[Sammelthread] Rennräder

Gestern zum ersten mal seit Jahren wieder ein Rennen gefahren, Kriterium. War einmal wieder geil, aber ich hab gemerkt, dass mir einfach die Rennerfahrung fehlt, ich hab also viel zu viel Abstand zum Vordermann gehalten, und in den Kurven war ich auch zu langsam. Dass ich letzte Woche krank war, und es beim Rennen so heiß war, hat auch nicht geholfen. Aber zumindest bin ich nicht letzter geworden, juhu.
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Auf jedenfall mal Glückwunsch.

Gutes Foto
 
Gestern zum ersten mal seit Jahren wieder ein Rennen gefahren, Kriterium. War einmal wieder geil, aber ich hab gemerkt, dass mir einfach die Rennerfahrung fehlt, ich hab also viel zu viel Abstand zum Vordermann gehalten, und in den Kurven war ich auch zu langsam. Dass ich letzte Woche krank war, und es beim Rennen so heiß war, hat auch nicht geholfen. Aber zumindest bin ich nicht letzter geworden, juhu.
Wie du schon erwähnt hast: Wenn du jahrelang nicht mehr an Wettkämpfen teilgenommen hast, fehlt einfach die Übung, um wieder das Vertrauen zu haben, das Rad richtig dicht zu halten, besonders in den Kurven. Man muss sich da quasi blind hineinstürzen, um das gute Hinterrad nicht zu verlieren. Das sind Routinen, die man ohne regelmäßige Praxis einfach verliert. Du wirst sehen, nach ein paar weiteren Rennen bekommst du dieses verlorene Vertrauen wieder zurück 👊

Das andere Problem ist, wieder genug Watt treten zu können, um das gute Hinterrad überhaupt halten zu können 💪
 
Ist das bei euch auch so, das selbst an Hobby Rennen oft Leute sind, die einfach zu viel Geld haben ?
Hier im Berner Oberland in der Schweiz ist das so, weswegen ich null motiviert bin auf sowas hinzutrainieren.

Vor allem, hats hier halt viele Hügel, mit meinen 1.91 hab ich halt nie die Watt Pro Kg um nur ansatzweise mit jemand mitzuhalten der kleiner ist.
 
Natürlich, da wird bei Rennen, wo es um nix geht, mit 15k+ Bikes und Bekleidung um weit über 1000€ an den Start gegangen, das beste ist gerade gut genug, auch mit 2W/kg.
Wobei ich es irgendwie auch verstehen kann. Gibt viele, die sonst keine Hobbies haben, Haus, Auto usw. sind lange abbezahlt, und dann gibt man dafür halt das Geld aus, auch wenn man das Equipment auf dem Level nicht braucht.
 
naja, gibt auch die andere Seite. ich werde noch 2 Jahre sparen und dann nen 5k bike holen :fresse:
 
Jeder ist frei, mit seinem Leben zu machen, was er möchte. Es gibt Leute, die schon sehr früh (in der Kadettenklasse) in einer Radsportschule bzw. einem Team angefangen haben und ihre ganze Jugend mit Wettkämpfen verbracht haben.

Was in den meisten Fällen passiert: Ab der Junioren- bis zur Amateurklasse (also ab etwa 19 Jahren) gibt es nur noch wenige Teams, bei denen man weiter Rennen fahren kann. Genau in diesem Alter möchte man eigentlich auch anfangen, nachts auszugehen und das verrückte Leben zu genießen! :fresse2:

Man verbringt ein paar Jahre, ohne an Wettkämpfe zu denken, aber wenn man zurückkommt, dann mit einer anderen Philosophie: mit einer Cyclosport-Lizenz, in der Master-30 oder Master-40-Kategorie, in einem Team, bei dem das Wichtigste ist, Spaß zu haben, aber trotzdem mit der Mentalität, so weit oben wie möglich zu landen und das Beste aus seinen Möglichkeiten herauszuholen

Hier, wo ich wohne, meldet man sich zu einem Straßenrennen an, das sie (soziales Rennen) nennen aber sozial ist daran nicht viel. Meistens sind es 80-90km mit ungefähr 1000k Höhenmetern, und allein schon im Peloton fährt man kaum unter 55km/h.

Sobald sich die ersten Ausreißergruppen bilden, darf man kein einziges Hinterrad verlieren, denn wenn das passiert, bist du erledigt ☠️
Bei diesen Rennen braucht man eine 54/39-Übersetzung, um das Tempo überhaupt halten zu können

Danach gibt es noch die typischen Radtouristik-Ausfahrten, bei denen man zwischen 2000 und 5000 Radfahrer antreffen kann, und für manche sind das eigentlich versteckte Rennen!

