Ryzen 7 5800X3D und Ryzen 7 7700X3D: AMD baut das AM5/AM4-Vermächtnis weiter aus

Da ich nicht spiele, reicht dies RAM und da meine Anwendungen viel RAM brauchen, bin ich froh nun die 96GB zu haben. Im Arrow Lake sind zwei 64GB (2+32) Kits, bei den aktuellen Preise muss dies für die nächsten Jahre erstmal reichen.
96GB finde ich schon extrem.

Wenn es sein muss kann man in den allermeisten Anwendungsfällen durchaus mit 16GB auskommen, aber 32-48GB wären für etliche Sachen, egal ob Videobearbeitung mit Blender und DaVince Resolve oder Games wie Indiana Jones und der Große Kreis oder Flight Simulator 2024 nicht verkehrt Auch 64GB konnte man mitnehmen wenn der Preis okay war.

Wobei damals sogar noch 64GB Mainstream-Kits günstiger waren als 48GB Gaming-Kits, wenn man mal 64GB (2x 32GB) Patriot Viper Venom DDR5-5200 CL40 mit 48GB (2x 24GB) Patriot Viper Xtreme5 DDR5-7000 CL32 vergleicht.

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Heute bekommt man für 280€ RAM-Budget höchstens noch einen 16GB Kit, und selbst da ist die Auswahl überschaubar.

Das Problem ist das viel Leute schon seit Herbst 2024 länger aufrüstwillig oder erstanschaffungswillig wären, und jetzt in die RAM-Kriese gelaufen sind: Denn Anfangs waren die Zen5 Ryzen 9000er und Arrow Lake Core Ultra nicht gut verfügbar, dann sind die GeForce RTX 4000er und Radeon RX 7000er verschwunden ohne das es den früher üblichen abverkauft. Dann kam der Sommer 2025 und man hatte andere Prioritäten. Als dann der Herbst 2025 kam, waren die GeForce RTX 5000er und Radeon RX 9000er verfügbar, aber haben sich anders als bei vorherigen Generationen sehr teuer gehalten und sind in den ersten Monaten kaum im Preis gefallen. Und so ist man dann sehenden Auges in die RAM-Krise gelaufen.
 
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96GB finde ich schon extrem.

Wenn es sein muss kann man in den allermeisten Anwendungsfällen durchaus mit 16GB auskommen
Ja ich nutze eben nicht die gewöhnlichen Anwendungen, sondern solche die viel RAM brauchen. Jeder hat halt seine Anwendungsfälle und muss danach entscheiden, welche Hardware und auch wie viel RAM er braucht. Auch wenn dir dies unverständlich ist.
 
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In guten Zeiten lief es so, aber viele Leute müssen entweder ein Budget einhalten, oder wollen ein Budget einhalten ... und da muss man dann in so teuren Zeiten wie diesen die eine oder andere Kröte schlucken. In Zeiten wie diesen geht es eher darum mit welcher Kröte man noch am ehesten leben kann.
 
Klar geht's auch immer um das individuelle Budget. Das muss erstmal aufgestellt und dann eingehalten werden.
Schon klar das man heute für 32GB Speicher fast gleich viel bezahlt wie für eine 9060XT 16GB.
Ist ja auch echt irre, ebenso das man unter 250€ quasi keine vernünftige 2TB SSD bekommt.
Das belastet alles das Budget und man sieht es ja anhand der Verkaufszahlen das der DIY Markt am Boden liegt.
Daran werden die zusätzlichen X3D Typen auf AM5 nichts ändern, der "comeback" 5800X3D wird AM5 ebenfalls nicht zu mehr Marktanteil verhelfen sondern der alten AM4 Plattform nochmal Leben einhauchen.
 
Das stimmt, erstmal ist natürlich das invididuelle Gesamtbudget am wichtigsten, denn das gibt es bei allen Kunden.

Gerade bei den versierteren Kunden gibt es aber nicht nur ein Gesamtbudget, sondern auch Komponentenbudgets, wie z.B.

CPU max. 350€
Luftkühler max. 40€
Mainboard max. 150€
RAM max. 280€
SSD max. 150€
Grafikkarte max. 600€
Netzteil max. 80€
Gehäuse incl. sinnvoller Lüfter max. 80€
ggf. Zusammenbau max. 70€

Daraus ergibt sich dann ein Gesamtbudget von 1.800€ für ein Komplettsystem oder 1.730€ für eine Komponentenbestellung.

