Schnelles WLAN: Erste FRITZ!Box mit Wi-Fi 8 soll 2027 erscheinen

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Die finalen Spezifikationen von Wi-Fi 8 sollen allerdings nicht vor 2028 feststehen. Schon bei Wi-Fi 7 gab es das Phänomen, dass einige Hersteller ihre WLAN-Router bereits fertig und auf dem Markt hatten, bevor der Standard finalisiert wurde.

Der Grund, weshalb Hersteller Router verkaufen können, bevor der WLAN-Standard Wi-Fi 8 fertig ist,

liegt im Fundament, das die IEEE bereits unumstößlich festgelegt hat, also den Frequenzen und Funkkanälen!

Die Feinheiten wie Protokolle und Software-Spezifikationen ändern sich bis zur finalen Ratifizierung zwar häufig noch,

aber diese können über Firmware-Updates korrigiert werden.


Manchmal geht es aber auch schief, wie damals beim Wi-Fi 4-Standard!
 
Naja, schon WiFi 7 bringt nur einen marginalen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber WiFi 6.
Und WiFi 8 soll gegenüber WiFi 7 keinen Geschwindigkeitsvorteil haben.
Der Fokus bei WiFi 8 liegt auf Stabilität und Zuverlässigkeit.
Wenn das aktuelle WLAN schon stabil und zuverlässig ist, bringt WiFi 8 keinen Vorteil.

Statt verfrüht auf WiFi 8 zu setzen sollte Fritz mal lieber WiFi 7 ausreizen.
D.H. z.B. endlich mal MLO unterstützen, weitere Boxen bringen, die auch 6 GHz haben, etc.
 
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Warum braucht jemand DSL und FIBER in einem, zieht ma so häufig um oder ka.
 
Statt verfrüht auf WiFi 8 zu setzen sollte Fritz mal lieber WiFi 7 ausreizen.
D.H. z.B. endlich mal MLO unterstützen, weitere Boxen bringen, die auch 6 GHz haben, etc.
Genau das kritisiere ich bei den Fritten auch oftmals. Ja, WiFi 7 heißt nicht, dass zwingend auch das 6-GHz-Band dabei ist, aber wenn schon, denn schon. ;)

Warum braucht jemand DSL und FIBER in einem, zieht ma so häufig um oder ka.
Speziell dann, wenn der Glasfaserausbau noch in der (weiten) Ferne liegt und aktuell (V)DSL zur Verfügung steht bzw. genutzt wird. Nach dem Glasfaserausbau und der Freischaltung kann der Router einfach weiter verwendet werden. Aber im Grunde gilt dies auch, wenn man beispielsweise die Fritz!Box 7690 hat. Es ist ein (V)DSL-Router, bringt aber einen 2,5-Gbit/s-WAN/LAN-Port mit, den man an den ONT anklemmen und modern weitersurfen kann. Bis auf das fehlende 6-GHz-Band natürlich.
 
Ich war leider WiFi7 Early Adoper mit einem der besten Setups auf dem Markt: FritzBox 5690 Pro mit jeweils 4 Antennen für 5Ghz und 6Ghz und als Client ein Qualcomm FastConnect 7800 2x2 320Mhz, ebenfalls mit das beste auf dem Markt. Und WiFi7 funktioniert unter aller Sau.
  • MLO ist in der aktuellen Implementierung de facto ein Scam (Quelle)
  • Mein Client nutzt fast bei MLO immer nur statisch das 5Ghz Band, obwohl im 6Ghz Band deutlich mehr Bandbreite möglich ist (siehe MLO = Scam)
  • Ich muss den automatischen Kanalwechsel für 6Ghz deaktivieren, weil sonst nach einem Kanalwechsel der WiFi7 Client nur noch mit 1x1 im 2,4Ghz arbeitet, bis PC oder Router neu gestartet wird (Bug)
  • Effektiv funktioniert WiFi7 6Ghz nur dann wie erwartet, wenn ich für 6Ghz eine eigene SSID einrichte und den Kanal statisch auswähle
Ich war mit diesem Gebastel und Gefrickel irgendwann so frustriert, dass ich mir in einem Wochenende ein LAN-Kabel gezogen habe und der Rechner jetzt mit 2.5Gbe arbeitet. Die selbe Katastrophale Erfahrung habe ich schon bei WiFi5 Early Adoper gemacht, bei dem Client und Router kein DFS konnten und dann nur Kanal 36 mit 80Mhz unterstützt haben.

Early Adoper bei WLAN ist eine ganz schlechte Idee. Finger weg von unfertigen Produkten. Lieber den aktuellsten "fertigen" WLAN Standard verwenden.
 
