Mögliche AM5-CPU-Defekte vermeiden: Welche Spannungen wichtig sind

Bitte denkt daran, dass eine reduzierte Spannung keine Unstabilität bedeutet, sondern evt. Leistungseinbußen die man nicht sofort sieht bzw. richtig einordnet.
Wenn man nur die SoC von 1.25 auf 1.20 reduziert, wird es wohl keine Probleme machen. Ich würde die PBO max. bis 85° begrenzen.
Doch, bei meinem System und meinen Settings führt eine SoC-Spannung von <1.24 V sofort zur Instabilität.

Es ist also abhängig vom jeweiligen Rechner, wie sich reduzierte Spannungen auswirken.

Pauschal zu behaupten, es habe keine Auswirkungen auf die Stabilität, ist daher falsch.
 
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Denkt auch immer daran das jeder Chip ein Unikat ist, selbst vom selben Wafer ein Platz daneben.
Dann kommen die Boards und die ganzen Signalwege, Spannungswandler usw. noch dazu.
 
Asrock hat ja ein Bios Update raus gebracht

In diversen Hardware-Foren und auf Reddit hatten sich zuletzt wieder Nutzerberichte gehäuft, bei denen Ryzen-CPUs in Verbindung mit ASRock-Mainboards ausfielen. Teilweise wurde spekuliert, dass fehlerhafte Initialisierungsprotokolle die Prozessoren in instabile Zustände versetzten. Auch wenn Firmware allein einen physisch bereits defekten Chip nicht reparieren kann, soll das Update verhindern, dass die Hardware überhaupt erst in diese kritischen Zustände gerät.

fehlerhafte Initialisierungsprotokolle, hä :d
 
Da mein System mit diesen Werten bis jetzt stabil läuft und die Spannungen ohne EXPO, alles auf AUTO keine Probleme machen, sollte das wohl demnach passen, oder?

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Es unterscheidet sich nur bei A2 und B2 :

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Ich hab bis jetzt EXPO nicht eingeschalten und auch keine anderen Speicherübertaktungen vorgenommen, werde das wohl auch sein lassen,
solange die Usachen für das AMD-CPU-Sterben nicht klarer sind.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Mit welcher Dauer Stabilitätstest man sich wohl und "sicher" fühlt, muss jeder selbst entscheiden.
Ich bin von vSOC 1,25v bei Auto auf manuell 1,2v manuell gegangen. Außerdem habe ich auch CPU VDDIO / MC und MEM VDD/VDDQ von Auto 1,35v auf manuell 1,3v gesetzt und dann mal paar Tests laufen lassen.
y-cruncher, Karhu und Testmem5 jeweils so ca 3-4h und über Nacht habe ich noch Prime Blend drüber laufen lassen, waren so 8h. Und bisschen BF 6 gespielt :) Ich fühle mich damit jetzt wohl. Sollte beim Spielen was auffallen, gucke ich mir das halt nochmal an.
Warum schreibt https://www.numberworld.org/y-cruncher/#Download bei der Linux Version von "DLL dependency hell"?
Ich nehm da wohl besser nur die Windows Version, wenn einer bei Linux von "DLLs" schreibt.:ROFLMAO:
 
Zuletzt bearbeitet:
@PMaff
Du verschenkst mit deinen Speichercontrollersettings reichlich Leistung.
 
Vielleicht sind das nur irgendwelche Spannungsspitzen (Peaks) von denen keiner was weiß. (Was das Zeug killt)
Keine Ahnung, die halten sich ja alle eher bedeckt.
 
@PMaff
Du verschenkst mit deinen Speichercontrollersettings reichlich Leistung.
Ich weiss.
Da ich aber von einem 14 Jahre alten Rechner komme, bin ich aktuell über den Leistungszuwachs sehr erfreut. :fresse2:
Wenn dann mal klarer ist, warum die AMDs sterben, kann ich immer noch herumschrauben.
Man soll sich ja noch freudige Dinge für die Zukunft bereit halten. ;-)
 
Stimmt, so ein Quatsch :bigok:

Es wird kein Boardhersteller ohne Wissen bzw. Freigabe von AMD selbst was im BIOS ändern.

Das ist also auch nicht mehr als eine Vermutung.
 
Doch, bei meinem System und meinen Settings führt eine SoC-Spannung von <1.24 V sofort zur Instabilität.

Es ist also abhängig vom jeweiligen Rechner, wie sich reduzierte Spannungen auswirken.

Pauschal zu behaupten, es habe keine Auswirkungen auf die Stabilität, ist daher falsch.
Das war auf den User bezogen, der auf 1.20V reduziert hat. Klar brauchen manche CPUs je Speicherkonfigurationen mehr SoC
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Das ist also auch nicht mehr als eine Vermutung.
Nein, ist es nicht ;)
 
Dann wird die Schuld 5 Jahre lang hin und her geschoben bis sich keiner mehr daran erinnern kann worum es eigentlich ging^^
 
Wenn man wüs
Dann wird die Schuld 5 Jahre lang hin und her geschoben bis sich keiner mehr daran erinnern kann worum es eigentlich ging^^
Wenn man das wüsste was es genau ist, könnte man es schnell beheben oder ? Deswegen gibt es auch kein hin+her, weil AMD den Daumen darauf hat.

