[Sammelthread] Eure Smart Home Lösungen

Klingt gut, ich möchte halt von den festen Zeitplänen weg zu einer Steuerung über Anwesenheit.
Das hab ich kombiniert damit ;) also erstmal grundlegende Zeitsteuerung wann überhaupt geheizt werden soll (kann auch mit mehreren umgehen) und die sind gekoppelt an Anwesenheit. Presence Melder könntest du dann sogar auch Raumbasiert mit eintragen, glaub an Möglichkeiten haben die echt alles ausgeschöpft :d kannst aber auch natürlich das virtuelle Better Thermostat Thermostat auch da einbinden.
 
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Da muss ich mich natürlich schon etwas rein fuchsen, aber macht mir aktuell Spaß. Vier Familienmitglieder mit Handy habe ich jetzt erstmal als Personen bei Home Assistant angelegt und kann deren Anwesenheit im WLAN feststellen. Auf der Basis möchte ich z.B. die individuellen Räume wie mein Büro oder die jeweiligen Kinderzimmer heizen.
 
Sagt mal wie benennt ihr eigentlich eure Geräte? Ich hab gerade ein theoretisches Problem, worüber ich vermutlich schon zulange nachdenke:
Ein dummer Kühlschrank wird smart gemacht, den smartplug nenne ich Kühlschrank. Sollte ich ihn ausschalten wollen, kann ich dem smart speaker sagen "Kühlschrank aus".

Mein smarter Saugroboter wird ebenfalls an einen smartplug gesteckt. Nenne ich ihn "Roborock", sowie das Teil auch heißt, würde der Roboter bei "Roborock an" los fahren. Nenne ich es "SP_Roborock", ist das für die Sprache auch blöd. Also einfach "Steckdose Roborock" und um es einheitlich zu halten auch "Steckdose Kühlschrank"? Oder welche Namenskonventionen verfolgt ihr?
 
Bei mir sind die Steckdosen tatsächlich alle "Plug" + was angeklemmt ist.
Also Plug Kühlschrank, Plug Fernseher ...

Meine älteste (noch funktionierende) Steckdose wollte nicht mehr schalten. Auf die Hersteller-Webseite geschaut. Gab ein Firmware-Update. Jetzt schaltet sie wieder.
Zu kaufen gibts das Ding schon lange nicht mehr. Anschaffung war 2015. Ist also 11 Jahre alt und hat inzwischen über 10.000 kWh gezählt (mein Rechner).

Können sich einige China-Billig-Hersteller, die ich dank fehlender lokaler Bedienungsmöglichkeit und abgeschalteter Server (und fehlender Möglichkeit alternative Firmware zu flashen) schon zum Elektroschrott geben konnte, eine dicke Scheibe abschneiden.
 
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Dass man solch simple Helfer per Cloud einbindet, kann ich absolut nicht nachvollziehen.
Ich meide sowas auch.
Aber es gibt einfach Grenzen.

Es gibt durchaus Anwendungsfälle bei denen es sinnvoll ist remote auf sowas zugreifen zu können.
Klar, ich würde mir, wenn ich sowas wollte/bräuchte, ein VPN einrichten und von remote darüber auf mein HA zugreifen. Das kann man aber nicht von einem nicht-IT-affinen Menschen erwarten. Der weiß weder wie man sowas einrichtet, ggf. noch nichtmal das sowas überhaupt möglich ist. Und HA benutzt er wahrscheinlich sowieso nicht. Geschweide denn das er lokal einen "Server" 24/7 laufen hat, der derartige Funktionalität dann eben auch 24/7 zur Verfügung stellen kann.
Ein Gerät was direkt auf eine Cloud baut, kann sowas aber out-of-the-box. Und genau das wollen eben die meisten.