Effektiv funktioniert WiFi7 6Ghz nur dann wie erwartet, wenn ich für 6Ghz eine eigene SSID einrichte und den Kanal statisch auswähle
Die statische Fixierung der WLAN-Kanäle macht in den meisten Fällen auch Sinn. Ich selbst habe mit meinem Ubiquiti-Equipment (Ja, ist ganz was anderes als die Fritten), bestehend aus dem UCG-Fiber und dem U7 Pro in Summe drei SSIDs. Mein S25 Ultra unterstützt WiFi 7 inkl. 6 GHz und in diesem WLAN-Netz sind sowohl 5 GHz als auch 6 GHz aktiv. Zu 90 % ist das S25 Ultra im 6-GHz-Band unterwegs (80 m² Wohnung). Es ist also je nach Equipment, Einstellungen, Wohnungsgröße, Häusergröße, Wände als Hürden schon möglich, beide Frequenzbänder innerhalb einer SSID laufen zu lassen.
 
@FM4E
So hätte ich es mir auch erwartet, und so soll es auch sein.

Als ich die Wi-Fi-7-Produkte gekauft habe, habe ich die Konfiguration zunächst im Standard belassen. Danach ging das Gefrickel los: PC um 18 Uhr angeschaltet, und die WLAN-Leistung war super. Um 21 Uhr startete ich einen Download und lag nur noch bei 15 MB/s. In der Zwischenzeit hatte die FritzBox den 6-GHz-Kanal gewechselt und der Qualcomm-FastConnect-Client hatte sich verbuggt und lief nur noch mit 2,4 GHz 1×1. Also habe ich erstmal alle Kanäle statisch eingerichtet.

Das war aber nicht alles. Der Client war per MLO verbunden: 6 GHz mit ca. 2,5 Gbit/s und 5 GHz mit ca. 1,5 Gbit/s. Ich startete einen Kopiervorgang auf die NAS und sah in der FritzBox, dass exklusiv immer nur 5 GHz verwendet wurde. Direkt nach dem Boot nutzte der PC manchmal das 6-GHz-Netz, aber spätestens nach einer halben Stunde war es immer nur noch 5 GHz - ohne Ausnahme, trotz aktivem MLO, bestätigt sowohl in Windows als auch direkt auf der FritzBox.

Natürlich kann ich im Treiber unter Windows „Prefer 6 GHz" hinterlegen, und natürlich kann ich auch eine eigene 6-GHz-SSID vergeben. Aber warum muss ich mich mit solchem Nonsense herumärgern, obwohl ich die neueste und beste Hardware einsetze, gepaart mit neuestem OS, neuester Firmware und neuesten Treibern?

Für die vielen Stunden, die ich investiert habe, hätte ich mir auch einfach ein LAN-Kabel legen können. Und das habe ich dann auch gemacht. Early Adopter bei WLAN zu sein, hat was von "Jugend forscht". Man muss frickeln, basteln, troubleshooten, monitoren. Nein, danke.

Ähnliche Erfahrungen hatte ich schon 2013 bei Wi-Fi 5 als Early Adopter gemacht: Die ersten Geräte (Client und Router) hatten damals keinen DFS-Support. Die erste Revision der Asus-PCE-AC68-Netzwerkkarte konnte sich später nicht mehr mit der FB 7590 5Ghz verbinden, weil Letztere DFS und Autokanal nutzte. Nur der Wi-Fi-6-Release, bei dem ich mit einem Telekom Smart 4 Router und einem Intel-AX200-Client ebenfalls Early Adopter war, verlief reibungslos.
 
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WLAN ist ein komplexes Thema (wie das gigantische Netzwerk-Segment selbst) und gerade am Anfang eines neuen WLAN-Standards gibt es eben noch die Kinderkrankheiten, die dann bestenfalls nach und nach mit Firmware-Updates behoben werden.
 
  • Effektiv funktioniert WiFi7 6Ghz nur dann wie erwartet, wenn ich für 6Ghz eine eigene SSID einrichte und den Kanal statisch auswähle

Jeder der auch sich auch nur ein Fünkchen mit Netzwerke beschäftigt geht doch eh seit seit gefühlt tausend Jahren so vor. Würde gar nicht auf die Idee kommen die gleiche ssid überall zu verwenden.

Und Kanäle vergebe ich auch schon immer statisch, die Fritte sucht sich da leider leider bis heute nicht den besten Kanal aus, außer bei 2,4, da klappt das eigentlich recht anstandslos, da habe ich tatsächlich auch auf Automatik.

Das ist auch keine frickelei, einmal kurz eingerichtet (dauert 2-5 min) und das Teil kannst du für Jahre vollkommen in Ruhe lassen…du hast dir künstlich und völlig unnötig selber das Leben schwer gemacht.

Ps:
Habe auch eine 5690 Pro hier stehen, läuft einwandfrei das Teil.
 
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Aber im Grunde gilt dies auch, wenn man beispielsweise die Fritz!Box 7690 hat.

Sollte gehen bei 7510 (wenn LAN1 noch frei), 7490, 7530/AX, 7590/AX, 4060, 7690, 5690 Pro.

Glasfasermodelle sind daher was für Neukäufer oder Ahnungslose.
 
