Soundproblem nach Umbau an Asus Essence STXii 7.1

Was ich noch geschafft habe:

Laing ohne PWM-Stecker, ganzes System komplett ohne Laing kurz anlaufen lassen: immer wieder dieser Ton. Ich habe jedes mal, wenn der Ton einsetzte, sofort hinten den Schalter vom Netzteil geswitcht, um die Soundkarte nicht unnötig zu gefährden. Nur wüsste ich auch nicht, wie ich ohne eingesetzte Soundkarte hätte testen sollen, ob irgendeine Maßnahme Abhilfe schafft.

Hat leider alles nicht gereicht, die neue Karte ist nun auch hinüber und zeigt das gleiche Problem wie meine alte Essence STXii.

Irgendwas verursacht seit dem Umbau ins Gehäuse dieses Problem und mir ist nach wie vor vollkommen schleierhaft, was genau es sein könnte. Ich bin nur nicht bereit, alle 2 Tage 100€ in eine neue Soundkarte zu investieren, zumal die Karte nicht mehr so leicht zu bekommen ist.

Nun muss ich mir überlegen, wie ich wieder an Sound aus meinen Lautsprechern komme. Und ja, die äußerst unwillkommene Lösung eines externen DAC habe ich im Hinterkopf. Aber da frage ich mich wirklich, was das für Zeiten geworden sind, in denen man sich neben einen Bigtower ein externes Gehäuse stellen soll, weil die Soundkarte, die man in einen freien PCIE-Steckplatz einsetzen könnte, durch irgendetwas geschrottet wird, was offenkundig nicht einwandfrei funktioniert. Das kann ja nur ein schlechter Scherz sein.
 
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Ich erinnere mich, dass als ich mir die 3080 (die jetzt in dem Trockaufbau meines X99-Systemns sitzt) gekauft habe (vorher hatte ich eine uralte Radeon HD 7990 im Rechner) das Brummtonproblem auftrat und ich das letztlich nur dadurch gelöst bekam, dass ich die Bildausgabefrequenz der Grafikkarte in der Nvidiasoftware auf 100fps oder so limitierte.

Das hört sich sehr nachvollziehbar nach dem Netzteil an. Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass das Mainboard die Fehlerquelle sein kann., gerade in Anbetracht der PCI-Express-Schnittstelle, woran die Soundkarte mit der Problem-Grafikkarte agiert. An den Soundkarten -mein Beileid um die zweite Soundkarte- scheint es nicht zu liegen.
 
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Die zwei PCs hängen an der gleichen Stromversorgung, im gleichen Raum an den gleichen Vebrindern, also unter exakt denselben Bedingungen? (Man stelle stets die gleiche Ausgangssituation her.)

Apropos... Solche Wasserkühlungen tropfen und kondensieren mit der Zeit. (Auf der Suche nach Übeltätern.)
 
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Was man noch ttun kann... Die GeForce weglassen und auf eine andere Bildausgabe wechseln. Per iGPU von der CPU wäre von Vorteil, andernfalls die Radeon verwenden. Das System auch mit dem Netzteil des anderen Rechners checken.
 
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Die GeForce 3080 gehört zu dem alten X99-System. In dem aktuellen sitzt eine 9070 XT.

Das hört sich sehr nachvollziehbar nach dem Netzteil an. Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass das Mainboard die Fehlerquelle sein kann., gerade in Anbetracht der PCI-Express-Schnittstelle, woran die Soundkarte mit der Problem-Grafikkarte agiert. An den Soundkarten -mein Beileid um die zweite Soundkarte- scheint es nicht zu liegen.

Du vermischt gerade was von damals mit dem aktuellen Geschehen. Das Netzteil blieb damals mein Enermax Modu 82+. Mit der Radeon 7990 gab es keinen Brummton, sowie ich die 7990 durch die 3080 ersetzte (es gab keine sonstige Veränderung), war der Brummton plötzlich da. Ein Rauschunterdrückungsfilter zwischen Lautsprechern und Soundkarte brachte nichts. Am Ende bleib mir nur ein Abmildern in den nicht mehr hörbaren Bereich durch Runterregeln der FPS der Karte. Das ist jetzt aber schon ein paar Jahre her. Ein Test ohne Graka ging an dem alten System nicht, da der i7 6850K in dem X99-Board keine interne GPU hat.

Wenn das jetzige Problem über PCIE gekommen ist, erschließt sich mir umso weniger, warum es im Trockenaufbau ohne Gehäuse nicht auch so war. Das ist mein größter gedanklicher Knackpunkt, dass das Problem erst mit dem Einbau ins Gehäuse auftrat, aber eine Entkoppelung der Soundkarte vom Gehäuse nichts gebracht hat.

Als ich den Umbau des aktuellen Systems ins Gehäuse machte, war der Rechner vor dem Umbau im gleichen Hauptstromkreis innerhalb der Wohnung. Im Trockenaufbau war noch eine weitere Steckleiste (ich nenne sie mal A) notwendig. Das alte X99-System arbeitete an Steckleiste B, an die A ebenfalls angeschlossen war. Aktuell arbeitet alles (also das neue eingebaute System als auch der externe Trockenaufbau des alten X99-Systems an Steckleiste B, A ist momentan wieder im Schrank verschwunden. :d

Die Dynaudios hatten stets eine eigene Steckleiste C mit eigenem Stromschalter, die ebenfalls an B hängt. Ich hab die Lautsprecher ja nicht permanent an. An dieser Steckerleiste hängt auch nichts anderes mit dran.

