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Temperaturüberwachung mit Sense-Eingriff: Das Corsair ThermalProtect 600W 12V-2x6-Kabel ausprobiert

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Zuletzt hatten wir uns mit dem WireView Pro II von Thermal Grizzly sowie dem Ampinel von Aqua Computer und damit den aktiven Überwachungs- und Abschalteinrichtungen für den problematischen 12V-2x6-Anschluss beschäftigt. Heute nun bringt Corsair ein 12V-2x6-Kabel mit eingebauter Over Temperature Protection (OTP) auf den Markt, welches mit dem Produktnamen ThermalProtect erscheinen wird. Wir haben uns das ThermalProtect-Kabel genauer angeschaut.
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Bin ich der einzige der es völlig bescheuert findet das sowas überhaupt notwendig ist?


Einstampfen den Mist und zurück zum Reißbrett.
 
Auch dieser Stecker muss korrekt eingesteckt werden? Das dürfte die meisten schon (wieder) heillos überfordern 😂😂
 
Finde es super, dass schon für einen schmalen Taler "Peace of Mind" einkehrt. Nicht jeder ist bereit 100€+ für ein Überwachungsgerät rauszuhauen.
 
Obwohl es schwierig ist, die genaue Ursache für eine Überhitzung eines Kabels mit hundertprozentiger Sicherheit zu bestimmen, gilt in den meisten Fällen eine unzureichende Verbindung zwischen Kabel und Grafikkarte als wahrscheinlichster Auslöser.
Nein. Und das wißt Ihr auch!

Die Ursache des Problems liegt darin, daß hier Kabel und Kontakte zu nahezu 100% ihrer tatsächlichen, maximalen Belastbarkeit belastet werden. Und das im Idealfall, also mit hundertprozentig korrekt gesteckten Kabeln/Steckern, was im Normalbetrieb nicht sichergestellt werden kann. Sobald auch nur einer "halblebig" ist, arbeitet das ganze Konstrukt über der Belastbarkeitsgrenze, da es keinerlei Sicherheitsreserven gibt.
 
unser regelmaessigen kommentar und thema zum nvidia stromkabel gib uns heute. selbstverständlich verwendet es auch amd und intel hat es mitspezifziert.

Wie viele Kommentare und sinnbefreite und sinnhafte Drittlösungen werde ich noch sehen wegen einer Kabelverbindung die halt ein thermisches Problem hat aufgrund Einsparmaßnahmen und Zwänge alle Kabel verstecken zu müssen.
 
Die einzige Lösung um da entgegen zu wirken ist ne Überwachung am NT und an der Grafikkarte selber mit integrierter Sicherung zum abschalten, wenn zu viel Last auf einer Litze ist. Es kann leider hier an beiden Seiten Probleme geben. Verstehe da die NT Hersteller nicht, dass man auf NT Seite nicht einen größeren Stecker verbaut. Die Kabel sollten dazu noch einen möglichst großen Querschnitt haben und eine Temp Überwachung mit Abschaltung ist ja nicht verkehrt. Wenn alle Punkte mal eingehalten werden würden und von allen Hersteller umgesetzt wäre das Ding mal ausgereift. Anders geht es einfach nicht. Schlimmste vorallem, wenn man bedenkt was Grafikkarten heute kosten da zu wenig passiert. Die 3090TI hatte das ja schon besser gelöst als die 4000/5000er Serie. Mal sehen was bis zur Einführung der 6000er Serie passiert.

Aktuell benutze ich noch mein TX 1000 Titanium von Corsair mit ATX 2.4. Sehe da kein Produkt wo es sich wirklich lohnt zu wechseln. Wenn ich die 4090 durch vermutlich eine 6080 oder 6090 austauschen sollte, dann wenigstens mit einer Lösung wie aktuell bei der Astral wo ich die einzelnen Pins mit HWInfo überwachen kann und austesten kann ob alles in etwa passt. Bisher meine 4090 lebt noch nach dreieinhalb Jahren mit dem ersten Kabel welches man damals vorbestellen konnte von Corsair. Hat bisher gehalten und die Qualität vom Kabel war bisher inordnung. Ob es über die Zeit korrodieren kann und es deshalb ebenfalls zum schmelzen kommen kann ist bisher nicht passiert. Soll ja auch diesbezüglich Fälle gegeben haben wo die Pins durch die Alterung Probleme gemacht haben. Unglaublich sowas.

Werden ja auch mittlerweile RMA Fälle ablehnt von Händlern, wenn was passiert.
Da wird dann auf selbst verschulden oder mangelnde Qualität der Kabel hingewiesen.

