[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

@Tundor introvertiert… :hust:
Da sieht man man wieder dass eine Internetpersönlichkeit nix mit der Realität zu tun haben muss. ;)

Ich bin auch pro Büro weil ich einfach gern schnell bei jemandem am Tisch steh.
Kann aber verstehen wenn es anderen anders geht.

Nur für die Gruppe „während Corona-Hoch-HO-Phase weit weg gezogen“ hab ich nur wenig Mitleid. Wer sowas einfach als gegeben sieht ist selber schuld…
 
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Zum Glück ist das in unserer BV relativ clever gelöst:

Durchschnittlicher Anteil mobiles Arbeiten (%) pro Quartal (Maximal 50%)

Hab auch 50% beantragt aber eigentlich mache ich nur Freitags mal HomeOffice (aber lieber Haben als Brauchen :fresse:)
 
Da sieht man man wieder dass eine Internetpersönlichkeit nix mit der Realität zu tun haben muss. ;)
Weiß ich nicht, würde sagen ich bin im echten Leben nicht anders, aber wenn ich den ganzen Tag unter Leuten bin strengt es mich halt eher an. Reden tu ich trotzdem viel :d
 
Ist die Auftragslage oder Performance der Unternehmen in Deutschland (mal abseits der Automobilindustrie) wirklich so kritisch wie vermeintlich in der Presse dargestellt? Wie läufts denn so bei den Banken, Energie- oder Telekommunikationsunternehmen aus Sicht der bzw. für die Mitarbeiter? Überall Nullrunden, Stellenabbau, HO-Rückabwicklung, etc.?

Auf den üblichen Plattformen sehe ich haufenweise Stellen ausgeschrieben. Aus dem Bekanntenkreis sind 2 ehemalige Kollegen einigermaßen problemlos aus der Automobilindustrie in andere Bereiche gewechselt. Vllt. ist es aber auch nur eine Momentaufnahme oder Außreiser in der Statistik.

Falls jemand mal berichten mag, würde mich das wirklich interessieren (da ich seit über einem Jahrzehnt eigentlich nur in der Automotive IT unterwegs bin).
 
Ist die Auftragslage oder Performance der Unternehmen in Deutschland (mal abseits der Automobilindustrie) wirklich so kritisch wie vermeintlich in der Presse dargestellt?
Kurz und knapp: Ja

Der Maschinenbau war lange eine Garantie für gute Jobs. Mittlerweile ist der Drops hier hart gelutscht. Die richtig großen Chemiebuden wie BASF, Wacker, DOW usw. kürzen alle die Jobs und platzieren immer weniger Aufträge und die Leute dort werden auch an immer kürzeren Leinen gehalten und die Stimmung ist längs nicht mehr "wir haben alle das gleiche Ziel", sondern "wie können wir unseren Zulieferer maximal ärgern, damit er garantiert kein Geld mehr verdient". Am Ende werden die Leute dort selbst gedrückt.
Am Ende ist Energie in Deutschland viel zu teuer (und die Firmen zahlen im Gegensatz zu uns quasi nichts) und die Bürokratie vertreibt den Rest.

Ausgeschriebene Stellen heißen gar nichts. Jeder Drecksfirma schreibt ständig elendig viele Jobs aus, aber gesucht wird am Ende gar nicht. Wenn sich mal der Überflieger bewirbt und kein Geld dafür will, wird er mal eingeladen. Ansonsten laufen die Anzeigen über Monate bis Jahre hinweg. Wer Regelmäßig guckt was am Markt los ist, wird dem sofort zustimmen, das man irgendwann seine Firmen kennt, die immer und immer und immer suchen. Und dann trifft man in der eigenen Firma jemanden, der da mal gearbeitet hat und er erzählt, wie es wirklich läuft dort.

Bei den Temperaturen aktuell mache ich mehr Home Office, weil ich ein Chef Eckbüro (zu viel Anwalts Serien geguckt)habe und dementsprechend viel Hitze aktuell in die Bude bekomme. Nächste Woche wird es sicher wieder besser.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kurz und knapp: nein. Ist nicht super rosig aber weit weg von kritisch. Und Dienstleistung sind die ganze zeit nicht so betroffen gewesen wie Industrie. Und DE ist seit geraumer Zeit kein Industrieland mehr auch wenn die Wahrnehmung und die Berichterstattung was anderes vermuten lässt. Die harten Zahlen sagen aber was anderes.