Es gibt Leute, die den Radsport einfach mögen, ihn selbst ausüben, ihn verfolgen oder sogar total fanatisch dafür sind. Jeder ist frei, das zu tun, was er für sich selbst am besten findet. Wenn jemand mehr als 15k+ dafür ausgeben möchte, dann ist das seine Sache. Aber mit 2k-3k kann man genauso viel Spaß haben
 
Einfach CX fahren. Ist meist am ehrlichsten.
Radrennen ohne Team ist eher sinnfrei.
Ist es flach fehlen die Anfahrer oder mal jmd der ein Loch zufährt. Ist es wellig zählen nur w/kg das im Alter immer schwerer wird zu leisten. Beim CX zählt dazu eben auch viel Technik und Gewicht ist eher sekundär. Team braucht man im Grunde auch nicht.
Cool ist das man auf dem Rad ziemlich lang sehr gut wettkampffähig sein kann.
Aber so langsam merke ich, dass mein Sohn mich in 1-2 Jahren in der u17 sicher auch im flachen stehen lässt. An den Anstiegen ist es mit >5w/kg eh schon der Fall. Da muss ich dann auch mal > 400 Watt fahren um wenigsten an kleinen Anstiegen noch dran bleiben zu können.
 
Das Gerät läuft wieder. LRS getauscht. Happy.
 

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Jo. Kommt. Wenn die Dinger ein wenig befahren wurden 😄 wollte nicht alles davon in die Tonne treten.
 

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Meine GP5000 S TR muss ich demnächst auch tauschen, auch wenn sie erst 1,5 Jahre alt sind, und gerade erst um die 5000km gefahren wurden. An der Reifenflanke hab ich regelmäßig Fäden, die ich abschneiden muss. Keine Ahnung, wo die herkommen, bzw. warum die sich lösen.
Aber nachdem es ein Firmen-Leasing mit Wartungsvertrag ist, werde ich jetzt gleich alles tauschen lassen, Reifen, Kette, Lenkerband, und auch den Gabelschaft kürzen lassen. Ist ungewohnt, die Dinge nicht selber zu machen, aber wenn der Wartungsvertrag schon dabei ist, dann muss man das auch nutzen. 1,5 Jahre läuft der Vertrag dann noch, einmal schauen, was ich kurz vor Ende noch alles tauschen lasse. Kettenblätter werden sich nicht ausgehen, aber zumindest Bremsscheiben und Beläge, und noch einmal Reifen, Kette und Lenkerband.
Und als nächstes dann vermutlich ein Gravel-Bike, dass ich auch wieder ins Gelände kann :)
 
GP 5K mit TPU oder GP 5000 S TR mit Tubeless sollten es am Renner schon sein.

Ich finde Tubeless oder nicht immer noch so ne Glaubensfrage.
Mir kommt das zeug unter keinen umständen an Radl.

Wechsle heute meinen Schwalbe One (25) auf Michelin Power Cup, natürlich auf 28mm.
Bin schon gespannt, da ich noch nie nen 28er gefahren bin :fresse:
 
der Reifenflanke hab ich regelmäßig Fäden, die ich abschneiden muss. Keine Ahnung, wo die herkommen, bzw. warum die sich lösen.
Typisches Conti Symptom, deshalb die Reifen tauschen muss man aber eigentlich nicht.
Mein aktueller Satz hat über 5000km runter und bisher noch keine Fadenbildung, vielleicht hat Conti das Problem jetzt mal in den Griff bekommen.

Ich finde Tubeless oder nicht immer noch so ne Glaubensfrage.
Mir kommt das zeug unter keinen umständen an Radl.

Wechsle heute meinen Schwalbe One (25) auf Michelin Power Cup, natürlich auf 28mm.
Bin schon gespannt, da ich noch nie nen 28er gefahren bin :fresse:
Ich fahre nur noch Tubeless, TPU höchstens auf dem Reserve LRS.

Tubeless ist ne Wissenschaft für sich, aber einmal ordentlich aufgebaut hat man dann meist für ne lange Zeit Ruhe.
Unter 28mm würde ich vmtl. aber auch kein Tubeless fahren, da sind die Drücke deutlich zu hoch damit die Dichtmilch abdichten kann, auf nem 28er kann man aber notfalls auch mit 2-3 bar nach Hause rollen.
 
Typisches Conti Symptom, deshalb die Reifen tauschen muss man aber eigentlich nicht.
Mein aktueller Satz hat über 5000km runter und bisher noch keine Fadenbildung, vielleicht hat Conti das Problem jetzt mal in den Griff bekommen.


