Nova Lake-S mit 12 Xe3P-Kernen: APU braucht 65-W-Stufe für volle Grafikleistung

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Intel könnte mit der kommenden Nova-Lake-Generation erstmals seit Jahren wieder eine echte Desktop-APU (Accelerated Processing Unit) ins Rennen schicken, die nicht nur als reiner Prozessor, sondern auch als ernst zu nehmende Grafiklösung taugt. Aktuelle Informationen aus Leaker-Kreisen deuten darauf hin, dass eine spezielle Variante mit zwölf Xe3P-Grafikeinheiten eine eigene Leistungsstufe im 65-W-Bereich benötigt, um ihr volles Potenzial entfalten zu können. Konkret geht es um ein Nova-Lake-S-Modell, das aus vier Performance-, acht Effizienz- und vier besonders sparsamen Low-Power-E-Kernen bestehen soll.
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Kommt Nova Lake nicht erst für LGA1954? Dann würde ich davon ausgehen dass die Mainboards grundsätzlich auch die Grafikeinheit eines 65W-CPU versorgen können.

Dann würde ich gerne wissen was ihr mit einer "starker integrierter Grafik" meint.

Von Raptor Lake auf Arrow Lake hat Intel die Grafik sehr stark verbessert. Auch wenn ein 245K in puncto Grafikleistung nicht an einem 8600G rankommt, der Leistungszuwachs war bemerkenswert.
 
Zunächst muss man erst einmal abwarten, ob die APU(s) überhaupt kommt/kommen, denn diese wurde von Intel eben noch nicht bestätigt. Wenn die APU(s) kommen sollte/sollten und die Anforderungen an der CPU-Spannungsversorgung erhöhen, sollten auch die Mainboards mit einer Mindestanzahl an VCCGT-Phasen ausgestattet sein.
 
Eine APU mit dickeren GPU und 4 P-Cores... (und 8 E-Cores) Das wird fetzen... :fresse:
 
Intressant, denn was den normalen Nova Lake betrifft, soll der ja leider nur noch 2 Xe³-Kerne bekmmen statt bis zu 4 Xe²-Kerne bei den meisten Arrow-Lake CPUs.

Generell finde ich das Konzept schon intressant, aber es kommt im Endeffekt natürlich auch auf den Preis an. Und die DDR5-Speicherkrise ist auch ganz schlecht für das APU Konzept.

Bei AMD leidet ja der Ryzen 7 8700G aktuell darunter. Eigentlich wäre der mit seinen 12 RDNA3 Einheiten auch eine tolle APU.

Aber die 240€ sind dafür einfach zu teuer. Da sind ein Ryzen 5 9600X für 165€ und sogar ein Ryzen 7 9700X für 235€ günstiger.

Wenn man bedenkt das man einen Ryzen 7 8700G defcto für eine ordentliche GPU-Performance zwangsläufig mit Dual-Channel betreiben muss, 2x8GB wegen shared VRAM auch ganz schnell knapp werden, und man deswegen eigentlich mindestens 2x16GB verwenden muss, was dann 390€ kostet, während man einen Ryzen 5 9600X oder Ryzen 7 9700X und dedizierter Grafikkarte auch mit 16GB Single-Channel für 195€ betreiben kann, sieht dann die Rechnung so aus:

8700G: 240€ + 390€ = 630€
9600X: 165€ + 195€ = 360€ -> 270€ Grafikkarten-Budget (z.B. neue RTX 3050 8GB oder gebrauchte RTX 3070 Ti)
9700X: 235€ + 195€ = 430€ -> 200€ Grafikkarten-Budget ( z.B. neue RTX 3050 6GB oder gebrauchte RTX 2070 Super)

Eigentlich ist das APU-Konzept toll, aber sehe das Risiko das eine Intel-APU wegen der Speicherkrise in das gleiche Dilemma fällt wie die AMD-APU.
 
APU ist eine Bezeichnung die AMD damals für sein Fusion Konzept eingeführt hat, wo der Gedanke war, dass CPU und GPU den gleichen Adressraum nutzen und die GPU daher auch kleinere, parallele Rechenaufgaben übernehmen kann, die sich nicht lohnen, wenn die Daten erst im RAM umkopiert werden oder gar Daten und Befehle erst per PCIe an die Graka geschickt werden müssen. Dies Konzept wurde aber erst recht spät wirklich verwirklicht und dann mit Zen wieder über Bord geworfen und seither meint APU nur noch eine große iGPU. Bei Intel CPUs von APU zu sprechen, ist gleich totaler Unsinn und Intel hat dies auch meines Wissens nach nie getan.

