Meinst du jetzt auf dem Level 5er BMW als Firmenwagen oder allgemein? Fahrtenbuch hätte ich mir damals als normaler Angestellter mit meinem Diesel Octavia niemals angetan, 1% war das beste was passieren konnte.
Ich meine damit, dass es für dich günstiger ist, ein Fahrtenbuch zu führen, wenn Du wenig privat und sehr viel für die Firma fährst. Vor allem bei einem teuren Auto. Nur als Beispiel, 1% beim Diesel in Kombination mit 16km Arbeitsweg (durchschnittliche Pendlerstrecke in DE einfach) versteuert Du 1,48% vom BLP.
Bei dem 5er BMW für >100 TEUR ist das schon echt Geld, je nach individuellem Steuersatz, der aber zumeist bei Personen, die so einen als Firmenwagen bekommen, recht hoch ist.
Fahrtenbuch gibt's auch mit Apps, die das FA akzeptiert, damit ist der Aufwand relativ überschaubar.
Beim Fahrtenbuch versteuerst Du (sehr vereinfacht dargestellt) den Anteil der steuerfreien Kosten (Versicherung, Kfz-Steuer, ADAC) und steuerpflichtigen Kosten (Rest inkl. AfA) +Ust. im Verhältnis der privaten zu den Firmenfahrten. Heisst vor allem bei geringer Fahrstrecke privat echt wenig.
Da lohnt das E-Auto eigentlich eher aus Perspektive der Sonder-Afa von 7 Abs 2a EStG. Hier kann man 75% der Anschaffungskosten vom E-Auto in Jahr 1 abschreiben. Beim Verbrenner sind es nur 16,67. Gilt zwar nur bis 100 TEUR blp, aber da wären z.B. die neuen i3, ix3 usw zumeist drin.