[Sammelthread] Elektroautos

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Herrjeh... sind wir wieder mal alle auf dem Tesla-Hypetrain? Ich steig da nicht ein. :d
Ich nicht, da gibt es für mich klare Gründe gegen einen Tesla. Trotzdem muss man anerkennen, dass sie bei der Software vieles besser machen.

Software 5.x bei VW ist auch in Ordnung. Aber es ist ein Ärgernis, dass sie genau das gleiche machen wie bei der Software 3.x, was man mit 5 ja so viel besser machen wollte.
 
@Teppich16 Ist doch nicht verwunderlich dass die Software bei Tesla besser funktioniert. Die sind Architekturtechnisch auf einer 'Gruenen Wiese' gestartet. Waehrend die anderen Hersteller n Sack voll legacy Kram bis heute mitschleifen und kompatibel halten muessen. Das Thema is reichlich komplex, musst nur mal schauen wieviele Leute VW mit Cariad verbrannt hat und was das Ergebnis davon ist.. Das waren sicher keine drittklassigen Entwickler.
 
Trotzdem: wieso haben die alle keine Camp/Hunde Modi, wieso bekommt man die Update-Problematik nicht in den Griff, wie kann nach einem Jahr die Hardware veraltet sei, während bei Tesla die Autos 10 Jahre später mit spürbaren Updates versorgt werden.
das größte Problem ist horizontale und vertikale Integration.
Ich nehme mal als extreme Beispiele Tesla und VW

Tesla hat am Anfang viel eingekauft, das fing bei Scheinwerfern an und ging über Fahrwerk (alte Model S). Bei VW hat man ebenfalls schon vor Jahren alles outgesourced was nicht bei 3 auf den Bäumen ist.
Das rächt sich jetzt. Denn jeder Hersteller bringt dann sein eigenes Steuergerät mit und will auch nicht, dass der Hersteller da aktiv drin herumpfuscht. Und genau das fällt dir bei Updates dann wieder auf die Füße.
Da stehen dann 5 Steuergeräte gegenüber 60 Steuergeräten (Zahl frei erfunden). Und wenn das alles bei einem Update berücksichtigt werden muss, dann ist das halt übel.

Das kommt und geht ja alles wieder. Früher war Just-In-Time in Kombination mit Outsourcing vielleicht ne coole Nummer. Es fällt dir aber bei anderen Bereichen wieder auf wenn man z.B. an Lieferketten denkt oder sowas. Und bei Tesla sieht man ja auch, dass man bei Eigenentwicklungen durch das Tal der Tränen muss. Ich glaube man muss nicht sagen, dass die Fahrwerke in der Vergangenheit nicht unbedingt unter die Kategorie "muss ich haben" fallen, sondern hier sind etablierte Hersteller besser. Aber jetzt ist das Know-How im eigenen Haus und die Lernkurve ist ja steil. Siehe erstes Model 3 vs. Highland. Jetzt hat man aber die Eigenkontrolle über die Fahrwerke und ist nicht von Anderen abhängig. Und das zieht sich halt so durch.

Ist doch nicht verwunderlich dass die Software bei Tesla besser funktioniert. Die sind Architekturtechnisch auf einer 'Gruenen Wiese' gestartet. Waehrend die anderen Hersteller n Sack voll legacy Kram bis heute mitschleifen und kompatibel halten muessen. Das Thema is reichlich komplex, musst nur mal schauen wieviele Leute VW mit Cariad verbrannt hat und was das Ergebnis davon ist.. Das waren sicher keine drittklassigen Entwickler.

also beim Thema "grüne Wiese" kann ich Dir nur zum Teil Recht geben. Denn eigentlich war genau die ID-Linie der Neuanfang für VW. Das ein E-Golf mit Verbrennerplattform nicht mal eben umgebogen und neu designed werden konnte war für mich völlig akzeptable, aber die alten Zöpfe hätte man mit dem ID.3, spätestens mit dem ID.4 gänzlich abschneiden können.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Frankenheimer Ich habe vor einigen Jahren beim Daimler die Anfaenge von MBUX und der modernen Fahrzeugarchitektur im Projekt mitbegleitet. Das ging mit Jugend Forscht auf NVIDIA Jetson Boards los. Kenne daher zumindest die Komplexitaet und Herausforderungen was es fuer nen 'Konventionellen Hersteller' bedeutet so nen Umschwung zu machen.
 
Neben der Komplexität ist sicher auch ein Grund, dass die etablierten Hersteller mit einem anderen Gedanken da rangegangen sind. Die nahmen/nehmen nur für den Automotive-Bereich konzipierte Teile, während Tesla und auch die Chinesen jetzt da einfach Consumer-Hardware reinknallen. Nun zeigt sich mittlerweile aber, die Consumer-Hardware läuft auch unter den Bedingungen, man muss gar nicht nicht die teure und vor allem in Sachen Leistung Generationen hinterherhinkende Automotive-Hardware nehmen. Als neuer Anbieter kannst Du so ein Risiko eingehen, Du hast ja kein etabliertes Unternehmen, dass Du im Zweifel vor die Wand fährst., sondern setzt eben alles auf diese eine Karte. Als etabliertes Unternehmen mit riesigen Werten und zehntausenden Mitarbeitern will man da evtl. etwas sicherer rangehen. Und jetzt ist der Zug in voller Fahrt und die guten Leute im Bereich Software schon woanders ...

