Bis zu 7.000 Watt : Balkonkraftwerke erhalten mehr Gestaltungsspielraum

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Eine überarbeitete Norm des Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) erweitert den technischen Spielraum für privat betriebene Balkonkraftwerke deutlich. Während die maximale Einspeiseleistung weiterhin auf 800 Voltampere begrenzt bleibt, öffnen sich auf der Erzeugungsseite neue Möglichkeiten für deutlich leistungsstärkere Systeme.
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Ein lächerlicher Nebenkriegsschauplatz mit willkürlichen Grenzen um die Gewinne der Konzerne zu sichern. 4 1KW Ölradiatoren darf jeder sofort an einer Mehrfachsteckdose betreiben aber wehe der Michel spart irgendwo kosten. Ein Shelly kostet 70€ aber der deutsche Staat ist absolut inkompetent ein einfaches Smartmeter mit minimalem Datenschutz zu verbinden ohne den Raubrittern ein vergnügliches Auskommen zu garantieren. Da wird dann ein Stück vergoldeter Elektroschrott eingebaut.
 
Es geht doch schlicht und ergreifend darum das der Bürger bezahlt - egal ob für Leistungen, Konsumgüter, Intrastruktur, bla.
Solange jedes Monat eine Rechnung gestellt wird darf der Staat 19% dran schreiben die er wiederum daran verdient.
Da ist es nicht erwünscht das Bürder einmalig ein BKW kaufen und damit übers Jahr hunderte und hunderte Euros, die sonst auf einer Rechnung zu bezahlen wären, einspart. Einmalige Investition - Staat kassier einmalig.

Das ist doch genau das selbe Schema F das uns alle anderen Dienstleister (Youtube, Amazon, Netflix, Geforce Now, Xbox Live!, Printmedien, egal was, ...) auch einreden wollen. Nimm doch ein Abo, sind noch nur ein paar Euro im Monat. Da verdienen alle immer schön mit und du darfst mit reinem Gewissen konsumieren. Toll, nicht wahr?
 
Eigentlich muss man es ja jetzt nur noch gebacken bekommen, dass man keinesfalls mehr als 800 Watt ins Netz speist. Gibts da schon Anleitungen wie man seine Balkonkraftwerke zu verschalten hat, damit man effektiv mehr als 800 Watt nutzen kann, aber bei Überproduktion nicht mehr als 800 Watt einspeisen kann? Shelly 3em pro verbaut
 
@zog88 Gleichzeitig unterstützen nur einzelne Länder das ganze Thema Solar besser als DE, also lassen wir mal die Kirche im Dorf :)
Und die Änderung jetzt erlaubt es dir ja geade noch mehr Steuern zu sparen (nur selbst mehr Gewinn als zuvor durch die Einspeisung darfst du nicht machen)

Eigentlich muss man es ja jetzt nur noch gebacken bekommen, dass man keinesfalls mehr als 800 Watt ins Netz speist. Gibts da schon Anleitungen wie man seine Balkonkraftwerke zu verschalten hat, damit man effektiv mehr als 800 Watt nutzen kann, aber bei Überproduktion nicht mehr als 800 Watt einspeisen kann? Shelly 3em pro verbaut
Zumindest der Artikel impliziert genau das kann ein Wechselrichter tun.
 
Vollkommen nutzlos so lange die bei den 800W max einspeisen bleiben. Nutzt das der Speicher voll wird,was in Ordnung ist nur trotz einspeisen muss man schon für Wasmachine von außerhalb Strom ziehen. Die müssten es mindestens auf 1kW anheben.
 
Ob man nun 800W einspeist oder 1kW ist komplett egal finde ich.
Mit einem BKW das auf ~2,2kWp ausgelegt ist kann man die Leistung zum Teil in eine Batterie schicken (~6-8kW oder so) und den Rest ins Haus schicken um den Tagesbedarf zu decken. Aus dem Haus darf dann halt nur 800W ins Netz zurück fließen. Will man aber eh nicht, es soll ja selbst verbraucht werden. Die Batterie kann dann Abends gezielt die Kapazität wieder ins Haus zurück spielen damit man auch dann nur einen minimalen Netzbezug hat.
 
