[Sammelthread] Mountainbikes

Eigentlich fängt das mit der Haltbarkeit sämtlicher Gewinde an, geht über die Wärmeabgabe (Plaste vs Metall) weiter. Das die fleckenden Hebel Käse sind weiß sogar Magura selbst, sonst würden sie keine aus Metall verkaufen.
Die MT7 war als sie 2015 erschien gut, damals gabs in Sachen Bremsleistung wenig Konkurrenz. Heute ist das anders, niemand der bei Verstand ist würde sich für das Geld eine Magura anbauen. Die MT5 ist nochmal ne andere Geschichte und mittlerweile nur noch bei OEMs zu finden.
 
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die MT5 ist halt sensationell günstig; für 60-80 Euro kriegst du da halt schon einiges an Bremse
 
Eigentlich bekommst du gute Leistung aber jeder Menge zusätzliche Probleme zur MT7.
Ich würde da eher auf ne SLX (wenn im Angebot) oder die 4Kolben Deore gehen.
 
Wenn man nicht fährt hat man auch keine Sorgen. Sonst regt man sich auf über den wandernden Druckpunkt, das man den Sattel abschrauben muss um die Beläge zu tauschen, dann wieder schleiffrei einstellen.
Mann kann natürlich sagen „bei mir funktioniert alles, wo ist das Problem?“. Schaut man mal über den Tellerrand oder quatscht mal mit Betroffenen verfestigt sich das Bild. Ich kenne keinen in meinem Bekanntenkreis der eine Magura hat oder hatte und noch mal eine will. Die Konkurrenz bietet mittlerweile bessere Produkte.
 
Also MT5 ist am Cube der Frau seit 3 Jahren komplett unauffällig, nach Standpausen im Winter, ging alles wie vorher, Beläge mittlerweile schon 3 mal getauscht, alles toppi. Was mich an der nervt, es ist nahezu unmöglich die schleiffrei zu bekommen und an bestimmten Tagen quitscht die wie sau. Druckpunkt ist aber gfühlt immer noch wie an Tag 1, da bin ich selbst echt erstaunt.
Da zickt meine Saint und XT 4 Kolben schon um einiges mehr, bsonders nach der Winterpause kann ich einmal entlüften und Beläge abschleifen und auch nach dem Belägetausch bin ich fast gezwungen zu entlüften, lieber aber meine beiden Shimanos trotzdem, da easy schleiffrei und quitscht nur wenns richtig Nass ist (und selsbt da nicht immer)
 
Ich würd komplett unauffällig ja anders definieren:D

Druckpunkt, standfestigkeit beim dauerbremsen aufm ebike steil bergab, nach 2-3 monaten winterpause hergenommen und alles als ob die nie gstanden wär, des ist für mich unauffällig ;-)
 
Ist halt keine offizielle Lösung und bleibt ne Bastelei an einem sicherheitsrelevanten Bauteil. Die meisten scheuen das.
 
jeder hat da so seine erfahrungen. wenn die magura gut funktioniert mag ich sie. ich mag nur nicht ständig dran rumschrauben. hat aber halt auch gut last mit mir :)
In meinem Bekanntenkreis schwören die meisten auf Magura, wechseln üblicherweise von Shimano dahin und wollen dann nichts anderes mehr...
Ich schwanke immer...
Was ich jetzt aber nicht nachvollziehen kann: Sattel abschrauben um Beläge zu tauschen?
Ich nehme das rad raus, drücke die Kolben zurück und mache die neuen Beläge rein. Rad wieder rein. dann muss ich auch keinen Sattel neu ausrichten...
 
Hinten wird das dann fummelig, da ist man mit abschrauben und nachher anbauen und mit Werkzeug ausrichten schneller. Kolben lassen sich so auch bescheiden zurück stellen.
Bremsbeläge von oben wechseln ist einfach der Standard.
 
also im trail zieht einer die vorderbremse, zieht das rad hoch.
ich nutze diese feststellung am wechsler um die kette zu entspannen, löse die achse, nehme das rad raus, drücke mit den abgefahrenen belägen die kolben zurück, nehme die alten beläge raus, mache die neuen rein, setze das rad ein, achse festziehen, wechsler wieder freigeben und es dauert keine fünf minuten...
Klar, von oben wechseln -ich glaube bei der mt7 geht das auch einfach? - wäre noch einfacher. aber immer noch schneller als die zange dann wieder ausrichten zu müssen finde ich.
 
