 5700€ zu absurd.
Ich auch ... meine Schmerzgrenze liegt für nen Siebträger bei ca. 3K. Zumal ich auch fast sicher bin, geschmacklich keinen Unterschied zur aktuellen Synchronika rausschmecken zu können. Wenn dann könnte ich meine Frau eher auch eher die kleine begeistern - alleine schon wegen Größe und Optik. Cappu trinken wir eh nur noch sehr selten. Meistens Espressi.
 
schick finde ich das teil auch. die kurze aufheizzeit ist genial.
Aber wenn man schon nen Siebträger hat finde ich lohnt sich das Upgrade nicht wirklich.
Die halbe Stunde aufheizzeit kriegt man ja in den Griff, man kennt i.d.R. seine Trinkgewohnheiten. Und mit Smartswitches kann man die ja über das Smart System eines Vertrauens auch von unterwegs oder Zeitgesteuert aufheizen lassen.
Der spontane Kaffe, wenn man nur kurz zu Hause vorbei schaut fällt halt mal ins Wasser. Oder was mir ab und zu passiert: Zu wenig Wasser. Dann lasse ich die Maschine Zeitgesteuert starten, aber sie heizt nicht. obwohl noch genug drin war als ich sie zuvor aus gemacht hatte... das ist zuweilen etwas mühsam, aber rechtfertigt für mich kein Upgrade.
Auf die Kaffequalität hat die teurere Maschine wohl auch keinen Einfluss. Wobei ich mittlerweile wohl etwas mit PID haben möchte. Einfach um mit der Temperatur einfacher experimentieren zu können.

Eine schlaue GBW Mühle, wäre tatsächlich etwas, was den Workflow vereinfachen würde. Wobei ich auch nach 3-4 Jahren Siebträger immer noch mit der Dosis experimentiere, also ist die Waage eh immer wieder im Spiel.
 
Wir machen das nur wegen der Optik und der Größe. Ist halt einfach geil, sowas kann man ja nicht objektiv rechtfertigen. Wo kommen wir denn da hin :bigok:
 
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klar, ich verurteile niemanden. wir sind hier im luxx
 
Ich bin da ganz bei euch. Wer schon einen Siebträger stehen hat, wird mit einem Neuen meist keine großen geschmacklichen Unterschiede bemerken.
Und ehrlicherweise würde ich bei einem schmaleren Setup trotzdem nichts mit dem gewonnen Platz anfangen können. Es ist und bleibt halt ein teures Hobby.

Trotzdem noch eine Frage an diejenigen, die schon unterschiedliche Mühlen direkt vergleichen konnten:
Habt ihr zwischen den Mühlen große Unterschiede bei den Espressi bemerkt?
Meine Quamar M80e hat einen großen Totraum (was ja seit ein paar Jahren garnicht mehr geht! :shot:). Aber außer das morgens der erste Espresso nicht ganz die Qualität der anderen erreicht, ist die Mühle mega konstant. Die Mahlung nach timer erzeugt ziemlich exakt die gleichen Mengen. Kann da eigentlich nicht klagen.... aber aber:angel:
 
Habt ihr zwischen den Mühlen große Unterschiede bei den Espressi bemerkt?
meine erste Mühle war eine Gastroback, die war nicht billig, aber seit ich die Lelit habe wird einfach jeder Espresso gleich. Die Gastroback hat sonst was gemacht, aber das habe ich natürlich erst im Nachhinein erkannt.
Ich denke zu der neuen Mühle werde ich keinen Unterschied merken, aber ich muss nicht mehr mit der Waage rummachen, sondern es landet immer die korrekte Menge im Siebträger. Purer Luxus halt :)
 
Friert ihr Kaffeebohnen ein? Wie macht ihr das? In kleinen Tütchen oder in so Röhrchen?
 
Ich bestell meist eher größere Beutel um nicht ständig nachbestellen zu müssen und vakuumier die dann immer so 250g-300g weise ein. Das ist die Menge die bei uns recht zügig innerhalb ein paar Tagen durch ist.
Die kommen dann halt ins Eis. Kann man sogar gefroren in die Mühle kippen wenn es schnell gehen muss. Man muss nur aufpassen dass nicht zu viel Feuchtigkeit an den kalten Bohnen nach dem öffnen der Tüte kondensiert. Ich merk da null Unterschied zu frischen Bohnen.
Und es ist, wie immer bei dieser Vakuum-Geschichte, ne doofe Materialschlacht. Ich wollt da schon länger mal sehen was diese Vakuum-Dosen so taugen. Den Anschluss mit Schlauch hat mein Balken-Vakuum-Gerät.
 
