Kann mich denjenigen, die mit Windows11 komplett unzufrieden sind nur anschließen. Mein Surface Pro4 lief mit Win 10 noch ganz ordentlich, nach dem Wechsel auf Win 11 (frische Installation, da kein direktes Upgrade möglich) waren Lags n täglicher Begleiter, die ich so unter Win 10 nicht hatte. Kann auch damit zusammenhängen, dass das Tablet nur 8GB RAM hatte, aber mit Win 10 liefs ordentlich und angesichts des endenden Supportende von Win 10 habe ich den Wechsel gewagt. Da das Surface zu dem Zeitpunkt noch in Ordnung war und n Wechsel auf Linux aufgrund der proprietären Hardware für den Touchscreen und Stift (braucht nen speziellen Kernel, der gerne mal rumbuggt) nicht in Frage kam war das für mich leider die einzige Option.
Mein Hauptrechner hätte Win 11 eh nie zu Gesicht bekommen und nachdem der Akku von meinem Surface das blähen angefangen hat hab ich mir was Linuxkompatibles (Lenovo Yoga) als Ersatz gesucht, das auch mit nem vorinstallierten Win 11 kam, aber nach nem kurzen Funktionstest sofort nem Ubuntu weichen musste. Von 5GB+ Idle RAM Verbrauch bei Windows waren dann bei Ubuntu nurnoch ~1,7GB übrig. Hab für Alles was ich so täglich unter Windows als Software genutzt hätte nen passenden Ersatz gefunden.
Win 11 hab ich nurnoch in ner VM laufen und so abgekapselt, dass es nicht mehr nach Hause telefonieren kann, wobei ich das Verhalten vom Installer für Win 11 trotzdem als super übergriffig empfunden habe, so oft wie der (gefühlt drölfzillionen Mal) penetrant nachgefragt hat ob ich nicht irgendwelche Microslop Dienste nutzen möchte. Was die Bedienbarkeit angeht gehts bei MS mit jeder neuen Iteration nurnoch weiter bergab, Optionen die man z.B. noch bei XP oder Win7 ziemlich einfach gefunden hat werden inzwischen ziemlich tief vergaben. Warum hätte man da nicht bei der guten alten Systemsteuerung bleiben können?