Mögliche AM5-CPU-Defekte vermeiden: Welche Spannungen wichtig sind

All diese manuellen Änderungen haben ja den Nachteil, daß ich sie bei jedem Bios-Update wieder machen muß, da ich die Einstellungen nicht übernehmen kann.

man kann einen Screenshot von ZenTimings aufheben
dort hat man alle RAM Timings und Spannungen aufgeführt und kann sie bequem im BIOS wieder eintippen
alternativ kann man ein User Profil im BIOS speichern und auf USB Stick sichern

PBO Boost erhöht übrigens die Spannungen, hatte ich neulich mal mit CB23 verglichen
IMG_2012.png


neben den Spannungen kann man seinen 9800 auch anders schonen

entweder Thermal Throttle Limit runtersetzen (zB 80 statt 95 Grad)

oder TDP unter PBO mindern - zB.
PPT 135 Watt (statt 162)
TDC 100 A (statt 120)
EDC 150 A (statt 180)
beim Gaming merkt man davon nichts, weil man da bei 40-60 Watt unterwegs ist

bei RAM Timings lohnen sich FCLK, tRCD, tRP, tRAS, tRFC und tREFI zu optimieren
 
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All diese manuellen Änderungen haben ja den Nachteil, daß ich sie bei jedem Bios-Update wieder machen muß, da ich die Einstellungen nicht übernehmen kann. Daher wäre ein "Schema X" schon nicht schlecht.
Aktuell schalte ich immer den Core Performance Boost" aus und setze die CPU auf Offset (-) beim Strom. Um RAM hab ich mir bisher keine Gedanken gemacht.
Ich habs so gemacht (weil ich echt 100 Sachen geändert habe, zB auch SATA abschalten, WLAN abschalten, usw usw):
1. Bios-Default Werte in TXT-File gespeichert
2. Alle Einstellungen machen und wieder Werte in TXT-File gespeichert.
3. Beide TXT-Files in Excel rein (3 Spalten: 1. Bezeichnung 2. Default 3. User)
4. Einfach mit "Formatbedingte Formatierung" alle Änderungen farblich markieren

Fertig. Dauert 5 Minuten und kann dann bei jedem Bios-Update benutzt werden...:-)
 
Hm... Mal schauen, ob ich ein Verfahren finde, mit dem ich auf 5600 komme, ohne daß die Spannungen so hoch gehen,wie bei EXPO 6000. Das wäre ja dann ein "synchroner" Takt und damit ideal für meine Zwecke. Die Timings, die ich in HWinfo auslesen kann, sehen aber nicht so aus, als ob das ginge. Jedenfalls nicht die EXPOS. Obwohl, es gibt wohl ein xmp-Profil mit 2800 CL 36 38 38 80 bei 1,25V Das EXPO mit 3000 hat dieselben Werte aber 1,35V
Beitrag automatisch zusammengeführt:

alternativ kann man ein User Profil im BIOS speichern und auf USB Stick sichern

Genau das geht meiner Erfahrung nach eben nicht. Man kann zwar Settings speichern, um sie etwa beim "Crash" des Bios wegen zu scharfer Settings nach Reset wieder einzuspielen, das geht aber nur innerhalb derselben Bios-Version. Nach Update akzeptiert es die alten Settings von USB-Stick nicht.
Was ja auch durchaus Sinn ergibt, da ein neues Bios die Technik mitunter deutlich verändert, und die alten Settings dann nicht mehr funktionieren könnten. (oder in der neuen Version gar nicht mehr vorhanden sind)
 
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Genau das geht meiner Erfahrung nach eben nicht. Man kann zwar Settings speichern, um sie etwa beim "Crash" des Bios wegen zu scharfer Settings nach Reset wieder einzuspielen, das geht aber nur innerhalb derselben Bios-Version. Nach Update akzeptiert es die alten Settings von USB-Stick nicht.
Das ist auch meine Erfahrung.
 
Meine 64GB (2x 32) laufen bei 0,95 VSoC @5600 JEDEC. Aber ist eh nen X3D also vollkommen Wumpe.
 