Kann man gefrorene Bohnen auch direkt in einen Vollautomaten geben und sofort einen Kaffee ziehen?
 
Wenn die kein Wasser gezogen haben bestimmt, würde des Aromas wegen aber die erstmal aufwärmen lassen.
 
würde des Aromas wegen aber die erstmal aufwärmen lassen.
Wegen? Bei den Hardcode-Baristas wird ja eher diskutiert wie sich ein zu starkes Erwärmen des Kaffees beim Mahlen negativ äußert. Da sollten kalte Bohnen ja eher helfen :haha:
Wie gesagt, ich hab keinen Vollautomat sondern eine dedizierte Mühle, aber der ist es relativ egal ob gefroren oder nicht. Normalerweise lasse ich sie im Vakuum auftauen, musste aber auch schon schneller gehen und hab keinen Unterschied feststellen können.
Und wenn es aus der Mühle raus kommt, ist das Pulver selbst auch dann auch gar nicht mehr so kalt.
 
Damit meine ich eben normale Zimmertemperatur. Zu kalter Wein oder Bier schmecken ja auch nach weniger als möglich.
 
ich kaufe immer so Bohnen für 2-3 Monate jeweils in 250g Packungen.
Ich muss sagen, mir ist da einzeln abpacken und einfrieren etc zu nervig.
ich kippe Bohnen in den Behälter meiner Mühle, so dass die für ca 5-7 Tage reichen. ich decke den Behälter mit einem Tuch ab, damit sie etwas besser vor dem Licht "geschützt" sind.
Und da gehen eben die 250g Packungen rein. ich denke in der original Verpackung sind die bestmöglich geschützt. Und ich denke 2-3 Monate behalten die auch ihre Qualität. zu frisch ist eh nicht gut.
Das ist für mich ein alltagstauglicher Kompromiss
 
Ich hab die Hibrew H10B jetzt mal gemessen hinsichtlich Druck: war gar nicht so schlimm, wie einige Berichte online. Aber immer noch zu hoch bei ~12,5 bar. Also doch geöffnet, Feder gekürzt und dann per Kunstoffschraube eingestellt. Evtl. bestelle ich doch noch ein Messing-OPV und mache das von außen zugänglich. So war der Prozess etwas interessant. Immer halb zusammenbauen, testen und dann wieder zerlegen zum Anpassen. Beim 5. Versuch oder so hats dann gepasst :fresse:

8 Bar, 12 Bar, 7 Bar, 11 Bar, 9 Bar (bei 25° gemessen). Bei 93° ists laut Sensor etwas mehr, aber es könnte auch gut sein, dass die Messabweichung vom Sensor dann etwas höher ist. Hab nur was günstiges chinesisches Verwendet.

Vom Ersteindruck her hatte ich danach mehr Channeling Probleme als vorher (total unlogisch, vermutlich war die Puck Prep einfach mies bei den ersten beiden Versuchen am Morgen), aber dann wurds geschmacklich besser als vorher.

Aktuell habe ich den Oh Harvey in der Mache und habe ihn heute mal versucht nach dem offiziellen Rezept zu machen, bzw. ähnlich dazu mit dem 51mm Doppensieb. 94°, 1:2, 15g in, 25s. So ganz zufrieden bin ich nicht damit. Vorher war ich eher RIchtung 30s unterwegs und ein Ratio Richtung 2,5 bei 92/93° (gut möglich, dass der Thermoblock etwas zu heiß ist).

Wie verwendet ihr ihn von Zeit/Ratio her?
 
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18g, 25s, 40g ... mit Second-Shower-Screen bei 92 Grad und meist so 10,5 bis 11 bar, seit meine Maschine etwas spinnt. So aber immer noch sehr lecker.
 
ich kippe Bohnen in den Behälter meiner Mühle, so dass die für ca 5-7 Tage reichen.
Bis auf diesen Punkt ist das eine sehr brauchbare Routine. Die Behälter sind aber nicht luftdicht, daher kommen bei mir nur die Bohnen für einen Tag rein. Hol dir doch eine Vakuum- bzw. luftdichte Dose, bei 250gr. reicht ja eine kleinere und die funktionieren gut. Mein Kaffee von Langen kommt in 500gr Tüten (daher auch die 2L Dose) und ich kann keine Veränderung beim Bezug feststellen. Vorher musste ich zum Ende hin immer etwas nachjustieren.

 
Die Dose sieht gut aus. So eine kaufe ich mir auch.
 