@Doenereater
gibt es schon und wurde auch mal so verkauft. Also Komplettsysteme.

Mein Speicher kann 1kw abgeben, bei 2 Speicher dann 2 kw.

Eingespeist im Netz maximal 800W (wobei Einspeisung bei einem BKW keinen Sinn macht, da man es eh nicht bezahlt bekommt)

Meine Anlage ist auf Grundbedarfdeckung eingestellt. Kann ich etwa 20 bis 22 Stunden mit decken. Bei 960W Modulleistung.
 
Besser wäre noch - Erzeugen was du willst, aber niemals mehr als 800 Watt einspeisen :) Dazu muss man natürlich regeln können
Das ist offiziell nicht der Zweck hinter der begrenzten Einspeisung. An deiner 1,5 mm² Klingeldrahtleitung könnten ja die besagten Ölradiatoren hängen und so den Stromkreis überlasten ohne das die Sicherung kommt. Das deine gesamte Wohnung mit eigeschaltetem Herd max. 3,5kw zieht und der Herd extra abgesichert ist interessiert doch den VDE nicht.
Mit 800W ist daher explizit der Wechselrichter gemeint und nicht der Anschluss. Das auch sicher viel mehr geht spielt keine Rolle.
Und die Änderung jetzt erlaubt es dir ja geade noch mehr Steuern zu sparen (nur selbst mehr Gewinn als zuvor durch die Einspeisung darfst du nicht machen)
Bei dem Thema BKKW gibt es keinen Gewinn durch Einspeisung.
 
Stromkreis überlasten ohne das die Sicherung kommt
Dem bin ich mir Bewusst - elektrotechnischer Background :) Aber es gibt ja auch einen Unterschied zwischen Gesetzgeber und dem VDE. Der VDE empfiehlt auch keine Mehrfachsteckdosen aneinander zu stecken - der Gesetzgeber trifft aber keine Vorkehrung das zu verhindern. Vergleich hinkt ein wenig, aber ich hoffe du verstehst was ich meine. Die grundlegende Frage ist, will der Gesetzgeber hauptsächlich erreichen, dass das Netz nicht mit mehr als 800 Watt Einspeisung belastet wird oder will er den Verbraucher vor Schäden an der heimischen Installation schützen. Ich kann die Regeln schon nachvollziehen, vor allem wenn man das Thema auf den Dude beschränkt, der beim LIDL sein steckerfertiges BKW kauft und daheim an der nächsten Steckdose anschließt. Da muss schon irgendwie gewährleistet sein, dass dem nicht gleich die 1 mm² Stegleitung wegbrennt :)

Zurück zum technisch versierten Bastler:
Im Eigenheim besteht ja zum Beispiel auch die Möglichkeit auf 2,5 mm² zu gehen oder die Einspeisung auf zwei Pfade zu verlegen, sodass dann eben 2 x 800 Watt getrennt gespeist werden - muss man nur ein wenig Hirnschmalz investieren und den ungünstigsten Lastzustand annehmen.
 
Einfachste Lösung:
Zuleitung 3x2,5 mit Steckdose und Fi-Ls vom Elektriker legen lassen ohne Zählerschrankumbau nach Tab mit 2000W begrenzt.Ist aber Politisch nicht gewollt.
Der Zählerschrankumbau nach Tab ist einfach zu teuer,im Worstcase mit Anschlussumlegung kostet das 4-5000€.
 
Wenn Elektriker kommt sind 2000W Unsinn. Der kann dann auch gleich was richtiges setzen. Smartmeter dazu, Nulleinspeisung und dann soll der Besitzer gefälligst ohne irgendwelche Bürokratie seine Ruhe haben.

