CDV
Neuling
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Servus Leute,
ich plane aktuell den Aufbau eines überschaubaren Homelabs bzw. einer kleinen Serverumgebung, die
über die nächsten Monate und Jahre schrittweise wachsen soll. Da ich auf diesem Gebiet noch Neuling
bin, würde ich mich über eure Erfahrungen, Empfehlungen und auch kritische Anmerkungen sehr freuen.
Zusätzlich konnte ich noch zwei weitere 42U-Netzwerkschränke erwerben:
Dazu gab es noch zwei 19"-Steckdosenleisten, Käfigmuttern und diverses Zubehör.
Um es kurz zu fassen - es hat sich gelohnt. Aber jetzt fängt das Brainstorming an^^.
Das HP-Rack (hinten Rechts in der Ecke) soll später in meiner Garage installiert werden. Selbst im heißesten
Hochsommer bleibt die Temperatur dort vergleichsweise niedrig, weshalb ich den Standort für geeignet halte.
Sorry für die Unordnung in der Garage
... Sieht mittlerweile aber deutlich geordneter aus!
Auf dem unteren Bild sieht man nicht, wie viele Auszüge es sind. Es ist aber mehrlagig gestapelt.
Ganz unten sind es sogar jeweils vier Auszüge ... Irre, was einfach so an mich verschenkt wurde.
Es sind auch vier Paar Schwerlastträger und drei Kabelmanagement-Arme dabei. Nettes Starterpaket.
Aktuell geplant sind:
Geplant sind unter anderem:
Geplant sind:
Im restlichen Haus sollen Access-Points – und falls nötig, eine minimalistische, klassische Netzwerkverkabelung – zum Einsatz kommen.
Nach Rücksprache mit mehreren Anbietern wäre vermutlich ein Upgrade auf 300–500 Mbit/s über 5G realisierbar.
Glasfaser wäre grundsätzlich verfügbar gewesen, wurde jedoch im Zuge des Ausbaus von der Nachbarschaft die Mehrheitlich aus Boomer besteht abgelehnt.
Die einmaligen Anschlusskosten von rund 300 Euro wurden von den Boomer als zu hoch angesehen.
Etwas ironisch ist dabei, dass ein 1-Gbit/s-Glasfaseranschluss ungefähr das kostet, was aktuell für einen 300–500-Mbit/s-5G-Anschluss verlangt wird.
Langfristig möchte ich einige Dienste auch extern zugänglich machen.
Geplant sind beispielsweise:
Mit dieser Überzeugung habe ich zwei Komponenten günstig erwerben können:
Diensten geeignet ist oder ob es wirtschaftlich deutlich bessere Alternativen gibt. Hhmmm...
Interessant wären für mich auch Systeme mit:
Vorhanden ist bereits eine PV-Anlage mit:
Ich investiere gerne in effiziente Hardware, allerdings nur dann, wenn sich die Mehrkosten in einem sinnvollen Zeitraum amortisieren.
Besitze und fahre einen Hyundai IONIQ 5 Techniq mit 100 % „Gratis“-Strom. Wegen Haushalt und eAuto(s) auch die PV-Anlage.
Eine Luftwärmepumpe und ein zweites E-Auto werden ebenfalls noch kommen. Eine Autarkie von bis zu 99,9 % kann damit erreicht werden.
Falls er noch brauchbar wäre: Welche CPU wäre hier noch empfehlenswert ?
Grundsätzlich bin ich offen für:
Richtig - ich suche wie die allermeisten von uns nach der eierlegenden-Wollmilchsau
Auf diesem Gebiet bin ich noch ein blutiger Anfänger – also seid nicht allzu hart mit eurer Kritik und meiner Unwissenheit. Jede/r fängt mal klein an.
Bin gespannt auf eure Meinungen, Erfahrungen und Expertisen und freue mich über jede konstruktive Rückmeldung sowie über Vorschläge.
Vielen Dank fürs Lesen !
ich plane aktuell den Aufbau eines überschaubaren Homelabs bzw. einer kleinen Serverumgebung, die
über die nächsten Monate und Jahre schrittweise wachsen soll. Da ich auf diesem Gebiet noch Neuling
bin, würde ich mich über eure Erfahrungen, Empfehlungen und auch kritische Anmerkungen sehr freuen.