Nova Lake kommt ja nicht nur für den Desktop, sondern auch als mobile Plattform und dies scheint hier ja klar eine CPU zu sein, die Panther Lake ablösen dürfte. Schon da ist es aber so, dass die Modelle mit der großen iGPU nur LPDDR5X unterstützen, welches normalerweise fest verlötet wird, nur die Modelle mit der kleinen iGPU unterstützen zusätzlich auch normales DDR5 RAM, denn die Bandbreite des RAMs deckelt die Leistungsfähigkeit der iGPUs. Da es im Deksop wohl kaum Mainboards mit fest verlötetem RAM aber gesockelter CPU geben wird, halte ich es für wenig Wahrscheinlich, dass so eine CPU als Nova Lake-S kommen wird. Jedenfalls nicht ohne z.B. eDRAM, wie damals beim i7-5775C, welches das Limit durch die RAM Bandbreite zumindest etwas kompensieren kann.
 
Nova Lake kommt ja nicht nur für den Desktop, sondern auch als mobile Plattform und dies scheint hier ja klar eine CPU zu sein, die Panther Lake ablösen dürfte.
Das viele Generationen sowohl für den Desktop als auch Mobile kommen kenne ich ja schon von Raptor Lake (Refresh) und Arrow Lake. Hatte den Artike aber so aufgefasst als würde es um den Desktop gehen.

Mit Panther Lake und Lunar Lake werde ich ganicht warm, für diese Geräte sehe ich keinen Sinn. Die sind wegen dem LPDDR5X nämlich verhältnismässig teuer, aber die GPU-Leistung ist trotzdem weder Fisch noch Fleisch.

Auch Mobile würde ich lieber zu einem alten bewährten Raptor Lake H Refresh mit normalem DDR5 aber dafür dedizierter Nvidia GeForce Mobile GPU greifen, z.B. Core 7 240H + GeForce RTX 5050 Mobile wie bei https://geizhals.de/asus-v16-v3607vm-rp011-90nb16k1-m008a0-a3853512.html weil die Geräte sind preiswerter aber haben egal ob bei Videobearbeitung oder Gaming eine deutlich bessere Performance.

Lunar Lake und Panther Lake mit LPDDR5X sind teilweise ein paar Millimenter dünner und ein paar Gramm leichter, aber nur minimalst, innerhalb der 14.1" bis 16.1" Klasse sind ja die Unterschiede nicht sonderlich gross.
 
APU ist eine Bezeichnung die AMD damals
Der eine fragt nach Papiertaschentuch, der andere nach Taschentuch, der dritte fragt nach Tempos... Ich bin zwar auch kein Freund vom völligen Durcheinander, aber wenn man manchmal seinen inneren Asperger auch mal widersteht - im Gegensatz zum sonstigen Dauerzustand... - dann ist das als kurzweiliger Sieg über seine nervtötenden Handicaps zu werten, Holt. toi toi toi

APU.
Das Konzept scheint wohl einfach nicht so margenfreundlich wie Einzellteile :fresse: Es wurde aber Herbst letzten Jahres bewiesen - keine Ahnug ob zu Freude von AMD... - daß es den klassischen Aufbau in Grund und Boden fahren kann
"The team developed the LBANNv2 backend for PyTorch that allowed for unique optimizations targeting the AMD Instinct MI300A processor. The team also adopted advanced tools such as Triton (a PyTorch kernel language) and DaCe spatial optimization domain specific language, making their codebase more portable and easier to tune for future hardware. With all El Capitan’s available nodes running the job, the team reached a peak performance of 604 petaflops — far surpassing earlier runs.
“Originally, we thought it would take 6-8 days of El Capitan to generate the baseline 41 million structures,” Van Essen said. “With this speedup, we got that down to hours.”