Die Beläge bei der MT7 sind einzeln und gehen nach oben raus.
Normalerweise wechselt man seine Beläge nicht auf dem Trail.
:fresse:
 
ja, das meinte ich, dass es da wohl besser geht. gut, ich nutze auch an der mt5 die einzelnen Beläge..

Zum wechseln auf dem Trail: Das ist eine Philosophie für sich. Aber da ich den ganzen Belag bezahle, fahre ich die eigentlich immer bis sie durch sind und wechsel sie dann, weil ohne Belag fahren eben auch doof ist.

Man kann sie natürlich auch wechseln bevor die rum sind, aber ist dann irgendwie schade. Gerade bei meinem Verschleiss. Aber viele machen es wohl so. Mein Mechaniker fährt z.b. eigentlich fast ausschliesslich auf Belägen, die seine Kunden gewechselt haben wollen. Die sind dann immer noch gut für ein paar Abfahrten. Das wäre mir dann doch ein wenig zu schwäbisch, aber macht ja trotzdem irgendwo Sinn
 
Sparen ist ja ok, aber irgendwann hört es auf. Wäre ja wie der Kfz Mechaniker der die Reifen seiner Kunden nach dem erneuern bei ihm bei sich aufzieht und fährt, nur weil sie noch 3 mm über mindestprofil sind 😂
 
wieso sollte ich die wechseln, wenn die noch belag drauf sind, wenn ich sie unterwegs in 5 Minuten wechseln kann?
 
Weil der Trail keine Werkstatt ist!? Sauberes Arbeiten im Matsch? Sämtliches Werkzeug wie Kolbenrücksteller dabei oder die Schmiedevarinate flacher Schraubendreher + alte Beläge und gib ihm?
Versteh mich nicht falsch, wenn ich im Park unterwegs bin hab ich auch einen Werkzeugkoffer und Ersatzteile im Auto. Auch einen Satz Beläge. Den aber nur im Falle eines Defekts oder weil ich so manchen Kumpel habe der gern mal mit komplett runter gerockten Material startet.
Normaler Weise wechsle ich meine Beläge zuhause in der Werkstatt wenn ich es für nötig erachte. Da kann es auch schon mal passieren das dann noch 0,1mm Belag über Verschleißgrenze drauf sind.
 
Naja, ich habe das Multitool im Rucksack, mit dem ich Rad und die Sicherungsschrauben der Beläge entfernen kann. Da ist auch ein Flaches Ding, würde ich nicht als Schraubendreher bezeichnen, mit welchem ich die Kolben zurück drücke. Wenn die alten Beläge noch drin sind, um die Kolben nicht zu beschädigen.

Da ist kein Dreck oder Matsch, jedenfalls nicht mehr als das was am Fahrrad ist, das ist aber auch zu Hause nicht viel sauberer :)

Wenn wir mehrere Tage wo sind, dann habe ich natürlich auch alles im Auto, inkl. Montageständer und ich schaue dann jeweils nach dem Fahrtag, ob grad was ansteht. aber wenn die Beläge eben noch was drauf haben, dann fahre ich die noch bisschen weiter. Nur ist dann eben irgendwann mal Ende und dann muss man die halt wechseln. Die ich fahre halten halt nicht ewig, zumindestens bei mir. vorne vielleicht 10 Fahrtage, je nach Intensität.
 
Habe in Italien z.B. eigentlich auch immer nen Satz Beläge im Hipbag dabei, weil man die doch recht schnell runterfährt beim Shutteln.. Und kurz Beläge wechseln auf dem Trail ist meistens kein großer Akt wirklich. :)
 
Moinsen, ich benötige mal Euren Input.
Ich bin durch einen Freund mit seinem eMTB angefixxt worden und möchte mir nun auch so einen Drahtesel zulegen (voerzugsweise erstmal über den Gebrauchtmarkt).
Da ich aber schon lange kein Fahrrad mehr besessen habe und bei den elektrischen Bikes kompletter unbedarft bin, brauche ich dazu fremde Hilfe.

Es soll auf jeden Fall ein MTB werden gerne Fully, da ich das Bike sicher zu 85% in Wald und auf Wiesen bewegen werde.
Größe muss ich noch schauen, sollte aber Richtung L oder sogar XL gehen bei knapp 190cm.