Mir reichen für 6000 CL26 (32GB) rund 1.080v Vsoc (1.060v läuft stabil durch + bisschen Puffer). Gängig laut AMD DDR5 Thread sind meist so 1.100v bis 1.150v Vsoc, wohlgemerkt bei 32GB @ 6000.
Alter, was hast’n du da für den RAM???
Selbst ich mit hochwertigsten SKHynix A-Die (2x16 - 8000Mhz) kriege sie nicht so „scharf“ runter 😳
 
Das Wichtigste: Reduziert die TBP und die Stromstärken! Bei MSI liegen 230w an, obwohl ein 9950x3d mit 200w angegeben ist … Auch ist die Stromstärke mit 160 und 230A Viel zu hoch gewählt. Ich habe nun eine TBP von 200W und 155/200A, was sich sehr wenig bemerkbar macht, außer dass die CPU nun nur noch max. 75 Grad Celsius sieht und keine 84 mehr. Zudem weiß man ja noch nicht einmal von welchem Hersteller der Sockel seitens der Hersteller bezogen wird. Vielleicht liegt auch hier die Ursache des Problems?!
 
Alter, was hast’n du da für den RAM???
105€ Patriot RAM (zumindest damals war das Preis). Wie viel VSOC man braucht, hängt von der RAM-Konfig (Takt, Kapazität, 1:1/ 1:2) und der CPU selbst ab. Hatte damals auch einen Screenshot dazu hochgeladen.

1770582870325.png

Fahr aber heute ein minimal anderes Settings.
Bei der CPU hab ich scheinbar Glück gehabt. Bootet bis 8400 (auf dem Board), macht problemlos 2200 FCLK und lässt sich vergleichsweise stark undervolten.
 
105€ Patriot RAM (zumindest damals war das Preis). Wie viel VSOC man braucht, hängt von der RAM-Konfig (Takt, Kapazität, 1:1/ 1:2) und der CPU selbst ab. Hatte damals auch einen Screenshot dazu hochgeladen.

Anhang anzeigen 1183267

Fahr aber heute ein minimal anderes Settings.
Bei der CPU hab ich scheinbar Glück gehabt. Bootet bis 8400 (auf dem Board), macht problemlos 2200 FCLK und lässt sich vergleichsweise stark undervolten.
Kann man echt bis 2200 gehen? Ich hab es zwar nicht getestet, da ich bei 2067Mhz mehr „Punkte“ in den Benchmarks erzielen konnte als mit 2100Mhz. Deshalb bin ich bei 2067 geblieben.
Hab aber auch ein gutes Board von MSI (MSI - MAG X870E TOMAHAWK MAX WIFI PZ). Fahre aber beim Speicher CL30-36-36-76 - CL28 wollte mein Board gar nicht und sprang immer wieder auf JEDEC 5600Mhz bei CL46…

Aber Respekt 👌🏼
 
2x32GB Hynix A (@3000 CL30 oder 6400 CL 32) liegt bei mir bei 1,15V Vcore SOC unter 1,14V wird es sofort instabil.
MB: Gigabyte Aorus Elite X870E X3D
CPU: 9800X3D
System ist so optimal mit möglichst geringen Spannungen bei möglichst hohen Cinebench Allcore Werten. Weitere Spannungen siehe Foto
 

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Kann man echt bis 2200 gehen?
Warum denn nicht? Eigentlich auch nichts besonderes. Muss halt CPU können und VDDG Spannungen entsprechend anpassen.

CL28 wollte mein Board gar nicht
Das hängt primär vom Speicher und Mem VDD ab. Ziehst du CL an, musst du in den meisten Fällen auch RAM Spannung erhöhen.

CL26, gerade auf 6000 MTs mit A-Die's, ist jetzt keine Kunst. 6400 CL24/ 8200 CL30 ist schon ein anderes Thema, ist aber eher was fürs Auge. Im daily mit X3D CPU ist man mit 6000 CL30 bereits bestens bedient.
 