Leider ist insidehpc down und von uns gegangen (Text). Ein Artikel auf hpcwire:

Das best of the best global, aktuell, sind APUs. Apple nennt sie halt nur SoC ;)
Jedenfalls nicht ohne z.B. eDRAM, wie damals beim i7-5775C, welches das Limit durch die RAM Bandbreite zumindest etwas kompensieren kann.
Etwas? Es war fast 1Ghz was das ausgebadet hat. Ich hatte mal auf dem Job eine Lenovo WS mit einem :coolblue:
 
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..alles ganz nett und fein aber den iGPU Dingern fehlt letztendlich immer das entscheidene Feature zu den dedizierten Pixelschleudern -> enorm schneller GDDR6/7 Ram!
Da ist der popelige, langsame DDR4/5 Dimm, in dem schlimmstenfalls ausgelagert werden muss, dann halt keine Alternative. Für Office PC ok aber alles darüber, naja, B-Workflow halt..
 
Bei AMD leidet ja der Ryzen 7 8700G aktuell darunter. Eigentlich wäre der mit seinen 12 RDNA3 Einheiten auch eine tolle APU.
Ja, aber das P/L-Verhältnis war/ist nicht so toll.

Bei MF wurden 300 8700G verkauft und 3900 8600G

Bei AMD bin ich mir unsicher was als Nächstes kommt, gerade im APU-Bereich. Das ist jetzt eher negativ gemeint
 
Intressant, denn was den normalen Nova Lake betrifft, soll der ja leider nur noch 2 Xe³-Kerne bekmmen statt bis zu 4 Xe²-Kerne bei den meisten Arrow-Lake CPUs.

Ich hab mich extra nur registriert um das zu korrigieren, weil ich es schon so oft falsch gelesen auch auf Youtube, und sogar auf der Geizhals Plattform falsch angegeben ...

Arrow Lake hat keine "Xe2" Grafikkerne, sondern "Xe1" Grafikkerne ... oder um genauer zu sein:

Meteor Lake (gibt es nur Mobil): Xe-LPG
Arrow Lake Desktop: Xe-LPG
Arrow Lake Mobil: Xe-LPG+ (hat zusätzliche XMX Einheiten)
Lunar Lake (gibt es nur Mobil): Xe2 (deutlich besser weil größerer Architektursprung)
Panther Lake (gibt es nur Mobil): Xe3 (leicht besser als Xe2 aber kein großer Sprung)
Nova Lake Desktop: Xe3
Nova Lake Mobil: Xe3P


Ganz sicher bin ich nicht ob Nova Lake Desktop Xe3 oder Xe3P bekommen soll, aber Arrow Lake Desktop hat leider auch die schlechtere Grafikkerne bekommen ...

Und ja, es ist schade dass Nova Lake Desktop nur 2 Xe3 Kerne bekommen soll. Damit ist nicht mal gesichert, dass sie besser sind als die 4 Xe1 Grafikkerne von Arrow Lake Desktop sind, denn bisherige Tests (auf Notebookcheck) mit Panther Lake Notebooks mit 2 Xe3 Grafikkernen zeigen, dass sie den 4 Xe1 Grafikkerne öfters hintennachhängen. Ein Xe3 Grafikkern bringt ungefähr 50% mehr Leistung als ein Xe1 Grafikern, aber nicht 100% mehr Leistung. D.h. insgesamt erreichen dann 2 Xe3 Grafikkerne etwa 75% der Leistung von 4 Xe1 Grafikkernen, was ein Downgrade wäre.

Ich bin ehrlich gesagt auch nicht begeistert von diesem 12-Xe3P-Desktop-APU-Gerücht, denn vermutlich wird das preislich sehr teuer ausfallen (man muss nur die Preise eines Asus NUC 16 Pro mit der 12 Xe3 Grafikkernen schauen), und dann vielleicht auch noch eine seltene Sonderausgabe, mit schlechter Verfügbarkeit, und nur für spezielle Mainboards. Mir wäre es lieber es würde eine APU für die Masse angeboten werden (z.B. mit 4-6-8 Grafikkernen), preislich akzeptabel, guter Verfügbarkeit, und für alle Mainboards. Selbst 4 Xe3 Grafikkerne wären nicht so schlecht (geschätzt AMD 8600G Leistung) ... aber 2 Xe3 Grafikkerne sind schon echt mager ... 2 Xe3 Grafikkerne oder 12 Xe3 Grafikkerne ... der reinste Extremismus wieder mal, keine gesunde Mitte ...
 
