Das Ende des Billig-PCs: Gartner warnt vor dem Verschwinden der 500-Euro-Klasse

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Der Speichermarkt steckt in einer ernsten Krise. Nun warnt auch das Marktforschungsunternehmen Gartner in einer aktuellen Analyse vor weiter explodierenden Preisen für DRAM- und NAND-Chips und davor, dass die globalen Auslieferungszahlen für PCs und Smartphones in diesem Jahr massiv einbrechen könnten. Konkret erwartet man einen Rückgang der weltweiten PC-Auslieferungen um 10,4 % und einen Einbruch beim Smartphone-Absatz um 8,4 % gegenüber 2025 – die schwächsten Zahlen seit mehr als einem Jahrzehnt.
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Klar , wie willste auch nen Rechner für 500€ machen , wenn der Speicher schon 500€ kostet. Wie im Artikel beschrieben , längere Nutzungsdauer wird eintreten , ich werde auch erst so spät wie möglich den Rechner tauschen oder aufrüsten.
 
Wobei sich die Nutzungsdauer auf Grund der Verteuerung von GPU's sowie des gemächlichen Fortschritts auch so schon verlängert haben dürfte. So wenig wie es daran etwas auszusetzen gibt, denn somit steigt die Wertschätzung.
 
Selbst im Business-Umfeld lohnt sich ein 5-Jahres-Lifecycle (wie wir ihn pflegen) aus Performance-Sicht eigentlich gar nicht mehr. Die einzige Notwendigkeit der Übung ist der auslaufende Support der Geräte...
Dem normalen Officegedöns und auch anspruchsvolleren Dingen ist es doch völlig egal ob es auf 'nem i7 11. Generation oder 'nem Core Ultra irgendwas läuft.
 
auch anspruchsvolleren Dingen ist es doch völlig egal ob es auf 'nem i7 11. Generation oder 'nem Core Ultra irgendwas läuft.
Es ist ja nicht nur eine Frage der Performance oder des Supports. Für manche ist das auch einfach ein Hobby – nach fünf Jahren habe ich durchaus wieder Lust, neue Hardware auszuprobieren und einen Rechner zusammenzustellen.
 
Es ist ja nicht nur eine Frage der Performance oder des Supports. Für manche ist das auch einfach ein Hobby – nach fünf Jahren habe ich durchaus wieder Lust, neue Hardware auszuprobieren und einen Rechner zusammenzustellen.
Ja klar aber das wird halt erstmal ein teureres Hobby werden, damit muss man sich anfreunden.
 
Selbst im Business-Umfeld lohnt sich ein 5-Jahres-Lifecycle (wie wir ihn pflegen) aus Performance-Sicht eigentlich gar nicht mehr. Die einzige Notwendigkeit der Übung ist der auslaufende Support der Geräte...
Dem normalen Officegedöns und auch anspruchsvolleren Dingen ist es doch völlig egal ob es auf 'nem i7 11. Generation oder 'nem Core Ultra irgendwas läuft.
Bei uns laufen die Kisten bis sie sterben. Einzige Ausnahme war die Umstellung wegen Software Support auf Win11, da waren aber auch Kisten dabei noch mit Vista Logo....
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Naja je nach Anspruch https://geizhals.de/hp-255-g9-schwarz-7n0s6es-abd-a2963266.html?hloc=de gibt es noch Optionen, das reicht fürs Digital Zeitalter, alles essentielle kann man damit machen.
Bewerbung schreiben, Online Bestellen, Online Behördengänge (wo sowas verfügbar ist) etc...

Mehr braucht man nicht.
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P. S meiner Meinung sind solche News dazu da (Propaganda zu verbreiten um die Akzeptanz auch für unbegründete Preiserhöhungen zu rechtfertigen).

am Geräte Beispiel weiter oben, hatte man es versucht aber der Markt nimmt es nicht an:
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P. S meiner Meinung sind solche News dazu da (Propaganda zu verbreiten um die Akzeptanz auch für unbegründete Preiserhöhungen zu rechtfertigen).
Ist eh so, das Thema hatten wir ja erst.