Ausgangssituation
Als Basis habe ich bereits einige Komponenten zusammengetragen:- HP 42U Rack (10642 Gen2) mit perforierten Türen
- 24-Port Keystone-Patchpanel von Schrack
- 12 Stück 10-Gbit-fähige RJ45-Keystones (Schrack HSEMRJ6GWA)
- HP Kabelmanagement-Arm
- Diverse Rack-Auszüge
- Cat.7-Kabel
Zusätzlich konnte ich noch zwei weitere 42U-Netzwerkschränke erwerben:
- SCHRACK DS426010-A inkl. Dachlüfter (DLT44802-A)
- DIGITUS DN-19 42U-8/8-1 inkl. Dachlüfter
Dazu gab es noch zwei 19"-Steckdosenleisten, Käfigmuttern und diverses Zubehör.
Um es kurz zu fassen - es hat sich gelohnt. Aber jetzt fängt das Brainstorming an^^.
Das HP-Rack (hinten Rechts in der Ecke) soll später in meiner Garage installiert werden. Selbst im heißesten
Hochsommer bleibt die Temperatur dort vergleichsweise niedrig, weshalb ich den Standort für geeignet halte.
Sorry für die Unordnung in der Garage
Auf dem unteren Bild sieht man nicht, wie viele Auszüge es sind. Es ist aber mehrlagig gestapelt.
Ganz unten sind es sogar jeweils vier Auszüge ... Irre, was einfach so an mich verschenkt wurde.
Es sind auch vier Paar Schwerlastträger und drei Kabelmanagement-Arme dabei. Nettes Starterpaket.
Geplante Infrastruktur
Das Projekt soll Schritt für Schritt aufgebaut werden.Aktuell geplant sind:
- DIY-Router / Firewall
- (Un-?) Managed SFP+-Switch
- Virtualisierungsserver (voraussichtlich Proxmox)
- Storage-Server bzw. JBOD
- USV
- eventuell ein Gaming-PC im 19"-Gehäuse
Langfristige Ziele
Mittelfristig möchte ich verschiedene Dienste zentral betreiben:- Home Assistant (möchte möglichst vieles automatisieren bzw. fernverwalten können)
- Nextcloud (will ich in Privat und Gruppe/Team aufteilen)
- NAS (für den üblichen Datenmüll der anfällt)
- Docker (müsste mich intensiv damit auseinandersetzen, um zu wissen was ich benötige)
- Jellyfin oder Plex (schaue eig. kein TV aber falls es was hochwertiges gibt, warum nicht)
- KI-/LLM-Anwendungen (reine Spielerei, etwas rendern und experimentieren)
- BOINC-Projekte (bevor ich den Strom-Überschuss an den Stromanbieter verschenke nutze ich den lieber anders)
- eventuell Kameraüberwachung mit biometrischer Objekterkennung
Netzwerk-Konzept
Der Router soll möglichst viele Aufgaben übernehmen, mich und andere User bestmöglich schützen und nicht nur Pakete weiterleiten.Geplant sind unter anderem:
- Firewall
- VLANs
- WireGuard-VPN
- AdGuard Home
- IDS/IPS (z. B. Suricata)
Geplant sind:
- SFP+-NICs (10Gbit/s werden für mich und alle anderen User vollkommen reichen)
- DAC-Kabel
- Glasfaserverbindungen (LC-Duplex, aber welches exakt weiß ich noch nicht)
Im restlichen Haus sollen Access-Points – und falls nötig, eine minimalistische, klassische Netzwerkverkabelung – zum Einsatz kommen.
Internetanbindung
Aktuell ist mein Internetanschluss leider eher überschaubar.Nach Rücksprache mit mehreren Anbietern wäre vermutlich ein Upgrade auf 300–500 Mbit/s über 5G realisierbar.
Glasfaser wäre grundsätzlich verfügbar gewesen, wurde jedoch im Zuge des Ausbaus von der Nachbarschaft die Mehrheitlich aus Boomer besteht abgelehnt.
Die einmaligen Anschlusskosten von rund 300 Euro wurden von den Boomer als zu hoch angesehen.