den iGPU Dingern fehlt letztendlich immer das entscheidene Feature zu den dedizierten Pixelschleudern -> enorm schneller GDDR6/7 Ram!
Einmal ist GDDR RAM für die Art der Zugriffe von GPUs optimiert und daher schneller, zum anderen haben die besseren GPUs aber auch breitere RAM Anbindungen als die 128 Bit einer Mainstream CPU mit ihrem Dual Channel RAM. Die GT1030 gab es erst mit GDDR5 und später nur noch mit DDR4 RAM, was fast die Hälfte der Performance gekostet hat. Deshalb können iGPUs eben nie mit einer halbwegs guten Graka mithalten und wenn es nicht um ein extrem kompaktes Notebook geht, sollte man auch da eines mit Graka nehmen, wenn die GPU Performance wichtig ist. Für mehr die Anzeige des Desktops und Multimediawiedergabe braucht eine iGPU aber meiner Ansicht nach auch nicht da zu sein, wer mehr möchte, der wird mit einer Graka immer besser bedient sein als es die fetteste iGPU könnte.

man muss nur die Preise eines Asus NUC 16 Pro mit der 12 Xe3 Grafikkernen schauen
Wobei man da aufpassen muss, da diese kaum verfügbar sind. Am Besten kann man wohl noch den ASUS NUC 16 Pro Mini PC - Grand Canyon (HDMI/CSODIMM) - RNUC16GDKU7664N2, Core Ultra 7 356H, 16GB RAM, 1TB SSD mit dem ASUS NUC 16 Pro Mini PC - Grand Canyon (HDMI/LPDDR) - RNUC16GDKS76C4N2, Core Ultra X7 358H, 32GB RAM, 1TB SSD vergleichen, wobei letzterer eben die große iGPU und 32GB LPDDR5X-8533 RAM hat, statt 16GB nicht näher spezifiziertem DDR5 RAM. Ein Blick in die Preisentwicklung zeigt, dass beide Anfang Juni schon deutlich günstiger angeboten wurden als heute, Da gab es den mit der kleinen iGPU für 1501,58€ und den mit 32GB RAM und großer GPU für 1736,29€, also etwa 235€ mehr und davon geht ein Großteil alleine schon für die zusätzlichen 16GB RAM drauf.
 
..alles ganz nett und fein aber den iGPU Dingern fehlt letztendlich immer das entscheidene Feature zu den dedizierten Pixelschleudern -> enorm schneller GDDR6/7 Ram!
Ja, das ist auch ein entscheidendes Handicap.

Wobei ich denke das selbst ein kleiner 2GB GDDR7 ode GDDR6 VRAM quasi als Cache schon eine enorme Verbesserung bringen könnte. Und 2GB könnte man vom Flächenbedarg her vielleicht sogar noch unter dem Heatspreader unterbringen. Entwede als eigenes Tile and I/O Tile oder zusammen auf dem GPU Tile.
 
Und wo willst dann die ganzen Tensor Cores hinpacken? Denn nur GDDR Dimm alleine ist nur die halbe Miete. Und diese XE3P Dinger halten mit Tensoren bei weiten nicht mit. ;)

..für Office und smarte Games im 1080p Format ganz nett und absolut machbar aber das war es dann auch. Und halt als iGPU Reserve wenn die Pixelschleuder mal ausfällt, unschätzbares Feature. (y)
 
Wenn man einen Cache als Tile auf dem Chip unterbringen will, bietet sich dafür HBM an, da dies schon das breite Dateninterface mitbringt und sowieso mit Halbleiterinterposern angebunden werden muss. Aber die Kosten steigen dann auch gewaltig und am Ende hat man immer noch das Power Limit, welches sich die iGPU immer mit den CPU Kernen teilen muss und wo die aufgenommene elektrische Leistung dann als Wärme abgeführt werden muss. Schau dir die Leistungsaufnahme der Grakas an und deren Kühler. Außerdem ist auch der Platz unter dem HS beschränkt, eine RTX 5090 hat einen GB202 GPU Chip der etwa 750 mm² groß ist und selbst bei einer RTX 5050 ist die GB207 GPU noch 181 mm² groß und hat normalerweise 130W TDP. Das Basetile eines 285K ist etwa 303mm² groß, wie viel davon will man für die iGPU opfern? Derzeit hat Arrow Lake-S eine iGPU die mit ihren 23mm nur 7,5% der Fläche belegt.