Kann man echt bis 2200 gehen? Ich hab es zwar nicht getestet, da ich bei 2067Mhz mehr „Punkte“ in den Benchmarks erzielen konnte als mit 2100Mhz.
Ich habe den Durchsatz mit Karhu verglichen

2x32 GB
210 MB/s CPU 5000 MHz 1,15v SoC RAM 5600 MT/s FCLK 1866
212 MB/s CPU auto noCO 1,25v SoC RAM 6000 MT/s FCLK 2000 expo Timings
220 MB/s CPU 5000 MHz 1,10v SoC RAM 5600 MT/s FCLK 2000
222 MB/s CPU 5000 MHz 1,15v SoC RAM 5600 MT/s FCLK 2000
225 MB/s CPU 5225 MHz 1,10v SoC RAM 6000 MT/s FCLK 2000
240 MB/s CPU 5225 MHz 1,15v SoC RAM 6000 MT/s FCLK 2200
242 MB/s CPU 5225 MHz 1,10v SoC RAM 6000 MT/s FCLK 2200
245 MB/s CPU 5425 MHz 1,15v SoC RAM 6000 MT/s FCLK 2200

2x16 GB
224 MB/s CPU 5225 MHz 1,10v SoC RAM 5600 MT/s FCLK 2000
227 MB/s CPU 5225 MHz 1,10v SoC RAM 6000 MT/s FCLK 2000
244 MB/s CPU 5225 MHz 1,10v SoC RAM 6000 MT/s FCLK 2200
246 MB/s CPU 5225 MHz 1,15v SoC RAM 6000 MT/s FCLK 2200
 
Grundsätzlich muss man sagen ist der Trend beschissen.
Wenn der Kunde sein gekauftes Produkt anpassen muss aus Angst das es Defekt geht, läuft irgendwas falsch.
So darf es nicht weiter gehen.
 
...muss aus Angst das es Defekt geht, läuft irgendwas falsch.
So darf es nicht weiter gehen.
Wenn man sich von manchen Panikpressen Angst machen läßt LOL
Es gibt schlimmere Sachen in der Welt, wo man Angst haben sollte, aber nicht bei einem AMD-System ;)

Die Angst mit den ganzen Spannungen ist in meinen Auge blödsinn und sorgt nur für bestimmte an Klickzahlen. Lasst euch nicht verrückt machen !!!
 
Wenn man sich von manchen Panikpressen Angst machen läßt LOL
Es gibt schlimmere Sachen in der Welt, wo man Angst haben sollte, aber nicht bei einem AMD-System ;)

Die Angst mit den ganzen Spannungen ist in meinen Auge blödsinn und sorgt nur für bestimmte an Klickzahlen. Lasst euch nicht verrückt machen !!!
Sehe ich auch so.

Hier hat es ja immerhin dazu geführt, einen Extraartikel mit Spannungsempfehlungen zu veröffentlichen. Wenn diese manchem helfen, ruhiger zu schlafen, gut so.

Schlimmstenfalls führt es dazu, dass ehemals stabile Systeme nun unnötigerweise häufiger zum Absturz neigen.

Ansonsten: Die Kirche im Dorf lassen.
 
So darf es nicht weiter gehen.
Was soll denn passieren?

normalerweise hat man ungefähr ohne Expo 1.1 V und mit Expo 1.25. die meisten CPUs laufen damit nun seit einem Jahr problemlos

das manche sterben, ist zu erwarten (Silicon Lotterie, betreiben an der Leistungsgrenze des derzeit machbaren)

was man vermeiden sollte, ist den PBO boost von +200 MHz zu nutzen, da der die Spannungen erhöht
und Scalar nur 1x und nicht 10x, da damit der Boost länger gehalten wird, was die Alterung beschleunigt
auf Auto bekomme ich PBO Limits von 1000 W und 1000 A
manche MB auto settings sind erschreckend

man kann Spannungen und Temperaturen absenken, ist aber nicht für die breite Masse umsetzbar, die macht bestimmt nicht mal ein FW Update
 
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Was soll denn passieren?

normalerweise hat man ungefähr ohne Expo 1.1 V und mit Expo 1.25. die meisten CPUs laufen damit nun seit einem Jahr problemlos

das manche sterben, ist zu erwarten (Silicon Lotterie, betreiben an der Leistungsgrenze des derzeit machbaren)

was man vermeiden sollte, ist den PBO boost von +200 MHz zu nutzen, da der die Spannungen erhöht
und Scalar nur 1x und nicht 10x, da damit der Boost länger gehalten wird, was die Alterung beschleunigt
auf Auto bekomme ich PBO Limits von 1000 W und 1000 A
manche MB auto settings sind erschreckend

man kann Spannungen und Temperaturen absenken, ist aber nicht für die breite Masse umsetzbar, die macht bestimmt nicht mal ein FW Update
Früher war es aber nicht so frequentiert....
Die breite Masse, nicht gemeint ist ein großer teil von HWLuxx sondern einfach nur Gamer, wollen Plug and Play.
Genau dafür sind Auto-Settings. Sie sollen Dau sicher laufen.

