Das Zendure hat 2x 440wp bifaziale Paneele.
Also ist der WR um 10% überbelegt.
Ok, dafür finde ich 1200kWh echt sehr gut.
Akku hab ich leider keinen, das wäre noch eine coole Sache. Ideal wär ein 4kWh Akku und ein zweites 800W BKW dazu, damit das eine den Strom direkt ins Haus schickt derweil das andere den Akku voll lädt. Den Akku dann über Nacht mit 250W/h oder so ins Haus speisen lassen.
Aber der Preis ist momentan zu hoch, mit 1000€ bin ich da noch immer nicht dabei und für 1000+/- nutzbare kWh pro Jahr braucht es 3-4 Jahre bis es sich rentiert.
Du hast da gleich mehrere Denkfehler.
Bei einem Jahresertrage von 1200kWh kannst du den Eigenverbrauch durch einen Akku nicht um 1000kWh pro Jahr steigern.
Ausserdem müssen es nicht gleich 4kWh Kapazität sein. Ein kleinerer Akku würde ja auch schon helfen, auch wenn der Akku hin und wieder "überläuft", reduziert er ja trotzdem das was du ins Netz verschenkst/erhöht deinen Eigenverbrauch.
Da du von bisher nur 66% Eigenverbrauch ausgehst, brauchst du auch nicht gleich ein zweites BKW. Du hast im Schnitt 33% Überschuss, die kann man in den Akku laden.
Auch wenn du die Einspeisung des Akkus nicht dynamisch steuern kannst, könntest du ja tagsüber den Output auf z.B. 400W begrenzen und somit den Akku tagsüber "nebenbei" aufladen und nachts dann fix 200W einspeisen und so den Akku wieder entladen. Da musst du halt nur wissen wie hoch dein Grundverbrauch ist.
Die ~80% Eigenverbrauch hab ich auch nur hingekriegt, weil ich meinen Verbrauch halt ständig manuell nach Sonnenschein geregelt habe. Der Akku nimmt mir einen Großteil dieses Aufwands halt einfach ab. Das ist mir eigentlich sogar wichtiger, als die verschenkten 130kWh noch weiter zu reduzieren.
Entsprechende Nachrüstakkus gibts mit ~2kWh schon für unter 400€. Ich hab z.B. den Marstek B2500 (auf Amazon aktuell ~350€). Der Growatt Noah ist wohl auch noch recht beliebt, der kostest ~400€, ist aber was den Input angeht deutlich stärker als der B2500. Da kannst dann z.B. noch ein drittes oder sogar viertes Panel mit dranhängen und bräuchtest somit nichtmal ein zweites BKW (bzw. halt eben keinen zweiten Wechselrichter).
Aber ja, selbstverständlich, die Armortisationszeit von Akkus ist etwas länger als die 16 Monate die man mittlerweile von den 0815-Billig-BKW-Sets gewohnt ist.
Ich hab im Haus schon einen Zweirichtungszähler verbaut, seit 5 oder 6 Jahren schon. Nur mein Netzbetreiber schaltet die Negativzählung für BKW nicht frei, daher sehe ich zwar die Buchhalterische "0" aber nicht wie viel ich den Netzbetreiber geschenkt habe. Zweiseitenzählung gibt's nur bei Anmeldung eines Kleinkraftwerks. Sprich PV Anlage montiert durch Fachbetrieb mit Rechnung und Annahme.
Interessant. Bei mir haben sie den Zähler extra wegen dem BKW getauscht. Hab den Typen der das gemacht hat auch gefragt, wozu das überhaupt sein muss, weil ist doch sowieso egal, ich krieg ja ohnehin nichts vergütet. Die Antwort war: "Ist Standard (zumindest bei meinem Netzbetreiber), sobald irgendwas im Haus Strom erzeugt und somit eine Einspeisung vorkommen könnte, will der Betreiber das mitmessen können".
Ich muss jetzt auch immer beide Zählerstände melden....