Denn nur GDDR Dimm alleine ist nur die halbe Miete.
Es gibt keine GDDR DIMM, die sind immer verlötet.
 
HBM ist wohl so die Zukunft, der 3D Cache ist ja auch so ähnlich.
On Chip sind die Zugriffzeiten so viel besser.

Wenn kaputt dann aber alles.
Da kann man die ganze GPU oder CPU wegwerfen nur weil der Speicher einen hat.
 
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On Chip sind die Zugriffzeiten so viel besser.
HBM hat keine bessere Latenz als normales DDR5 RAM.
HBM ist dagegen bei der Bandbreite unschlagbar, weil es 1024 oder gar 2048 Bit Datenbreite hat, es werden auch mit einem Zugriff sehr viele Daten übertragen, was aber nicht für jede Anwendung optimal ist.
 
So wie ich das gesehen habe sind das auch noch extra Chips.
Bis das alles in einem ist dauert das wohl noch bisschen.

Die Wege sind aber schon deutlich kürzer... (Parasitäre Leiterbahnen)
Bei den Frequenzen mit denen wir es heute zu tun haben spielt alles eine Rolle.
 
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Ja die HBM Chips sind eigene Chips, die werden ja eben auch von den DRAM Herstellern Micron, Samsung und SK Hynix hergestellt, Intel soll gerüchteweise auch planen wieder in die DRAM Produktion einzusteigen, was ja mal ihr Ursprung war. Dabei scheint geplant zu sein sogenanntes Z-Angle Memory (ZAM) herzustellen, eine Varianten von HBM.
Die Wege sind aber schon deutlich kürzer...
Dies spielt nicht die Role wie manche glauben. Die Latenz ist eine Eigenschaft von DRAM die sich über die Zeit kaum geändert hat, während der Takt und damit die Bandbreite massiv gestiegen sind. Die Angaben zur Latenz der Riegel haben immer größere Zahlen, aber da dies ja eben Taktzyklen sind und bei höheren Takt mehr Zyklen in der gleichen Zeit passieren, ist nicht sofort ersichtlich wie hoch die absolute Latenz ist und es entsteht der Eindruck die Latenz würde immer mehr steigen.

Die beste Latenz hat eben SRAM und dies ist meist als Cache direkt auf dem Chip, denn weil SRAM im Vergleich zu DRAM sehr viel Platz und Strom braucht, muss man damit sparsam umgehen und kann nicht z.B. einfach das DRAM des Rechners komplett durch SRAM ersetzen. Dies macht man allenfalls bei Microcontrollern mit sowieso sehr kleinem RAM Bedarf, wo man dafür dann den DRAM Controller einsparen kann. Der 3D Cache der X3D Modelle ist also nicht schnell, weil er direkt auf dem Die sitzt, wie man ja bei HBM sieht, kostet dies eher Zeit als durch kürzere Wege Zeit zu sparen, sondern weil es eben SRAM ist.
 
Das die kurzen Wege wichtig wären, ist der neuste Blödsinn aus der AMD Fanboyecke, die offenbar Sorge haben, die bLLC Modelle würden ihren X3D das Wasser abgraben und daher argumentieren, die kürzeren Wege des 3D Caches wo der zusätzliche Cache ja über dem normalen Cache sitzt, wäre ein Vorteil gegenüber Intels planarer Lösung eines größeren Chips mit dem großen Cache auf einem Die. Dies stimmt so aber nicht, die Latenz hängt von der Cacheverwaltung ab, die Länge der Wege spielt praktisch keine Rolle, es sind ja kaum je mehr als ein cm von einer Seite des Dies zur anderen, wir reden eher von mm und nicht von Metern oder Kilometern. Wer also am Ende die bessere Latenz des L3 Cache hat, wird nicht dadurch entschieden ob es ein Die ist oder zwei aufeinander gestackte. Bei den heutigen Taktraten ist man eigentlich schon im Bereich der HF Technik und damit hat man bei gestackten Dies eher das Problem des Impedanzunterschiedes an der Verbindungsstelle.
 
