Ende für klassische Telefonanschlüsse: Telekom setzt künftig auf LTE

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Die Deutsche Telekom beginnt mit der Ablösung von rund 1,3 Millionen älteren Telefonanschlüssen, die bislang noch ohne Internetzugang betrieben werden können. Betroffen sind dabei die sogenannten MSAN-POTS-Anschlüsse, die vorwiegend von Haushalten genutzt werden, die das Festnetz ausschließlich zum Telefonieren verwenden. An die Stelle der bisherigen Technik soll eine über das LTE-Mobilfunknetz realisierte Telefonverbindung treten.
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Beißt sich dieses LTE-System mit einem Hausnotrufsystem oder wie kann man das verstehen? Wäre das eine dauerhafte Lösung für ältere Herrschaften oder wird der Umstieg auf einen VOIP-Anschluss mit Router ohnehin mittel- oder langfristig stattfinden müssen, auch wenn man kein Internet benötigt?
 
Was für ein Flickenteppich. :rolleyes2:
Was ja klar ist.

Wenn der staat dahinter steht, geht der ausbau sehr reglementiert vor, da wird selbst dort ausgebaut wo es unnötig ist, weil die regel aufgestellt wurde und umgesetzt wird. Sehen wir im sozialismus sehe oft. Hat vor und nachteile.

Wenn man aber den markt der privatwirtschaft öffnet, geht der ausbaus massiv schneller, aber eben nur da wo es wirtschaftlich sinnvoll ist (sowohl geographisch als uch markttechnisch). Der schnelle ausbau geht auf kosten der "unnötigen" positionen. Deshalb muss der staat da oft "nachhelfen" mit abdeckungsregeln und vorgaben. Daher kommt der flickenteppich. Wenn man aber vor 10 jahren einen klaren schnitt gemacht hätte, und alles auf ein mindestniveau gehoben hätte, wäre gemeckert worden. Such dir also dein gift selber aus ;)
 
Und ich frage mich wieso man sich dann nicht gleich ein Mobiltelefon kauft, wegen der Rufnummer vermutlich.
 
Die Wege der Telekom sind unergründlich. Amen.
 
Ich frage mich, warum die Telekom das auf LTE umstellen will anstatt die Anschlüsse per DSL anzubinden und den Kunden einen einfachen VOIP-Adapter verkauft.
Die Antwort dürfte sein weil es billiger ist.


Warum billiger? k.a.
vermutlich sind solche Anschlüsse nicht viel genutzt und die LTE-Funkzelle ist eh da und somit niedrigere Kosten im Betrieb und Wartung.
 
Für Call Connect via Funk verlangt die Telekom einmalig 99,99 Euro. Alternativ lässt sich das Gerät auch für monatlich 3,95 Euro mieten. Zusätzlich benötigen Kunden einen der dafür vorgesehenen Mobilfunktarife, die keinen Internetzugang umfassen.
lol?
Der Betreiber eines Angebots kriegt den weiteren Betrieb nicht gebacken, erfindet im Fieberdelirium eine ganz tolle Alternative und das Versagen soll der Kunde zahlen?
lol?
 
MSAN ist im Sprachgebrauch einfach nur ein DSLAM, sprich der Kasten der Ethernet auf xDSL via Doppelkupferader für den Haushalt umsetzt.
POTS steht für Plain old telephone System oder Service, umgangssprachlich auch als a/b Telefonie bekannt, das was seit langem alle Telefone befeuert hat, bevor ISDN kam. Später kamen dann höhere Töne dazu die mittels Splitter ins DSL/VDSL/g.fast Modem gebracht wurden.

Also im Endeffekt dreht die Telekom das klassische Telefon über die Kupferleitung ab und realisiert das nun per Funk.

Der Grund dahinter:
Wenn keine Glasfaser griffbereit ist, spricht man über uralte verbuddelte Leitungen, die so oft geflickt wurden das es keine Freude mehr macht die in Betrieb zu halten.
Nur wieso flicken oder neu verlegen, wenn es bereits Glasfaser oder Funk hat?

Der kleine Kasten wird dann vor das Telefon in der Wohnung gesetzt und fertig.
Das Telefon sollte weiter funktionieren, sofern gut genuger Empfang da ist.

Alternativ kann man die Rufnummer auch portieren und realisiert das dann über einen ATA über das WLAN des Nachbarn, dem man dafür einen Kasten Bier gibt.
Dafür lässt sich in der Regel immer eine Lösung finden. Wichtig ist das der Teilnehmer erreichbar bleibt.
 
