Auto des Sohnes auf mich Versichern. Wie vorgehen?

Runlevel5

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Hi liebe Gemeinde.
Mein Sohn wird den Monat 18 und nun Überlegen wir wie wir sein Auto Versichern sollen.
Klar ist das wir es über mich laufen lassen damit es günstiger wird.
Aber wie geht das genau?
Über mich als Zweitwagen? Er als Besitzer oder wie?
Er hat den Führerschein mit 17 gemacht (Begleitetes Fahren) und nun sollte sein erster eigener her (Verständlich).
Wie geht das genau?
Hat jemand Erfahrungen oder Tipps?
 
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Hast keinen versicherungsmensch an der Hand?
Nicht direkt. Ich müsste halt bei meiner Versicherung anrufen und fragen. Deswegen frag ich ja nach Tipps. Die sagen mir bestimmt nicht die beste Möglichkeit zum Sparen sondern die beste Möglichkeit für die Geld zu verdienen
 
Ja, sie wollen nur dein bestes. Dein geld
Siehst deswegen frag ich lieber bevor ich mit den rede. Dann weiß ich genau was ich brauche und will und nehme nicht unbedingt das was die so vorhaben aber kein plus für mich bringt
 
Das ist ein zweischneidiges Schwert.
Wenn du das Auto auf dich versicherst ist es vielleicht jetzt günstiger.
Jedoch bleibt er dann, wenn er in 5 Jahren des Ding auf sich versichert auf einer irre hohen Prämienstufe.
Würde mal einen Makler anfragen ob es da nicht irgendwelche Pakete gibt, kfz Versicherung + Erlebensversicherung oder sowas wo man mit einer niedrigen Stufe eingestuft wird und dann in wenigen Jahren auf 0 Bonus landet.
 
Das ist ein zweischneidiges Schwert.
Wenn du das Auto auf dich versicherst ist es vielleicht jetzt günstiger.
Jedoch bleibt er dann, wenn er in 5 Jahren des Ding auf sich versichert auf einer irre hohen Prämienstufe.
Würde mal einen Makler anfragen ob es da nicht irgendwelche Pakete gibt, kfz Versicherung + Erlebensversicherung oder sowas wo man mit einer niedrigen Stufe eingestuft wird und dann in wenigen Jahren auf 0 Bonus landet.
Ja komplett auf mich wäre ja Quatsch denke ich da ja seine Prozente dann nicht runter gehen. Oder doch? Das ist ja die Sache. Wir wollen es günstiger haben durch meine Schadensfreiheitsklasse aber das seine auch trotzdem immer besser wird. Bringt uns Nix wenn es einfach günstig wird aber seine Prozente sinken nicht
 
Grob gesagt: Einfach Auto auf dich anmelden und versichern, ihn als jüngsten Fahrer eintragen / melden.
Er kann auch das Auto auf sich anmelden und du versichern, ist dann aber teurer (sollte aber immer noch günstiger sein als beides direkt auf ihn)

Anschließend kann er die SF später übernehmen:
falls welche schon vorhanden sind nur so viele, wie er Führerschein hat - bspw. Mit 25 dann SF7 (Begleitetes Fahren zählt glaube ich nicht, aber unsicher in dem Aspekt)

Viele Versicherungen geben nochmal extra Rabatt beim Zweit- oder Drittfahrzeug (diese Versicherungsinterne Rabatte zählen meist auf der Abrechnung mit einer höheren SF, das extra lässt sich dann aber nicht übertragen. Nur die angesammelten SF seit das Auto versichert wurde)
 
Ja das habe ich mal so gehört. Praktisch Versicherung auf mich als Zweitwagen und ihn als Besitzer eintragen und Auto auf ihn zugelassen. Wäre praktisch günstiger als komplett alles auf ihn. Aber teuerer als wenn er nur als Fahrer eingetragen ist. Aber glaube dann steigt seine Schadensfreiheit auch nicht wenn er nur Fahrer ist oder?
 
Nein, aber deine SF für den Vertrag von seinem Auto. Und du kannst diese deinem Kind später übertragen.

Er gibt dann später bei eigenem Abschluss einfach die Vorversicherung von dir an (Versicherungs-Nr, Name, SF) und du trittst die SF dann ab. Gibt Musterformulare oder bspw. bei der HUK(24) im Onlineantrag extra diese Abfragen dafür.
 
Nein, aber deine SF für den Vertrag von seinem Auto. Und du kannst diese deinem Kind später übertragen.