Ah du bist doch wieder da?? :fresse:

Latenzen wird man sehen, wenn es soweit ist. Welche Fanboys in welche Richtung inhaltlich ziehen, ist nur den Fanboys wichtig. Bis dahin bezeichnen sie sich wie gewohnt gegenseitig als solche...
(trau schau wem @Pyrocrack :p)

V-Cache liegt aktuell 3 Taktzyklen über L3. Thats all. Das sind in etwa 2ns. Bei gleichem Takt von z.B. 5.2Ghz, dürfte Intel um die +0,13ns mehr haben. Ich halte das bisher ebenfalls nicht für relevant. Jedenfalls wird es eher nicht das sein warum sie guter zweiter werden. Dann noch schauen was das Zeug bei Last am Netzteil zieht. Die Ultra 300 im Desktop wirken diesbezüglich imho nicht gleich ermutigend, aber wer weiß...

Zen 6 Samples von 10C Mobile (medusa point) die bei Geekbench aufgetaucht sind, sind single core 35% schneller als die mobilen ebenfalls 10 Cores beim Zen 5. MT: +33%. Und Geekbench macht sich imho nichts aus V-Cache. Das kommt in bekannten Fällen noch dazu.

Es bleibt also spannend. Auch beim Desktop.

PS:
Den Skin-Effekt kann man schon ab 10 kHz klar messen.
 
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Wobei man da aufpassen muss, da diese kaum verfügbar sind. Am Besten kann man wohl noch den ASUS NUC 16 Pro Mini PC - Grand Canyon Core Ultra 7 356H, 16GB RAM, 1TB SSD mit dem ASUS NUC 16 Pro Mini PC - Grand Canyon Core Ultra X7 358H, 32GB RAM, 1TB SSD vergleichen, wobei letzterer eben die große iGPU und 32GB LPDDR5X-8533 RAM hat, statt 16GB nicht näher spezifiziertem DDR5 RAM. Ein Blick in die Preisentwicklung zeigt, dass beide Anfang Juni schon deutlich günstiger angeboten wurden als heute, Da gab es den mit der kleinen iGPU für 1501,58€ und den mit 32GB RAM und großer GPU für 1736,29€, also etwa 235€ mehr und davon geht ein Großteil alleine schon für die zusätzlichen 16GB RAM drauf.

Der angeblich günstige Preis von 1736€ für den NUC mit großer iGPU ist leider Fake. Ich wollte nämlich selber so einen NUC kaufen, und hab seit März (erstmals angekündigte Verfügbarkeit) quasi täglich geschaut, wann es endlich rauskommt. Die Verfügbarkeit wurde jedoch bei jedem Shop seit März immer wieder und wieder aufgeschoben ... zu Mitte März, dann April, Mai, Juni, Juli ... in der ganzen Zeit gab es nie was zu kaufen. Man hat sich echt gefrotzelt gefühlt (im Übrigen dieselbe Leier in Amerika im Newegg). Erst ab Mitte Juli gab es dann endlich das Gerät zu kaufen. Und der Preis war dann immer um die 2.300€. Also echt heftig. Man könnte schätzen, dass 1.000€ für RAM+SSD berechnet werden, vielleicht 300€ fürs Gehäuse, und 1.000€ für die NUC Platine mit 12 Xe3P Chip.

Ich stell mir das bei einer 12 Xe3 Desktop APU ähnlich teuer vor, nur dass Intel vielleicht etwas weniger für den reinen Sockelchip berechnet. Trotzdem vermute ich 500-700€ dafür (500€ Minimum, denn die verlangen sicherlich das doppelte was ein AMD 8700G kostet, der bei 250€ liegt). Wem das unrealistisch erscheint - die Preise mit dieser iGPU sind auch bei Notebooks und NUCs schon jenseits von gut und böse. Offenbar kann Intel sich diesen Wucher leisten.

(P.S. ich hab dann keinen NUC 16 mehr gekauft, und werde bei einem SFF Desktop System bleiben ... wo eine APU fein wäre, aber auch nicht um jeden Preis)
 
Solange die NUC noch nicht wirklich verfügbar sind, sollte man die aufgerufenen Preise nicht zu ernst nehmen. Laut Googles KI gibt es Notebooks mit dem Ultra 7 356H ab $1167 und solche mit dem Ultra X7 358H ab $1299. Man müsste sich die Angebote heraussuchen und die Ausstattungen vergleichen, aber ich glaube kaum, dass Intel für die große iGPU so einen Aufpreis verlangt, wie du vermutest. Die muss ja am Ende auch noch mit den mobilen GPUs konkurrieren. Aber derzeit spielen die HW Preise sowieso verrückt und erst recht, wenn RAM und NAND dabei sind oder sie von ASUS kommt. Die Preise von deren 20 Jahre ROG Editions zeigen dies doch deutlich.
 
