[Sammelthread] ZFS NAS Chezmoi

Vom L2Arc würd ich aber eh abraten. SSD sind Größenordnungen langsamer als RAM.
Ich mach da lieber special vdev von.
 
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Ah, ich kenne mich mit den Caches nicht aus. Hab die aber noch nie gebraucht. Wie schnell muss das Netzwerk sein, damit man überhaupt einen Geschwindigkeitsunterschied feststellt?

Mein Gigabit Netzwerk kann problemlos ohne Cache ausgelastet werden.
 
Mein Gigabit Netzwerk kann problemlos ohne Cache ausgelastet werden.
Manche haben aber auch 10 Gb oder dann halt für die VMs / Container. Eine WS2K25-VM startet auf dem NAS hier in unter 20s. Bin halt ungeduldig. 🙈
 
Meinst du das hier?
Ich meine den ARC, der systemweit "automatisch" verwaltet wird, wenn man den nicht selbst begrenzt. Und das kann gerade auf einem Hypervisor leider schnell nach hinten losgehen. Ich hatte auf PVE Gäste, die wegen RAM-Mangels swappen mussten, während der ARC immer größer wurde... :shot:
 
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Ich meine den ARC, der systemweit "automatisch" verwaltet wird, wenn man den nicht selbst begrenzt. Und das kann gerade auf einem Hypervisor leider schnell nach hinten losgehen. Ich hatte auf PVE Gäste, die wegen RAM-Mangels swappen mussten, während der ARC immer größer wurde... :shot:
Alle ZFS Defaults, nicht nur zum Cache sind sehr gut für allgemeine Storage Anwendungen. Bei einem Hypervisor mit ZFS darunter muss man je nach RAM Größe den Cache begrenzen. ZFS gibt den RAM zwar frei wenn andere Anwendungen RAM benötigen, dass kann bei manchen Anwendungen jedoch nicht schnell genug gehen.
 
Gibt übrigens auch noch das hier:

Ansatz bissel anders, aber ähnliche Funktionsweise.
 
Das macht keine Shares. Dafür hat es aber einen kompletten Property-Editor, der zfsnas (bisher) fehlt. Soll da aber noch kommen.
Uff, sehe grad v6 is out. 8-)
 
Schon Version 6, nice!

Ganz nebenbei, ein paar Pullrequests kommen von einem User "missuniverse" deren Userprofil aber nicht abrufbar ist.

Das hier steht übrigens auf Ki-fi, scheint also wirklich ein Softwareentwickler zu sein:
Screenshot_20260317-133627.png
 
Hab jetzt mal das das Update auf die 6.0 gemacht. Ging problemlos und innerhalb von Sekunden übers Webinterface 👍
 
Und einen SMB Share. zfsnas schreibt eigene Abschnitte in der smb.conf:
Hast du den User für das Share noch mal extra im Linux System anlegen müssen, oder hat das erstellen im ZFS NAS ausgereicht?
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Hab jetzt den Linux Benutzer (nicht Samba Benutzer) den zfsnas erstellt gelöscht und mit der richtigen UID erstellt.

Habe aber immer noch kein Zugriff auf das Share.
 
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Nein, zumindest hatte ich sowas nie eingerichtet.
Das ganze ist zu Hause im Einsatz, nicht in einer Firma
 
... oder hat das erstellen im ZFS NAS ausgereicht?
Das reicht.
Was es auch noch kann mit ein, zwei Klicks, ist ein Papierkorb zum Share. 8-)
iSCSI planen sie auch noch. Hat für mich jetzt nicht mehr so die Bedeutung, aber why not.
Falls sie ZFS over iSCSI machen, was ja bei einem ZFS-NAS irgendwie naheliegen könnte, dann wäre das natürlich für PVE äußerst interessant. 🤓
 
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Ja den Benutzer hatte er mir auch erstellt, nur eben mit der falschen UID, da ich ja die Daten von TrueNAS übernommen habe.

Da wollte ich jetzt auch bei der Menge der Daten kein "chown" machen, daher habe ich den User gelöscht über die Shell und mit der passenden UID wieder neu angelegt.

Leider habe ich immer noch keinen Zugriff auf das Share. Aber an die Daten komme ich über die Shell problemlos ran. Nützt mir aber so nicht viel 😅
 
@gea
Kann es sein, das mir da irgendwie die ACLs die TrueNAS damals erstellt hat, den Samba (smb) Zugriff verhageln?

Werden die in zfs pool gespeichert?
 
Im Vergleich zu Windows oder Solaris Unix/ Illumos sind ACL mit Linux oder SAMBA eine Qual. Linux unterstützt die Windows ntfs/nfs4 ACL noch gar nicht, TrueNAS macht eine eigene Erweiterung für nfs4 ACL und SAMBA ist eh ein Graus was ACL angeht da vieles in der samba Konfigurationdatei gefakt werden muss, um halbwegs Windows ACL abzubilden

Beim Wechsel von TN zu einem anderen Linux wird wohl die nfs4 ACL Unterstützung wegfallen, man muss also Posix ACL neu setzen (mit facl), dazu die smb.conf anpassen und ZFS acltype auf Posix setzen. Wenn man keinen ACL editor in der Web-gui hat, per Consolebefehl.