Er gibt dann später bei eigenem Abschluss einfach die Vorversicherung von dir an (Versicherungs-Nr, Name, SF) und du trittst die SF dann ab. Gibt Musterformulare oder bspw. bei der HUK(24) im Onlineantrag extra diese Abfragen dafür.
Tolle Sache. Aber was ist dann mit mir? Bleibt meine Klasse weiter so oder geht sie hoch? Nicht das ich dann bei 200% lande 😂
 
Tolle Sache. Aber was ist dann mit mir? Bleibt meine Klasse weiter so oder geht sie hoch? Nicht das ich dann bei 200% lande 😂
Du trittst dann die SF deiner Zweitversicherung ab. Mit deiner "Hauptversicherung" unter der du vermutlich dein eigenes Auto versichert hast, hat das ja nix zu tun. Die behältst du natürlich.

Nicht du als Person hast eine SF, sondern jede deiner Versicherungen hat eine eigene SF. Wenn du jetzt eine zweite Versicherung auf ein zweites Fahrzeug abschließt, wird ja auch nicht die SF deines alten Vertrags übernommen, sondern du fängst die neue Versicherung ja auch wieder mit SF0 an... vermutlich mit 100% oder so.
Aber eine neue Versicherung direkt auf einen (18-jährigen) Fahranfänger würde wohl eher mit 200-300% starten.

Also wenn deine Zweitversicherung dann in z.B. 5 Jahren auf SF5 (was dann vielleicht 60% sind) runter ist, dann kannst du diese SF5 an deinen Sohn abtreten. Du kannst diese SF5 dann natürlich nichtmehr für was anderes weiterverwenden, denn die hast du ja abgetreten. Aber deine SF27 (oder wieviel auch immer) deiner anderen Versicherung bleiben dir natürlich, die hast du ja auch nicht abgetreten.
 
Ok das war mal toll erklärt. Hoffe mal das es die Versicherung mitmacht. Oder müssen die es? Naja mal sehen. Ich werd mal die Tage anrufen und fragen. Danke euch 👍
 
Beim Übertrag einer SF wird meist ein "Nachweis" verlangt, das der potentielle Empfänger auch wirklich Fahrpraxis hat. Eben um zu verhindern, das du einem Fahranfänger direkt deine SF27 übertragen könntest.
Der Nachweis ist ist am Ende dadurch erbracht, das dein Sohn ja von Anfang an als Fahrer in der Versicherung eingetragen war und du dann wsl. auch noch sagst "in den 5 Jahren ist quasi nur er mit dem Auto gefahren".
Du kannst dir vmtl. auch eine 500€ Rostlaube kaufen, diese anmelden und versichern und dann 10 Jahre in einer Scheune stehen lassen. Dann hast du nach 10 Jahren auch eine Versicherung mit SF10 an der Hand obwohl die Rostlaube in den 10 Jahren nicht einen einzigen Meter bewegt wurde. Falls man sowas vorsorglich tun würde, wäre es wohl nur schwer zu verargumentieren, das dein gerade 18 Jahre alt gewordener Sohn wohl schon seit 10 Jahren mit der Rostlaube gefahren wäre. ;)

Ich habe z.B. auch SF25 (oder so) auf meine Autoversicherung und parallel SF17 auf meine Motorradversicherung. Afaik könnte ich sogar die SF17 vom Motorrad auf jemand anderen für ein Auto abtreten, was dann aber womöglich nicht 1:1 übernommen werden würde, sondern das Auto würde dann nur SF12 kriegen oder so.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Nachweis ist i. d. R. nur, wann der Führerschein erworben wurde (Meist das Jahr, z. B. 2026 -> 2032 also ~SF6 anrechenbar)
Heißt: Wenn ein 30 Jähriger den Führerschein frisch erlangt hat und mit 35 eine SF übernehmen will, würde er nur eine ~SF5 angerechnet kriegen.

Ob da auch viel Fahrpraxis ist oder nicht interessiert erstmal nicht - wäre ja auch nicht nachweisbar.
 
Ich hatte die gleiche Situation sogar noch bis letztes Jahr.
Fahrzeug war auf meinem Vater versichert und ich war abweichender Fahrzeughalter
Wo ist das problem?

Ich hab den wagen dann letztes Jahr auf mich versichern lassen und ich konnte die ganzen Schadensfreiheitsstufen von meinem Vater auf mich übertragen --> Versicherung wurde sogar günstiger weil es auch nicht mehr der Zweitwagen war.