Die NUCs sind inzwischen verfügbar, aber man muss hier höllisch aufpassen, weil widersprüchliche Informationen im Netz sind:


Geizhals schreibt der NUC mit 358H (große iGPU) kommt mit 32 GB LPDDR5x RAM und SSD kostet nur ca. 1484€
geizhals.de/asus-nuc-16-pro-kit-grand-canyon-rnuc16gdkx76c002-90ar00w2-m001d0-a3829344.html

Das ist aber komplett falsch, denn beim echten Verkaufsshop steht ganz klar das Teil kommt ohne RAM und ohne SSD!
www.playox.de/asus-nuc-16-pro-rnuc16gdkx76c002-intel-core-ultra-x7-358h-slim-kit-mini-pc-n2008297005


Meiner Recherche nach ist die Angabe vom Shop korrekt, und Geizhals wie so oft falsch. Es steht auch dabei, dass es ein "Kit" ist. Und schon beim NUC 15 Kit war es so, dass kein RAM und kein SSD dabei war. Also handelt es sich bei dem Preis von ca. 1.500€ nur um das Barebone (NUC Platine mit 358H), ohne RAM, ohne SSD. Und da kann man sich schon ausmalen, dass auch eine reine Desktop-APU teuer werden wird.


Im Übrigen: das wiederspricht sogar den ursprünglichen Anweisungen von Intel. Intel hat nämlich definiert, dass alle Panther Lake Chips mit der großen iGPU zwingend mit verlötetem LPDDR5x kombiniert werden müssen. Offensichtlich ist dem aber nicht so, denn beim Kit kann man steckbaren RAM verwenden. Der Kunde wurde also belogen. Ein weiterer Beweis dafür ist, dass es auch eine Asrock Nucbox 358H (große iGPU) gibt, die ebenfalls steckbaren RAM nutzt (Beweis: ServeTheHome hat ein Review dazu gemacht und es gezeigt). Was hier für ein Chaos und Widersprüche abgehen seitens Produzenten und Händler, geht echt auf keine Kuhhaut mehr ...
 
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Das ist aber komplett falsch, denn beim echten Verkaufsshop steht ganz klar das Teil kommt ohne RAM und ohne SSD!
Was aber nicht angehen kann, da die Panther Lake mit der großen iGPU wie der Ultra X7 358H nur LPDDR5X unterstützen und dies muss fest verlötet sein und ist dies auch, wie man z.B. beim Angebot des NUC bei Amazon sieht.
Meiner Recherche nach ist die Angabe vom Shop korrekt,
Und meiner Recherche nach, ist es anders herum, schon weil LPDDR5X immer fest verlötet kommt, es also keine RAM Slots gibt und man daher keine Änderungen beim RAM vornehmen kann. Ein solcher Rechner wäre ohne RAM also nutzlos. Du solltest Deine Recherchetechnik überarbeiten!

Hier übrigens ein Review mit der Innenansicht und da sieht man, dass er keine RAM Slots hat, weil ein Modell mit der großen iGPU und LPDDR5X getestet wurde.
 
Sehe gerade, auch CB hat nun einen Review des NUC 16 Pro und da steht auch, was ich schon geschrieben habe:

Was ich aber nicht nachvollziehen kann, ist das sie "Drei Mal USB-C aber kein Power Delivery" als Nachteil ansehen. Ich finde es gut, denn das NUC hat keinen Akku und läuft daher nur, wenn das Netzteil eingesteckt hat. Warum soll man also einen USB oder gar TB4 Port opfern müssen, an dem dann nur das Netzteil hängt? Der gute, alte Hohlstecker ist doch hier die viel bessere Lösung. Nur weil es etwas neueres und moderneres gibt, ist es ja nicht in jeder Situation auch sinnvoll dies zu verwenden.
 
Warum soll man also einen USB oder gar TB4 Port opfern müssen, an dem dann nur das Netzteil hängt? Der gute, alte Hohlstecker ist doch hier die viel bessere Lösung. Nur weil es etwas neueres und moderneres gibt, ist es ja nicht in jeder Situation auch sinnvoll dies zu verwenden.