Bei meinem napp-it habe ich ein extra Menü für ACL, war recht aufwändig mit all net notwengigen Optionen um mit Posix ACL Rechte abzubilden

1773821394972.png
 
Beim Wechsel von TN zu einem anderen Linux wird wohl die nfs4 ACL Unterstützung wegfallen, man muss also Posix ACL neu setzen (mit facl), dazu die smb.conf anpassen und ZFS acltype auf Posix setzen. Wenn man keinen ACL editor in der Web-gui hat, per Consolebefehl.
Super danke, dann werde ich das mal machen.
Ja TrueNAS kocht an vielen Stellen sein eigenes Süppchen, war auch so ein Grund warum ich auf Standardsoftware zurück wollte.

Das zfsnas ist quasi nur ne Webgui, die im Hintergrund die normalen Befehle und Configs verwendet. Das sehe ich als Vorteil, den man kann immer normal über die CLI eingreifen.
Das war bei TrueNAS überhaupt nicht richtig möglich.

Da ich eh nur einen User habe, der auf die Daten zugreift, brauche ich hier keine riesigen ACL Listen. Wahrscheinlich reichen ganz normale Posix ACLs hier aus.
 
Geht mir auch so. Ist zwar schön dass TrueNAS versucht nfs4 ACL in SAMBA zu integrieren, macht aber Riesenprobleme beim Wechsel zu normalem Linux. Dazu kommt dass TN eine eigene api mit Datenbank nutzt anstatt nur zpool und zfs aufzurufen (was ich mit meiner napp-it web-gui auch mache) und für richtiger halte. Bei TN sollte man es dringend unterlassen, etwas außerhalb der gui per cli einzustellen wenn die web-gui das verwalten möchte.
 
Ich hätte gerne noch so was wie den ARC-Cache nachträglich zu konfigurieren, etc. Eben alles, was (auch) Proxmox nicht anbietet.
Ich hab den Autor gefragt, aber auch der wusste nicht, was ich meinte und verwies auf den L2ARC, nun bin ich etwas irritiert. Wenn jemand eine UI für ZFS macht, dann sollte er doch so etwas "zuordnen" können. Mag ja sein, dass in einem reinen NAS-Einsatz, ohne Virtualisierung, der ARC genannte First Level Cache keine Probleme macht und deswegen nicht sonderlich präsent ist. Auch dass der Second Level Cache ebenfalls ARC im Namen hat, macht die Sache nicht einfacher und dennoch... Ich werde mir die Software jedenfalls nicht auf den PVE-Host klatschen und ein extra NAS brauche ich zzt. nicht, wünsche dem Projekt natürlich trotzdem alles Gute, es ist einfach mal Zeit für so was.
 
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@BobbyD
Wird der ARC Cache nicht vom Betriebssystem verwaltet? In deinem Fall gibt's doch bestimmt ne Config von PVE dafür, oder?
 
Wird der ARC Cache nicht vom Betriebssystem verwaltet?
Der ARC ist ja Bestandteil von ZFS und ZFS ist wiederum kein Bestandteil von Debian, also wäre meine Antwort: Nein, wird nicht vom Betriebssystem verwaltet, sondern ist ein ZFS-Feature. Wenn ich mir ZFS nachträglich in das System installiere, wie z.B. mit zfsnas-chezmoi, dann erwarte ich auch nicht, den Parameter in einer GUI irgendwo einstellen zu können, als eben in besagter Software.
Was ich aber wirklich erwarte ist, dass der Autor einer solchen Software meine Anfrage richtig zuordnen kann.

Gegenfrage, bietet TN keine Option in der GUI an, den ARC zu konfigurieren? Ich weiß es nicht, habe TN nie genutzt.

Edit: Faktisch habe ich die ARC-Konfiguration bei der PVE-Installation auf ZFS schon abgefrühstückt, es hält mich also praktisch nichts davon ab, das neben PVE zu installieren. Es ist an dieser Stelle mehr eine Vertrauensfrage für mich.
 
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Nein TrueNAS hat keine GUI Option dafür, muss hier also über die CLI verstellt werden.
Der ARC Cache ist standardmäßig 50% vom RAM.
 
Ich seh das so. Für fast alle NAS Nutzer ist ZFS Tuning eher gefährlich. Die Defaults sind für fast alle Anwendungsfälle optimal. Wenn man das ändern möchte so ist das wie Motormanagement beim Auto. Wenn man weiß was man tut, kann das den Sieg bei einem Autorennen bedeuten oder das Gegenteil wenn man keinen Plan hat.

50% RAM Anteil für Arc Cache ist ein sehr guter Start Wert auch für einen Hypervisor - sofern man ausreichend RAM hat, man will ja auch da schnelles Storage. Hat man aber wenig RAM, kann es Sinn machen, den Arc Anteil zu reduzieren - auf Kosten der Storage Performance - um eben mehr garantierten RAM für VMs zu haben.
 