Und dann gibts auch noch andere Grenzen. Ich hab wegen dem Saugroboter auch geguckt, ob es da was gibt, was ohne Cloud funktioniert. Hab aber keine Geräte gefunden die das direkt können und Anleitungen wie man diverse Modelle auch ohne Cloud betreiben kann gabs zwar, aber die waren mir schon beim Durchlesen zu kompliziert und funktionierten nur für bestimmte (meist ältere) Modelle. Ich hab einfach keine Lust mir ein 400-500€ Gerät zu kaufen, andem ich dann erstmal massiv rumbasteln muss und noch nichtmal eine Erfolgsgarantie habe, ob das dann auch überhaupt wirklich funktioniert.
Man kann sich imho einfach nicht mit jedem Detailkram beschäftigen, also nimmt mans halt zumindest bei manchen Geräten so hin wie es eben ist... weil komplett darauf verzichten will man dann ja auch nicht.
 
Bei uns heissen die Geraete halt [EG/OG/GG]_ZIMMER_GERAET einfach weil ers manche Räume doppelt gibt. Sprache geht da nicht sinnvoll

Ich setze da dann eher auf so Eigenbau-Custompanels die dann per MQTT mit Homeassistant oder direkt mit Geräten kommunzieren weil man braucht meist ja eh nur wenig Funktionen im Schnellzugriff Das ja das schöne an HA jeder kann sich das so stricken wie er mag

Unser SMartHome ist halt 80% Bastel 20% fertige Smartgeräte.

Ich hab mir gerade nen SmartKalender gebaut mit einem 10" ePaper und "mach ma das einfacher mit dem Datum" Einstellung :d der auch mit HA kommuniziert (per MQTT) * Inzwischen auch mit Umlauten

Auch wenn ich den Einstieg in HA gar nicht so einfach gefunden habe, aber wenn man mal so langsam drin ist ist das schon echt cool.
 

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Hmm inzwischen ist das ganz neue GPT 5.5 vielleicht Stand der Dinge.

Was ich so YT gesehen habe ist das sogar super im reverse engenieering von mitgeschnittenen undokumentierten Protokollen - gerade für Smarthomer evtl ein Riesensprung was da wohl gehen wird :) zumindest wenn nicht gecrypted.
 
Meine Devs in der Firma arbeiten alle mit Claude oder Codex. Genau null mit GPT (aktuell).

Ich habe tatsächlich beide Modelle parallel im Einsatz, weil beim Analysieren von Texten oder zusammenstellen von komplexen Zusammenhängen Cgpt die Nase vorn hat.

Aber das muss man ja inzwischen fast monatlich neu bewerten.

Dafür kann ich mit Claude während Calls mein Smart Home vibe coden.
 
Codex ist doch von OpenAI?

Ich mag Claude. Große Hilfe für sehr viel sonst nervige Arbeit. Muss ich auch mal auf den HA werfen 😬
 
Ah, siehste mal wie wenig Ahnung ich habe :) Aktuell sind ~90% der Devs (die damit Stunden billen) auf Claude. Habe schon gehört, dass Claude (Stand letzte Woche) noch die Nase vorn hat, aber es durchaus sein könnte, dass man für unterschiedliche AUfgaben zukünftig beides einsetzen wird.

Was ich gestern meinte:
Dashboard und 500 Zeilen YAML-Automatisierungen-Code komplett ohne Ahnung zu haben wie Programmiersprachen funktionieren. Es reicht eine "Vision".

Screenshot 2026-04-24 074016.png
 
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Ein Arbeitskollege möchte eine IP Cam zu Hause mit Zugriff von aussen und Benachrichtigungen per mail o.ä. etc.. Home-Server und pipapo ist ihm alles zu kompliziert und aufwendig.
Wasch mich, aber mach mich nicht nass. Ich fürchte mit Datenschutz als Hauptaugenmerk wird das nichts.
Scrypted verschickt Benachrichtigungen raus, um dann aber auf den Inhalt zuzugreifen muss man im Netz oder im VPN sein. Wenn er auf VPN (z.B. Tailscale, ist recht einfach einzurichten) keinen Bock hat wirds aber schwierig.
 
