Importvorschriften für Netzwerkgeräte: Routerhersteller fordern strenger Regeln

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Mehrere europäische Hersteller von Netzwerktechnik drängen derzeit auf strengere Sicherheitsvorgaben für importierte Router und andere Netzwerkinfrastruktur. Vier deutsche Unternehmen sowie ein Hersteller aus Litauen haben sich dazu in einem neu gegründeten Branchenverband mit dem Namen Safenet zusammengeschlossen.
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Falsch. Die fordern Handelshemmnisse für die Konkurrenz. Sonst würden die Europäische Hardware, offene Boatloader, Open Source und vor allem Support/Updatepflicht für "Altgeräte" fordern. Nichts als ein erbärmlicher Haufen Trittbrettfahrer.
Bei TPLink bekomme ich wenigstens die beste Plattform für Open WRT.
 
Falsch. Die fordern Handelshemmnisse für die Konkurrenz.
Sie fordern beides. Ich finde das eine schließt in dem Falle das andere nicht aus. Das du alle in den gleichen Topf klopfst, ist im Falle von AVM/Fritz auch nicht wirklich gerechtfertigt, oder?
Zumindest noch - wird sich ja zeigen wie die Updatepolitik nach der Übernahme weitergehen wird.
 
Interessant ist ja auch, daß lediglich die geografische Herkunft von Hard- und Software problematisiert wird, nicht aber die grundsätzliche Frage nach Sicherheit, Backdoors etc Und dass vor allem "China" genannt wird, und nicht die USA...
 
Letzen Endes geht es nur darum die eigene Marge zu sichern. Heißt den billigesten Hardwaremist zu einem möglichst hohen Preis zu verkaufen und dem Kunden keine/kaum Möglichkeit zum wechseln geben. Plus man hat Angst vor der Konkurrenz aus China die mittlerweile besser Produkte zu deutlich günstigeren Preisen raus haut. Mit Förderung der KP China (versteht sich, man muss ja Abhängigkeiten erschaffen).
 
Ich finde es richtig.

China ist schon lange dabei mit subventionierten Dumpingpreisen europäischen Herstellern das Wasser abzugraben. Da braucht es Schutzmaßnahmen. Freier Markt funktioniert nicht, wenn sich nur einer dran hält. Und China hält sich nicht dran. Ich halte nicht viel von Trump, aber Schutzzölle gegen China wären auch in der EU angebracht.

Zudem hat China in den letzten Jahren durchaus gezeigt, dass die Abhängigkeiten ausnutzen um uns unter Druck zu setzen. Stichwort Rohstoffe wie seltene Erden.
 
China ist schon lange dabei mit subventionierten Dumpingpreisen europäischen Herstellern das Wasser abzugraben.
Das ist der springende Punkt! Die kommunistische Partei subventioniert chinesische Firmen in allen Schlüsseltechnologien, während wir nur die nicht sich selbst tragenden Bereiche quersubventionieren.

Das mag aus Sicht von China sehr gut investiert sein, aber wie Du richtig heraus stellst, sind dadurch die Voraussetzungen für konkurrierende Unternehmen auf dem Weltmarkt zu Gunsten chinesischer Firmen verschoben.

Klar kann man sich nun darüber beschweren, aber nur eines hilft wirklich: entweder nachmachen, um Chancengleichheit wieder herzustellen, oder gezielt Gegenmaßnahmen einzuleiten, auch wenn einem das moralisch zuwider ist. Wenn man nichts tut, gehen die Marktanteile Chinas weiterhin nach oben.

Immerhin ein Lichtblick, dass das mit den von uns subventionierten Klein-Lieferungen aus China langsam aufhört.
 
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