Grösstes Hemmnis der Wirtschaft dürfte die aktuelle Regierung sein. Ganz vorne weg Frau Reiche.
 
Diesen faktenlosen Pessimismus teile ich nicht. Ich höre aber auch nicht auf Döpfners Propaganda bzw die Propaganda der Superreichen.

Btw. allein Bayern hat 2025 2,4 Milliarden Schenunkssteuer erlassen. Und weniger als 1 Milliarde eingenommen. Dieser Erlass kann erfolgen ab einer Schenkung von 26 Millionen oder mehr, wenn dargelegt werden kann, dass dies unzumutbar wäre. Wohlgemerkt, das zu verschenkende Vermögen muss 26 Mio oder grösser sein, NICHT die zu zahlende Steuer. Der Median der Schenkungen, bei denen ein Erlass erfolgte, betrug 34,5 Mio Euro.

Aber wir müssen bei den Ärmsten, bei Familien und Kindern, Bildung und Infrastruktur sparen. Ihr werdet nach Strich und Faden verarscht von einer in Relation winzigen reichen Kaste und ihren Handlangern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und Dienstleistung sind die ganze zeit nicht so betroffen gewesen wie Industrie.
Deutschland lebt von der Industrie. Dienstleistung ist Nutzlos, wenn keiner Geld hat, die Dienstleistung auch bezahlen zu können. Man braucht immer irgendeine Sache mit einer Wertschöpfung, um diese dann verkaufen zu können. Wenn jeder nur sein "Wissen" verkauft, wird am Ende nichts mehr erwirtschaftet. Viele Jobs wie Pflege laufen auch nur, weil erschaffene Industrie Dinge mit einen echten Wert erzeugt.
In einen Land, in dem 100% aller Jobs zb Pflege (Dienstleistung) wäre, würde das System sofort zerbrechen. Denn wer soll die Pflege bezahlen können, wenn jeder nur Pflege anbietet und das Gehalt dafür nicht reicht, selbst diese Dienstleistung zu buchen, da zwischen Einnahmen und Kosten ein gewaltiger Posten (Steuern) liegt.

Am Ende ist unser Problem die Rente. Das wusste man schon vor 50 Jahren, aber die Demokratie mit gewählten Volksvertretern hat halt den gewaltigen Nachteil, das jeder Politiker immer nur bis zur nächsten Wahlperiode denkt. Ein Monarch hat deutlich langfristiger gedacht.
 
Deutschland lebt von der Industrie.
Nein tut es nicht. Komm halt mal in der aktuellen Zeit an. Deutschland ist seit Jahrzehnten kein Industrieland mehr. 70% des deutschen BIP kommen aus dem Dienstleistungssektor. Nur 29% aus der Industrie. Die Automobilbranche ist dank Lobbyarbeit komplett überpräsent in Relation zu ihrem tatsächlichen Beitrag von Deutschlands Wohlstand.
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Ein Monarch hat deutlich langfristiger gedacht.
Alter Verwalter. Und ich dachte die Monarchisten hätten es nach dem 2 WK endgültig begriffen.
 
Überall Nullrunden, Stellenabbau, HO-Rückabwicklung, etc.?
Ja, ja und ja, aber nicht aus externen Gründen imho. Vertrieb ist im Endeffekt nicht existent, Know How wandert seit 2 Jahren zur Konkurrenz ab und es geht seit 3 Jahren eigentlich nur noch um Near- und Offshoring.
 
US Zölle und China konkurriert in unseren Fachgebieten nun mit uns

Ja was soll das wohl werden, auch wenn wir unsere Wehwehchen nicht hätten?
 