Selbst wenn man bei der CPU, beim Mainboard und beim Gehäuse etwas mehr sparen könnte, so das man mehr Geld in RAM und SSD stecken könnte, bleibt trotzdem ein sehr ungutes Gefühl dabei.
 
Es gibt bereits CPU+GPU in einem Chip wie der heisst ...(G) und NPU (KI) RTX Spark
RTX Spark
 
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man sieht es ja anhand der Verkaufszahlen das der DIY Markt am Boden liegt.
Ja, denn die großen OEMs dürften sich ebenfalls RAM Kontingente gesichert haben und vermutlich sogar langfristiger und damit noch zum alten Preis. Aber auf jeden Fall kaufen sie in großen Mengen ein und können daher auch anderes verhandeln. DIY Käufer bauen sich ihren eigenen Rechner zusammen, oder vielleicht für einen Freund und da kommt ja dann noch dazu, dass es diese Jahr keine echten Neuheiten gab und erst Ende des Jahres Nova Lake als wirklich Neuheit erwartet wird. Die Enthusiasten haben also wahrscheinlich schon vor der Speicherkrise ein Systemupgrade gemacht und derzeit auch einfach keinen Grund zu kaufen.

Später im Zyklus einer Generation kaufen meist die Leute die mehr preissensibel sind, die Preise für CPUs und Mainboards fallen ja normalerweise im Laufe der Zeit und die schlagen dann später zu. Die Rechnung geht bei den aktuellen Preisen für RAM und SSDs halt derzeit nicht auf und entsprechend halten diese Leute sich jetzt zurück und der DIY Markt liegt am Boden. Ich bin gespannt wie sich Nova Lake verkaufen wird, denn als echte Neuheit dürfte er für die Enthusiasten interessant sein, wenn die Performance stimmt und obendrein kann man das DDR5 RAM weiterverwenden, welches die echten Enthusiasten schon haben dürften und eine neue SSD ist auch nicht unbedingt nötig. Für Gamer dürfte dann eher die Frage sein, ob es sich lohnt ein CPU Upgrade zu machen, wenn sie die Graka nicht updaten können, weil keine neuen, schnelleren Modelle erscheinen.

Wenn dann Olympic Ridge ebenfalls auf dem Markt ist und die Leute beide vergleichen können, dann werden wir sehen wie viel Leben noch im DIY Markt steckt. Aber vielleicht ist bis dahin die Speicherkrise vorbei und dann dürfte es sowieso einiges an Nachholbedarf geben, auch wenn dies eher nicht wahrscheinlich ist. Allerdings gehen die wichtigsten KI Firmen im Sommer an die Börse und müssen dafür ihre Zahlen offenlegen, was den Enthusiasmus der Investoren dämpfen könnte oder sie ziehen die Preise so massiv an, dass sie Gewinn machen, was dann aber den Enthusiasmus der Nutzer massiv dämpfen dürfte. Alleine die Tatsache das diese Unternehmen die bisher Milliarden verbrennen, an die Börse gehen, zeigt ja schon, dass sie sich offenbar nicht weiterhin so wie bisher finanzieren können.

Der spielt im Desktopsegment keine Rolle und auch die APUs sind für echte Gamer keine Alternative zu einer Graka, weil sie einfach nicht die RAM Bandbreite haben, um mit einer halbwegs schnellen Graka mithalten zu können, vom Power Budget gar nicht zu reden.
 
Ja, denn die großen OEMs dürften sich ebenfalls RAM Kontingente gesichert haben und vermutlich sogar langfristiger und damit noch zum alten Preis. Aber auf jeden Fall kaufen sie in großen Mengen ein und können daher auch anderes verhandeln. DIY Käufer bauen sich ihren eigenen Rechner zusammen, oder vielleicht für einen Freund und da kommt ja dann noch dazu, dass es diese Jahr keine echten Neuheiten gab und erst Ende des Jahres Nova Lake als wirklich Neuheit erwartet wird. Die Enthusiasten haben also wahrscheinlich schon vor der Speicherkrise ein Systemupgrade gemacht und derzeit auch einfach keinen Grund zu kaufen.

