WinstonChurchill
Experte
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Ich werde meine Meinung dazu sagen: Ich fahre seit 1999 Gravel, damals, als ich mit Cyclocross angefangen habe. Ich nutzte mein Cyclocross-Rad zum Training auf meinen Strecken, und genau so begann ich mit Gravel. In dieser Zeit fuhren wir Übersetzungen mit 46/36 Kettenblättern und einer 11-30 Kassette
Ich habe die Entwicklung der letzten Jahre miterlebt. Auch ich bin in Versuchung geraten, ein Gravelbike mit Einfach-Kettenblatt auszuprobieren, mit einer SRAM Force1. Ich fuhr ein 42er Kettenblatt mit einer 11-32 Kassette, aber es dauerte nicht lange, bis ich eine General Lee 9/45 Kassette zusammen mit einem Laufrad mit xD-Freilauf montierte
Ich hatte schnell genug vom Einfach-Kettenblatt. Vorzeitiger Verschleiß am Kettenblatt, gelängte Kette! Ehrlich gesagt: ein hoher Wartungsaufwand für die wenigen Vorteile, die es bietet
Ich bin immer Cyclocross- oder Gravelbikes mit Doppel-Kettenblatt gefahren. Aktuell besitze ich noch ein Factor Ostro Gravel mit Einfach-Antrieb, ausgestattet mit einem 44er Kettenblatt und einer 10-44 Kassette. Ich nutze es allerdings nur sehr selten, und wahrscheinlich werde ich es am Ende wieder auf Doppel-Kettenblatt umbauen.
Meine bevorzugte Kombination ist:
- Shimano: 50/34 11-36
- Sram: 48/35 10-36 (10-44)
Da ich aktuell vier CX- und Gravelbikes habe, nutze ich je nach Trainingsstrecke das Rad, das am besten passt, mit Reifen in 700x32, 700x40 oder 700x50.
Vor zehn Tagen habe ich zum Beispiel an der TheTraka200 teilgenommen. Die Strecke ist extrem schnell, hat aber gleichzeitig einige sehr technische Abfahrten, die mit hohem Tempo gefahren werden. Dadurch ist man praktisch gezwungen, 700x50 Reifen mit einem Luftdruck von etwa 1,7/1,8 bars zu fahren. Unter solchen Bedingungen passiert es schnell, dass Flaschenhalter kaputtgehen.
Was ich beobachte: Viele Gravel-Neulinge kommen aus dem MTB-Bereich und bevorzugen deshalb Einfach-Antriebe. Für sie fühlt sich die Übersetzung ganz normal an, weil sie den Unterschied im Antrieb kaum wahrnehmen. Erfahrenere Fahrer dagegen wissen ein Doppel-Kettenblatt meist deutlich mehr zu schätzen.
Ein anderes Thema sind Gravel-Rennen: Viele Wettkampffahrer bevorzugen dort ebenfalls den Einfach-Antrieb, vor allem wegen der Kette. Mit einem Monoplato kann man problemlos eine Kettenführung montieren, wodurch praktisch ausgeschlossen wird, dass die Kette vom Kettenblatt springt.
Und zum Schluss: Jeder soll sein Fahrrad so aufbauen, wie er möchte, Geschmäcker sind schließlich verschieden!
Ich habe die Entwicklung der letzten Jahre miterlebt. Auch ich bin in Versuchung geraten, ein Gravelbike mit Einfach-Kettenblatt auszuprobieren, mit einer SRAM Force1. Ich fuhr ein 42er Kettenblatt mit einer 11-32 Kassette, aber es dauerte nicht lange, bis ich eine General Lee 9/45 Kassette zusammen mit einem Laufrad mit xD-Freilauf montierte
Ich hatte schnell genug vom Einfach-Kettenblatt. Vorzeitiger Verschleiß am Kettenblatt, gelängte Kette! Ehrlich gesagt: ein hoher Wartungsaufwand für die wenigen Vorteile, die es bietet
Ich bin immer Cyclocross- oder Gravelbikes mit Doppel-Kettenblatt gefahren. Aktuell besitze ich noch ein Factor Ostro Gravel mit Einfach-Antrieb, ausgestattet mit einem 44er Kettenblatt und einer 10-44 Kassette. Ich nutze es allerdings nur sehr selten, und wahrscheinlich werde ich es am Ende wieder auf Doppel-Kettenblatt umbauen.
Meine bevorzugte Kombination ist:
- Shimano: 50/34 11-36
- Sram: 48/35 10-36 (10-44)
Da ich aktuell vier CX- und Gravelbikes habe, nutze ich je nach Trainingsstrecke das Rad, das am besten passt, mit Reifen in 700x32, 700x40 oder 700x50.
Vor zehn Tagen habe ich zum Beispiel an der TheTraka200 teilgenommen. Die Strecke ist extrem schnell, hat aber gleichzeitig einige sehr technische Abfahrten, die mit hohem Tempo gefahren werden. Dadurch ist man praktisch gezwungen, 700x50 Reifen mit einem Luftdruck von etwa 1,7/1,8 bars zu fahren. Unter solchen Bedingungen passiert es schnell, dass Flaschenhalter kaputtgehen.
Was ich beobachte: Viele Gravel-Neulinge kommen aus dem MTB-Bereich und bevorzugen deshalb Einfach-Antriebe. Für sie fühlt sich die Übersetzung ganz normal an, weil sie den Unterschied im Antrieb kaum wahrnehmen. Erfahrenere Fahrer dagegen wissen ein Doppel-Kettenblatt meist deutlich mehr zu schätzen.
Ein anderes Thema sind Gravel-Rennen: Viele Wettkampffahrer bevorzugen dort ebenfalls den Einfach-Antrieb, vor allem wegen der Kette. Mit einem Monoplato kann man problemlos eine Kettenführung montieren, wodurch praktisch ausgeschlossen wird, dass die Kette vom Kettenblatt springt.
Und zum Schluss: Jeder soll sein Fahrrad so aufbauen, wie er möchte, Geschmäcker sind schließlich verschieden!


Ja, es gibt mehrere Hersteller, die Kassetten mit 11 Zähnen als kleinstes und 36 als größtes Ritzel herstellen, die Abstufungen zwischen den einzelnen Ritzeln sind aber i.d.R. ziemlich gleich. Mal hier ein Zahn im fünften oder sechsten Gang mehr oder weniger, aber im Großen und Ganzen haben Kassetten mit identischem kleinsten und größten Ritzel eben gleiche Abstufungen.