Traut sich halt keiner was zu sagen, am Ende... Warum auch immer. Man will nicht als Querdenker da stehen und auch keine Abmahnung oder Hausdurchsuchung bekommen (oder zumindest das Bankkonto gekündigt), weil irgendwem irgendwas nicht in den Kram passt...


Achso, ich kenn jemanden, der größere Mengen DDR4 RDIMM 32gb Riegel verkauft hat aus Geldnot und Bestand heraus... ich weiss auch, wers gekauft hat. Firmen (auf ebay, lol) auf der Trump'schen Seite der Macht, nennen wirs mal so. Die ganze Sache ist ziemlich dubios.
 
Es ist ja nicht nur eine Frage der Performance oder des Supports. Für manche ist das auch einfach ein Hobby – nach fünf Jahren habe ich durchaus wieder Lust, neue Hardware auszuprobieren und einen Rechner zusammenzustellen.
Was du willst und was du "musst" ist aber ein riesiger Unterschied.
Wenn neuere Software nichtmehr auf deiner alten Hardware läuft, dann "musst" du aufrüsten. Du hast natürlich immernoch die Wahl auf diese Software, z.B. Spiele zu verzichten.
Solange das nicht zutrifft, "musst" du nicht aufrüsten, sondern willst es lediglich. Wenn du einfach nur neue Hardware haben willst, weil du halt was neues willst, dann musst du halt jetzt nochmal zusätzlich überdenken, ob du das wirklich "brauchst", bzw. bereit bist das dafür notwendige Geld auszugeben.

Hardware hat im Prinzip noch nie so lange "gehalten" wie heutzutage. Mit "gehalten" meine ich, das sowohl die Performance noch ausreicht und die Hardware auch aus anderen Gründen nichtmehr mit aktueller Software funktioniert.
Das Leistungsgefüge hat sich in den letzten 10 Jahren stark verschoben. Was das Featureset angeht, hat sich fast nichts getan, weswegen alte Grafikkarten immernoch ihren Dienst tun können. Man braucht also keine neue Grafikkarte nur weil das neue Spiel DirectX 13 vorraussetzt, die alte Grafikkarte das aber nicht kann. Komplett unabhängig von der Leistung.
Auch die Softwareansprüche an die Leistungsfähigkeit haben sich verschoben. Man verballert mittlerweile Unmengen an z.B. GPU-Leistung für nur noch geringfügige Bildverbesserungen. Man kann auch ohne Raytracing spielen ohne daran zu sterben. Und schon läufts auch wieder auf der 5 Jahre alten Graka. Zudem kann man mit DLSS/FSR sogar noch Leistung "rausholen", also die Ansprüche noch besser nach unten skalieren.

Ich meine, natürlich, es gibt auch Leute die sich alle 3 Jahre ein neues Auto holen, einfach nur weil sie was neues wollen. Kann man natürlich machen, muss man aber nicht. ;)
 
Ist eh so, das Thema hatten wir ja erst.

Traut sich halt keiner was zu sagen, am Ende... Warum auch immer. Man will nicht als Querdenker da stehen und auch keine Abmahnung oder Hausdurchsuchung bekommen (oder zumindest das Bankkonto gekündigt), weil irgendwem irgendwas nicht in den Kram passt...


Achso, ich kenn jemanden, der größere Mengen DDR4 RDIMM 32gb Riegel verkauft hat aus Geldnot und Bestand heraus... ich weiss auch, wers gekauft hat. Firmen (auf ebay, lol) auf der Trump'schen Seite der Macht, nennen wirs mal so. Die ganze Sache ist ziemlich dubios.
Ja es ist halt die letzten Jahre immer offensichtlicher geworden... ist nicht nur bei Halbleiter so, auch bei anderen Dingen wie Lebensmittel. Es gibt immer einen Grund einen bereits erhöhten Preis nicht mehr rückgängig zu machen.