Später im Zyklus einer Generation kaufen meist die Leute die mehr preissensibel sind, die Preise für CPUs und Mainboards fallen ja normalerweise im Laufe der Zeit und die schlagen dann später zu. Die Rechnung geht bei den aktuellen Preisen für RAM und SSDs halt derzeit nicht auf und entsprechend halten diese Leute sich jetzt zurück und der DIY Markt liegt am Boden. Ich bin gespannt wie sich Nova Lake verkaufen wird, denn als echte Neuheit dürfte er für die Enthusiasten interessant sein, wenn die Performance stimmt und obendrein kann man das DDR5 RAM weiterverwenden, welches die echten Enthusiasten schon haben dürften und eine neue SSD ist auch nicht unbedingt nötig. Für Gamer dürfte dann eher die Frage sein, ob es sich lohnt ein CPU Upgrade zu machen, wenn sie die Graka nicht updaten können, weil keine neuen, schnelleren Modelle erscheinen.

Wenn dann Olympic Ridge ebenfalls auf dem Markt ist und die Leute beide vergleichen können, dann werden wir sehen wie viel Leben noch im DIY Markt steckt. Aber vielleicht ist bis dahin die Speicherkrise vorbei und dann dürfte es sowieso einiges an Nachholbedarf geben, auch wenn dies eher nicht wahrscheinlich ist. Allerdings gehen die wichtigsten KI Firmen im Sommer an die Börse und müssen dafür ihre Zahlen offenlegen, was den Enthusiasmus der Investoren dämpfen könnte oder sie ziehen die Preise so massiv an, dass sie Gewinn machen, was dann aber den Enthusiasmus der Nutzer massiv dämpfen dürfte. Alleine die Tatsache das diese Unternehmen die bisher Milliarden verbrennen, an die Börse gehen, zeigt ja schon, dass sie sich offenbar nicht weiterhin so wie bisher finanzieren können.


Der spielt im Desktopsegment keine Rolle und auch die APUs sind für echte Gamer keine Alternative zu einer Graka, weil sie einfach nicht die RAM Bandbreite haben, um mit einer halbwegs schnellen Graka mithalten zu können, vom Power Budget gar nicht zu reden.

Hoffe das es für Gamer doch noch in Zukunft gut aussieht. :)

Gaming mit RTX Spark: RTX, DLSS und 1440p

Nvidia positioniert RTX Spark nicht nur als KI-Plattform, sondern auch als Gaming-Lösung. Unterstützt werden RTX-Raytracing, DLSS, Reflex und G-SYNC.

Nvidia nennt AAA-Gaming in 1440p mit über 100 FPS als Zielmarke. Die Grafikleistung soll je nach Anwendung in Richtung einer GeForce RTX 5070 Laptop GPU gehen.

Das klingt stark, muss sich aber erst in unabhängigen Benchmarks beweisen. Gerade weil RTX Spark auf Unified Memory und Windows on ARM setzt, wird spannend, wie sich die Plattform in echten Spielen und mit verschiedenen Engines schlägt.
Quelle-->RTX Spark
 
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Für den Satz braucht man aber doch kein Vollzitat des Beitrags direkt darüber zu machen.
 
Nova Lake wird ein heißer Kandidat um den 14700KF abzulösen. Da braucht es zwar ein Mainboard und die CPU aber der Rest kann bleiben. Da reichen hoffentlich ~600-650€ für was geiles.
 

Gaming mit RTX Spark: RTX, DLSS und 1440p

Nvidia positioniert RTX Spark nicht nur als KI-Plattform, sondern auch als Gaming-Lösung. Unterstützt werden RTX-Raytracing, DLSS, Reflex und G-SYNC.

Nvidia nennt AAA-Gaming in 1440p mit über 100 FPS als Zielmarke. Die Grafikleistung soll je nach Anwendung in Richtung einer GeForce RTX 5070 Laptop GPU gehen.

Das klingt stark, muss sich aber erst in unabhängigen Benchmarks beweisen. Gerade weil RTX Spark auf Unified Memory und Windows on ARM setzt, wird spannend, wie sich die Plattform in echten Spielen und mit verschiedenen Engines schlägt.
Qelle-->RTX Spark
und bezahlbar dann nur mit 8 gigabyte Ram.

Wenn ich mir mein m1 pro macbook anschaue, mit 16gb ram ohne damit jemals spielen zu wollen und auf einem schlanken OS, dann ist das gerade so machbar.

Bei Windows sind es eher 32gb und ich würde sogar nicht unter 48gb gehen und dann wird es mit Unified Memory richtig teuer. Das ganze Thema ist eine Totgeburt ohne bedeutend bessere Rampreise.

Wenn man sich anschaut, das 32gb DDR5 plus 12-24gb VRAM heute eigentlich Standard sind und im Grunde auch nicht bezahlbar.