Edit: wie Olaf16 auch schreibt: Es können natürlich nur maximal die Jahre übernommen werden wie ich auch einen Führerschein habe.
 
Sprich mit der Versicherung, ich habe ab 19 meine Versicherung auf mich.
Weil dieses günstiger war als über meine Eltern.

SF Klassen lässt nicht jede Versicherung überschreiben.
Auf welchen Namen das Auto angemeldet ist, hat bei mir nie eine Rolle gespielt.

KFZ Versicherungen ist viel Verhandlungssache.
 
Ich habe aktuell die gleiche Konstellation.
Fahrzeug ist auf mich zugelassen, Versicherungsnehmer ist meine Mutter. Aktuell SF 40+ für mein Fahrzeug. Ich könnte mir die SF Jahre übertragen, macht aber keinen Sinn, da ich erst 25 Jahre den Führerschein habe. Daher lassen wir das so laufen.

Das Erstfahrzeug von meiner Mutter hat auch ne SF40+.

Viele wissen das garnicht, dass man sich in der Familie die SF Jahre vererben kann.
 
KFZ Versicherungen ist viel Verhandlungssache.
Ach ja? Das hätte ich gerne mal genauer erläutert. Die Beträge richten sich da eher stumpf nach Region und was für ein Fahrzeug das ist.

Auf welchen Namen das Auto angemeldet ist, hat bei mir nie eine Rolle gespielt.
Auch komisch. Denn ein abweichender Fahrzeughalter dürfte wahrscheinlich teurer sein als wenn es auf einen selbst versichert ist.
 
Fahrzeug ist auf mich zugelassen, Versicherungsnehmer ist meine Mutter. Aktuell SF 40+ für mein Fahrzeug. Ich könnte mir die SF Jahre übertragen, macht aber keinen Sinn, da ich erst 25 Jahre den Führerschein habe. Daher lassen wir das so laufen.
Einfach weiterlaufen lassen bringt aber auch nicht wirklich was, weil in 10 Jahren hat die Versicherung dann SF50 und da hast deinen Führerschein trotzdem erst 35 Jahre, könntest also nur maximal SF35 übernehmen.
Ausser in der Zeit passiert tatsächlich ein Unfall und die Versicherung wird deswegen von SF40 auf z.B. SF30 zurückgestuft, dann würdest du bei einer Übernahme nur 5 Jahre "verlieren".

Viele wissen das garnicht, dass man sich in der Familie die SF Jahre vererben kann.
Jup, meine Mutter hat sogar die SF meines Opas übernommen, nachdem er gestorben war und wenn ich mich recht erinnere, dann die SFs aller Versicherungen einmal durchrotiert.
Erstwagen die eigene SF30 auf die SF50 vom Opa gewechselt.
Zweitwagen die eigene SF20 auf die S30 vom Erstwagen gewechselt.
Drittwagen die eigene SF8 auf die SF20 vom Zweitwagen umgestellt.
Die SF8 sind damit natürlich "verschwunden".

Drittwagen war auch mein Bruder der Halter, aber meine Mutter der Versicherungsnehmer. Meine Mutter hatte aber irgendwie Vergünstigungen wegen Beamtenstatus und mein Bruder hätte mit 270% anfangen müssen, deswegen war es (weitaus) günstiger einen Drittwagen auf meine Mutter zu versichern, als wenn mein Bruder selbst versichert hätte.

KFZ Versicherungen ist viel Verhandlungssache.
Keine Ahnung wie das heute läuft, aber damals vor ~25 Jahren, als ich den Führerschein gemacht habe, war das durchaus "Verhandlungssache".
Ich bin seit ich 16 war schon 50er gefahren. Mit 18 hab ich mir ein Motorrad geholt, der Versicherer hat mich mit 100% anfangen lassen, weil ich ja schon seit 2 Jahren motorisiert Strassenverkehr unterwegs war.
Mit 19 musst dann doch ein Auto her und das Motorrad weg, weil ich da aber schon etwa 1,5 Jahre mit dem Motorrad unterwegs/versichert war, hat mich mein Versicherer die SF1 (80% oder so) vom Motorrad direkt auf das Auto übernehmen lassen.
Deswegen hatte ich das Problem nicht, das die Versicherung meines ersten Autos sau teuer gewesen wäre.
Mein (jüngerer) Bruder hatte dann aber genau das Problem und deswegen wurde es bei ihm ein Drittversicherung über meine Mutter.
 
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