[Sammelthread] Erfahrungen zu Photovoltaikanlagen

Ne sorry, aber das ist wie alles von Reiche massive Korrup- ääääh Lobbyarbeit. Energiewende und dezentrale Stromerzeugung? Kannst du damit komplett in die Tonne treten.

  • Betreiber kleiner Anlagen mit einer Kapazität von weniger als 25 Kilowatt müssen sich künftig selbst erst einen Abnehmer für ihren Strom suchen, ehe sie diesen ins Netz speisen dürfen. Bisher mussten die Netzbetreiber ihnen den Strom stets abnehmen.
Achja und weils noch nicht offensichtlich genug ist, wer der einzige ist der von der neuen Regelung profitieren soll
Ein fünfter Punkt in Katherina Reiches Entwurf würde das Marktsegment der größeren Anlagen maßgeblich verändern. In diesem erhalten Anlagen mit einer Leistung von mehr als 25 Kilowatt bisher verschiedene Fördersätze, je nach ihrer Größe. Reiche will den Fördersatz nun vereinheitlichen – was die sehr großen Solarparks von Konzernen wie E.on und RWE gegenüber kleineren gewerblichen bevorteilen dürfte.
 
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Nur von Bestandsanlagen vor Feb 2025, seitdem gibt es kein Geld mehr bei negativen Preisen.

Das Geld soll dann ja "etwas" später Zurückgezahlt werden. https://www.photovoltaik-bw.de/pv-netzwerk/neuigkeiten/solarspitzengesetz-in-kraft-getreten

Ein fairer Mechanismus regelt die anzuhängende Vergütungszeit nach den 20 Jahren. PV-Anlagen mit registrierender Lastgangmessung (RLM) oder iMSys bekommen bei einer Abregelung aufgrund negativer Börsenstrompreise die Ausfallentschädigung nach den 20 Jahren nachvergütet.
 
Ist ja nicht nur der Betreiber der Anlage - da geht wieder ein kompletter Gewerbezweig den Bach runter. Man hat damals die Hersteller der Module gekillt und jetzt halt die Unternehmen die sie einbauen.

Aber gemeinsam mit der Gasgeschichte ist der Weg klar: Autarkie ist halt schlecht für den Energiemarkt.
 
Heute dazu gelesen: Rein objektiv muss man einfach die Wirtschaftlichkeitsrechnung betrachten. Da wird in der Regel der Eigenverbrauch dominieren. Und die Vergütung des Überschuss entfällt ja auch nicht, man würde in etwa zu Marktpreisen verkaufen. Da kommt es sehr drauf an, wie gut man das optimieren kann. Wer häufig sein Elektroauto Sonntag mittag laden kann, hat da einen Vorteil. Und der Batteriespeicher braucht dann mehr Intelligenz, um gezielt beim billigen Mittagspeak zu laden anstatt einfach blind den ersten Überschuss des Tages zu nutzen.

Am Ende wird es vielleicht etwas weniger planbar, aber wenn man ehrlich ist war das vorher auch schon so, weil ja eben der Eigenverbrauch in der Regel bestimmend war und damit die Wirtschaftlichkeit stark von einem unbekannten zukünftigen Strompreis abhängt. Die aktuell wieder relativ günstigen Strompreise sind da paradoxerweise ungünstig für die Wirtschaftlichkeit der eigenen PV.

Am Ende geht es dann aber nur um ein paar Monate oder allenfalls 1-2 Jahre bei der Amortisation hin oder her. Nicht darum, ob die Anlagen generell unwirtschaftlich werden.
 
Um diese Direktvermarktung zu nutzen brauchst du ein System was die vielen kleinen Netzbetreiber flächendeckend noch nicht haben: Smartmeter.
 
Ne, aber alle Zeiträume mit negativen Preisen kommen auf die 20 Jahre drauf.
Also der Zeitraum verlängert sich.
nur das bei nur 3% angenommener Inflation eine nachvergütete oder verlängerte Auszahlung defakto keinen Wert mehr hat. Bereits in 5-6 Jahren hat die Inflation schon derartig zugeschlagen, dass 6-8Cent Einspeisevergütung kaum noch Nutzen haben.

