Seagate Barracudas alle meine 2 bis 8TB Modelle bis "DM008" in der Modellnummer noch komplett 7200er mit CMR Technologie
Das sind aber interne 3.5" HDDs und keine externen 2.5" HDDs, wie Eddy_MX sie sucht.
Wenn man also irgendwie die Möglichkeit hat, noch an solche Restbestände zu einen vernünftigen Preis zu kommen..
Dann lässt man den Mist dort wo er ist, da HDDs nur beschränkt lagerbar sind, unter optimalen Bedingungen sollten sie maximal ein Jahr gelagert werden und so alten "Schätzchen" sind daher entweder überlagert oder, was wohl öfter der Fall sein dürfte, eben gebrauchte HDDs mit zurückgesetzten S.M.A.R.T. Werten. Solche landen auch oft als angeblich neu und unbenutzt im Handel, sondern in Wahrheit aber eben gebraucht, nur wurden die S.M.A.R.T. Werte zurückgesetzt und daher würde ich um alten Modelle die schon länger am Handel sind, erst recht wenn sie gar nicht mehr hergestellt werden, einen Bogen machen.
Ich hatte vor einigen Jahren mal eine 4 oder 5TB 2.5" USB-HDD von Seagate, welche aber nur wenigen Wochen schon defekte Sektoren hatte - diese Erinnerung treibt mich natürlich ein wenig um.
Da ist dann die Frage wie sie behandelt wurde, denn HDDs sind empfindlich was Stöße und Vibrationen angeht. Das fängt schon mit der Verpackung beim Versand an und geht dann beim User weiter. Wenn man sie wirklich mobil nutzt, würde ich deshalb eine USB SSD vorziehen, da diese sehr stoßunempfindlich sind. Dann ist es bei USB Platten, egal ob HDD oder SSD, auch sehr wichtig sie vor dem Abziehen mit "Hardware sicher entfernen" abzumelden, denn auch wenn manche Leute meinen dies wäre egal, so machen HDDs mit SMR und SSDs im Idle Hintergrundaktivitäten. HDDs mit SMR haben eine Mediacache in den sie schnell schreiben können, dies sind normale Spuren ohne SMR und nach dem Schreiben kopiert die Platten die Daten dann auf ihre endgültige Position in dem Bereich der überlappende Spuren hat und bei SSDs ist es ähnlich, die haben heute alle einen Pseudo-SLC Schreibcache und kopieren die Daten im Idle an ihre endgültige Position.
Durch "Hardware sicher entfernen" wird den Platten mitgeteilt, dass die Spannungsversorgung gleich unterbrochen wird und sie können diese Hintergrundaktivitäten einstellen, was die Leute meinen man könne darauf verzichten, entweder ignorieren oder gar nicht erst wissen. Dazu kommt auch bei HDDs mit CMR noch das Parken der Köpfe, welches dann normal geschieht, statt die Köpfe notparken zu müssen, was mit mehr Verschleiß verbunden ist. Unerwartete Spannungsabfälle können bei HDDs zu schwebenden Sektoren führen, wenn gerade geschrieben wird und es eben nicht gelingt die ganzen Daten des Sektors und die ECC dahinter zu schrieben. Dann passen die Daten nicht zur ECC und dies ist das Merkmal eines schwebenden Sektors. Ein schwebender Sektor muss noch lange nicht mechanisch defekt sein, es ist einfach ein Sektor bei dem die Daten und die ECC nicht zusammenpassen und die Daten auch nicht mit Hilfe der ECC korrigiert werden können. Ein andere Ursache dafür können Vibrationen sein, die bei Schreibvorgängen dazu führen können, dass der Kopf aus der Spur gerät und Daten auf der Nachbarspur überschreibt. Beim Überschreiben verschwinden schwebende Sektoren, da der Controller der HDD dann nach dem Überschreiben prüft, ob ide neuen Daten nun korrekt gelesen werden und nur wenn dies nicht der Fall ist, dann wird ein Reservesektor an der Stelle des defekten Sektors verwendet und nur dann weiß man, dass er wirklich defekt war.
Bei SSDs können unerwartete Spannungsabfälle während Schreib- und Löschvorgängen zum Ausfall des betroffenen NAND Blocks führen, daher sollte man diese hier auch vermeiden. Früher war es auch möglich, dass die Mappingtabelle dabei korrupt wurde und man ein Secure Erase machen musste um sie wieder nutzen zu können, aber heute ist es üblich, dass ein Journaling verwendet wird um dies zu vermeiden. Unerwartete Spannungsabfälle sind trotzdem Gift für SSDs und deshalb haben Enterprise SSDs auch eine Full-Power-Loss Protection, die man sich bei Consumer SSDs aber eben spart.