Die Frage ist warum AMD in Deutschland produziert? Richtig, weil jeder von uns dazu finanziell beiträgt. Daher ist dieses Argument für mich gestorben..
Chipindustrie ist immer auf Subventionen angewiesen, weil sie Werte in Milliardenhöhe schaffen, die Kosten aber auch in die Milliarden gehen. AMD wurde ähnlich behandelt wie Airbus, ihnen wurden Bürgschaften überlassen. Im Erfolgsfall heisst dass, dass sie diese auch wieder zurückzahlen müssen, was ja bisher passiert ist. Sicher sind einige Subventionen geflossen, aber das hat ebenfalls dafür gesorgt, dass es in Deutschland KnowHow für Chipfertigung aufgebaut wurde, dass in Zahlen nicht zu beziffern ist. Zudem gibt es durch AMD die Infrastuktur in D, die besten Fertigungsprozesses, die es gibt (neben Intel) beliefern zu können. Davon profitieren selbstredend auch andere Firmen, die bessere Chancen auf dem Markt haben und dadurch mehr Einnahmen erzeugen.
Das was der Staat solchen Firmen als Subventionen gibt, bekommt er auch im Erfolgsfall (der hier zweifellos vorliegt) wieder in 100fachem Mehrwert zurück...
Diese Aussagen trifft man immer wieder an, ist wohl die Schuld der Medien. Subventionen werden immer als "böse" dargestellt, dabei ist das ausgerechnet das Mittel, dass uns den Wohlstand sichert. Es gibt also durchaus sinnvolle Subventionen, solange das Mehrwerte schafft, wie im Falle von AMD, sind diese durchaus gerechtfertigt. Unsere EU Planwirtschaft im Agrarbereich, die sonst immer mit Subventionen gleichgesetzt wird (durch Inkompetenz der Medien), hat nichts damit zu tun, und es ist richtig, dass diese der Welt schadet. Ebenfalls ist oft von Kohlesubventionen die Rede... das ist nur teuer und bringt nichts. Das hat aber rein garnichts mit der Unterstützung für Chipfirmen zu tun.
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