Bei Apple m5 pro 48gb bin ich dann schon bei 3500 EUR. Darunter wird es den RTX Spark auch nicht geben und dann muss ich sagen, kauf ich lieber OS X als Windows 11 als Alpha Tester auf einem Spark.
 
RTX Spark ist keine Desktop Plattform, die CPUs müssen verlötet werden, sonst wäre ja auch kein LPDDR5X möglich und damit hier komplett Off-Topic. Wir haben einen eigenen Thread dazu in dem man die News dazu kommentieren kann. Nur so viel dazu, es gibt sicher mehr als 2 RAM Channels um die GPU Performance zu erlauben und wirklich Unified Memory scheint es auch nicht zu sein, wenn in der News dazu steht:
Damit gibt es also feste RAM Bereich für die CPU und die GPU wie bei jeder CPU mit iGPU, aber bei echtem Unified Memory gibt es genau diese Unterteilung eben nicht.
 
Ja, denn die großen OEMs dürften sich ebenfalls RAM Kontingente gesichert haben und vermutlich sogar langfristiger und damit noch zum alten Preis. Aber auf jeden Fall kaufen sie in großen Mengen ein und können daher auch anderes verhandeln. DIY Käufer bauen sich ihren eigenen Rechner zusammen, oder vielleicht für einen Freund und da kommt ja dann noch dazu, dass es diese Jahr keine echten Neuheiten gab und erst Ende des Jahres Nova Lake als wirklich Neuheit erwartet wird. Die Enthusiasten haben also wahrscheinlich schon vor der Speicherkrise ein Systemupgrade gemacht und derzeit auch einfach keinen Grund zu kaufen.
Es gibt schon etliche Leute die schon seit so 2024 an ein Systemupgrade denken, aber schon seitdem vor sich herschieben weil immer eine Komponenten schlecht verfügbar oder zu teuer war. Da wäre im Prinzip die Nachfrage schon da.

Aber man kauft ja auch als DIY-Systembuilder oder Kleinunternehmen bei einem Händler, der dann wiederum beie einem Distributor kauft, und die hätte schon auch ein gewisses Handelsvolumen. Wenn auch natürlich nicht ganz so extrem wie die die grossen Smartphone- und Notebookhersteller. Mit Weltkonzernen wie Samsung oder Lenovo wird sich ein Distributor nicht messen können. Aber sooo allein wäre man als DIY-Systembuilder oder Kleinunternehmen dann auch wieder nicht.
 
Es gibt schon etliche Leute die schon seit so 2024 an ein Systemupgrade denken, aber schon seitdem vor sich herschieben weil immer eine Komponenten schlecht verfügbar oder zu teuer war.
Das ging dann aber gewaltig nach hinten los, aber wer ein Upgrade ein Jahr oder länger aus solchen Gründen vor sich herschiebt, der hatte es wohl sowieso nicht wirklich nötig.
Aber man kauft ja auch als DIY-Systembuilder oder Kleinunternehmen bei einem Händler, der dann wiederum beie einem Distributor kauft
Die beide auch ihren Schnitt machen wollen und ich könnte mir vorstellen, dass Händler und Distributoren ihre Margen gesteigert haben, einmal weil die Preise sowieso hoch und die Verfügbarkeit schlecht ist, sie es also können und dann auch, um die gefallenen Stückzahlen zu kompensieren, sie es also auch müssen um zu überleben. Wir sehen ja, welche Preise bei Vergleichsportalen wie Geizhals gelistet sind und die großen OEMs dürften nicht die gleichen Preissteigerungen erlebt haben. Übrigens kenne ich auch bei kleineren Unternehmen keines, welches nicht seine PCs von einem der großen OEMs einkauft, aber keines welches sich eine DIY Konfiguration zusammenbaut oder zusammenbauen lässt.
 
Das ging dann aber gewaltig nach hinten los, aber wer ein Upgrade ein Jahr oder länger aus solchen Gründen vor sich herschiebt, der hatte es wohl sowieso nicht wirklich nötig.
Gaming und hobbymässige Videobearbeitung und 3D Modellierungen sind immer Hobby und damit natürlich nicht essentiell, und selbst bei gewerbliche Nutzung gibt es Alternativen wie bestimmte Anwendungen in die Cloud zu verlagern, so gibt es natürlich immer irgendwelche Alternativen.

Aber trotzdem würde man eben lieber einfach selbst zum fairen Preis aufrüsten.
 
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