Auf der vorherigen Seite gabs dazu eine gute Antwort:
Das einzige Problem daran ist, dass Selektion, Adaption und Mutation mögliches Leben nicht voranbringen können, wenns keins gibt....
Ja, ach nee!

Die Evolutionstheorie bezieht sich primär auf die weitere Entwicklung des Lebens und weniger auf dessen Entstehung. Mein von dir zitierter Beitrag entstammt aus unserer damaligen Diskussionen und sollte in diesem Kontext gesehen werden.
Unsere hiesige Wissenschaft kommt langsam zu der Überzeugung, dass das mögliche erste Leben von außerhalb (Panspermie) gekommen sein muss, als dass es auf unseren Planeten spontan von selbst entstanden ist. Eine Spontanentstehung auf unserem Planeten wird mittlerweile unter "mathematisch unmöglich" geführt.
Das ist natürlich vollkommen verallgemeinert von dir geschrieben – „unsere hiesige Wissenschaft“ – so, als ob die Wissenschaft ein homogener Block mit wenigen Meinungen wäre.
Zitiere die Person (oder die Personen), die jene Hypothese aufstellen, dann weiß man sofort, um wen und was es geht. Ich meine es ja nicht mal böse, aber so liest es sich halt erst mal wie aus der Luft gegriffen. Am Ende ist es dann ohnehin nicht "die Wissenschaft" sondern ein paar Personen. Um welche Wissenschaft gehts überhaupt?
Übrigens: In der Biologie wird nicht per se angenommen, dass Leben nur einmal auf unserem Planeten entstanden ist, sondern womöglich mehrmals. Was die allermeisten Biologen im Bereich der evolutionären Biologie jedoch annehmen, ist, dass alles heutige Leben auf unserem Planeten von einem gemeinsamen Vorfahren abstammt – dafür gibt es sehr viel Evidenz (ich weiß, du siehst das anders, aber wir müssen das Thema jetzt nicht neu aufrollen).
Der eigentliche Punkt ist jedenfalls: Wenn Leben irgendwann nach der Entstehung des ersten Lebens noch einmal entstanden ist, dann wurde dieses – so nehmen viele an – beispielsweise direkt von dem bereits bestehenden Leben eliminiert und ist daher heute nicht mehr antreffbar.