... aber der Ukraine Krieg Mehl und Öl ist zu teuer, ein paar Monate später Preisnormalisierung....
... aber die Energiekosten sind zu teuer.... Preis hat sich stabilisiert...
... aber die Personalkosten.... sind auch relativ stabil....


die anderen Statistiken kann man selber suchen für die Begründungen der Preisanpassungen, teilweise liegen die Preise zu vor Kriegsbeginn.
 
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So billige PCs hat eh kaum noch jemand gekauft weil Laptops schon vor über 15 Jahren den Rang abgelaufen haben.
Ich hab noch 3x 7th gen Intel rumstehen die mir für fast alles reichen.
Und sollte Windows irgendwann streiken gibts immer noch Linux.
 
So billige PCs hat eh kaum noch jemand gekauft...

Unwichtig, weil sich das Preisgefüge im Allg. verschiebt und somit auch alles darüber im Preis anzieht. Das hier ist halt nur die logische Konsequenz bezüglich der Verknappung/Verteuerung. So wie auch jetzt schon abzusehen ist, dass sich auch Notebooks entsprechend verteuern werden. Selbiges gilt auch für die Kategorie Tablet & Smartphone. Auf der anderen Seite werden Konsumenten jener Preisgruppe sich anderweitig zu helfen wissen, denn wer in dem Preisbereich unterwegs ist, setzt andere Prioritäten, bzw. weiß sich zu helfen.
 
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Sehe ich ähnlich, Desktop-PCs der 500€ Klasse haben sich noch nie gelohnt, da man hier nur die Nachteile der Destktop-Welt (Immobilität) und der Notebook-Welt (geringe Leistungsfähigkeit) vereint hätte.

Vor der Speicherkrise lag die Einsteiger-Klasse so bei 850€ bis 1.100€, die Mittelklasse so bei 1.350€ bis 1.750€ und die Oberklasse so bei 1.950€ bis 2.500€.

Heute sind wir in der Einstiegerklasse bei 1.200€ bis 1.600€, in der der Mittelklasse bei so 1.800€ bis 2.300€ und in der Oberklasse bei so 2.400€ bis 3.000€.

Und ich habe schon die Befürchtung das es noch schlimmer wird.
 
Vor der Speicherkrise lag die Einsteiger-Klasse so bei 850€ bis 1.100€, die Mittelklasse so bei 1.350€ bis 1.750€ und die Oberklasse so bei 1.950€ bis 2.500€.
Heute sind wir in der Einstiegerklasse bei 1.200€ bis 1.600€, in der der Mittelklasse bei so 1.800€ bis 2.300€ und in der Oberklasse bei so 2.400€ bis 3.000€.

Solche Einstufungen sind für die Katz...

Und ich habe schon die Befürchtung das es noch schlimmer wird.

Was du nicht sagst. Schlimm wird's nur bzw. vor allem für Enthusiasten, welche die Finger nicht still halten können, bzw. wer sich zwingend den unausgereiften Triple A Schei... zu Gemüte führen wünscht. Wer hingegen im produktiven Umfeld tätig ist, wird halt zukünftig abwägen müssen, ob sich die Kosten amortisieren, bzw. ggf. umdenken müssen.
 
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Was du nicht sagst. Schlimm wird's nur bzw. vor allem für Enthusiasten, welche die Finger nicht still halten können, bzw. wer sich zwingend den unausgereiften Triple A Schei... zu Gemüte führen wünscht.
Nicht jeder ist ein Enthusiast, sondern auch bei den Durchschnittsusern und selbst den sparsamsten Usern gibt es die folgenden vier Abstufungen:

1) Volle Zufriedenheit und man denkt nichmal an neuen Hardware
2) Erste Frustration und man denkt an neue Hardware aber noch nicht konkret
3) Man möchte neue Hardware kaufe aber tut es nicht weil z.B. erst die Grafikkarten zu teuer waren und nun der RAM zu teuer ist
4) Man muss neuen Hardware kaufen egal was sie kostet weil sie so hoffnungslos veraltet ist.