Bis auf diesen Punkt ist das eine sehr brauchbare Routine. Die Behälter sind aber nicht luftdicht, daher kommen bei mir nur die Bohnen für einen Tag rein. Hol dir doch eine Vakuum- bzw. luftdichte Dose, bei 250gr. reicht ja eine kleinere und die funktionieren gut. Mein Kaffee von Langen kommt in 500gr Tüten (daher auch die 2L Dose) und ich kann keine Veränderung beim Bezug feststellen. Vorher musste ich zum Ende hin immer etwas nachjustieren.

mir ist klar, dass das nicht ganz nach Lehrbuch ist :)
Z.b. für die Bohnen die ich beim Campen dabei habe, habe ich eine dichte Dose, um die Bohnen länger haltbar zu machen. da ist auch Singledosing mit Handmühle angesagt.

zu Hause hatte ich das erst ähnlich. nur so den Tagesbedarf rein gekippt. Aber irgendwie ist mir das einfach zu doof geworden.
Die 250g Packungen passen grade gut in den Hopper. Der ist nicht Luftdicht, aber auch nicht gerade offen.
Für mich stimmt das Ergebnis damit, und das ist ja das wichtigste.

Im übrigen habe ich ja sehr sehr lange rum probiert, bis mir der Kaffee geschmeckt hat. sicher drei Jahre jetzt...
Und seid ich von den allgemeinen Regeln etwas weg gekommen bin, ist es meiner Meinung nach besser.

So fülle ich das 18g Sieb nur noch so mit 15-15.5g, mittlerweile wiege ich aber auch nicht mehr alles ab.
Dafür mahle ich wirklich sehr fein, fast da wo die Mühle schleft.
ich ziehe ungefähr eine 1:2.5 Ratio, aber anstatt der 25-30s eher so 35-40s, je nach Kaffee auch noch langsamer.
Dazu lasse ich den Leerbezug in die Espressotasse laufen und da sogar einen Schluck unten in der Tasse. Ähnlich wie beim Americano, aber schon deutlich weniger Wasser. Immer noch eher Doppio als Americano.

Aber mit gröberem Mahlgrad und kürzerer Bezugszeit (1:2 in 30s) ist mir einfach zu viel Säure drin.
Mit 18g und 1:2 ist der Kaffee einfach viel zu stark gewesen, zieht einem alles zusammen. (ich trinke sonst eigentlich überall immer nur Espresso, auch bei Freunden am Siebträger mit "traditionellem" Rezept. Immer schwarz und ohne Zucker; Passt mir von der Intensität her sonst auch immer bzw. gelegentlich etwas zu fade).

Das scheinen wohl ein paar Eigenheiten an meiner Bezzera zu sein. Habe auch zig Bohnensorten durch.
Aber am Ende bin ich damit jetzt zu frieden und ich habe erst noch weniger Aufwand :)
 
Stimmt, der luftdichte Glasbehälter sieht supi aus – habe ich auch gerade bestellt. Hatte bisher eine luftdichte Dose aus Kunststoff mit Ventil, in die ich den ganzen 1‑kg-Beutel in der Verpackung reingequetscht habe.
 
Ein Kg bekommst du da aber nicht rein…

@ClisClis, welche Bezerra hast du? Bei mir steht eine DUO MN…

Mir schmeckt der Espresso mit etwas längerem Bezug besser - kommt halt auf die Bohne an. Mit 14,5 Gramm sollten bei (25) 30 Sek. 29-30 Gramm in der Tasse landen. Aber ja, das sollte kein Dogma sein… da ich morgens 2 Cappuccino trinke, wären kleinere Abweichungen nicht ganz so wild, aber beim Espresso muss es halt passen.

Ach ja, Americano habe ich auch schon länger nicht mehr getrunken… Ich habe mit meiner Singledose Zero den Kaffee so gemahlen, dass 10,5 Gramm bei 25 Sek. in der Tasse 110-120 Gramm ergeben. Das Ergebnis ist mMn. besser, als das Aufgießen mit heißem Wasser. Aber zur Zeit ist der Espresso halt vorne :)
 
Habe mir diese Dose gerade bestellt:

KC Kitchen & Co. Kaffeedose luftdicht für 1 kg Kaffeebohnen – Edelstahl Vorratsdose mit Vakuumdeckel & Aromaverschluss – Aufbewahrungsdose für Kaffee, Tee, Zucker, Müsli Schwarz Matt (2800 ml)
 
Leider ein bisschen klein, aber sieht sehr nice aus.
 
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