Der Kunde steht dann unter Umständen dumm da.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bitte ein Teardown machen.

Interessiert mich wie das konstruktiv umgesetzt ist. Vermute mal, dass die einen Bimetall-Schalter gebaut haben jedoch vorne im 12VHP ist eigenltich nicht genug Platz für sowas.
 
Ja, es ist ein Bimetall-Schalter, der wie gesagt hinter dem 12V-2x6-Stecker im Kabelkamm sitzt.
 
Also wohl keine gute & gleichmäßige Auslastung der verschiedenen Litzen.

Sonst hätte man es gezeigt 😂👍🏻

Sry, ganz nett das man was versucht, aber eher semi-geil
 
extra "weg lassen" hat schon sein Geschmäckle.
Ist ja auch eine Erkenntnis 😃 das es nicht tut.
 
extra "weg lassen" hat schon sein Geschmäckle.
Ist ja auch eine Erkenntnis 😃 das es nicht tut.

Bei Igor gibts nen Teardown. Kp was du hier in den Bericht hineininterpretierst…

 
Das ASUS ROG Equalizer kostet 50$ (mit Mwst bestimmt dann 50€ in DE) :fresse:

Ab 1:24 bis 2:14

Da ist Corsair mit 18€ doch ein Schnapper :fresse:
 
Kp was du hier in den Bericht hineininterpretierst…

Ich hätte einfach gerne mal gesehen, wie die Ampere-Verteilung ist. Wenn doch sowieso ein WireView dran hängt. Why not?

zB hätte man auch eine Ableitung von machen können. Soviel Ampere dann etwa die Temp usw. (zumindest für das Setup, ist sowieso alles mehr Glück als Funktion)

Wie beschrieben und auch völlig logisch, hängt die Temp des Steckers natürlich von mehreren Faktoren an.

Das Kabel selbst ist mir ziemlich egal. Ich nutze diesen Schrottstecker nicht.
 
Der Bimetall ist einfach zu weit weg vom Stecker. Da ist die Lösung vom AsRock Taichi (Heißleiter direkt im Stecker) irgendwie besser. Und die Abschalttemperatur ist dort mit 105 °C auch wesentlich höher, woran man sieht, dass auch beim Corsair beim Erreichen der 65 °C am Stecker schon dreistellige Temperaturen anliegen.
Die AsRock Sicherung haben sie bei Cybernetics mit einer HL-Pistole getestet, da hat sich dank thermisch beständigem Kunststoff noch nix bzgl. Schmelzen getan.
Irgendwie halbherzig gelöst von Corsair.
 
Wenn alle Punkte mal eingehalten werden würden und von allen Hersteller umgesetzt wäre das Ding mal ausgereift. Anders geht es einfach nicht.
Stell mal den Vorteil eines solchen Steckers dem Aufwand gegenüber, unter dem er "ausgereift" betrieben werden kann.
 
Der Bimetall ist einfach zu weit weg vom Stecker. Da ist die Lösung vom AsRock Taichi (Heißleiter direkt im Stecker) irgendwie besser. Und die Abschalttemperatur ist dort mit 105 °C auch wesentlich höher, woran man sieht, dass auch beim Corsair beim Erreichen der 65 °C am Stecker schon dreistellige Temperaturen anliegen.
Die AsRock Sicherung haben sie bei Cybernetics mit einer HL-Pistole getestet, da hat sich dank thermisch beständigem Kunststoff noch nix bzgl. Schmelzen getan.
Irgendwie halbherzig gelöst von Corsair.
Ich hab ja von HardyEbw aus dem Forum hier ein Titanload Pro zum Testen bekommen und die heißeste Stelle war bei Stecker Unterseite,
da dort die Wärme nicht weg kann.
Auf dem Kabel bei 800W 40min hatte ich nur ca. 50° bei Wakü (22° Raum) , bei Luftkühlung hast du im Sommer auch mal schnell 45°+ im Rechner und da könnten 65° schon wieder knapp werden.
An sich kurz und knapp mein Seasonic Kabel hätte völlig ausgereicht für die 600W dauerhaft.

Das Titanload Pro ist ca. 4-7° besser, umso höher die Wattzahl und Zeit umso mehr wird es und mit den Goldkontakten ist man halt auch langfristig besser bedient.
Aber reichen tut auch ein Standard Premium Kabel wenn es Fehlerfrei und sauber gesteckt ist.
Wer auf nochmal sicher gehen will kauft sich ein "Extra Premium" wenn erhältlich. Alles andere naja...jeder weitere Steckkontakt ist immer eine Fehlerquelle, ich halte davon gar nix.

https://www.hardwareluxx.de/communi...king-und-modding-thread.1363289/post-31146312
 
Dieser Stecker und der Aufwand der damit betrieben wird ist doch nur ein Symptom dafür, das Grafikkarten inzwischen einfach nur zuviel Strom verbrauchen.
 