Unsicher bin ich mir halt bei: Hersteller, welcher Motor (gibt es da gravierende Unterschiede, am besten Bosch?), welche Bremse, welches Fahrwerk usw.
Budget würde ich (erstmal) bei ca. 2k€ (für gebraucht) ansetzten.

hab mir da auch schon ein paar Bikes angesehen, was dann so in folgende Richtung gehen würde.
Bin aber natürlich auch offen und dankbar für weitere Vorschläge. (y)

z.B.
Focus Jam 7.9 29 (Shimano Motor)
Specialized Turbo Levo/Tero
ggf. mit etwas höherem Budget was in Richtung Cube Action Team 140 (aber vorzugsweise erstmal bei den 2k€ bleiben)

Dann sind da noch so Fragen, ich würde auch im Winter fahren, macht das dem Bike was? Wie sieht es bei Nässe aus? Ich bin tendenziel kein "Schönwetter Fahrer"

Danke Euch schonmal :wink:
 
Zuletzt bearbeitet:
Brauch halt Pflege im Winter, fahren und die Ecke stellen ist nicht.
Ein Bosch CX4 macht generell Sinn, guter Motor, hat aber je nach Revision und Wartung klappern im Antrieb. Auch empfinden ihn manche als Laut, liegt aber auch an der Kombination Motor + Carbonrahmen.

Beim Specialzed musst du aufpassen, da ist ein Brose Motor verbaut, der hat oft Probleme mit dem Riemen im Motor, der muss gewechselt sein sonst würde ich keins kaufen da die meisten ja aus der Garantie raus sind. Gab da mal nen Rückruf vom Hersteller.

Austattung ist halt so ne Sache, Fox oder RockShox sollten es schon sein, bei Exoten ist es immer etwas schwerer mit dem Service. Einen gewissen Wartungsstau bei Gebraucht kann man eigentlich immer mit einplanen.
 
Gebraucht von privat... Hmmm

Da kann es halt eine wundertüte sein.

Wenn es vom Geld her nicht reicht, was neues für 3 bis 3.5k zu kaufen, wo es durchaus was vernünftiges gibt, dann würde ich eher noch bisschen sparen.

Dann hat man auch volle Garantie bzw Gewährleistung und kann auch die Wartung und Pflege selber steuern usw.
 
Hab mir Mitte letzten Jahres ein gebrauchtes Cube Stereo Hybrid mit frischem Gabel-/Dämpferservice gekauft. Ich denke, es macht bei gebraucht wenig Sinn, sich auf ein konkretes Modell einzuschießen. Bosch Motor hat den Vorteil, das quasi jede Werkstatt etwas damit anfangen kann. Persönlich würde ich mir immer wieder eine Shimano Bremse kaufen, weil sie einfach funktioniert.
Und die professionellen Reseller wie upway empfinde ich häufig als relativ teuer verglichen mit einem Neupreis eines ggf Vorjahresmodells.
 
Ich würde den Kauf auch eher vom Zustand und damit dem Geld was hinterher geschossen wird festmachen als vom Antrieb. Klar es gibt ein paar NoGos, die lassen sich aber mit etwas Recherche elegant umschiffen. Ansonsten empfehle ich dir das E-MTB Forum, da gibts einfach mehr Content.
 
Danke Euch allen, so habe ich dann schonmal ein paar Infos mit denen ich mich weiter informieren kann. (y)
Was wäre mit folgenden Modellen?

Focus Thron2 6.8 - 2.500€ VB
Cube Stereo Hybrid ONE44 - 2.750€ VB
Cube Stereo Hybrid 160 HPC Slx - 2.200€ VB

Die sind mir jetzt nochmal in Auge gesprungen
 
Was man ggf. auch bedenken sollte, ist ob man den Akku entnehmen will (wie z.B. beim Focus & 160 HPC) oder ob der im Unterrohr integriert ist (ONE44).
Ich hab z.B. 2 Akkus. Einen größeren und einen kleineren, welche ich immer in der Wohnung bis ~80% auflade. Integriert wäre für mich nur so semi-optimal.

Und bei den Modellen kommt es auf Ausstattung, Laufleistung und Modelljahr an. Pauschal kann man das schwer sagen wenn die Bikes <4k€ bis >9k€ kosten können.
 
Abnehmbarer Akku ist eigentlich echt nicht verkehrt. Auch wenn man das Bike mal transportieren will hast eben weniger Gewicht direkt am Rad.
 
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