Irgendwann landen Alle mal bei 4)

Es ist sogar so das gerade die Enthusiasten schon auf einer modernen DDR5-Plattform sitzen, und deshalb die Krise am ehesten aussitzen können.
 
Bei uns haben wir einen lächerlichen Hardware life cycle von 2 Jahren. Ich habe schon lange vor der Speicher Knappheit vorgeschlagen dies zu verlängern. Mindestens 5 Jahre wären angebracht. Die Gründe für den häufigen Tausch waren die üblichen, aber ein Grund war dass sehr viele Geräte sowieso getauscht werden müssten auf Grund des Umgangs seiner User.

Leider sind ja Menschen so, dass sie mit Dingen die ihnen nicht gehören schlecht umgehen. Aber vielleicht findet dann mal ein Umdenken statt. Wenn ich allein sehe dass Leute ihre Notebooks, die ihnen nicht gehören, mit Aufklebern zukleistern krieg ich schon die Krise.
 
Na gottseidank sind des die schwächsten Zahlen seit einem Jahrzehnt. Das zeigt wenigstens das sich nicht alle Konsumenten vergackeiern lassen.
Und das solche Rechner, die überwiegend im Office-Bereich im Einsatz sind, nun erheblich teurer werden ist eine logische Entwicklung aufgrund der Speicher Preise.
Da wiederum finde ich den verlinkten Artikel blöd, der Markt ist nicht um 30+% gewachsen sondern die Preise sind derart angezogen das die Umsätze um diesen Prozentsatz gestiegen sind. Sprich das Wachstum das hier gemeldet wird basiert auf dem Umsatz der Unternehmen, nicht an deren faktischen Output an Produkten.
 
Wenn der Markt vorher einen Wert von x hatte und jetzt von y, dann ist er um z gewachsen. Somit ist die Aussage korrekt. ;)

Die Absatzzahlen sind nicht gewachsen, das mag sein.
 
Hardware einfach so lange teurer machen, bis der Durchschnittsbürger nur noch Spiele über die Cloud spielt. Einen Thin Client wird man sich noch leisten können. Und die Rechenzentren stehen ja schon.
 
Es ist sogar so das gerade die Enthusiasten schon auf einer modernen DDR5-Plattform sitzen, und deshalb die Krise am ehesten aussitzen können.

Ganz im Gegenteil, denn der Nerd wünscht permanent neues, bzw. dürfte der bei einer Nutzungsdauer von 10 Jahren und mehr in Tränen ausbrechen.

Nicht jeder ist ein Enthusiast, sondern auch bei den Durchschnittsusern und selbst den sparsamsten Usern gibt es die folgenden vier Abstufungen:

1) Volle Zufriedenheit und man denkt nichmal an neuen Hardware
2) Erste Frustration und man denkt an neue Hardware aber noch nicht konkret
3) Man möchte neue Hardware kaufe aber tut es nicht weil z.B. erst die Grafikkarten zu teuer waren und nun der RAM zu teuer ist
4) Man muss neuen Hardware kaufen egal was sie kostet weil sie so hoffnungslos veraltet ist.

Irgendwann landen Alle mal bei 4)

Nüchtern betrachtet ließe sich mein Zeugs auch auf einer 13 Jahre alten Kiste abwickeln. Selbiges gilt auch für das Thema Spiele. So ist hier noch eine XBox One in Betrieb, release 2013, auch wenn die wesentlich später angeschafft wurde (Kaufpreis 99,- Euro zum BF). Und der haben wir erst aktuell Diablo 3 spendiert. Sprich, treffen im Sinne von in den sauren Apfel beißen wird es vor allem all jene, welche nicht bereit sind, sich mit den Gegebenheiten zu arrangieren. Der Rest weiß sich zu helfen.
 