Wenn alle Punkte mal eingehalten werden würden und von allen Hersteller umgesetzt wäre das Ding mal ausgereift.

in keiner Hinsicht.
Steckkontakte kleiner, fragiler machen und dafür mehr Strom drüber jagen ist und bleibt dämlich.

Diesen "Stecker" und "ausgereift" in einen Satz zu nennen grenzt an Wahnsinn.

Selbst wenn alle "Punkte" eingehalten werden würden sind wir immer noch bei:

Alles kann, nix muss

Nicht für den Amount of Money!
Da will ich ausgereifte Technik für kaufen.
 
Schmuck am Nachthemd

Eine indirekte Temperaturüberwachung die nicht an die Ursache geht sondern nur das Symptom feststellt. Ich halte es auch für fraglich wie schnell dieser Sensor auslöst wenn es tatsächlich mal im Stecker wärmer wird. Der Test mit dem Fön fand ich interessant um zu schauen wie der Sensor reagiert aber nicht gerade real, da zu großflächig erwärmt wurde.

Das WireView ist da zwar deutlich teuerer aber es erkennt bereits durch höhere Ströme das Problem bevor es warm wird und dann sitzt es auch nächer an der Fehlerstelle um schneller den Temperaturanstieg zu messen.

Ich verstehe nicht warum das für die Grafikkarten- oder Netzteilhersteller scheinbar so ein kompliziertes Problem ist, dass alle nur irgendwelche Zusatzlösungen/ Überwachung anbieten aber der Kern nicht angegangen wird.
Die Antwort wird wahrscheinlich wie so oft "Geld" sein.

Einzig das ASUS Equalizer scheint das Problem angehen zu wollen mit einer erhöhten Strombelastbarkeit. Ich hoffe mal das da bald mehr Infos oder Tests dazu kommen.
 
Ich persönlich finde das Ganze den falschen Ansatz. Man verkauft uns aktuell für rund 3.600€ im Schnitt das Spitzenmodell von Nvidia, und die bekommen ein Loadbalancing auf ihren Karten nicht hin bzw. in den Griff? Und der User soll mal wieder ausbaden was die verbockt haben?Die Kabel mit eingebauten Auslösern halte ich eher für ein Placebo, die wenigsten werden schnell genug auslösen im Fall der Fälle.
 
 
Should've put the heat gun on the 12V-2x6. Not the comb. The switch is insulated inside the comb for a reason. That's why it took so long for it to switch the GPU off with the heat gun because the heat had to permeate the comb to get to the switch. If simply heating up the comb affected the switch, then the switch would constantly turn off the GPU for no reason because of ambient temperatures or from heat blowing off of the GPU.

Copper is a great conductor. The heat from a bad connection at the 12V-2x6 easily traverses along the inside of the 12V-2x6 connector and down the 30mm of wire to the switch inside the comb. Naturally, there are some losses, but that is why the switch is rated at such a low temperature. So it shuts off BEFORE there is any melting of any components closer to the GPU.

So, to recap:

1. Copper terminals and wires are electrical AND heat conductors
2. Thermal switch is rated at a lower temperature to account for loss of heat between the connector and the comb
3. The comb insulates the switch so it's not impacted by ambient temperatures and switches off prematurely.
 
Are there proper test results on the internet?
I assume at least you run tests during development where the receptacle was heated (e.g. 100 °C) and measured the temperature at the bimetal switch over time.

The comb insulates the switch so it's not impacted by ambient temperatures and switches off prematurely.
Insulation doesn't change the thermodynamic equilibrium. It only slows down the kinetic aspect.
Since gaming is done for hours it is fair approximation to assume equilibrium condition. Insulation doesn't change equilibrium.

In other words: Insulation does nothing against ambient temperatures.

1. Copper terminals and wires are electrical AND heat conductors
2. Thermal switch is rated at a lower temperature to account for loss of heat between the connector and the comb
Why is the switch so far from the heat source?
Why was the thermal mass of the switch choosen so high?

I have doubts that the switch reacts quick enough before damage has started. One of the problems with this approch is on the one side it needs to work in a hot case (e.g. 50 °C ambient | 15 K temperature delta to trip temperature) and simultaneously work in a well ventilaed case during winter months (20 °C ambient | 45 K temperature delta to trip temperature).
 
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