Ich fahre nur noch Tubeless, TPU höchstens auf dem Reserve LRS.

Tubeless ist ne Wissenschaft für sich, aber einmal ordentlich aufgebaut hat man dann meist für ne lange Zeit Ruhe.
Unter 28mm würde ich vmtl. aber auch kein Tubeless fahren, da sind die Drücke deutlich zu hoch damit die Dichtmilch abdichten kann, auf nem 28er kann man aber notfalls auch mit 2-3 bar nach Hause rollen.

Mit Tubeless ist es einfach, ein Loch mit allem zu verschließen, was man auf dem Boden findet, zum Beispiel mit einem Stück Stroh. Die restlichen 70km bei 2bars hat es problemlos gehalten 💪


Letzte Woche habe ich die neuen GP5000 S TR Tubeless-Reifen eingeweiht. Ich bin sie mit 5,5bars gefahren und mir hat ihr Grip in den Kurven sehr gut gefallen. Ich habe ziemlich viel Dichtmilch eingefüllt, damit sie nicht so schnell austrocknet. In den letzten Tagen lagen die Temperaturen hier bei 30-33° 🥵


 
Ich spiele mit dem Gedanken, in das team der Kettenwächter zu wechseln. Kann jemand ein Starter Set empfehlen, das nicht gleich die Bank sprengt?
 
Tubeless ist ne Wissenschaft für sich, aber einmal ordentlich aufgebaut hat man dann meist für ne lange Zeit Ruhe.
Unter 28mm würde ich vmtl. aber auch kein Tubeless fahren, da sind die Drücke deutlich zu hoch damit die Dichtmilch abdichten kann, auf nem 28er kann man aber notfalls auch mit 2-3 bar nach Hause rollen.

Also ja und nein, ich sah das ja bei einer Kollegin mit der ich viel fahre, die ist ständig am kontrollieren. alle 3 Monate milch Kontrolle und ab und an gibts wohl ne grosse Sauerei.
Mein letzter Satz Schwalbe One mit Conti Race Butyl hat top gehalten.
Aber mal sehen, wo die Entwicklung noch so hingeht.

Ich warte ja immer noch DIE Lösung ohne schlauch :fresse: Metl Tire bezahlbar und besser
 
Also ja und nein, ich sah das ja bei einer Kollegin mit der ich viel fahre, die ist ständig am kontrollieren. alle 3 Monate milch Kontrolle und ab und an gibts wohl ne grosse Sauerei.
Nach drei Monaten sind die meisten Reifen doch schon zur Hälfte runtergefahren :fresse2:

Ich fahre die Reifen anfangs immer ohne Milch, hält in den meisten Fällen auch dicht, nur ohne Pannenschutz, halt wie beim Schlauch. Milch kommt erst rein wenn das Setup in den „aktiven“ Betrieb geht, groß kontrollieren muss man da nichts außer halt aufpumpen.

In einem Rennradreifenleben fülle ich typischerweise nur gezielt 1-2x Milch nach, z. B. vor Langstreckenfahrten wo ich auf den zusätzlichen Pannenschutz angewiesen bin. Ansonsten kann man das Setup auch ohne regelmäßiges Milchnachfüllen fahren, nur bei auftretendem Luftverlust sollte man dann ggf. welche nachfüllen.

Nach ca. 6 Monaten sind die Reifen dann meist eh durchgefahren und sind die reif für die Tonne, dann gilt es nur die Felge wieder zu putzen.

Tubeless ist halt primär was für Vielfahrer, wenn man nur vereinzelt fährt lohnt sich der Mehraufwand mmn. auch nur begrenzt. Bei meinen 1500 Monatskilometern habe ich die „Umstellung“ jedoch nicht bereut.
 
Ich hab am Gravelbike auch nur bei Montage nen kleinen Schluck rein gemacht damit es dicht ist. Dann fahre ich bis zur Panne oder der Reifen verschlissen ist. Bei Panne habe ich immer ein kleines Notfallset mit einem Fläschchen Milch dabei. Kommt dann bei Bedarf rein. Man hat ja nichts davon 3 Monate die Milch im Reifen spazieren zu fahren wenn man sie nicht braucht, die wird ja so nicht besser.
 
Am Samstag steht eine 300km Gravel-Tour mit 3400k Höhenmetern an. Ich nehme nur einen Ersatzschlauch und ein Tubeless-Reparaturset mit, falls ich ein Loch im Reifen verschließen muss.
Mehr brauche ich nicht. Wenn die Dichtmilch gut abdichtet, muss man nichts nachfüllen oder weiter reparieren
 

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