habe meinen ganzen Bums von Blink aus diesen Gründen auch verschenkt, habe aktuell zwei Systeme zu Hause
- eufy
- Unifi
Eufy mit der Homebase speichert lokal, aber vor ~2-3 Jahren gab's da trotzdem mal irgendwie einen Skandal beim Cloudzugriff
Unifi ist super, speichert alles lokal, aber da muss man ein paar mehr Coins einwerfen um starten zu können
 
Gibt es ev. eine Empfehlung für ein Produkt, welches datenkonform per cloud alles bietet wie andere auch. Sowas wie Ring in vertrauenswürdig und datenschutz-konform.
Also eine Cloud ohne Cloud? :ROFLMAO:
Bzw. Ich schieb meine Daten irgendwohin. Wo genau interessiert mich nicht, aber "sicher" muss es dort sein und darum sollen sich gefälligst andere kümmern. :ROFLMAO:

Schöne neue IoT-Welt. 🤑
Daran ist absolut nichts neu, sondern das war schon immer so.

Eine Kamera kann ihren Stream theoretisch schon an einen beliebigen Ort speichern und Benachrichtigungsemails schicken.
Da gibts nur diverse Problemchen:
1. Man braucht eine 24/7 erreichbare Gegenstelle, die den Stream entgegen nehmen kann.
1.1 die hostet man selber
1.2 man mietet sich so eine, wie immer wenn man sowas mietet: Man muss natürlich trotzdem dem Anbieter vertrauen
1.3 diese Gegenstelle muss den Stream der Kamera entgegennehmen können, also ggf. abhängig davon in welchem Format der Stream geschickt wird, bzw. die Kamera muss ein Format schicken können, das die Gegenstelle auch "versteht".
1.4 man muss auf der Kamera dann zwangsläufig einstellen wo der Stream hin soll.
2. man braucht einen E-Mail-Hoster, den man ggf. aber sowieso schon hat
2.1 man muss auf der Kamera die Zugangsdaten für das E-Mail-Konto einstellen, damit die Kamera darüber E-Mails schicken kann

Selbst wenn die nötigen Serices schon unter eigener Kontrolle vorhanden sind, muss man halt mindestens 1.3, 1.4 und 2.1 auf der Kamera erstmal einstellen, damit da überhaupt irgendwas funktioniert. Dafür müsste man sich halt ein bisschen mit der ganzen Thematik auseinandersetzen, aber genau das ist ja kaum mehr jemand bereit zu tun. Jedenfalls richtet sich das alles nicht von selbst ein, indem man einfach nur einen QR-Code scannt.
Wenn das Gerät aber die herstellereigene Cloud benutzt, dann geht das indem man nur einen QR-Code scannt.

Was machen die Hersteller also? Ja genau, sie machen alles so einfach, das auch der letzte Depp das hinkriegt, kriegen dafür sämtliche Daten hinterhergeworfen und den Entwicklungsaufwand (und vermutlich noch mehr den Endusersupport) das alles konfigurierbar zu machen, damit das auch mit eigenen Diensten benutzbar wäre, kann man sich dann auch ganz sparen.
 
Kann man schon machen. Ist aus Unternehmersicht aber quatsch weil:
1. Die meisten Leute das gar nicht juckt und damit die potentielle Einnahmequelle Daten viel lukrativer ist als die paar Kunden die sich deswegen dagegen entscheiden
2. Wenn die Daten-Geld-Quelle wegfällt und man sogar zusätzlichen Aufwand dafür hat, das Zeug wahrscheinlich teurer werden würde, was dann mit Blick auf die Konkurrenz die es eben billiger macht wieder die Marktposition schwächt.
Es beschwert sich doch heute schon jeder wenn ein Cloud-Dienst zusätzlich zur Hardware ein paar Euro kostet.
 
Es ist ja kein Ding des Unmöglichen, dass man die Aufnahmen auf dem Gerät verschlüssel, bevor man die in die Cloud lädt und die Schlüssel auch nur dem Device/Kunden/App bekannt sind.
Ja, kann man. Dann muss der Kunde aber einen Schlüssel erstellen und darf den auch nicht verlieren. -> Ist schon wieder kompliziert.