Bei uns haben wir einen lächerlichen Hardware life cycle von 2 Jahren. Ich habe schon lange vor der Speicher Knappheit vorgeschlagen dies zu verlängern. Mindestens 5 Jahre wären angebracht.
Ich denke es kommt auf die Art der Geräte an. Ob privat oder gewerblich spielt erstmal keine so grosse Rolle, sondern eher die direkte Art des Gerätes.

Machen wir uns es mal einfach und fangen bei den Notebooks an. Für reine Office-Notebooks sind natürlich 5-8 Jahre kein Problem, aber bei Geräten die für Gaming, anspruchsvolle Videobearbeitung oder 3D Modellierung genutzt werden würde ich schon eher von 2-4 Jahren ausgehen. Wobei diese Geräte natürlich weder verschrottet noch verschenkt werden müssen, sondern durchaus zum angemessenen Restwert verkauft werden können.

Wenn wir zu den Desktops gehen wird Privat in der Regel aufgerüstet, und da würde ich es dann eher so sehen: Gehäuse und Netzteil 4-12 Jahre, Mainboard und CPU 3-7 Jahre, RAM und SSD 2-5 Jahre, Grafikkarte 2-3 Jahre. Gewerblich macht man sich oft nicht die Mühe aufzurüsten sonden kauft in unterschiedlichen Abständen Neuware, da würde würde ich dann von 3-5 Jahren ausgehen.

Generell haben kürzere Produktzyklen allerdings den Vorteil das ein attraktiver Markt für Gebrauchthardware entsteht der vorallem Leuten hilft die nicht soviel Geld ausgeben können.

Nutzt jeder sein Geräte bis es funktionsunfähig oder hoffnungslos veraltet ist, gibt es keinen Markt mit brauchbarer Gebrauchthardware, und wer neue Hardware braucht muss dann zwingend Neuware kauen. Im Endeffekt spart dann zumindest die Allgemeinheit insgesamt auch nichts ein.
 

@RealMax123


Wirf mal einen Blick in die Steam-Hard- & Softwareumfrage: February 2026, so dass du wieder etwas Bodenhaftung erlangst. Anbei mal ein Screenshot vom Dez. weil sich aktuell wieder der Fehlerteufel eingeschlichen hat.

steam_2025.jpg



Sprich, wie kommst du auf den irrsinnigen Gedanken, dass herkömmliche Nutzer ihre Grafikkarte alle 2 bis 3 Jahre erneuern würden? So wie ich dir versichern darf, dass selbst ein Schnittrechner nicht zwingend alle 2 bis 4 Jahre erneuert werden muss.
 
Zumal es in meinem Post explizit um Hardware im Business Bereich ging. Warum zitieren wenn man dann über was ganz anderes spricht (und dazu auch mal wieder Geschichten aus'm Paulaner Garten als Basis hernimmt)
 
Da wiederum finde ich den verlinkten Artikel blöd, der Markt ist nicht um 30+% gewachsen sondern die Preise sind derart angezogen das die Umsätze um diesen Prozentsatz gestiegen sind. Sprich das Wachstum das hier gemeldet wird basiert auf dem Umsatz der Unternehmen, nicht an deren faktischen Output an Produkten.
Genau so misst man aber Märkte: Am Umsatz. Steigt der Umsatz, wächst der Markt, sinkt der Umsatz schrumpft der Markt.
Dabei spielt es keine Rolle ob das Umsatzwachstum durch steigende Preise bei gleicher Stückzahl zustande kommen. Der Markt wächst dann.
Genausowenig spielt es eine Rolle, ob Preise in den Keller fallen, die Stückzahlen aber vielleicht sogar steigen, aber der Umsatz deswegen sinkt. Der Markt schrumpft dann.

Das liegt vermutlich daran, das es darum geht, wieviel Geld die Zielgruppe bereit ist auszugeben. Wenn sie mehr ausgibt, wächst der Markt eben. Egal ob sie mehr fürs gleiche Zahlen oder ob sie das gleiche Zahlen aber nur mehr kaufen.
 