Genau die "Standard" Settings scheinen hier immer mal aus dem Ruder zu laufen. War bei Intel schon so und jetzt bei AMD.
Der bereits integrierte "Boost", ist kein OC im klassischen Sinne.
Wenn ich ein Serienauto mit Turbolader kaufe ist es doch auch kein "Tuning" und wenn ich noch quasi einen Knopf habe den ein und aus zu schalten...
 
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2x32GB Hynix A (@3000 CL30 oder 6400 CL 32) liegt bei mir bei 1,15V Vcore SOC unter 1,14V wird es sofort instabil.
MB: Gigabyte Aorus Elite X870E X3D
CPU: 9800X3D
System ist so optimal mit möglichst geringen Spannungen bei möglichst hohen Cinebench Allcore Werten. Weitere Spannungen siehe Foto
Korrektur: unter 1,14 V instabil - nicht 1,45V
 
Früher ware es aber nicht so frequentiert....
Ich denke, das liegt auch daran, dass die Strukturbreite der Prozessoren immer kleiner wird und die Prozessoren somit immer empfindlicher werden.
Die breite Masse, nicht gemeint ist ein großer teil von HWLuxx sondern einfach nur Gamer, wollen Plug and Play.
Genau dafür sind Auto-Settings. Sie sollen Dau sicher laufen.
Das ist auch irgendwie verständlich, doch wenn diese Auto-Spannungen dann jedoch zu Schäden führen (Stichwort: Ryzen-7000-SoC-Gate), dann ist das eben nicht mehr zielführend. Genau aus diesem Grund müssen die Mainboard-Hersteller intensiv mit AMD zusammenarbeiten. AMD muss den Mainboard-Herstellern die maximalen Specs inkl. Spannungen übermitteln. Dass dann hier und da dennoch Prozessoren das Zeitliche segnen, gab es früher auch schon. Aber mit den AM5-Prozessoren ist es eben besonders auffällig.

Unser Artikel hier soll keine Panik schüren, sondern ein wenig die Angst nehmen. Die Mainboards legen meist zuviel Spannung an, die in den meisten Fällen gar nicht notwendig ist. Und diese kann man im BIOS reduzieren. Und klar, nicht jeder Nutzer, der berechtigt auf einfaches Plug & Play setzt, wird wissen, dass man die Spannungen anpassen kann. Hinzu kommt, dass nicht jeder bereit ist, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen. Aber möglicherweise kann eben dieser Artikel etwas behilflich sein. ;)
 
Das ist auch irgendwie verständlich, doch wenn diese Auto-Spannungen dann jedoch zu Schäden führen (Stichwort: Ryzen-7000-SoC-Gate), dann ist das eben nicht mehr zielführend. Genau aus diesem Grund müssen die Mainboard-Hersteller intensiv mit AMD zusammenarbeiten. AMD muss den Mainboard-Herstellern die maximalen Specs inkl. Spannungen übermitteln. Dass dann hier und da dennoch Prozessoren das Zeitliche segnen, gab es früher auch schon. Aber mit den AM5-Prozessoren ist es eben besonders auffällig.
Ja ich denke dem geschuldet sind auch schnellere Produktlebenszyklen. Vielleicht täusche ich mich auch, aber gefühlt werden neue Produkte schneller auf den Markt geworfen. Die Qualitätskontrolle wird immer schmaler, sieht man auch bei Software.
Wird alles ausgequetscht was geht. AMD versucht seine Chance hier zu nutzen seinem Rivalen Intel Marktanteile abzunehmen. Was ihnen durchaus auch gelingt.
 
Ich kann vor lachen nicht mehr! Da kaufen sich die fps Jäger extra einen X3D um den dann runter zu regeln und den RAM mit jedec 4800 laufen zu lassen. :rofl:
 
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