Nein TrueNAS hat keine GUI Option dafür, muss hier also über die CLI verstellt werden.
Ok, danke. Das ist nach meiner Erfahrung, mit einer nachträglichen ZFS-Einbindung in PVE, welches wiederum ebenfalls nur eine VM war(*), absolut unzureichend. Das mag alles andere als der Normalfall sein, aber einfach anzunehmen, es bräuchte deswegen keine GUI-Option dafür, ist für mich eben ein Grund, weiter nicht auf ZFS als meinen persönlichen Storage zu setzen. Ich will für alles, was wichtig ist oder sein könnte, eine GUI-Option. Dass auch TN das nicht anbietet, bestätigt meine Vorbehalte gegenüber TN.

Wie gesagt, nur meine persönliche Ansichten dazu. Have fun!

(*) PVE läuft bzw. lief seinerzeit als VM (ohne RAM-Überprovisionierung!) in Hyper-V. ZFS-Storage wurde seinerzeit nachträglich ergänzt, was PVE für den ARC genutzt hat, kann ich nicht sagen, da es ja nirgends eine GUI-Option dafür gibt. Was ich seinerzeit beobachten musste, dass PVE mit der Zeit anfing zu swappen. Ich habe dann nach einiger Zeit der PVE-VM in Hyper-V mehr RAM zugeordnet, nur um dann später wieder feststellen zu müssen, dass sich das Spielchen wiederholte. Ich gab mehr RAM und dennoch kam es Tage später wieder zum Swappen.

Und wer weiß, vielleicht möchte ich zfsnas-chezmoi auch nur als LXC mit begrenztem RAM nutzen? Man sollte doch unter Linux auf alles und alle gefasst sein. ;)
 
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.. Ich will für alles, was wichtig ist oder sein könnte, eine GUI-Option. Dass auch TN das nicht anbietet, bestätigt mir eben meine Vorbehalte gegenüber TN.
Genau darum gehts ja bei einer GUI, nämlich die 10000 Optionen des ZFS + Share + ACL NAS Managements so zu reduzieren, dass die Gui eben neben einem schnellen Status Überblick, die 100 häufigsten Optionen gut bedienbar macht.

Ohne Gui gehts auch, aber selbst für mich der sich seit 15 Jahren intensiv mit Storage und ZFS beschäftigt, ist reines cli Management keine Option, zumindes dann wenn man die Möglichkeiten eines aktuellen Storage Systems auch ausnutzen möchte.
 
Verstehe ich nicht, nur weil du in die CLI musst?
Hab das im Post darüber noch mal präzisiert. Nicht nur, dass ich keine CLI nutzen möchte, sondern überhaupt erst mal das Problem einzugrenzen, war schon schwierig.
 
Also ich finde es eigentlich ganz gut, wenn eine GUI nur das zur Verfügung stellt was 98% der User brauchen. Die 2% kann man halt auch mal über die CLI machen.

Hauptsache im Hintergrund wird Standardsoftware genutzt und nicht wie bei TN ein eigenes System.
 
TrueNAS kocht an vielen Stellen sein eigenes Süppchen, war auch so ein Grund warum ich auf Standardsoftware zurück wollte.
So ging es mir auch. Insbesondere die Horror-ACLs bei TN haben mir den Deckel gelupft. :wall: Ganz schrecklich ist auch QNAP, die machen ZFS their own way. :grrr:
Der ARC ist ja Bestandteil von ZFS und ZFS ist wiederum kein Bestandteil von Debian, also wäre meine Antwort: Nein, wird nicht vom Betriebssystem verwaltet, sondern ist ein ZFS-Feature.
Der ARC im RAM wird zwar vom ZFS definiert, bei PVE m.W. hier: /sys/module/zfs/parameters (könnte auch generell Open-ZFS sein)
... aber: für RAM ist ja nun das OS zuständig und gibt's da Änderungen an der Konfig, dann muß das OS meist neu starten. Und das kann (sollte, darf) m.E. die zfs-nas-s/w eben nicht selbst. Und zfs-nas weiß ja auch überhaupt nicht, was "sonst noch" so läuft auf der Kiste. Es ist ja eben kein OS sondern "nur" 'ne Settings-Gui. Insofern find ich das ok, wenn sie den Teil (vorerst) draußen lassen. Kann durchaus sein, daß das noch kommt. Ich wünsch mir ja auch was, zunächst vor allem 'n ZFS-Dataset-Properties-Editor ähnlich ZFDash.
Ich will für alles, was wichtig ist oder sein könnte, eine GUI-Option.
Das empfindet ja jeder etwas anders. Könnte Leute geben, denen sich mit (L2)Arc zu schäftigen ein Graus ist und die sagen, "muß gefälligst das System von alleine 'richtig' machen". :LOL:

Ich finde zfs-nas jedenfalls schon mal eine enorme Erleichterung für mein PVE-NAS, allein schon wegen der point'n'shoot SMB-Shares und der Snapshot Schedules. ✔️
 
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