*Ironie ein*
Wer zocken möchte, benötigt keine neue Hardware mehr, es genügt der Kaufland oder Netto PC aus 2023 🙃 und ein 4K Monitor mit moderaten Hz
Spiele werden hochauflösend mit hohen Grafiksettings gestreamt, Anbieter gibt es genügend.
Ein Monitor ist erschwinglich und eine relativ schnelle Leitung ist zwar kein Standard aber mittlerweile weit verbreitet.

Wer benchen und basteln möchte, kauft sich alte High End Hardware und erfreut sich daran, funktioniert super mit z.b. einem Kabylake und einer 1080 Ti.
Da laufen sogar AAA Titel drauf.
*Ironie aus*
 
Die 500€ Klasse war doch immer schon total räudig.

Die Laptops waren einfach an allen Ecken und Enden so billig verarbeitet, dass sie einfach keinen Spaß gemacht haben, auch fürs einfachste Office nicht. Ranzige Auflösung (gut, das ist besser geworden), ranziges Gehäuse, total instabil (ein mobiles Gerät, welches sanfter als ein rohes Ei behandelt werden muss ist halt unpraktisch), schlechte Tastatur, mitunter laut, wenig Akkulaufzeit, langsam (CPU, RAM, HDD/SSD alles meh)...

PCs in der 500€ Klasse waren auch seit jeher schlimm, an allen Ecken und Enden.


Imho hatte sich in den letzten Jahren nur eine interessante 500€ Klasse gebildet, nämlich diese Mini-PCs mit brauchbaren (also für 2d/video/office) iGPUs, CPUs und RAM die entsprechend leise waren (und dank SSD Segen, wo ja ne TLC SATA schon reicht) allgemein sehr brauchbar. Zudem sparsam und liese (weil sparsam).

Die Klasse kostet jetzt halt eher 700€ (mit 16gb/1tb, gerade im Nachbarthread etwas gestöbert) statt 500€.
Kann man trotzdem kaum meckern, der Gegenwert passt schon, damit kann man schon "ordentlich" arbeiten.
 
Die 500€ Klasse war doch immer schon total räudig... ranziges Gehäuse, total instabil (ein mobiles Gerät, welches sanfter als ein rohes Ei behandelt werden muss..

Ich schlepp den jetzt schon seit ein paar Jahren zweimal die Woche mit mir herum und bis dato funktioniert die Kiste tadellos: Leserartikel Vorstellung hp 15s-eq0355ng. Zugegeben, die Tastatur war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, von einem Dell Latitude kommend aber in der Summe gibt's sonst nüscht daran auszusetzen.
 
Ganz im Gegenteil, denn der Nerd wünscht permanent neues, bzw. dürfte der bei einer Nutzungsdauer von 10 Jahren und mehr in Tränen ausbrechen.

Nachdem es nur noch furchtbare Laptoptastaturen gibt, wird mein Thinkpad 25 Anniversary Edition (oder genauer: beide TP25 :fresse2: ) für unabsehbare Zeit als Daily Driver herhalten müssen. Da steckt ein i7-7500U drin, 16GB (max 32) DDR4, ne PCIe-M.2 und ein FHD-Display, das passt bis 2030++. Und da eh ein Ubuntu drauf läuft, kommt diese Frechheit hier auch nicht zum Tragen:

Ältere Geräte erhalten später keine Software-Updates mehr, was Millionen von Nutzern mit ungepatchten Sicherheitslücken zurücklässt.

denn das ist ne reine Obsoleszenz-Geschichte aus der Softwareecke, die sich hunderte Millionen Windowsgläubige auf der Welt einfach so gefallen lassen. Mimimi, Microsoft sagt mir, ich bräuchte einen neuen Computer, mein alter wäre nicht mehr gut genug... :rolleyes:
 
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