Da muss ich halt auch sagen, es gab nie Full-Remote bei uns, außer als Ausnahme während Corona. Manche Kollegen sind weggezogen, als es schon die Hybrid Policy gab (also mindestens 2 Tage Office) und die haben dann quasi Deals mit dem Lead gemacht, dass eine Woche nach Berlin kommen und eine Woche im HO sind am Stück. Das geht jetzt dann mutmaßlich halt nicht mehr, das war aber auch nie offiziell so erlaubt.
So einen Deal habe ich auch, wenn das gestrichen wird hätte ich ein riesen Problem. Aber ich bin fest davon überzeugt dass meine Arbeit mit mehr Office Tagen nicht produktiver wäre. Ich mein wenn ich da bin und Meeting Räume buche kommen die Leute nicht mit der Begründung sie hätten direkt danach Anschlussmeetings und remote geht das einfacher. Da sitzen die Leute dann eine Etage drüber und kommunizieren per Rechner. Und dafür soll ich 450km fahren?

Für mich ist office Zwang absolut aus der Zeit gefallen und die Aversion dagegen in diesem Land nervt mich tierisch.
 
Wenn sie sich das gesabbel sparen würden und offen und ehrlich wären und sagen würden, dass sie das bevorzugen, weil es auch einfacher ist, wenn man im büro ist wenn man mal was schnell absprechen will und natürlich auch das zwischenmenschliche direkter ist, dann wäre das soviel nachvollziehbarer. Stattdessen diese inhaltsleeren Buzzwörter aus dem HR. Sowas ist echt die Pest. HR halt… vll sollten firmen das mal verschlanken…

Die sollen einfach klar sagen das sie Personal abbauen wollen, nichts anderes will man mit solchen Aktionen doch erreichen. Stattdessen dieser Bullshit mit Teamspirit und bla.
 
Aber ich bin fest davon überzeugt dass meine Arbeit mit mehr Office Tagen nicht produktiver wäre.
Ich weiß nicht wie ich das messen soll aber ich würde behaupten ich bin im Büro nicht produktiver. Alleine schon durch das ständige rumgerenne und mehr Kaffeekränzchen.
Ist die Auftragslage oder Performance der Unternehmen in Deutschland (mal abseits der Automobilindustrie) wirklich so kritisch wie vermeintlich in der Presse dargestellt?
Bei uns würde ich sagen läuft es eigentlich gut, aber das Business ist halt hart. Man lebt vor allem von den Zukunftsaussichten und die sind häufig eben stark an die Kauflaune der Konsumenten gebunden welche aktuell (mal wieder) höchst verunsichert ist. Gleichzeitig versucht man immer überall Kosten zu drücken, gerade erst wurden wieder 150 Stellen "Redundant" gemacht wie man so schön sagt :fresse: weil man nen guten Ausblick für Investoren bieten muss.

Die Stimmung allgemein ist ja echt mies, überall hört man nur noch rumgeheule dass man keinen Job findet, gleichzeitig kenne ich aber keinen einzigen Arbeitslosen in meinem näheren Umfeld. Auch hier im Forum scheinen die Leute relativ schnell was zu finden wenn sie wechseln, oft sogar mit Upgrade. Und gerade in der Industrie ist das rumgeheule natürlich am größten, aber auch weil jeder Subventionen will, ist ja logisch.
 
Bei uns ist am Dienstag "Collaboration Day", an dem alle reinkommen müssen. Und das nutzen wir auch so, da sind wir oft den halben Tag in der Kaffeeküche und reden über Gott und die Welt. Natürlich auch Firmendinge. Aber anscheinend ist es so gewünscht, dass man "kollaboriert".
Ich muss ehrlich sagen, auch wenn ich 100% Homeoffice haben könnte, nachdem ich jetzt nur noch 12km in die Firma hab, und da in gut 10 Minuten bin, würde ich trotzdem 1-2x die Woche ins Büro kommen, der Austausch mit Kollegen ist schon nicht schlecht. Ich hab zwar keine direkten Teamkollegen auf diesem Kontinent, aber ein paar Überschneidungspunkte hab ich mit anderen Leuten hier ja auch, und es sind alles nette Leute, mit denen ich gerne rede. Aber so wie heute, Freitags, könnte ich ohne Hose im Büro sitzen, und keiner würde es merken, da ist keine Sau da. Der dritte verpflichtende Bürotag ist meiner Meinung nach also eher unnötig, da es sich durch die Homeoffice-Tage so aufteilt, dass man kaum noch wen trifft.
Aber wenn immer alle da sein müssten, würde die Arbeitsqualität auch sehr leiden, denn wirklich konzentrieren kann man sich dann nicht.