Ich staune ja, kein Abo Zwang.

Aber 100 € für die Router Hardware vereinfacht gesagt ist auch schon happig..
 
MSAN ist im Sprachgebrauch einfach nur ein DSLAM, sprich der Kasten der Ethernet auf xDSL via Doppelkupferader für den Haushalt umsetzt.
POTS steht für Plain old telephone System oder Service, umgangssprachlich auch als a/b Telefonie bekannt, das was seit langem alle Telefone befeuert hat, bevor ISDN kam. Später kamen dann höhere Töne dazu die mittels Splitter ins DSL/VDSL/g.fast Modem gebracht wurden.

Also im Endeffekt dreht die Telekom das klassische Telefon über die Kupferleitung ab und realisiert das nun per Funk.

Der Grund dahinter:
Wenn keine Glasfaser griffbereit ist, spricht man über uralte verbuddelte Leitungen, die so oft geflickt wurden das es keine Freude mehr macht die in Betrieb zu halten.
Nur wieso flicken oder neu verlegen, wenn es bereits Glasfaser oder Funk hat?

Der kleine Kasten wird dann vor das Telefon in der Wohnung gesetzt und fertig.
Das Telefon sollte weiter funktionieren, sofern gut genuger Empfang da ist.

Alternativ kann man die Rufnummer auch portieren und realisiert das dann über einen ATA über das WLAN des Nachbarn, dem man dafür einen Kasten Bier gibt.
Dafür lässt sich in der Regel immer eine Lösung finden. Wichtig ist das der Teilnehmer erreichbar bleibt.
Der Trick ist zig Haushalte wollen ggf. Kein Glasfaser Anschluss abschließen, also müsste die Telekom auf eigene Kosten ausbauen.
Um durch Kupferabschaltung Kunden zu verlieren bzw. Diese wahrscheinlicher rechtliche ungeklärte Konstellation zu umgehen ist die Idee entstanden die Kunden auf dieses LTE Konstrukt umzustellen.
 
Ich frage mich, warum die Telekom das auf LTE umstellen will anstatt die Anschlüsse per DSL anzubinden und den Kunden einen einfachen VOIP-Adapter verkauft.
Verstehe ich auch nicht. Die Leitung liegt doch schon! Und irgendeine schmalbrüstige ADSL-Anbindung sollte doch in jedem Fall möglich sein, über die dann Voip geht.
 
Ja, und die DSLAMS sind doch eh vorhanden.
Also einfach die POTS-Teile ausbauen und schon haben die Kunden DSL.
Und für Telefonie würde auch verkrüppelter 256 kbit-Anschluss noch locker reichen.
ISDN hatte nur 64 kbit und die wurden durch Telefonie noch nicht einmal ausgereizt.
 
Jo, einfach auf Ebay die ganzen Restbestände der veralteten überholten und auch nicht mehr produzierten Technik aufkaufen und dann noch Jahre lang am leben halten und wenn die Kupferleitungen dann aufgeben, weil sich nach Jahren der Mantel bzw. die Isolation zersetzt findet man bestimmt auch irgendwo noch ein paar alte Telefonleitungen zum reinfriemeln....

Also wenn manche hier im Mittelalter aufwachgewachsen wären, würden se heute noch in den Nachttopf neben dem Bett kacken, weil funktioniert ja eigentlich....
 
Die Leitung liegt doch schon!
So ein VDSL-Modul (DSLAMS) braucht Strom und das Modul kostet auch.
Support kostet auch. So eine alte Leitung kann durch Feuchtigkeit Probleme bekommen und dann muss der Kundenservice ran.

Ein weiteres Mobilgerät in einer bestehenden Funkzelle ist nahezu kostenlos. Wir reden hier von reinen Telefonanschlüssen, die privat genutzt werden.
Daher verständlich, dass die Telekom reine Telefonanschlüsse auf LTE/5G zieht.
 
Was ich an dem Text nicht verstehe: Einmal wird LTE genannt und einmal 4G. LTE ist aber doch nur 3G. Also wird das Gerät vermutlich LTE+ bzw. LTE Advanced haben.

Aber die Technik ist naja. Will nicht wissen, wieviel Strom das kostet. Bei der normalen TAE Dose kommt der Strom ja vom Netz.
 
Das eigentliche Kernnetz der Telekom arbeitet bereits seit 2020 vollständig auf Basis des Internetprotokolls. Damit Kunden mit klassischen Telefonanschlüssen ihre vorhandenen Geräte trotzdem weiterverwenden konnten, wurde die analoge Technik in den Vermittlungsstellen über spezielle Baugruppen nachgebildet. Diese Übergangslösung soll nun schrittweise verschwinden.