Deswegen habe ich die Hoffnung, dass es eventuell jemanden geben könnte, der das auch so sieht und dies als Geschäftsidee genutzt hat. Nach diesem jemand suche und habe ich hier gefragt.
Wie MZuki schon schrieb, das macht das Angebot zwangsweise verhältnismäßig teuer. Und da sowieso kaum jemand Wert darauf legt, fehlt dann auch die Kundschaft. Dann hat man ein teueres Angebot ohne Käufer/Abonnenten.

Ich verstehe deinen Gedankengang ja durchaus, aber das ist nur technische Theorie, wirtschaftlich allerdings überhaupt nicht attraktiv um nicht direkt zu sagen: nicht marktfähig.
 
Aber wenn man Geld in die Hand nimmt ist es doch trotzdem nicht so kompliziert oder?

Musst halt nur ordentlich Geld für ein Synology NAS mit Survilance Station kaufen und ein paar Kameras.

Dann Zugriff über QuickConnect.

Dann hat man es doch bis auf QuickConnect alles in der eigenen Hand.

Billig und Clous los gibts halt nicht weil bei billig zahlt man halt die Differenz mit seinen Daten.
 
Billig und Clous los gibts halt nicht weil bei billig zahlt man halt die Differenz mit seinen Daten.
Man zahlt nicht die direkte Differenz... Etwas mit Cloudanbindung zu entwickeln ist ansich günstiger, weil man als Anbieter dann einfach die komplette Kette unter der eigenen Kontrolle hat. Das vereinfacht dann hinterher natürlich auch den Support, was nochmal Kosten senkt.
 
Warum nicht einfach einen kleinen NVR hinstellen? Verstehe das versteifen auf Server usw. nicht wirklich.
 
Warum nicht einfach einen kleinen NVR hinstellen? Verstehe das versteifen auf Server usw. nicht wirklich.
Ein NVR ist was? Richtig, ein Server. Ein Computer der (idR) 24/7 läuft und Services bereitstellt. In diesem Falle den Service Videos aufzuzeichnen/speichern die ihm irgendwelche Kameras schicken.
Das ist die Definition von "Server". :d
 
Ich denke auch wie schon erwähnt:
Gegen Einwurf von Münzen lässt sich das mit Synology oder auch Unifi, wahrscheinlich gibt es noch mehr, auch für nen Leien mit ein bisschen Einarbeitung durchaus umsetzen.
Klar, mehr wie ne App runterladen, aber auch keine Raketenwissenschaft.
 
Ohne VPN tauscht du da aber auch nur die eine Cloud gegen eine andere ;)
 
Deswegen ja Synology da macht das quickconnect ja auch nicht mehr als dyndns nur das es alles auch für Laien einstellbar ist genauso wie die survilian Station.

Reolink mit NVR ist ja auch lohne Cloud denke ich
 
Es sollte schon klar sein was ich gemeint habe. Es werden NAS/Rechner usw. vorgeschlagen. So ein kleiner NVR würde langen (habe ich selbst eines im Einsatz), kleine Platte rein, alles Lokal und fertig ist die Laube. Zugriff über Browser oder App, wenn gewünscht P2P oder halt VPN/Router.
 
Habt ihr neben Vaultwarden einen Tipp für ein selfhosted Passwort Manager mit "Kinderaufsicht"? Das lässt sich in Vaultwarden nicht wirklich abbilden. Hätte schon gerne Kontrolle über die beinhalteten Einträge und Protokollierung der Zugriffe. Eventuell auch so etwas wie Freigabeanforderungen.
 
aus Interesse, wieso braucht man das?

Meine Kinder haben in 1Password eigene Tresore, und wir haben verschiedene geteilte. Frau und Ich, Frau Ich und Sohn, Frau Ich und Tochter... usw. Interessiert mich doch nicht wann irgendjemand ein passwort benutzt hat?
 
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