Meine Architect-Promotion wurde mir jetzt mit Jahreswechsel versprochen, ich bleibe gespannt. Vor allem auch, was beim Gehalt geht, garantieren kann mir da noch keiner was. Und nachdem die ganze Branche jammert, gehe ich nicht von mehr als 10% Erhöhung aus.
 
<Neidische Industrieblicke> :fresse:
Beitrag automatisch zusammengeführt:

gehe ich nicht von mehr als 10% Erhöhung aus.
Normal, oder? Bei uns gibt's seit eh und eh 10% bei Promotion, es sei denn man verdient massiv unterm Band, dann wird man entsprechend angehoben aber meistens ist man damit schon drin. Aber dafür gibt es halt dann in den Folgejahren wieder mehr Spielraum für Erhöhungen.
 
Wir haben jetzt immerhin eine 2 % erhöhung bekommen.
Im HO waren bei mir Einzelarbeiten sicher 30-40% produktiver, bei Teamarbeiten kommt es immer darauf an, teils produktiver, teilweise aber auch nicht.
 
Normal, oder? Bei uns gibt's seit eh und eh 10% bei Promotion, es sei denn man verdient massiv unterm Band, dann wird man entsprechend angehoben aber meistens ist man damit schon drin. Aber dafür gibt es halt dann in den Folgejahren wieder mehr Spielraum für Erhöhungen.
Von Engineer zu Senior Engineer waren es ~15%, aber auch nur weil gut verhandelt. Dafür gibt's als Architect dann auch mehr Bonus, 15% statt 10% von Jahresbrutto. Also in Summe wird es sich schon lohnen.
Letzte Woche war auch mein Chef-Chef aus Amerika zu Besuch, und wir haben ein bisschen geredet, und er sieht mich auch als Service-Lead für das Team, in dem ich aktuell bin, wenn mein aktueller Chef einmal nicht mehr mag. Er ist jetzt über 60, bin gespannt, wann es soweit ist. Er hat letztes Jahr auch noch zwei andere Teams dazubekommen, daher kann ich mir schon vorstellen, dass er es vielleicht frühzeitig einmal übergeben wird. Würde aber eh auch gut passen, Architect, und dann vielleicht in 1-2-3 Jahren Service-Lead. Weiß gar nicht, ob ich dann noch viel weiter rauf möchte, danach wird es dann schon sehr politisch.
 
Also, ich genieße es tatsächlich aktuell 2x Woche ins Büro zu gehen. In erster Linie auch, weil da die Leute direkt reagieren müssen, wenn ich was will. Ich HASSE es, wenn ich gefühlte Ewigkeiten auf Antworten in Teams und Co warten muss.

Generell verstehe ich total, wieso viele AG zurück zur Präsenz wollen. Viele nutzen das halt schamlos aus, sind nicht erreichbar, eiern rum. Produktiver bin ich zu Hause, allerdings reagiere ich auch immer sofort auf Nachrichten und Anfragen, komme mir damit aber fast schon etwas einzigartig vor... und dann dieses nebeneinander herleben, ohne sich mal hallo zu sagen. Zumindest denen, mit denen man zusammen arbeitet. Guten Morgen, mache kurz Mittag, bis morgen... so viel Arbeit ist das nun nicht, und man hat das Gefühl nicht alleine zu arbeiten. Aber vielleicht bin ich da auch komisch
 
Also, ich genieße es tatsächlich aktuell 2x Woche ins Büro zu gehen. In erster Linie auch, weil da die Leute direkt reagieren müssen, wenn ich was will. Ich HASSE es, wenn ich gefühlte Ewigkeiten auf Antworten in Teams und Co warten muss.
Da ist mein Chef echt ein Paradebeispiel dafür, er hat nie HO gemacht, aber wen ich HO hatte und Mails geschrieben habe wo er Entscheidungen treffen sollte, entweder kam, besprechen wir wen du im Büro bist, oder wurde ignoriert bis ich wieder im Büro bin, ein schelm wer da böses denkt.
Wen ich im Büro bin übe ich da auch mehr druck aus und gehe rüber und sag ihm direkt ohne Entscheidung kann ich nicht weiter machen, der gleiche Wortlaut in einer Email klappt leider null bei ihm.