Etwas ironisch ist dabei, dass ein 1-Gbit/s-Glasfaseranschluss ungefähr das kostet, was aktuell für einen 300–500-Mbit/s-5G-Anschluss verlangt wird.
Langfristig möchte ich einige Dienste auch extern zugänglich machen.
Geplant sind beispielsweise:
- Datenaustausch ähnlich einer privaten Cloud
- Versionsverwaltung und Code-Projekte
- zentrale Datenspeicherung
- eventuell GPU-Rendering für Freunde und Bekannte
Hardwareüberlegungen
Für den Router dachte ich mir: Lieber etwas Neues/Moderneres kaufen als etwas Altes, da 24/7-Einsatz.Mit dieser Überzeugung habe ich zwei Komponenten günstig erwerben können:
- Intel Core i3-10320 (15 Euro)
- Pico-PSU 150-XT inkl. Leicke-Netzteil 192W (25 Euro)
Diensten geeignet ist oder ob es wirtschaftlich deutlich bessere Alternativen gibt. Hhmmm...
Interessant wären für mich auch Systeme mit:
- IPMI
- ECC-Unterstützung
- guten BIOS-/UEFI-Einstellungen
- funktionierenden C-States
- geringem 24/7-Stromverbrauch
Stromverbrauch & Wirtschaftlichkeit (off-topic)
Ein wichtiger Punkt ist für mich die Energieeffizienz.Vorhanden ist bereits eine PV-Anlage mit:
- 16 Modulen
- Ost-/West-Ausrichtung
- ca. 5,5 kWp Leistung
- Erweiterung mit Südausrichtung (bis zu 18 Paneele á 455/470 Watt Peak)
- Hybridwechselrichter
- Batteriespeicher (ca. 40 kWh)
- Inselbetriebsfunktion
- Dyness-Speichern
- Solis-Wechselrichtern
- Deye-Wechselrichtern
Ich investiere gerne in effiziente Hardware, allerdings nur dann, wenn sich die Mehrkosten in einem sinnvollen Zeitraum amortisieren.
Besitze und fahre einen Hyundai IONIQ 5 Techniq mit 100 % „Gratis“-Strom. Wegen Haushalt und eAuto(s) auch die PV-Anlage.
Eine Luftwärmepumpe und ein zweites E-Auto werden ebenfalls noch kommen. Eine Autarkie von bis zu 99,9 % kann damit erreicht werden.
Plattformen, die ich aktuell in Betracht ziehe
- Intel LGA1151v2 (machen heutzutage noch ältere Plattformen 1151v1 / 1155 noch Sinn ?)
- Intel LGA1200 (vorhandener i3-10320)
- Intel LGA1700 (nur mit DDR4 ... DDR5 lasse ich komplett aus!)
- AMD AM4
- gebrauchte Xeon-Systeme
- refurbished Enterprise-Hardware
Falls er noch brauchbar wäre: Welche CPU wäre hier noch empfehlenswert ?
Grundsätzlich bin ich offen für:
- Office-PCs
- Consumer-Hardware
- Server-Hardware
- Enterprise-Systeme
Richtig - ich suche wie die allermeisten von uns nach der eierlegenden-Wollmilchsau
Meine Fragen an euch:
- Welche Plattform würdet ihr heute für einen „leistungsfähigen“ DIY-Router empfehlen? Ein Kompromiss aus Anschaffungskosten, Stromverbrauch und Leistung.
- Ich glaube, der i3 ist für einen Router bereits überdimensioniert und sollte besser anderweitig eingesetzt werden. Aber reicht der für Docker, VMs, Plex und Nextcloud ?
- Gibt es aktuell gebrauchte Systeme oder Plattformen, die ihr als Geheimtipp betrachten würdet ?
- Was würdet ihr aktuell für die anderen geplanten Server als Hardware empfehlen ?
Auf diesem Gebiet bin ich noch ein blutiger Anfänger – also seid nicht allzu hart mit eurer Kritik und meiner Unwissenheit. Jede/r fängt mal klein an.
Bin gespannt auf eure Meinungen, Erfahrungen und Expertisen und freue mich über jede konstruktive Rückmeldung sowie über Vorschläge.
Vielen Dank fürs Lesen !
Wer Rechtschreibfehler findet, darf diese behalten und als Andenken einrahmen! ;-)