Als Gründe nennt die Telekom unter anderem die zunehmend schwierige Versorgung mit Ersatzteilen.

Mir kommen die Tränen.
Ich arbeite in einem 100-Mann-Unternehmen, dem letzten seiner Art in Europa und Nordamerika, und wir liefern noch Ersatzteile für Maschinen aus den späten 90ern. Handgefertigt, viele Unikate mit kundenspezifischen Sonderlösungen, damals dreißig, vierzig, mal fünfzig Stück pro Jahr. Manche Teilelisten existieren beim Bestücker nur noch als Scan eines Faxes, manche Platinen stecken in OrCAD-Projekten, aus einer Zeit, bevor Cadence den Laden gekauft hat.

Aber ein Weltkonzern mit 200000 Mitarbeitern und 30 Milliarden Euro Jahresumsatz bekommt für bestenfalls sechs Jahre alte Technik, die bei den Kunden unsrer Kunden in sechs- bis siebenstelliger Auflage wortwörtlich vom Band lief, keine Ersatzteile mehr.
 
Und ich frage mich wieso man sich dann nicht gleich ein Mobiltelefon kauft, wegen der Rufnummer vermutlich.
Schon mal auf die völlig absurde Idee gekommen das es auch Menschen in der Altersklasse 80+ gibt welche noch nie ein Handy hatten und mit allen was mehr als 10 Tasten hat überfordert sind?
Zu diesen Menschen gehören zb. meine Eltern. Hörer abheben, Rufnummer eingeben, Gespräch führen und dann Hörer auflegen.
Nichts mit.. Handy vergessen zu laden.

Wobei ich aber jetzt schon gespannt bin ob die Telekom dann auch die Grundgebühr für den alten TAE Anschluss senkt, immerhin benötigt der Neue Adapter Strom für die verbaute SIM Karte.
 
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Die Antwort dürfte sein weil es billiger ist.


Warum billiger? k.a.
vermutlich sind solche Anschlüsse nicht viel genutzt und die LTE-Funkzelle ist eh da und somit niedrigere Kosten im Betrieb und Wartung.
Bis man die abschaltet.... UMTS gibts ja auch nicht mehr. Außerdem sind drahtgebundene Kommunikationswege im Notfall meist besser erreichbar. Bei lokalen Katastrophen etwa. Es klingt zwar gut, wenn man da die Mobiltelefone etwa für Warnungen benutzt ("geht ja durch die Luft"), aber wenn das Hochwasser, der Waldbrand etc. da ist, sind die Handynetze schnell überlastet, weil dann alle auf einmal anrufen. Die Kapazitäten der einzelnen Knoten (Funkmasten) sind dafür nicht ausgelegt. Zumal auch die ausfallen können, wenn etwa die Stromversorgung gekappt ist.

Ich hab hier schon ein Hochwasser erlebt, das zwar hier (woanders sah es schlimmer aus) nicht sehr viel zerstörte, aber was dann tagelang gar nicht ging, waren die Handynetze. Telefon/DSL liefen...
 
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Was ich an dem Text nicht verstehe: Einmal wird LTE genannt und einmal 4G. LTE ist aber doch nur 3G. Also wird das Gerät vermutlich LTE+ bzw. LTE Advanced haben.
Nein.
4G ist LTE und LTE Advanced
3G war UMTS/HSDPA/HSPA, ist seit Ende 2021 abgeschaltet.
2G ist das klassische GSM mit GPRS/EDGE, wird im Laufe des Jahres 2028 abgeschaltet.
1G sind die antiken analogen B- und C-Netze.
Das alte antike analoge A-Netz wird nicht zu 1G gezählt, ich nenne es daher mal 0G.
 
Wenn mich nicht alles täuscht, liegt der Unterschied von LTE und 4G darin, daß LTE ein Datenübertragungsstandard ist, 4G dagegen die Frequenzbänder bezeichnet. Da hierzulande beides zusammen eingesetzt wird, verwendet man die Bezeichnungen in der Regel synonym.

Aber das ist sachlich nicht ganz richtig. So wird LTE in Deutschland auch in verschiedenen Frequenzbändern angeboten, darunter dem 800MHz-Band das man zuvor durch das Abschalten analoger Fernsehprogramme im UHF-Bereich freigeräumt hatte. Stichwort "Digitale Dividende". Das 800-MHz-Band läßt sich besser im ländlichen Raum einsetzen, da es nicht so stark gedämpft wird wie höhere Frequenzen von 1.800, 1.900 oder 2.600 Mhz, die bei 3G (UMTS) 4G und 5G zum Einsatz kommen (je höher, desto dämpf....). Damit sind größere Funkzellen möglich (weniger Sendemasten), die auf dem Land auch völlig ausreichen.

