Das Problem ist doch recht simpel zu lösen, einfach Spiele entwickeln die man auch ohne verfickten Online-Zwang (bei Single Player Titeln) zocken kann und wer Bock hat mit Leuten zu daddeln, dann gibt es einen Koop und/oder Mehrspieler Modi, selbst wenn der Server für das Spiel abgestellt wird, so kann man es auch noch wunderbar Solo zocken und das auch noch Jahre später, wenn es einen danach dürstet.
Nein, genau das ist das Problem.
Diese Spiele haben eben keinen "lokalen" Multiplayer und die Serversoftware wird nicht veröffentlicht.
Die Forderung war im Endeffekt genau das, was du jetzt hier schreibst: Die Spiele müssen einen lokalen Multiplayermodus haben, oder der Entwickler müsste die Serversoftware veröffentlichen, wenn er das Spiel einstellt. So das man eben auch ohne "offizielle" Server weiterspielen kann. Zudem geht es hier überwiegend ja auch um Multiplayertitel, denn Singleplayerspiele funktionieren ja meistens eh offline.
Die Lösung ist technisch "einfach", wirtschaftlich/politisch aber nicht, weil genau das eben einfach nicht getan wird. Das war eben die Forderung, die jetzt abgelehnt wurde.
Aus Sicht der Industrie wäre die Lösung aber vermutlich auch einfach. Deshalb verstehe ich auch nicht, warum die Industrie überhaupt dagegen ist.
Wenn die Politik vorgeschrieben hätte, das gekaufte Spiele nach der Einstellung weiterhin spielbar bleiben müssen, dann würde ich Spiele einfach nichtmehr verkaufen, sondern nur noch als Lifeservice im Abo anbieten. Dann kauft man das neueste Call of Duty halt nichtmehr für einmalig 60-70€, sondern dann muss man halt ein Abo für 10€/Monat abschliesen. Problem gelöst. Den Spielern wird das noch weniger gefallen, aber praktischerweise kann man den Schwarzen Peter dafür dann ja sogar der Politik zuschieben, denn die haben das durch die Änderung ja quasi forciert.