Generell verstehe ich total, wieso viele AG zurück zur Präsenz wollen. Viele nutzen das halt schamlos aus, sind nicht erreichbar, eiern rum. Produktiver bin ich zu Hause, allerdings reagiere ich auch immer sofort auf Nachrichten und Anfragen, komme mir damit aber fast schon etwas einzigartig vor... und dann dieses nebeneinander herleben, ohne sich mal hallo zu sagen. Zumindest denen, mit denen man zusammen arbeitet. Guten Morgen, mache kurz Mittag, bis morgen... so viel Arbeit ist das nun nicht, und man hat das Gefühl nicht alleine zu arbeiten. Aber vielleicht bin ich da auch komisch

Witzig ist, das der GF der das bei uns zu verantworten hatte, das es kein HO mehr gibt, permanent unterwegs war, ist durch Deutschland durch die verschiedenen Werke gedackelt, hatte nie Zeit.
Meetings hat er teilweise im Auto abgehalten, auf Mails sind selten reaktionen gekommen, wen dann nicht direkt an mich, sondern meinen Chef:rolleyes2:
Bei einem richtigen kennenlern Gespräch als er angefangen hat, wollte er mich sogar noch weiter befördern, was ich aber nach kurzer Überlegung abgelehnt habe, weil ich mit dem Gehalt nicht einverstanden war, villt war er deswegen auch sauer, wer weiß:LOL:
 
Kommt halt wahrscheinlich auch einfach auf den Job an. Auch bei sowas wie der SW-Entwicklung.
Das Entwicklerteam ist - zu Recht - froh drüber wenn sie einfach nen ganzen Tag ungestört arbeiten können. Klar, mal technisches Brainstorming im Team am Whiteboard ist auch drin und toll.
Ich hab aber z.B. so nen "Laber-Job" als Produkt-Manager. Mir fällt es da auch bei den Entwicklern viel einfacher wenn ich bei ihnen an Tisch stehen kann für Fragen und Anliegen (und nein, ich rede jetzt nicht von "schieb das mal dazwischen" ;))
Von den Absprachen mit anderen Produkt-Managern etc. ganz abgesehen.

Übrigens:
Heult doch alle! :fresse:
Ich hab Anfang des Jahres ganze 1% Plus bekommen. Und das auch nur, weil mein Chef meinte, "0% sieht schon echt doof aus"... Bei der momentane Lage tatsächlich auch irgendwie verständlich.
Dafür direkt letzte Woche 10% Mieterhöhung bekommen :wall: (zugegeben erst die Zweite in 12 Jahren und das Dach wurde im Frühjahr neu gedämmt).
Leider reicht das Lohn-Miet-Verhältnis bei uns dann auch nicht aus dass die 1% die 10% auffangen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommt halt wahrscheinlich auch einfach auf den Job an. Auch bei sowas wie der SW-Entwicklung.
Das Entwicklerteam ist - zu Recht - froh drüber wenn sie einfach nen ganzen Tag ungestört arbeiten können. Klar, mal technisches Brainstorming im Team am Whiteboard ist auch drin und toll.
Ich hab aber z.B. so nen "Laber-Job" als Produkt-Manager. Mir fällt es da auch bei den Entwicklern viel einfacher wenn ich bei ihnen an Tisch stehen kann für Fragen und Anliegen (und nein, ich rede jetzt nicht von "schieb das mal dazwischen" ;))
Von den Absprachen mit anderen Produkt-Managern etc. ganz abgesehen.
ich bin Entwickler und bin auch der Meinung, dass man manche Sache einfach besser persönlich regelt. Sicher geht auch alles remote, aber mir gefällt es besser im direkten Austausch.

Wenn ich im Tunnel bin und code, habe ich aber gerne meine Ruhe. Das geht im Büro nie so gut wie zu Hause
 
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