Mit dem neuen Gesetz wird es nur noch auf Nulleinspeise-Anlagen mit verhältnismäßig großem Speicher für eine hohe Eigenverbrauchsquote hinauslaufen. Spannend finde ich in dem Kontext ja, dass der PV Eigentümer selbst einen Abnehmer finden soll (laut Text). Ich würde spätestens ab diesem Punkt die Regierung und den VNB am langen Arm verhungern lassen. Selbst wenn sie dann irgendwann angeschlichen kommen weil es mit der Energiewende nicht schnell genug geht und man dann doch die Unterstützung der vielen Klein-PV Besitzer bräuchte. Da würde ich mir lieber Heizlüfter in den Garten stellen als einer Regierung zu helfen die mir vorher Knüppel zwischen die Beine geworfen hat.

Ich bin einfach nur froh genau die Jahre erwischt zu haben in denen kurz zuvor die Steuererklärungsgeschichte für PV mit Umsatzsteuer vom Tisch gefegt wurde, die Mehrwertsteuer genullt wurde und ich eine feste Einspeisevergütung ohne irgendeinen Firelefanz bekommen habe.
 
Bin auch froh, dass alle Flächen voll sind. Bisschen ärgerlich, dass meine erste Anlage im Juni 22 ans Netz ging, einen Monat vor der Erhöhung der Vergütung :fresse: aber sonst lasse ich das jetzt so laufen. Ohne Vergütung wäre aber ein Teil der Anlage tatsächlich unwirtschaftlich.

Überlege aber schon, wer noch PV im Familienumfeld benötigen könnte, dass man schnell vor dem möglicherweise neuen EEG noch in Betrieb geht.
 

Was gibt es denn derzeit für eine Förderung von "kleinen" Anlagen, von der da gesprochen wird?

"Zudem werde die Vergütung laut dem vorläufigen Entwurf nicht mehr pauschal gezahlt. Stattdessen müssten die privaten Betreiber sich erst einen Abnehmer über eine Strombörse suchen, heißt es weiter." :stupid:
 
Förderung bei den kleinen ist die Einspeisevergütung. Bei den großen gab es wohl noch andere Fördermittel pro kwp.

Die Einspeisevergütung läuft aber sowieso aus, aber halt schleichend und nicht abrupt. Man könnte das beschleunigen, das wäre ja noch in Ordnung.
 
Ich glaube unser Solarspeicher (Dyness Junior Box) ist jetzt nach nicht mal einem halben Jahr verreckt.

DOD auf 80% eingestellt.

Dadurch dass es länger quasi keine Sonne gab hat sich das Ding dann aber trotzdem auf 0% entladen und ist dann heruntergefahren. Ich war da zufällig gerade in der Nähe und hab den Shutdown-Sound gehört.

Laut App war der Speicher zuletzt vor zwei Wochen online.

Jetzt ist seit gestern pralle Sonne und es passiert nichts, auch der Startknopf am Speicher macht nichts.

Tjoa.. und jetzt? Hat noch jemand eine bessere Idee als ein Ticket beim Hersteller zu eröffnen?
Nice, das Ding läuft jetzt wieder :d
 
Wenn du jetzt noch verrätst, was du gemacht oder auch nicht gemacht hast, hilft das evtl. einem anderen (nicht)User bei einer ähnlichen Problematik.
 
Wenn du jetzt noch verrätst, was du gemacht oder auch nicht gemacht hast, hilft das evtl. einem anderen (nicht)User bei einer ähnlichen Problematik.
Tja gute Frage..

Ich habe ein Ticket über die dyness App erstellt, was bisher aber scheinbar nicht bearbeitet wurde.

Ich vermute aber dass die trotzdem irgendwas gemacht haben, ich habe jetzt nämlich auch neue Features in der App (von denen es bisher hieß "für diese Features brauchst du ein Firmware-Update, kontaktiere dafür den Support".)

Wobei ich aber auch nicht verstehe, wie der Support den Speicher starten könnte, wenn er doch offline und komplett entladen ist..



Mehr habe nicht gemacht.

Voll faszinierend, wie der Speicher am Tag der Beerdigung meiner Omi zu neuem Leben erwacht.
 
Das ist ja spannend.
Kann es sein, dass durch die aktuelle Wetterlage ein "Aufpeppelprogramm" durchlaufen konnte?!
Hast du denn den SOC nach Wiederanlauf gesehen?
 
Das ist ja spannend.
Kann es sein, dass durch die aktuelle Wetterlage ein "Aufpeppelprogramm" durchlaufen konnte?!
Hast du denn den SOC nach Wiederanlauf gesehen?

Ich kann in der App sehen dass der SOC vorhin irgendwas gemacht hat.. Was auch immer:
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