Dass man über die Jahre zudem auf Teufel-komm-raus Outsourcing betrieben hat und vieles an Know-How gar nicht mehr selbst vorhanden ist kommt dann noch dazu. Hätte man das nicht gemacht hätten die Chinesen jetzt auch nicht so einfach gute Fahrwerke und Bremsen bei den Zulieferern kaufen können ... Selbstgemachte Konkurrenz, weil man so arrogant war zu glauben, die können das eh nicht. Aber es zeigt sich eben, die können vielleicht keine Verbrenner und auch keine guten Getriebe (wenn ich mal auf meinen aktuellen MG gucke ;)) aber Elektro können die sehr gut.
 
Man sieht doch auch an Xiaomi, wie schnell und "einfach" man sehr gute Elektroautos bauen kann.
Einfach das vorhandene Know-How in den verschiedenen Bereichen einkaufen, eine Batterie darunter und die beiden meistverkauften E-Autos kopieren.
Jetzt fehlt ihnen nur noch gute ADAS Software.

Ein Rätsel ist mir nur, wie ausgerechnet BMW mit ihrem "Hybrid Design/ Plattform" Konzept relativ gut die letzten Jahre überlebt hat.
Morgen wird immerhin das zweite Auto auf der "Neuen Klasse" Plattform vorgestellt (i3), auch wenn das Design bisher wirklich nicht schön ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
@MadCat69 Ich sehe das Problem nicht grundsaetzlich bei der verbauten/eingesetzten Hardware. Es ist aus meiner Sicht eher ein Architekturelles Problem.
Ne gewoehnliche E-Klasse hatte schon vor Jahren > 100 Steuergeraete. Teilweise von unterschiedlichen Herstellern, innerhalb der gleichen Baureihe. Zudem fehlten teilweise essenzielle Dinge wie beispielsweise ne HSM im Fahrzeug oder andere wichtige Komponenten um einfache Dinge wie OTA realisieren zu koennen. Wenn man sowas im Nachhinein 'reinfrickeln' will wirds schnell komisch.
Auch wenn einache Standards fehlen wie beispielsweise: Steuergeraete legen sich nach ner gewissen Zeit schlafen um ne CanBus Ruhe herzustellen, damit die Batt nich leergenuckelt wird. Solche Sachen willst du beim OTA Update nicht haben. Vermeindlich einache Dinge bringen unglaublich viel Komplexitaet in die Sache. Am Ende steht das 'konventionelle Fahrzeug' dann 3 Tage in der Werkstatt fuer nen paar Updates.
 
Also verglichen mit den beleuchteten 3m² großen Biberzähnen der iX SUV Reihe finde ich die Optik von außen eigentlich echt in Ordnung. Das einzige was mich sehr hart triggert ist dieses aufgesetzte und "verzerrte" Display im Innenraum.
 
gibt ja aktuell viele Videos zum neuen iX3 neue Klasse, also der "SUV-Version" des neuen i3 dann
sicherlich ein gutes Auto, keine Frage, aber die Preise schon wieder...
 
Also Front und Innenraum finde ich da genauso mäh wie beim iX3, Lenkrad und vor allem Display sind schon nicht schön. Dass das nicht meine Preisklasse ist mal ganz abgesehen ;)
Hingegen finde ich den aktuellen i4 optisch wirklich klasse - nur Stufenheck mit Hunden geht so gar nicht ...

@p4n0
Ja das ist das Problem was die Komplexität bedingt, das liegt eben auch am Outsourcing. Nur früher ohne Updates war die Anzahl der Steuergeräte doch egal.
Die eingesetzte Hardware bedingt dann das Geschwindigkeitsproblem, insbs. bei späteren Updates.
 
Finde den i3 von aussen okay und besser als das was die Chinesen und auch der Ami hinstellt.
Innen ist nicht so mein Ding - aber immer noch besser als die Wüste im Tesla.
 
Wie erwartet kackenhässlich. Mit dem Äußeren könnte ich mich arrangieren, sitze ja drinnen. Aber leider sieht das da noch schlimmer aus. Da lob ich mir das aufgeräumte cleane Interieur des Teslas :fresse2: :banana:

Schade um das sicher gute Auto. Bin gespannt auf die technischen Details.
 
Außen hatte ich direkt einen Alfa vor Augen, Innen solala... aber eh nicht in meiner Range was ich jemals für ein Auto bezahlen würde.
Aber die beleuchtenen Bieberzähne bei den aktuellen sind echt grausam.

Bin gespannt wie sich der Markt weiterentwickelt und hoffe endlich beim nächsten Auto dann auf Elektro umsteigen zu können.
 
Ich finde den neuen i3 wirklich schön. Dass die Seitenscheiben wieder größer werden und nicht mehr wie Schießscharten wirken, ist ebenfalls sehr zu begrüßen. Nur die Beule am Heck rund um das Logo wirkt etwas komisch.
 

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Von vorne find ich den auch gut, fand ich beim i3 auch schon. Seitenprofil und Heck sind aber ähnlich wie der Innenraum :fresse: bzw. Seite und Heck ist mir schon wieder zu simpel, da fehlt ja alles an Design und Führung.
 
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