Das Thema VDE und Gesetzgebung ist komplex. Typisches no but actualy yes. Das Sören Malte seinen Erwerb aus dem Discounter sicher anschließen soll ist auch verständlich. Da sind wir aber wieder beim VDE und der lächerlichen Begrenzung der Modulleistung.
 
Eigentlich muss man es ja jetzt nur noch gebacken bekommen, dass man keinesfalls mehr als 800 Watt ins Netz speist. Gibts da schon Anleitungen wie man seine Balkonkraftwerke zu verschalten hat, damit man effektiv mehr als 800 Watt nutzen kann, aber bei Überproduktion nicht mehr als 800 Watt einspeisen kann? Shelly 3em pro verbaut
nichtnetzgekoppelter Hybridwechselrichter. Da kannst du alles aufs watt genau einstellen.
 
Besser wäre noch - Erzeugen was du willst, aber niemals mehr als 800 Watt einspeisen :) Dazu muss man natürlich regeln können
Es geht bei den 800W nicht darum, was du ins öffentliche Netz einspeisen darfst, sondern darum was dein BKW maximal in dein Hausnetz einspeisen darf.
Und er Grund dafür liegt daran, das das BKW an jede Steckdose gesteckt werden darf, also an einer nicht extra abgenommenen Stromleitung ohne zusätzliche Sicherungen, über die dann auf einmal der zusätzliche Strom vom BKW in die "falsche" Richtung läuft.

Was ins öffentliche Netz eingespeist wird, ist in der Hinsicht mehr oder weniger komplett egal. Bzw, da du wegen dieser Regelung schon nicht mehr als 800W aus dem BKW selbst rauskriegen können darfst, kannst du ja auch generell nicht mehr mehr als 800W ins öffentliche Netz einspeisen.

Im Eigenheim besteht ja zum Beispiel auch die Möglichkeit auf 2,5 mm² zu gehen oder die Einspeisung auf zwei Pfade zu verlegen, sodass dann eben 2 x 800 Watt getrennt gespeist werden - muss man nur ein wenig Hirnschmalz investieren und den ungünstigsten Lastzustand annehmen.
Dann ist es aber kein BKW mehr, fällt also nichtmehr unter diese Regelung.
Da sind wir dann wieder bei dem anderem Thema, das die Inbetriebnahme von "Kleinanlagen" ja auch vereinfacht werden soll. Da hast du dann auch keine Beschränkung auf 800W mehr. Weder vom Wechselrichter, noch bei der Netzeinspeisung, kriegst dann aber (afaik) sogar ein paar Cent Einspeisevergütung.
 
Zurück zum technisch versierten Bastler:
Im Eigenheim besteht ja zum Beispiel auch die Möglichkeit auf 2,5 mm² zu gehen oder die Einspeisung auf zwei Pfade zu verlegen, sodass dann eben 2 x 800 Watt getrennt gespeist werden - muss man nur ein wenig Hirnschmalz investieren und den ungünstigsten Lastzustand annehmen.
Das brauchst du ja nicht mal, es muss ja nur ein Endstromkreis (was wenn sich an die VDE Empfehlungen gehalten wurde der Balkon ist) sein, dann ist die Steckdose der Limitierende Faktor außer du hast da dann auch gleich noch eine Wieland verbaut. Dann kannst du da dein 13a drüber schieben ohne das irgendwas außerhalb der Empfehlung ist (mit Schuko üblicherweise dann nur 10a). Die 800watt sind ja nur der Kompromiss um auch bei einer verpfuschten Wohnung die Bude nicht abbrennen zu haben.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Grundsätzlich bin ich der Meinung das die Modulleistung gar nicht begrenzt sein sollte, der limitierende Faktor ist ja automatisch was der Wechselrichter ab kann. Und wenn man eine Ost + West Ausrichtung mit Steiler Aufständerung hat und vielleicht sogar noch teil Verschattung je nach Sonnenstand kann es durchaus sein das man massiv viel kWp für sehr wenig effektive Leistung braucht.
 
Zuletzt bearbeitet:
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