Meine Wakü kannst Du als Fehlerquelle komplett ausschließen. Da tropft ganz sicher nichts. Im Rahmen der Neumontage hatte ich ohnehin die alten O-Ringe sämtlichst durch neue ersetzt. Der 28mm-O-Ring IM Durchflusssensor wurde neu gemacht, allein der Dichtungsgummi des HK muss noch getauscht werden, aber da tropft auch nichts. Das System ist dicht. Das Aquaero hängt auch schon lange nicht mehr an USB dran, sondern rein am Strom per 4PIN-Molex. Die Wakü samt aller Sensoren, Pumpe und sämtlicher Lüfter ist bis auf den 4PIN-Molex ein komplett eigenes System und der Molex-Stecker am Aquaero ist die einzige Verbindung zum Rest des Rechners.

Mit dem Enermax Modu 82+ kann ich das aktuelle System nicht betreiben. Das Modu 82+ hat noch keinen 2x8Pin Anschluss für die CPU-Stromversorgung am MB, sondern liefert nur 8+4Pin.

Bei den letzten 2 Versuchen, bevor die neue Karte kaputt ging, war der Ton beim Einsetzen des Windows-Bootvorgangs nicht mehr ansteigend, sondern linear. Wirkt auf mich so, als hätte sich was aufgeladen und ging dann eben kaputt. Da ich nun keine Karte mehr habe, weiß ich nicht, wie ich weiter testen sollte. Ich kann ja nicht mehr feststellen, ob eine technische Veränderung auch eine klangliche nach sich zieht. Denn dieser hohe Ton beim Bootvorgang kam nur, solange die Karte ok war. Jetzt ist der Ton weg und ich höre nur noch was, wenn ich den Lautstärkeregler auf 50+ ziehe (vorher war bei 7 Zimmerlautstärke dicke erreicht) und das ist ziemlich rauschig und verzerrt.

Darüber hinaus habe ich erstmal in den sauren Apfel gebissen und mir einen Fosi ZD3 bestellt, der morgen früh hier sein sollte. Eine externe Lösung ist zwar völliger Unsinn, aber im Vergleich zu weiteren geschrotteten Soundkarten das kleinere Übel. Bringt zwar wieder ein Kabel mehr und ich muss sehen, dass ich das hässliche Ding unterm Schreibtisch irgendwo bei den Kabeln verstecke, aber gut.
 
@Ber

Auch wenn es ärgerlich ist um die STX hatte übrigens auch mal eine gehabt aber 1 Gen (PCIe), du wirst von nun an den Ärger aus dem Weg gehen und keine Kopfschmerzen mehr haben :)
Hatte damals wie du die gleichen Probleme mit der Karte beim Umstieg von Intel zu Ryzen, seit dem wechsel auf externen DAC nie wieder Ärger mitn Sound gehabt.

Falls du mit dem Fosi unzufrieden bist, hab noch einen DAC da von SMSL, DS300 ;)
 
Das ist leider deutlich zu kurz gedacht. Das Hauptproblem ist ja, dass ich genau weiß, dass das eigentliche Problem nicht behoben ist. D.h. ich weiß nichtmal, ob ich irgendeine andere Karte in den PCIE einsetzen kann, ohne sie zu schrotten.

Es geht ja um weit mehr, als nur die Klangwiedergabe. Und daher sind die eigentlichen Kopfschmerzen auch noch lange nicht beseitigt.
 
Der ZD3 ist da. Wie zu erwarten war, gibt es keine Störgeräusche, die reine Audioausgabe ist also grundsätzlich erstmal gerettet. Klanglich war ich mit der Essence STXii allerdings deutlich glücklicher, die war um Welten druckvoller.

Ich werde weiter testen. Insbesondere, ob die Mainboardeigene Audioausgabe auch von dem Problem betroffen ist und ob sich andere Karten an dem PCIE-Slot betreiben lassen.

Edit: die mainboardeigene Soundausgabe (Realtek) funktioniert ebenfalls einwandfrei

Edit2: Bin nochmals in die Laneverteilung des X670E-F eingestiegen. Beide eingesetzten M.2 hängen zusammen mit der Graka an den Lanes der CPU. Anders als bei nahezu allen X870E Boards wird dabei auch nichts runtergeregelt. Auch GPUZ sagt mir, dass die Karte auf 16fach läuft.
Was aber ist: die rückseitigen USB-Anschlüsse hängen teils an der CPU und teils an den X670. Ich müsste jetzt lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich mir absolut sicher bin, dass ich Maus und Tastatur definitiv an den gleichen USB-Ports hinten hatte. Meine Razer Tastatur macht auf jeden Fall ein Geräusch, ist wie ein (extrem leises, man hört es gerade so, wenn man das Ohr direkt dran hält) sehr schnelles Ticken. Die Maus verursacht kein derartiges Geräusch.

Momentan ist mein Verdacht, dass irgendwas über PCIE läuft und schaue eben, welche Ports da wirklich dran hängen. Da das Entkoppeln der Soundkarte vom Gehäuse nichts brachte, bleibt ja (in meiner Laienvorstellung) nur Strom bzw. PCIE übrig.
 
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Der Klangeindruck kann durch die ESS Chips entstehen, in der Regel wirken diese sehr clean mit guten Details aber weniger Tiefgang.

Wenn du was wärmeres haben möchtest mit mehr Schmalz schau dir mal AKM/R2R DACs an.
 
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Ok, dass der Tiefton nicht richtig kommt könnte auch ein der eingerissenen Sicke des SUB 250MC liegen, hab ich eben festgestellt. Ich bring den Subwoofer am Montag in die Reparatur. :coffee:

Manchmal kommt einfach alles auf einmal.
 
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