Statt dem Hohlstecker könnte man einfach einen weiteren USB-C vorsehen und das Gerät z.B. über USB-C PD vom Bildschirm mit Strom versorgen, Netzgerät gespart.
Beim 15 Pro NUC sind die mitgelieferten Kaltegerätekabel mit C5 Stecker extrem kurz geraten.
Das wird wenn man den Kram dann unter der Arbeitsfläche eines höhenverstellbaren Tisches verstauen möchte schnell unpraktisch.
 
Ich hab mich extra nur registriert um das zu korrigieren, weil ich es schon so oft falsch gelesen auch auf Youtube, und sogar auf der Geizhals Plattform falsch angegeben ...

Arrow Lake hat keine "Xe2" Grafikkerne, sondern "Xe1" Grafikkerne ... oder um genauer zu sein:

Meteor Lake (gibt es nur Mobil): Xe-LPG
Arrow Lake Desktop: Xe-LPG
Arrow Lake Mobil: Xe-LPG+ (hat zusätzliche XMX Einheiten)
Lunar Lake (gibt es nur Mobil): Xe2 (deutlich besser weil größerer Architektursprung)
Panther Lake (gibt es nur Mobil): Xe3 (leicht besser als Xe2 aber kein großer Sprung)
Nova Lake Desktop: Xe3
Nova Lake Mobil: Xe3P


Ganz sicher bin ich nicht ob Nova Lake Desktop Xe3 oder Xe3P bekommen soll, aber Arrow Lake Desktop hat leider auch die schlechtere Grafikkerne bekommen ...

Und ja, es ist schade dass Nova Lake Desktop nur 2 Xe3 Kerne bekommen soll. Damit ist nicht mal gesichert, dass sie besser sind als die 4 Xe1 Grafikkerne von Arrow Lake Desktop sind, denn bisherige Tests (auf Notebookcheck) mit Panther Lake Notebooks mit 2 Xe3 Grafikkernen zeigen, dass sie den 4 Xe1 Grafikkerne öfters hintennachhängen. Ein Xe3 Grafikkern bringt ungefähr 50% mehr Leistung als ein Xe1 Grafikern, aber nicht 100% mehr Leistung. D.h. insgesamt erreichen dann 2 Xe3 Grafikkerne etwa 75% der Leistung von 4 Xe1 Grafikkernen, was ein Downgrade wäre.

Ich bin ehrlich gesagt auch nicht begeistert von diesem 12-Xe3P-Desktop-APU-Gerücht, denn vermutlich wird das preislich sehr teuer ausfallen (man muss nur die Preise eines Asus NUC 16 Pro mit der 12 Xe3 Grafikkernen schauen), und dann vielleicht auch noch eine seltene Sonderausgabe, mit schlechter Verfügbarkeit, und nur für spezielle Mainboards. Mir wäre es lieber es würde eine APU für die Masse angeboten werden (z.B. mit 4-6-8 Grafikkernen), preislich akzeptabel, guter Verfügbarkeit, und für alle Mainboards. Selbst 4 Xe3 Grafikkerne wären nicht so schlecht (geschätzt AMD 8600G Leistung) ... aber 2 Xe3 Grafikkerne sind schon echt mager ... 2 Xe3 Grafikkerne oder 12 Xe3 Grafikkerne ... der reinste Extremismus wieder mal, keine gesunde Mitte ...


Xe LPG+ hatte noch einen verdoppelten L2 von 4MB auf 8MB bekommen. Nova Lake mit 12 Xe sollte immer Xe3p sein, weil das einfach nur der mobile NVL Chip mit 12 Xe3p sein wird. Die werden nicht extra für Desktop was neues auflegen. RZL-S kommt mit 4 Xe3 laut der Roadmap von MLID.
 
Statt dem Hohlstecker könnte man einfach einen weiteren USB-C vorsehen und das Gerät z.B. über USB-C PD vom Bildschirm mit Strom versorgen
Und wie viele Monitoren können 150W liefern? Bei Geizhals sind 27 in der Kategorie über 100W gelistet.
Beim 15 Pro NUC sind die mitgelieferten Kaltegerätekabel mit C5 Stecker extrem kurz geraten.
Ein längeres Kabel zu kaufen, wäre bei den aktuellen Kupferpreisen natürlich unzumutbar.
 
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