Speziell dann, wenn der Glasfaserausbau noch in der (weiten) Ferne liegt und aktuell (V)DSL zur Verfügung steht bzw. genutzt wird. Nach dem Glasfaserausbau und der Freischaltung kann der Router einfach weiter verwendet werden. Aber im Grunde gilt dies auch, wenn man beispielsweise die Fritz!Box 7690 hat. Es ist ein (V)DSL-Router, bringt aber einen 2,5-Gbit/s-WAN/LAN-Port mit, den man an den ONT anklemmen und modern weitersurfen kann. Bis auf das fehlende 6-GHz-Band natürlich.
Meine Eltern haben noch eine 7490 da stehen und als Glasfaser kam gabs einfach ein kleines Modem in den Uplink gestöpselt, geht ja auch. Das mit dem Wlan ist natürlich ein Argument wenn man das haben mag.
 
Jeder der auch sich auch nur ein Fünkchen mit Netzwerke beschäftigt geht doch eh seit seit gefühlt tausend Jahren so vor. Würde gar nicht auf die Idee kommen die gleiche ssid überall zu verwenden.
Ich bin eher "notgedrungen" dazu übergegangen, die Frequenzbereiche aufzuteilen, und habs nicht bereut. Ich hab da nämlich für einen kleinen PC (meine "Morgenzeitung") eine Bluetooth-Standleitung zum Küchenradio für den guten Ton (das Gerät hängt wegen Internetradio im WLAN). Und da gab es immer massive Probleme mit Störungen, Aussetzern etc, obwohl nur 2m Luftlinie dazwischenliegen. Des Rätsels Lösung war, das WLAN aufzuspalten, und das Radio in die 5GHz einzuloggen. Die zwei Funktechniken (Blauzahn und WLAN) auf demselben 2,4GHz-Band hat die Mini-Antenne des Radios überfordert....
 
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Für Glasfaser braucht man keine neue Box.
Da kann man jede Box nehmen, die einen WAN-Anschluss hat.
Daran einfach das Glasfasermodem anschließen.
Und den WAN-Anschluss haben alle 7er DSL-Fritzboxen.
Selbst eine antike 7050 hat den schon.
Nur die Mobilfunkrouter und ältere Kabelrouter (6460 und älter) haben keinen WAN-Anschluss.
 
@passat3233

Jupp!

Die einzige Einschränkung, die ich kenne, ist die leider immer noch bestehende der Fritzzen bezüglich der 2,5GBit-Anschlüsse. Bei Glasfaser könnten die für manche relevant werden, bzw. wenn man die Box auch gleich als einzigen Switch im LAN benutzt. Als "Krücke" hat AVM ja die bei den meisten Anschlüssen freie WAN-Buchse für LAN-Zwecke freigegeben, und die ist jetzt schon meist 2,5GBits schnell. Muß man dann aber dort das GF-Modem anschließen, ist die einzige schnelle Buchse weg, und läßt sich auch mittels externem Switch nicht mehr vervielfachen.
 
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Deshalb würde ich, wenn ich eine neue Box kaufen müsste, die 4690 nehmen.
Die hat 1x WAN mit 10 GBit und 4x LAN, davon 1x 10 GBit und 3x 2,5 GBit
Der fehlt zwar das 6 GHz-Band, aber da könnte man ja dann einfach per LAN den Repeater 6700 Pro anschließen.
Dann hat man auch das 6 GHz-Band.
Der Repeater hat 1x 10 GBit und 1x 2,5 GBit.
 
Die Boxen funktionieren ja auch wunderbar wenn man denen einen Router davor setzt.

Ein kleiner passive gekühlter PC mit 2*2.5 Gbit onboard, dahinter ein Switch der 2.5 Gigabit spricht und dahinter die alte Box. Immer noch günstiger als eine neue Box in vielen Fällen.
Ok der Stromverbrauch bei X86 ist dann ein Thema (hier ~15 Watt), aber mit so etwas bspw.


habe ich auch schon wunderbare Dinge gebaut. Und das Teil zieht dann irgendwas zwischen 0.5 bis <5 Watt.
Leider sind die seit einiger Zeit absolut vergriffen :(.

Das separate Build hat dann natürlich höheren Platzbedarf. Aber dafür kann man dann auch flexibler tauschen und bspw. auch WLAN in der Box ausschalten und etwas mit vernünftiger Reichweite nehmen.
 
Würde gar nicht auf die Idee kommen die gleiche ssid überall zu verwenden.
👍
Das ganze IoT Gelump, was keine Bandbreite braucht, ins 2,4g Netz und den Rest nach 5g oder 6g.

Die Boxen funktionieren ja auch wunderbar wenn man denen einen Router davor setzt.
Dann kann man sich doch auch die Fritzbox sparen, wenn man nochmal einen Router davor setzt.
 
Bei mir macht die auch nur Modem. :fresse:
 
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