Ps: Aktuell läuft sogar der ländliche Ausbau von 5G im 700-MHz-Band. Aber auch 3.400 und 3.600 MHz sind zumindest vorgesehen. Damit wäre "5G" nun völlig raus aus dem bisherigen Namensschema für Frequenzbänder, da es auf mindestens 7 verschiedene Frequenzbereiche käme: 700 MHz, 800 (ex-UHF, jetzt LTE), 900 (ex-GSM), 1500, 1800, 2.600 und 3.500.

Ist aber wohl auch eine zwangsläufige Entwicklung, denn wenn man mit jedem neuen Mobilfunkstandard einfach nur ein höheres (freies) Frequenzband nutzt, hat man irgendwann Handys, die zwar irre schnell sind, aber nur noch ein, zwei Kilometer weit funken können (doppelte Frequenz bedeutet nämlich auch halb so große Antenne und damit weniger Gewinn). Das mag innerstädtisch zu lösen sein, aber eben nicht in der Fläche. Man sieht es ja an der Reichweite von 5/6GHz WLAN.
 
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Beißt sich dieses LTE-System mit einem Hausnotrufsystem oder wie kann man das verstehen? Wäre das eine dauerhafte Lösung für ältere Herrschaften oder wird der Umstieg auf einen VOIP-Anschluss mit Router ohnehin mittel- oder langfristig stattfinden müssen, auch wenn man kein Internet benötigt?
Ich weiß nicht genau wie die das alle haben wollen, das alte Telefonnetz lief noch im Notfall über Batterien oder Generatoren, jetzt wenn der Strom mal weg ist geht nichts mehr.
Nur noch das Handfunkgerät.
 
Schon mal auf die völlig absurde Idee gekommen das es auch Menschen in der Altersklasse 80+ gibt welche noch nie ein Handy hatten und mit allen was mehr als 10 Tasten hat überfordert sind?
Zu diesen Menschen gehören zb. meine Eltern. Hörer abheben, Rufnummer eingeben, Gespräch führen und dann Hörer auflegen.
Das lasse ich nicht gelten, gibt Seniorenhandys die sind nicht anders wie ein Schnurlostelefon aus den 90ern.
 
Das lasse ich nicht gelten, gibt Seniorenhandys die sind nicht anders wie ein Schnurlostelefon aus den 90ern.
Was genau an Schnur Telefon mit TAE Anschluss verstehst Du nicht?
War evtl. vor deiner Zeit...
 

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Diese kann man auch auf das Mobiltelefon legen...
Sone alte 4 stellige Nummer mit Ortsvorwahl ? okay wusste ich nicht. ich mein klar das es geht die Telekom macht es ja aber abseits von diesem Stecker geht es auch ?
 
Was genau an Schnur Telefon mit TAE Anschluss verstehst Du nicht?
War evtl. vor deiner Zeit...
Das ist vielleicht total altmodisch, aber es ist ziemlich robust.
Das merkt man erst wenn man es wirklich mal braucht.
 
Was genau an Schnur Telefon mit TAE Anschluss verstehst Du nicht?
War evtl. vor deiner Zeit...
Zumal diese Telefone auch bei Stromausfall noch funktionierten. Eingeschränkt zwar, da etwa Nummernspeicher und Anrufbeantworter ausfallen, wenn der Haushalt stromfrei ist, aber das reine Telefonieren halt über die Stromversorgung per TAE-Buchse noch geht.
Man muß aber auch klar sagen: Durch die Umstellung auf IP-Telefonie mit TAE-Buchse am Router fallen auch analoge Telefone im Ernstfall aus. So wie die geplanten "LTE-Telefone".
 
Sone alte 4 stellige Nummer mit Ortsvorwahl ? okay wusste ich nicht. ich mein klar das es geht die Telekom macht es ja aber abseits von diesem Stecker geht es auch ?
Ja, das geht Problemlos, entweder kann man die Nummer zu einem SIP anbieter portieren und dann halt VoIP nutzen...(schon mehrmach gemacht, privat wie geschäftlich...)
Alternativ kannst du se auch auf den Handyvertrag als Homezone mitnehmen... (Nutze ich...)
 
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