Da gehen mal von vielen Millionen ein paar CPUs defekt und ? Das wird in der heutigen Zeit alles so heißgekocht, gerade wenn viele Webseiten/Foren alles nur nachplappern.
 
Wenn man wüs

Wenn man das wüsste was es genau ist, könnte man es schnell beheben oder ? Deswegen gibt es auch kein hin+her, weil AMD den Daumen darauf hat.

Da gehen mal von vielen Millionen ein paar CPUs defekt und ? Das wird in der heutigen Zeit alles so heißgekocht, gerade wenn viele Webseiten/Forum alles nur nachplappern.
Ja das stimmt, die X3D CPU´s laufen sehr gut, ist ja auch kein Wunder und paar sterben halt, ist nicht wirklich schlimm.
Bei ASRock Boards ist die Stückzahl vielleicht einfach viel höher die verkauft wurden...
ASUS mehr als Gigabyte... MSI keine Ahnung.

Das die Leute sich Sorgen machen weil das so aufgebauscht wird ist aber verständlich, ich bin ja auch etwas paranoid.
 
Zuletzt bearbeitet:
Stimmt, so ein Quatsch :bigok:

Es wird kein Boardhersteller ohne Wissen bzw. Freigabe von AMD selbst was im BIOS ändern. Der ganze Microcode (AGESA) kommt direkt von AMD.
AGESA wurde ja auch auf 1.3.0.0a aktualisiert.

Mich irritiert an der ganzen Geschichte, dass nicht nur hier sondern auch in anderen Foren der Eindruck entsteht, dass man fast schon mit Sicherheit davon ausgehen kann, dass quasi nur die SoC Spannung für die ganze Misere (falls es überhaupt eine gibt) verantwortlich ist.
...
Ich gehe mal davon aus, dass AMD schon längst eine Ansage an die Mainboardhersteller gemacht hätte, wenn man sich da so sicher wäre.
Versteht mich nicht falsch, die Experimente mit Undervolting könnten ja tatsächlich die Probleme minimieren oder gar lösen, aber man sollte sich dessen bewusst sein, dass momentan nur spekuliert wird.
Da in der Vergangenheit genau die Spannung mehrfach seitens AMD/Boardhersteller nach unten korrigiert wurde, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sie auch genau dort das Problem vermuten und auch eine Ansage seitens AMD an die Boardhersteller kam.
"Undervolting" find ich schon etwas witzig. Es ist einfach nur weniger "overvolting".

Die angelegte SoC Spannung ist zudem je nach Board auch bei gleicher RAM/CPU Kombi unterschiedlich. Die Hersteller würfeln das - weshalb ich bei einem manuellen Absenken nicht von "untervolting" sprechen würde. Eher von manuellem OC anstatt Kristallkugel auto-OC durch den Hersteller.
 
Da in der Vergangenheit genau die Spannung mehrfach seitens AMD/Boardhersteller nach unten korrigiert wurde
Sah bei Asrock damals eher nach Verzweiflungstat/Aktionismus aus. Ob es etwas bewirkt hat ist auch noch nicht bekannt.
"Undervolting" find ich schon etwas witzig.
Ich spreche absichtlich von UV, da hier ja nicht einfach ein Parameter auf einen festen Standardwert gesetzt werden soll, sondern die (möglichst) stabile Untergrenze durch Stabilitätstests ausgelotet wird.
Aber wenn dich das erheitert, dann umso besser.
 
Der Parameter ist aber nach dem Absenken nach wie vor deutlich über dem Standardwert, nicht darunter - darum ging es mir. Bei der SoC Spannung kam das Absenken damals durch AMD, nicht Asrock. Das Thema existiert ja schon seit den ersten 3D CPUs und ist nicht wirklich neu. Kocht halt einfach ab und zu mal wieder hoch, wenn es wieder 3D CPUs trifft.

AMD schrieb:
“Wir haben die Ursache des Problems gefunden und haben bereits eine neue AGESA verteilt, die Maßnahmen auf bestimmten Stromschienen auf AM5-Mainboards vorsieht, um zu verhindern, dass die CPU über ihre Spezifikationsgrenzen hinaus arbeitet, einschließlich einer Begrenzung der SOC-Spannung auf 1,3V. Keine dieser Änderungen beeinflusst die Fähigkeit unserer Ryzen 7000-Serie Prozessoren, den Speicher mit EXPO oder XMP-Kits zu übertakten oder die Leistung mit PBO-Technologie zu steigern.”
Quelle: https://www.igorslab.de/nicht-nur-a...update-auf-einem-gigabyte-aorus-master-x670e/
 
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