Das UEFI-BIOS so manimpulieren das da die Anzeige stimmt dürfte noch das Einfachste sein. Aber Tools wie CPU-Z oder Sandra Lite lassen sich damit auch nicht so einfach überlisten.
Doch, die lesen ja auch nur die Gerätekennung der CPU aus und holen dann deren Bezeichnung aus ihrer Hintergrund Datenbank. Wenn man also das UEFI entsprechend manipuliert hat, dass es die falsche Gerätekennung für die CPU ausgibt, dann zeigen die ganzen Tools auch automatisch die falsche CPU an. Intel gibt die Gerätekennungen der CPUs an, hier z.B. für den 265K:
Keine Ahnung wo man diese Kennungen für AMD CPUs findet, aber da funktioniert es auch genauso wie bei Intel, dass jedes CPU Modell eine eigene Nummer hat und der Name und die Eigenschaften der CPU welche die Tools anzeigen, dann aufgrund dieser Nummer aus einer Hintergrunddatenbank gezogen wird.
Deshalb zeigen solche Tools gerne auch Angaben die man gar nicht auslesen kann, wie z.B. welches Fertigungsprozess verwendet wird. Dies braucht Software nicht zu wissen um auf der CPU laufen zu können, anderes als die unterstützen Befehlserweiterungen. Auch andere Tools wie z.B. SSD-Z machen dies, SSD-Z zeigt z.B. bei vielen (vor allem älteren) SSDs auch den Namen des Controllers und die nm der NAND an, obwohl man diese Angaben nicht einfach so auslesen kann. Nur für bestimmte 3rd Party SSD Controller gibt es spezielle Tools die dies erlauben, aber z.B. für Samsungs SSD Controller wäre mir da keines bekannt, aber SSD-Z zeigt dies auch für Samsung SSDs an. Diese Angaben müssen also aus einer Hintergrunddatenbank stammen und sind damit nicht zuverlässiger als wenn man selbst danach googled.
Man muss also bei solchen Angaben immer aufpassen, denn sie können eben aus einer Hintergrunddatenbank kommen und damit nicht so zuverlässig sein, wie Angaben die man direkt auslesen kann. Das Problem ist natürlich, dass man nicht sehen kann, welche der Informationen aus der Hintergrunddatenbank kommen und welche direkt ausgelesen wurden.